Hans' Bastelseite

Ich bin gelernter Funkelektroniker und beschäftige mich seit Mitte der 80er Jahre mit der Schaltungsentwicklung. Nicht als Profi, trotz der Ausbildung, aber oft viele Stunden täglich. Ich arbeite allein und mit relativ niedrigem Budget. Dementsprechend dauert es lange und meine Projekte versuchen oft verborgene Ressourcen zu erschliessen oder Dinge selbst herzustellen, die es nicht, nicht zu für mich bezahlbarem Preis, oder nicht in dieser Qualität zu kaufen gibt.



Im folgenden führe ich für jedes online gestellte Projekt einen kurz kommentierten Link zu seiner eigenen Seite auf:

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Ideen, was man noch gut basteln könnte, wozu ich aber im Moment keine Zeit habe Vielleicht eine Idee für andere?

-Wie krieg ich das verdammte SMD-Teil gefummelt? Und vieles andere, worauf man erst mal kommen muß. Erfahrungen eben:.:...Basteltipps-

-Noch ohne Microcontroller : 4 verschiedene Entwürfe für Geigerzähler Nachtrag: Sind immer noch in Benutzung, aber niemand würde soetwas heute noch einmal in so umständlicher CMOS-Logik aufbauen.

-Zugucken im Meisennistkasten (Spezial - Lichtschranke am Flugloch, Kamera,etc.Mit gemachen Fotos von Meisen) (Nachtrag 2013:Dreimal haben die Meisen schon darin genistet!)

-alles über die Screentimer Bildschirmzeitbegrenzer: Drehen einem die Glotze ab, wenn man zu lange davor sitzt. Zwei Versionenen: Vergleich von diskreter CMOS-Logik mit Microcontroller!

Apropos: Der Informativste Link im Deutschsprachigen Internet über PIC-Microcontroller: Sprut's Homepage Hier lässt sich so ziemlich alles über Pic-Controller nachlesen, und auch etliches andere aus dem Bereich der Elektronik. Der beste Einstieg in die Microcontroller-Technik. Das war jedenfalls mein Einstieg.


Schwarze Serie, Teil 4: kriminelles Abhörgerät (Typ 4) Nachtr:Auf dem ISM-Band ist leider immer mehr los. Und irgendwie gilt dasselbe, wie für alle Wanzenschaltpläne, die ich kenne: Entweder sie funktionieren nicht richtig, oder es sind so viele

Bauteile(in diesem Fall), dass man lieber ein anderes nachbaut. In Internet-Zeiten mit seinen vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten wohl nur noch etwas für Amateure. Ich würde heute dafür ein Handy mit einigen Modifikationen in einen Kasten bauen, und mit Microcontroller und etwas Peripherie versehen. Das wär perfekt: lautlos, anwählbar, einschaltbar, abschaltbar, wieder aufwachend, regelbare Sound-Parameter, Vorratsdaten speichernd und mit Flatrate.....Material hab ich, aber Zeit wahrscheinlich nicht. Am Ende auch eigentlich keine Verwendung.

Ferngesteuerte elektrische Fahrradbremse für Nicks Fahrrad Funktioniert zwar ausreichend, verbesserte Neuauflage mit eingebrachter Praxiserfahrung steht aber immer noch auf meiner Planungsliste. 2017:Voraussichtlich leider keine Verwendung mehr. Priorität nur noch sehr niedrig.

Power-Stromsenke zum Netzteiltesten. Nachtrag: ziemliche Materialschlacht und trotzdem grade mal gut genug. Könnte ich besser, wenn es ein nächstes Mal gäbe.

Fernsteuerung mit AVR 07-2008 Nachtrag: primitiv, nur gelegentlich benutzt, hat aber immer funktioniert.

elektronisch gesteuerte Schließanlage (Wohnungstür) hat sich bewährt, brauchte aber nach ein paar Jahren neue Akkus. Source-code nicht öffentlich.

eine wirklich brauchbare Fahrradlampe die man leider nicht kaufen kann weshalb ich meine Zeit dafür verschwenden musste. Wenigstens ist die Konstuktion gut gelungen, kann ich nach einiger Zeit der Benutzung sagen. Allerdings sind nach zwei Jahren alle von mir gebauten Fahrradlampen reparaturbedürftig gewesen. Die Schalterknöpfe sind/wurden abgebrochen, Die Bewegungssensoren durch heftige Schläge zerstört, und obwohl total abgedichtet hat Regen-Wasser Kurzschlüsse verursacht. So, dass zZt. nur eine Lampe mit vollen Features funktioniert.

zweistufige Küchen-Energiesparlampe mit Doppelklickfunktion Entwurf Sommer 2013 funktioniert seit längerem problemlos. Leicht nachzubauen, Verzicht auf selbstgebaute Elektronik mit gefährlichen Spannungen.(Nur ein Relaiskontakt) 2017: keine Macken. Könnte 20Jahre halten, wenn gute Bauteile.

solar gepowerte Werkstatt Nachtrag: Gute Idee, aber nicht so der große Wurf, eher nur so zusammengestoppelt.


Konstruktion eines „Diätschrankes“ . Also ein Schrank mit 1-14 Schließ-Fächern, die nur zeitgesteuert und user-programmierbar entriegelt werden. Das erlaubt Vorratshaltung, ohne dass immer gleich alles aufgefressen wird. Selbstbeherrschung ist irgendwie einfacher, wenn man sich selbst dazu verurteilt und auch noch viel Arbeit darein investiert hat.... Erste Erfahrungen sprechen dafür, dass es was bringt. Der Kühlschrank ist jetzt immer gut gefüllt, und wir haben trotzdem nicht zugenommen.... Das würden wir aber garantiert, wenn wir das Schloss jetzt abschaffen würden. Marion hat sogar abgenommen. Der Diätschrank funktioniert (bei uns z Zt.4 Fächer:Kühlschrank,Eisschrank und zwei gewöhnliche Schrankfächer) Das Problem sind eher kompensatorische Verhaltensweisen: Man kann sich wieder alles mögliche erlauben.

Unterlagen über das Diätschloss Schon lange in Benutzung, letzte Updates von März 2012. 2014:Noch in der Weiterentwicklung.Komme nur nicht dazu.

Hochfrequenz-Zündung für Schweissgerät 02/2012 – 09/2012 06/2013:noch nichts wirklich brauchbares.Eine Geschichte des „Scheiterns“ Natürlich könnte ich, .. ich hab aber die Geduld verloren und mir was gekauft. Schließlich schafft man nichts, wenn man immer nur das Werkzeug für das Werkzeug für das Werkzeug baut.....

Reparatur eines CMP12 -Solar-Ladereglers interessant, falls jemand den Schaltplan sucht.

verschiedene Brenner/Debugger für Microcontroller

programmierbare 4-Motorensteuerung mit PIC24 ähh...cool...äh better warm

Sonstiger selbstgebastelter Kram: genähtes,geschweißtes,geklebtes und gefeiltes....

Ich habe in der zweiten Hälfte 2013 Anfang 2014 nicht viel geschafft, da ich etwa zwei Stunden mehr Schlaf pro Tag benötigt habe. Hängt vielleicht mit dem neuerlich diagnostizierten DiabetesII zusammen, oder den Tabletten dagegen. Natürlich kann ich diese Zeit nicht von den Dingen abziehen, die nun mal unbedingt gemacht werden müßen, und gemessen an dem, was übrig bleibt für Basteleien schlägt das dann mal eben locker als 50 % zugute. Und bei den Basteleien wiederum kommen dann zuerst die Reparaturen und diese „kleinen Sachen zwischendurch“, so dass die Neuentwicklungen ganz unbearbeitet im Schrank liegen bleiben. So wird die Warteliste immer länger. Sachen, wie die Fertigstellung aller Features des Diätschrankes und eines umfangreicheren mechanischen Aufbaus mit 14Fächern etc., oder die neue Version der Fahrradbremse liegen daher schon mehrere Jahre unbearbeitet auf dem Stack. Also der Warteliste- wie bei Microcontroller-Interrupts. Bei einem MC-Programm kommt es dann darauf an, alle Aufgaben rechtzeitig abzuarbeiten, ehe es zu spät für eine der aufgeschobenen ist, und dann das ganze nicht mehr funktioniert....

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2.Teil:

Weisheiten aus der Werkstatt:

1.Microcontroller: a)Man braucht immer ein paar mehr Port-Pins, als man bei der Vorplanung denkt.

b) Man ärgert sich später, wenn man ein Projekt mit einem Controller mit wenigen Features anfängt. Man braucht immer mehr Features als man zunächst denkt.

c)Murphys Gesetz für Bastler: Teile, die nachträglich in eine Konstruktion integriert werden müßen, damit sie funktioniert, gehören grundsätzlich an ein besonders unzugängliches Bauteil gelötet.

2. Fertigstellungstermine:a) Fertigstellungstermine von Neuentwicklungen ziehen sich immer doppelt so lange hin, wie man zunächst denkt, und dann noch mal doppelt so lange. Und dann noch ein Weilchen. Und dann hat man noch geschludert, um Zeit zu sparen. Und manchmal ist alles noch schlimmer.

b) Ein baldiger Fertigstellungstermin ist eine gute Motivation ein Projekt zu beginnen. Aber, wenn er sich dann nicht einhalten lässt, wird er zur Seelenqual. Immer noch besser, als keinen Beruf zu haben.

3. Die Welt ist ungerecht. Habe heute einen kaputten Röhrenmonitor auseinandergenommen. Grade mal 5 Jahre alt, 1280 Auflösung. Ich hätte ihn reparieren können, höchstwahrscheinlich, aber wozu? Ich will keinen Röhrenmonitor, weil der so dick ist, dass ich dann 20 cm davor sitzen muß. Ich kenne auch niemand, der einen Röhrenmonitor will. Niemand in Deutschland will mehr einen. Bei ebay gibt es Null Gebote selbst für noch bessere. Also hab ich das Ding zerlegt um noch ein paar Bauteile zu bergen. Dabei mußte ich mir in allen Details angucken, mit welch unendlichem Fleiß dieses Teil zusammengebaut war. Es hat vor 5 Jahren 150 Euro bei Aldi gekostet. Wäre es zu deutschen Löhnen gebaut worden, hätte es 1500 kosten müßen. Da ist dermaßen viel mit der Hand zu montierendes Kleinzeug dran, an so einem hochgezüchteten Röhrenmonitor, damit der überhaupt die Bildgeometrie bei dem Tempo hinkriegt. Der Monitor hätte gut und gerne 20 Jahre täglich benutzt werden können, bis die Röhre verbraucht gewesen wäre. Schon dass die Bauteile für 150 Euro auf dem Weltmarkt erhältlich waren, ist ein Wunder. Und all diese Schufterei für den Mülleimer, einfach, weil wir so viel reicher sind, als die, die ihn gebaut haben. Mir als Elektroniker tut sowas weh, wenn so viel mühhhsame Arbeit einfach vernichtet wird. Ein bischen schwach gekühlte Konstruktion, dann noch ein paar Bücher auf die Lüftungslöcher gelegt und das wars. Aber ich darf kein Messie werden, also weg damit. Schon das Zerlegen war ein wenig bedenkliche Umständlichkeit. Link: feierliche Ausserdiensstellung eines intakten Fernsehers

4. Wer lange an etwas gebastelt hat und sich viele Mühe gemacht hat, es zu bauen, zu beschaffen oder zu lernen, der möchte es auch gerne einsezten. Denn erst im Einsatz realisiert sich seine Leistung wirklich. Auch als sehr vernünftigem rücksichtsvollen Menschen und Kernkraftgegner kann es einem zum Beipiel passieren, dass man sich unbewußt irgendwie bestätigt und zufrieden fühlt, wenn man den Geigerzähler an dem man lange gebastelt hat endlich auch mal benutzen kann. Wenn ich diese Erfahrung also extrapoliere, auf die Leute, die sich ständig damit beschäftigen, irgendwelche Rüstungsgüter für das Militär ihres Landes zu beschaffen, oder auch ganz einfach auf den gewöhlichen Spießer, der sich aus Angst vor dem aktuellen Buhmann dafür eingesetzt hat, dass mit Waffenbeschaffung die Sicherheit seines Landes verbessert wird, so verstehe ich, das diese betreffenden Leute bei entsprechender Gelegenheit von ihrem Unterbewußtsein korrumpiert werden und viel leichter zu Befürwortung oder Beteiligung an irgendwelchen Kriegseinsätzen zu verleiten sind. Daraus ziehe ich den Schluß, dass Waffen nicht nur der eigenen Sicherheit dienen können, sondern andererseits durchaus auch in der Lage sind diese zu gefährden, vor allem, wenn man zu viel Aufwand treibt.

5. Wer alles selber machen will/muß, hat keine Zeit mehr für irgendwas. Das wird vielleicht mal das Ende der hoch-technischen Zivilisation, wenn sie sich nicht nur das Öl, sondern auch das Erz und alle anderen heutigen „Rohstoffe“ selber machen muß.

5a) Je mehr Sauerstoff man hat, desto weniger braucht man (zum Hartlöten): Man dreht gleich richtig auf und die Lötung gelingt in Sekunden. Statt dass man mit teuren kleinen Hobby-Sauerstoff-fläschchen sparsam rummurkst und noch 5 mal nachbessern muß.

5b) Man schafft nichts, wenn man immer bloß das Werkzeug für das Werkzeug für das Werkzeug für das Werkzeug für das Werkzeug baut. (Schweisszündung, Bohrmaschinenregler....)

6. Ausführliche Erklärung, warum ich meistens nicht besonders begeistert bin, wenn mich einer meiner Bekannten fragt: “Du bist doch Elektroniker, kannst Du mir nicht mal meinen Fernseher/ Videorekorder/ Waschmaschine u.ä. reparieren – ich bezahl Dir das auch du bist doch knapp mit Geld:

Kurze Antwort: Ich kann das zwar, aber wenn es sich für mich rechnen soll ist neu kaufen meist billiger.

Kurze Antwort B: Zeit ist bei mir im Moment noch knapper, als Geld.

Lange Antwort:

z.B. Ein Fernseher: 1. Oft findet man einen Fehler durch einfache Sichtkontrolle der Elektronik Verschmorte oder abgebrochene Teile sieht man ohne zu messen. Normalerweise dauert das Suchen eines Fehlers in einem Fernseher mit Schaltplan aber mehrere ca 2-10 Stunden, zumal ich u.U. teure Messgeraete durch umständliche Tricks und Berechnungen ersetzen muß. Schon das vorsichtige ordnungsgemäße vollständige Öffnen einer unbekannten Kiste ohne etwas kaputtzumachen, kann u.U. über eine Stunde dauern. Das Zumachen geht auch nicht viel schneller. Und wenn man den Fehler gefunden hat, besteht erfahrungsgemäß eine gewisse Chance, dass man ihn nicht beheben kann. Weil man das betreffende Ersatzteil nirgendwo bekommen kann. Da es nämlich nur in diesem Gerät vorkommt und das Gerät nicht mehr hergestellt wird. Oder weil das Ersatzteil teurer als ein komplettes Gerät ist. Außerdem besteht auch eine gewisse Restchanche, dass man in akzeptabler Zeit (einige Tage) überhaupt nicht schlau aus dem Fehler wird. Die Chancen, dass man das Gerät nicht reparieren kann, alle zusammengerechnet, liegen je nach Geräte-Art so durchschnittlich bei 30 Prozent. Bis man das weiss, hat man aber vielleicht schon zwei Tage Arbeit investiert. Nun zahl mal schön zwei Arbeitstage lieber Freund und nimm Dein kaputtes Gerät zurück. Die Schande hätte ich mir lieber erspart. Ich will doch nicht bei meinen Freunden betteln. Für das Geld hättest Du vielleicht schon ein neues Gerät gekriegt. Die werden nämlich am Fließband also mit wenig Arbeitseinsatz in Ostasien zu dortigen Löhnen gebaut. Ach, und ich vergass: ca 20 Euro für den Schaltplan kommen auch noch dazu. Den muß man sich nämlich, bevor man überhaupt anfangen kann, von einem Schaltplandienst schicken lassen. Der Schaltplandienst arbeitet nämlich zu hiesigen Löhnen. Man kann es natürlich auch ohne Schaltplan versuchen, aber dann sinken die Chancen, dass man den Fehler findet von über 90% auf unter 30% und das Suchen dauert 10 mal so lange, weil man dann den Schaltplan ermitteln muß, indem man sich die Platine anguckt. Das mache ich oft nichtmal bei meinen eigenen Geräten. Wenn das überhaupt geht. Bei Multilayer geht das nämlich noch nicht mal. Und dann gibt es auch Sachen, die meine Fähigkeiten überfordern. Bei einem modernen PC – Motherboard fange ich gar nicht erst an. Höchstens mal Sichtkontrolle, Batterie messen und ein paar so Sachen.

Eine große Werkstatt kann das Risiko des Versagens abfedern, weil sie viele Geräte macht und die Unkosten für die Versager auf die gelungenen aufschlägt. Außerdem lohnt sich dann besseres Meßgerät zu kaufen. Trotzdem wird nur noch wenig repariert, weil Reparieren nur bei großen Geräten noch ein bischen billiger ist als neukaufen. Außerdem lebt die Fernsehreparatur – Branche mehr oder weniger vom Schwindel, wie man aus solchen Warentest-Sendungen weiß. Irgendwann verliert man vielleicht einfach die Geduld, wenn man nur die Fernbedienungsbatterien richtig einsetzen mußte und es dem Kunden wehtut, für so ein “nichts” die Anfahrt zu bezahlen.

Ach, so, ja , Auto hab ich auch nicht mehr. ---Andererseits bin ich zugegebenermaßen immer heiß darauf, mich anderen Leuten zu beweisen. Aber ich muß mir hier selbst den Rat geben, mich eher zurückzuhalten.----

7. Kaufe niemals einen gebrauchten Akku, vor allem keinen Bleiakku. Gebrauchte Bleiakkus werden in aller Regel ausser Dienst gestellt, weil sie nichts mehr taugen. Und dann gibt’s da einen, der findet: „Aber so schlecht ist er doch noch gar nicht“ und ihn bei E-bay o.ä. verkauft. Mit 10 Prozent des Neupreises sind solche Akkus noch überbezahlt. In Anbetracht des Ärgers, den man damit hat, müßte man eher Geld dafür kriegen, dass man ihn nimmt. Ausnahme ist vielleicht der Elektronik-Restposten Händler „Pollin“ Der besitzt jedenfalls die erforderliche Kompetenz und hat immerhin einen Ruf zu verlieren.

8. Arbeitsschutz-Massnahmen müssen bequem zu benutzen und sofort greifbar sein, weil man sie sonst eben einfach doch immer wieder beiseite lässt.
Was nutzen Schuhe, die so steif sind, dass man sich nach einer halben Stunde aufs Bänkchen setzen muß, weil man mit den aufgescheuerten Füssen nicht mehr laufen kann? Wo man doch ständig rumlaufen muss bei Berufen, wo man solche Schuhe braucht? Schutzhandschuhe, die zwar doppelschichtig, aber zu eng sind, oder nach denen man erst 5 Minuten kramen muss, Schutzbrillen, die konstruktionsbedingt ständig beschlagen, Atemschutzgeräte, die dauernd neue Filterkartuschen brauchen, die der Vorarbeiter nur eher wiederwillig rausrückt, weil sie teuer sind und die man deshalb möglichst selten wechselt, oder die, falls billig, einen mit ihrem Atemwiderstand nur zwingen, tiefer zu inhalieren, was ihre Undichtigkeiten durchdringt. Dinge, die einen am Erfolgserlebnis hindern. Na, ja, und wenn es dann auch irgendwie ohne geht dann fällt der Arbeitsschutzbedarf schnell ins Gedächtnis-Loch.

9. Internet-Foren mit umfangreichen Anmeldeprozeduren sind für den A...
Oft stosse ich bei Internet-Recherchen mit Suchmaschine zu irgendeinem Elektronik-Thema in den Foren auf Beiträge, wo irgendjemand verzweifelt Antwort auf irgendeine Elektronik-Frage sucht, die ich mit Leichtigkeit beantworten könnte, indem ich 2Minuten darauf verwende, die richtige Antwort hinzutippen. Würde ich wirklich gerne. Selbst die einfachste Form der Anmeldung für so ein Forum dauert aber mindestens 10Minuten—also wenn man es zum ersten Mal macht, und man meldet sich ja immer nur einmal bei einem Forum an.--- Über die Hälfte der Foren kann man eher mit einer Stunde Anmeldeformalitäten realistisch in Anschlag bringen. Für so einen Quatsch ist mir natürlich meine Zeit zu schade. Denn es gibt ungefähr 10 000 Elektronik-Foren in deutscher und englischer Sprache, die infrage kämen. Und bei jedem muß man sich neu anmelden. Sorry, aber so geht das nicht. Ideen für die Lösung des Problems brauch ich wohl nicht vorzuschlagen, das können die Leute, die das Netz entwickeln und ausbauen sicher selber gut genug.

10. Autorange Messgeräte (also, so Multimeter, die die Bereichswahl automatisch durchführen) sind Mist, weil sie zusätzliche Unsicherheitsfaktoren bei Messungen einbringen, wo man sich doch schon mit gebrochenen Messleitungen und dergleichen unangenehmen Ursachen verwunderlicher Messergebnisse herumschlagen muß. Wenn man dann auch noch übersehen kann, dass sich seit der letzten Messung auch noch der Bereich geändert hat, ist die Verwirrung schnell komplett....deshalb ist das auch das letzte, welches jetzt noch voll funktioniert: Weil es nie benutzt wurde...

11. Keine Haushaltsgeräte over level reparieren: Siehe Spülmaschine: Am Ende ein halbes Jahr verbraucht um die 150h Bastelarbeit für ein besseres Schaltboard aufzubringen. Statt, wie die Profis, 39Euro für ein Ersatzteil vom Schrottausschlachter zu bezahlen, oder eine neue Maschine für 250Euro zu kaufen. Und was hat man am Ende? Eine Spülmaschine. Hat doch jeder. Fast.

Zeugnisse

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