Antrag auf Teilhabe am Liebesleben“

der Ausdruck schien mir irgendwie verblüffend passend, nachdem Marion bei der Agentur einen „Antrag auf Teilhabe am Erwerbsleben“ stellen mußte. (2017: aber ich gebs auf: Ihr seid nicht glücklich zu machen. Es geht nicht.)
die Übershriftzeile erscheint alle 100 Tabellenzeilen wieder, oder so.

(hier steht inzwischen längst mehr als nur sarkastische Sprüche,auch, wenn die File mit Dateinamen noch so heißt)
Und:Immer, wenn ich hier was hinzufüge oder ändere, lese ich mich fest und finde, dass viele dieser meiner Texte viel besser und lesenswerter sind, als ich in Erinnerung hatte.

Das rote Sternchen zeigt an, wenn ich grade in jemand anderes verliebt bin,/liebe (oder vergessen habe, es nach dem Abklingen der Verliebtheit zu löschen)

ich weiß nicht ob die Sache mit den Sternchen nicht doch zu indiskret ist. Es ist doch vielleicht mehr was für Facebook-Teenies.
Aber ich möchte doch so gene danke sagen, und ja, ich will, jeder und jedem, denen ich auf die eine oder andere Weise ein bischen extra Liebe verdanke.

26.9. 2010 9-25 Uhr Es tut mir ja so unendlich leid. Wirklich, ehrlich. unendlich. Auch, wenn ich mich nicht mehr erinnere. Ich habe denselben Fehler so oft gemacht.
2021 ?

Marion ist mein größter Schatz für immer! (3.8.2005)

(nur zur Versicherung, falls sie sich mal hierfür interessiert)
Aber Spass beiseite:Eine zuverlässige Beziehung, die auch was aushält, ist kaum zu überschätzen.

Frauen, wie sie sind-- aus männlicher Sicht

Männer, wie sie sind -- und welche Geheimnisse sie haben

Hochverrat (utopischer Lebenslauf)

aktuelles

Vorschlag: amtliches Bordellschild

Vorschlag: Ehegesetz

Liste, wann ich in meinem Leben weggelaufen bin

Genese aggressiver "Psychosen"

Was junge Männer wissen müßen
so ein Ding haut man einem armen Psychiatrieopfer mal eben um die Ohren:

Hinweis: 1.:Ich kann mir keine Gesichter merken bzw. nicht, woher ich sie kenne, nur, ob ich sie mag, und Namen noch weniger. Die Namen meiner besten Freunde muß ich wie Vokabeln lernen und wiederholen, um nicht, wenn ich sie nach ein paar Wochen wiedersehe irgendeinen vergessen zu haben.
2. Diskretion ist kaum möglich. Ich bin a) verwanzt und gehackt und muß mich b) obendrein durch öffentliche Richtigstellungen vor Verleumdungen schützen.
3. Muß ich sozusagen im „Facebook“-Modus kommunizieren, da ich bei den unzähligen erfolglosen Kontakt-Versuchen nicht jede Geschichte ein um's abermal neu erzählen kann.
4.Wenn Du dies gelesen hast, vergiss nicht, dass ich Dich nicht ein hundertstel so gut kenne, wie Du mich. Und natürlich nicht so behandeln kann, wie ich es richtig finde. Sondern wie jemand fremdes.
5.Es ist demütigend, ich zu sein. Und meine Frau, Freundin, Freund wahrscheinlich noch mehr.

Ich kann Dich nicht fragen,
Du hast es mir verboten. Ihr.
Ich tue es auch nicht, denn
Ich liebe Dich.
Dich und so viele andere. (
Falls denn irgendwann jemand einen Grabstein für mich aufstellen sollte, so würde ich diesen Spruch (s.o.) vorschlagen)

Nur das Recht Sex zu haben, ist sexuelle Selbstbestimmung! Kein Mann braucht Selbstbestimmung um keinen zu haben!

Welche Typen eigentlich wirklich schuld sind, an der sexuellen Misere (einmal ohne Berücksichtigung möglicher Entschuldigungen):
Papparazzi, die kleine Jungs belauern, um sie beim Wichsen zu fotografieren und lächerlich zu machen
Bücher, in denen auch noch steht, dass man das so machen soll.
größere Jungen, die kleineren Jungen Prügel versprechen, wenn sie ihnen irgendwie in den Weg kommen
Schwere Jungs aus der Boxsportschule, die zarten Gymnasiasten die Lippe blutig schlagen, weil diese das Herz einer Frau gewonnen haben, was sie selber nicht schafften so dass der arme Gymnasiast das gewonnene Herz nicht abzuholen wagt.
Filmemacher, die käuflichen Sex, mit dessen Hilfe man sich kurieren könnte als Stätte extremer Gewalttätigkeit darstellen.
Leute die Gesetze erlassen haben, mit deren Hilfe man jemanden, der eine Nutte nach Sex fragt wegen Belästigung anklagen kann, wenn sie keine Nutte sein wollte.
Oder diesen Gesetzesterror noch durch diverse Vorschriften verschärfen wollen./wollten.
Leute, die die lustige Silvesterparty am Kölner Bahnhof für einen Grund halten, neue Gesetze zur Einschüchterung irgendwelcher Männer zu erlassen.
Jungs, die andere Jungs lächerlich machen, wenn sie diese dabei erwischen, dass sie Sex von irgendwem wollen.
Die andere als Wichser beschimpfen mit dem selbverständlichen Unterton, dass das verächtlich sei.
Die anderen Jungs erzählen, deren Eltern seien verächtlich, weil der Vater auf der Suche nach mehr Sex ist.
Die Schwule verächtlich finden und als Schimpfwort benutzen.
Und die jeden körperlich und sozial misshandeln, den sie verächtlich finden.
Deren Mütter sie noch dabei anfeuern, sich „durchzusetzen“ und das harmlose Kind, das ja nur spielen möchte in jeder Situation bedingungslos verteidigen.

Eine Gesellschaft, in der schon Kinder Sieger sein müßen um nicht ausgelacht zu werden, wenn sie geliebt werden wollen. Freunde haben wollen. Schon als Kinder lernen, dass sie ihre Liebe verstecken müßen. Unter Gewalt und Gegrumel, oder gar nicht zeigen dürfen. Bis zu ihrem Tode verstecken müßen. Weil jeder, der Liebe zeigt ausgelacht wird, demonstriert bekommt, dass niemand dieser Liebe würdig ist, angegriffen wird, weil er nicht zugleich werben und wehren kann. Demonstriert bekommt, dass er kein Sieger ist und deshalb keine Liebe zeigen darf. Nicht werben darf.

Leute, die zu anderen sagen, sie sollen das Becken nicht so unanständig bewegen beim Tanzen.
Leute, die andere als Schweine beschimpfen, weil diese sich Pornos gekauft haben.
Leute, die im Zusammenhang mit käuflichem Sex immer nur von Vergewaltigung von Frauen reden, Unfreiwilligkeit,Täuschung, Zwang und geschäftsmäßiger Versklavung von Frauen und Unanständigkeit der Freier. Die das alles bloß bei anderen Männerhasserinnen und ihren Pressesklaven gelesen haben und in Wirklichkeit eigentlich keine Ahnung haben. Leute die den Sex der anderen damit immer und immer wieder in den Schmutz ziehen.

Leute wie die, die mich wegen dieser Website aus der einzigen Partei werfen wollten, deren Mitgliedschaft für mich noch der letzte Grund war, Leuten Vertrauen entgegenzubringen. Die damit immerhin erreicht haben, dass ich dieses Vertrauen in unsere Parteimitglieder verloren habe, und die das auch noch lustig fanden.

Leute, die Nutten aufhetzen Männer anzuzeigen, die nichts weiter getan haben, als was ihnen zustand. Leute, die, wenn sie dieses Wort hören, ohne Kenntnis des Sachverhaltes automatisch behaupten, diese Männer hätten Gewalt angewendet, oder Frauen unerlaubt belästigt.

Leute, die gegen Sex mit Kindern polemisieren und unter diesem Vorwand hemmungslos auf den Sex einschlagen, den sie hassen, weil es nicht ihrer ist. Sex selbst den softesten und liebevollsten in den Schmutz ziehen. Dies hier ironisch zitieren würden.
Leute, die unter dem Vorwand historischer Berichterstattung immer wieder Greulgeschichten über Vergewaltigungen durch (meist russische WWII) Front/Besatzungssoldaten repetieren, wie eine Schießautomatik. Und auf diese Weise, den Sex der anderen in den Schmutz ziehen.
Denn nichts anderes, als Sex in den Schmutz zu ziehen ist es, wenn man ihn unter einen moralischen Sauberkeitsvorbehalt stellt. Sex ist gut und Gewalt ist schlecht. Und wenn es beides gibt, dann gibt es was gutes und was schlechtes. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Gewalttäter immer auch schlechten Sex machen. Das ist Sexfeindliche Propaganda.
Familienobaerhäupter, Patriarchen, alleinerziehende Mütter, „bessere Leute“, die ihren Schäfchen den Sex verbieten, mit fürchterlichen Strafen belegen, weil sie selber die Partner und den Zeitpunkt im Lebenslauf des/der Betreffenden aussuchen wollen um ihre eigenen Interessen oder Prinzipien zu wahren, auch wenn sie das gegenteilige vorgeben.
Diejenigen Politiker, die diesen Arschlöchern die Macht gegeben haben, junge Leute mit Verweigerung des Lebensunterhaltes oder der Wohnung und dergleichen letzten Endes sogar mit nackter Gewalt zu bestrafen.

Jugendliche, die einen Jungen Mann mit geistiger Behinderung in die Eier schlagen, weil er sie angetatscht und gestreichelt hat, denn er wollte Zärtlichkeiten austauschen.
Kleine Jungs, deren Väter gerne klassenkämpferische Arbeiter sein wollten, sich aber ausschließlich in der Boulevardzeitung darüber informieren, was das ist. Und die dann darüber schwadronieren, Adlige zu kastrieren, und deren Jungs das dann hören und für normal halten.

Junge Männer, die andere junge Männer krankenhausreif schlagen, weil diese es gewagt haben, mit einer jungen Frau zu flirten, die erstere als ihr Eigentum betrachten.


Leute, die alle diese Verbrechen koordinieren, um Männer klein zu kriegen, die sich – ganz legal – an ihren „Schäfchen“ „vergreifen“.

Und dies ist erst der Anfang. Dies ist höchstens ein Viertel von diesem Artikel.Und am Ende sind auch die Leute schuld, die wieder besseres Wissen so tun, als könnte es unter solchen Umständen eine gerechte und faire Partnerwahl auf einem freien Sich gegen andere tauschens- Liebesmarkt geben, weil sie selbst von dieser Lüge profitieren. Allah, kill them all! At least the worst of them. (Von eventuellen Entschuldigungen wollte ich ja hier nicht reden)


Opfer müßen sich hocharbeiten können, bis sie Täter sind. Aber dann muß man sie vorsichtig daran hindern, in einen Täterrausch zu geraten. Sie müßen Maß halten und die Regeln der „Fairness“ beachten. Sie müßen Halt und Achtung von ihresgleichen bekommen. Und lernen andere erst mal hochkommen zu lassen. Platz lassen.
Niemand, der beides nicht auseinander halten kann, Massvolle und Masslose, sollte mit irgendwelcher Unterdrückungsmacht gegen Täter ausgestattet werden.

Wir können nicht in einem Staat voller Opfer leben. Opfer sind niemals die, die irgendwelche Initiative ergreifen werden. Das werden nur Täter tun. Ein Staat kann nicht ohne Täter funktionieren. Täter sollten unsere Götter, unsere Stars sein. Aber eben keine Menschenfeindlichen Täter mit menschenfeindlicher Ideologie. Keine verdammten Rechthaber, sondern Ja-zum-Leben-Sager.

Ich leide nicht unter Paranoia, auch wenn ich vielleicht welche habe, sondern ich komme damit klar. Paranoia geht auch von Pillen nicht weg. Meine „Paranoia“ ist was zum geistigen Mitspielen für Freunde. Zum sich drauf einlassen. Ich meine: selber verrückt spielen, nicht mich durch unfreundliche Machtdemonstrationen einschüchtern.

Kein Mensch hat verdient, was man mit Marion und mir macht: Man fasst uns nur mit der Zange an. Das ist unser Grundkonsens und unsere Gemeinsamkeit, auf der unsere Liebe fusst. Ich habe nicht die „falsche“ Frau „gewählt“, sondern in diesem Sinne meinesgleichen. Und das ist auch das Geheimnis unseres Unglücks: Jeder Versuch, uns in eine Gesellschaft zu integrieren, die dem statusorientierten Mainstream nicht abgesagt hat, muß automatisch zu unserer Trennung führen. „Bessere Leute“ sind Scheiße, das ist nun mal so. Aber alle um uns herum wollen diese Scheiße sein. Und bei uns mit unserem Adelstitel begreift man erst recht nicht, wer wir sind. Und denkt keinesfalls, dass wir uns für die Ausgestossenen halten würden.
Das ist doch unser Initialerlebnis: Wir sitzen auf der Bettkante im Studentenwohnheim, und heulen gemeinsam, ohne zu wissen, warum, während die DDR-Band von der Platte, die keiner haben wollte aus dem Ramschladen „Vorsicht Glas“ spielt. Und am Fenster hing der MSB (*1). Ehrenhalber. Ich habe mein Land verloren. Es ist dasselbe, wie bei meinem Vater, nur andersherum.

Auch wenn Marions Persönlichkeit sich gehoben hat, und diese Gesellschaft sie jetzt vielleicht gerne integrieren würde: Wie soll ich dieser Gesellschaft verzeihen, dass ich 30 Jahre lang als Ausgestossener leben musste, um mit Marion zusammen zu sein? Unsere beiden Kinder deswegen weitgehend oder ganz sozial zerstört wurden? Das ist nicht verzeihlich.
Nicht mit Gott und guten Worten.
Das ist sozusagen unser persönlicher Holocaust und die Nazis sind noch an der Macht.
Auch, wenn es irgendwo eine bessere Welt gibt.
Ja, sicher: Ich darf mitmarschieren und „Die Fahne hoch“ rufen, weil ich ja sozusagen „Volksdeutscher“ bin. Toll! (das ist sarkastisch gemeint)
Scheiß Agenda 2010. So ein Schwindel! Man will sich doch nicht da „integrieren“, wo man degradiert wurde.
Dieser Satz gilt auch für meine Eltern: Die wurden aus der Oberklasse (Vorkrieg) in die bürgerliche Mittelschicht degradiert. Ich habe also das Rüstzeug für die Aussenseiterkarriere bereits mit in die Wiege gelegt bekommen.

Auch wenn ich allmählich tüttlig werde: Ich bin Wissenschaftler. Und Marion, auch wenn sie sich mittlerweile in die schreibende Zunft erhoben hat: Sie ist Arbeiterin.
*
(1): (und so'n lila Frauen-Dings. Respektiertes Relikt der Vormieterin, sozusagen der Gastgeberin.)

Alles, was ich noch tun kann in meinem Leben ist irgendwie böse.
Entweder es „belästigt“ andere mit Lärm, oder irgendwelchen anderen „Zumutungen“, andere Leute, die sich gerne auf hohem Niveau beschweren und aufgrund ihrer Übermacht einem gründlich die Laune verderben können,
Oder es ist feige und böse und macht mich krank, weil es Unterwerfung unter die Faschisten bedeutet, die Arge und die ganzen anderen Faschisten-Kultstätten.
Und obendrein habe ich die „Hosenscheißerin“ Marion am Hals. --würde ich nicht missen wollen, hab ja sonst niemand mehr, aber demoralisiert auch-- Keine Draufgängerin-- und ich selbst werde allmählich auch zu alt, um noch etwas riskieren zu können. Ausserdem kontrollieren und verbieten die Faschisten sowieso alles, mit ihrer Psychiatrie.

Nichts tun zu können, das nicht entweder böse ist, oder mit Rücksicht auf irgendwelche Arschlöcher böse ist und deshalb nicht gewagt werden kann, oder sterbenslangweilig ist, macht krank.
Das ist meine Hauptkrankheit, von der alle anderen mehr oder minder abstammen.

Geht mal in den Zoo, Leute, und stellt euch vor den Tigerkäfig-Käfig, (keine Scheibe, da riecht ihr ja nichts) und guckt euch die Kackebrocken darin an. So Scheisse finde ich euch.
10.1.2017, ja, mal wieder so ein Tag für den Atomknopf. Gestern den „Dr.Mabuse“ von 1933 gesehen. Irgendwie hatte der ja recht: Das Verbrechen muß begangen werden, weil es möglich ist.... Wer es tut, ist da eher von untergeordneter Bedeutung...

Babyweisheiten/Selbstdisziplin:
Ein Löffelchen für Mama, ein Löffelchen für Papa, ein Löffelchen für Tante.....
Im Gedanken an die geliebten Menschen lässt sich so manches übelschmeckende Breichen auslöffeln.
Wenn das Baby aber dann erwachsen ist, und sich die ungeliebten Notwendigkeiten einlöffeln soll, dann geht das dann genauso.
Was gibt es nicht alles: Aufstehen, zähneputzen, verzichten (auf zu viel leckeres Essen und diverse andere Sachen) rausgehen zu einem langweiligen Spaziergang, obwohl man was anderes machen wollte, doofen Papierkram erledigen, und und und. 30 solche Dinge müßte ich in meinen Kalender reinkriegen um voll tüchtig zu sein. Die Stunden wären da, der Bedarf/die Ideen wären da. Wenn man bedenkt, dass das bei Erwachsenen ja noch genauso funktioniert, wie beim Baby, dann ist natürlich klar, dass man als Erwachsener eine große Menge Freunde haben muß, denen man gefallen möchte, und denen es auch gefällt, wenn man viel von dem tut, was man eben tut, nicht etwa noch weniger. Man muß also eine ganze Menge Leute haben, denen man was schuldig ist, weil sie einen liebhaben. (Ich rede hier nicht vom Liebhaben-wollen seitens Leuten, die es nicht können)
Da ich nur eine Person liebe, kann ich natürlich jedesmal nur ein Löffelchen „essen“. Ein Löffelchen für Marion, und dann noch ein Löffelchen für Marion und den ganzen Tag so weiter, so geht das eben nicht. Dann wird sie zu dick, bzw. sie wird überfordert von zuviel Liebe. Die ja auch Verantwortung bedeutet. Zuviel Verantwortung.
Also kann ich immer nur ein Löffelchen essen, alle paar Stunden, und das erste Löffelchen, das gegessen werden muß, ist fast nie das Zähneputzen, oder das Fasten.
Darum bin ich dick und meine Zähne sind viel weniger gesund, als sie sein könnten und ich „kriege“ kaum noch was „gebacken“, das über das notwendigste hinausgeht.

Freunde?
Alle wollen nur immer irgendwas reden, irgendwelchen Ideen nachgehen usw. - sinnlos, wenn man die Vernichtung der Republik bereits beschlossen hat. Es gibt nichts daran zu retten: Das bischen Gute dient nur dazu, das wirklich schlimme zu legitimieren. Es gibt nichts mehr zu reden. Ich würde den Atomknopf drücken.
Also auf den Tod warten. Ja, aber warum verdammt, schon wieder ohne Freunde? - Ich meine, was kann man in Erwartung des Todes noch tun, als zusammenrücken und kuscheln? Nichts.
Aber die Leute wissen ja gar nicht, dass sie praktisch schon tot sind, die wollen alle noch vorher irgendeinen Status machen. Und irgendwen wegen Vergrapschens an ihrem Status anzeigen.
Und die, die gerne kuscheln würden, kriegens von den anderen verboten. Es gibt ja noch was schlimmeres, als den Nur-Tod. Das ist Deutschland. Und der Rest ist vermutlich kaum besser.

Es gibt keine Freunde mehr.
Heisst natürlich, dass ich die eigentliche Absicht dieser Seite aufgebe und das dann nur noch meine persönliche Persönlichkeits-Mitteilungs-Seite ist. Keine Werbung mehr für mich als Liebhaber. 2017

Dementsprechend meine Neuhahrsgrüße 2017—übernommen aus der aktuellen Rubrik:
Es ist nicht wahr, dass ich ihnen ein frohes neues Jahr wünsche:
Ich hasse Sie heimlich, weil ich Sie nicht angrapschen darf.

Na, gut, die kleine da, und jener arme kerl,

Aber Sie? Ich wünsche Ihnen ein Scheiß Jahr, so beschissen, dass Sie es nötig haben, von mir getröstet zu werden, so sehr, dass deswegen sogar der Damm zwischen uns bricht. Von mir können Sie nichts mehr erwarten. Keine Initiative. Nicht mal mehr Lust, die kommt erst später. Mich haben Frauen, wie Sie schon mit Prozessen überzogen. (Wie soll ich mir ggf. des Unterschieds sicher sein? Ihn erkennen?)
Ich wünsche Ihnen ein Scheiß Jahr.

Silvesternacht komma Köln2015“? Brechen Sie mit diesem Kapitalistenstaat! Aber so, dass man es auch erkennen kann, bitte!
Tut mir ja auch leid, wenn Sie mir nett entgegenkommen, und diese Antwort dafür erhalten, aber die Welt, in der Sie freundlich zu mir sind, ist ein Hut, unter den nicht jeder passt. Seien Sie einfach nicht freundlich, wenn Sie nicht geliebt werden wollen. Sie blenden mich nur damit, mit dieser Art Scheinwerfer.
Ach lächeln Sie nur einmal und ich hab Sie lieb, aber verlangen Sie nicht von mir, Ihnen ein schönes neues Jahr zu wünschen.
Das ist gelogen.
Ich werde eben einfach gar nicht rausgehen auf Neujahr.

Persönliche Wertschätzung von Einzelpersonen: Es reicht nicht für die ganze Gerechtigkeit. Selbst wenn ich Dir 100% guten Willen anerkennen würde, (äh..bischen sündige Eigenarten gabs aber auch?) kann ich nicht im Namen anderer verzeihen, denen ich ebenfalls 100% guten Willen anerkenne. Also: Man muß Dir zugute halten, dass Du dieses nicht wusstest, und deshalb jenes getan hast. Aber wie soll das zusammengehen mit der 100% Gerechtigkeit gegenüber dem, der unter jenem gelitten hat, und deshalb für sein anderssein bestraft wurde? Also: Es gibt für Dich hier nur ein Stückchen Gerechtigkeit. Die ganze? Ach Gott.– der für alle gleichen Inbegriff, der (ev. gegensätzliches) aber für persönlich gleiches zusammenfasst, so dass gemeinsame Verehrung/Anerkennung möglich wird--. – Die der Mensch braucht-- um nicht unnötigerweise noch schlechter zu werden.

Wieder ein schöner Tag durch Microsofts Marktbeherrschungs-Strategie verloren. Eine Milliarde Leute haben hunderte Stunden durch nicht funktionierende Computer verloren. Und fast immer liegt das Nicht-Funktionieren letztlich daran, dass Computer-Programme, vor allem auch Bertriebssysteme geschrieben werden, um Geld zu verdienen und die Benutzer zu kontrollieren, nicht um ihnen wirklich zu dienen.
Eine Milliarde Leute mal hundert Stunden, das ist ungefähr das Leben von hunderttausend Hundertjährigen. So gesehen Bill Gates = Massenmörder.

Zwar ist der Tag erst halb herum, aber es ist wieder die Spitze von meiner Motivation abgebrochen. Es ist nicht zu erwarten, dass ich mich heute noch mal aufraffen kann, nachdem ich so gedemütigt wurde. Charlie Chaplin hatte total recht, als er die Partei seines „großen Diktators“ die „Pfeil-Kreuzer“ genannt hat. Wenn ein Pfeil das Symbol menschlichen Strebens ist, dann ist ein systematisch immer wieder durchkreuzter (verhinderter) Pfeil wirklich das schlimmste, was einem Menschen passieren kann. Was man auch anfängt, jedesmal wird die Unternehmung zum Scheitern gebracht. So züchtet man besinnungslosen Hass. Das ist in der Tat noch aasiger, als Hakenkreuze, da hatte Chaplin ein gutes Gefühl, wie Hitlers Diktatorenwahn noch zu toppen sei.
Es gibt auch eine entsprechende Stelle bei den Simpsons, wo Mr Burns Homer verspricht jeden seiner Träume in Zukunft zu durchkreuzen. Ein Fluch, den auch Marge nur zu dem abmildern kann, was Homer eben ist: Ein Pantoffelheld.

Ich wende sehr viel Geld und Mühe auf, um im Geschäftsleben nicht betrogen/übervorteilt zu werden. Aufwand, den ich mir sparen könnte, wenn ich keine Würde zu verteidigen hätte.

Ja, kuschelig wars.

Aber wir haben nicht gekuschelt.

Wer soll das denn machen, wenn nicht die Genossinnen?

Die Ehefrauen (so vorhanden) etwa?

Ich bin auch keine Jungfrau mehr. Hardcore-Kuschler. Bei mir zählt nur nackt oder mit anfassen oder so. (((Ich kann nicht mal mehr mit Tanzen und Restaurant und sowas, das endet immer mit „nein“, ich kann mich dazu nicht aufraffen. „Bist Du heiß?“ Nicht die Spur, Schatz, Kleiner, (sonstiges Kosewort)(gehört sich so)-- oder eben „ja“ – Und „Wo gehen wir hin?“ (Welche ungestörte Zimmer-Ecke, welches Gebüsch, welches Scheißhaus, wessen Wohnung (falls das Vertrauen für die Reise reicht).) )))

Zweifellos verehre oder bewundere ich die anwesend gewesenen Frauen. Ich hätte so viel Liebe zu geben gehabt, wenn gedurft.

Ich durfte nicht mal fragen. Bzw. hätte es nicht wagen können. Ich wollte ja auch nicht, dass sie schlecht über mich denken.

Fazit: Meine Genossinnen sind wohl doch eher im Puff, als in dieser politischen Gruppe.

sorry.

Wisst ihr eigentlich, wieviel Tapferkeit dazu gehört, sich da an die Mauer zu stellen und zu einem fremden Mann zu sagen: "ja, ich machs!"? Willst Du ficken?

Wer so ne Frau verachtet, ist ganz bestimmt eins nicht: Mein Freund/in. Für mich sind das Heldinnen und keine armen Opfer.

Das ist so schade, denn mit denen hab ich ja keine politischen Gemeinsamkeiten, ausser für den bezahlten sexuellen Liebes-Dienst am Mann zu sein. Und ich habe keine Gelegenheit, Vertrauen zu ihnen zu gewinnen. Und kann dann nicht mal richtig, weshalb ich eigentlich auch nicht hingehe. Man geht ja auch nicht nur hin, um sein Erspartes einfach nur abzugeben. Das gilt aber auch politische Gruppen.

Politik geht nicht ohne Liebe.

Sonst ist das für den Arsch.

Hätt ich denn fragen dürfen? Nein, nein, ich hab da was gründlich missverstanden usw. ..Dieses blöde Geschwätz häng mir so raus, ich möchte nicht riskieren, das noch ein einziges mal von jemandem zu hören, den ich um Liebe gebeten habe.

Kein einziges Mal.

von niemand.

Nie wieder.

Niemals.

Auf keinen Fall.



Ich bitte nicht mehr um Liebe, ich schimpfe, wenn ich sie nicht bekomme von jemand, der sie versprochen hat, oder aus irgendeinem anderen Grund dafür zuständig ist.

Ich schimpfe lieber gleich, als erst zu bitten.

Auf die Gefahr hin, eine aussichtsreiche Kandidatin abzuschrecken.

Tut mir natürlich schrecklich weh, aber nicht so, wie das andere.

Es gibt eine Abwartezeit zwischen Erweckung des Interesses und Schimpfen und manchmal ein paar Tricks, sich vielleicht verständlich zu machen, aber das war's auch schon.

Ein Sozialismus mit bürgerlichen Familienstrukturen ist doch keinen Schuss Pulver wert.

Scheidung versprochen, Scheidung nicht durchgeführt, wir sind vaginiert.
Ähm... das war jetzt eine Vernunft-Entscheidung, keine gefühlsmäßige.

Ich sag's nicht gerne, aber sexuelle Selbstbestimmung heisst wahrscheinlich Liebesmarkt.
Soziologische Forschungen deuten daraufhin. Zum Beispiel dieses Experiment, wo ein Gruppe zuerst bewerten sollte, wie cool und attraktiv,oder so, die einzelnen Mitglieder sind, und wo sich im Folgenden herausstellte, dass sich genau Pärchen bildeten aus den Attraktivsten. Und aus den Unattraktivsten. Wer wertvoll ist, kann sich mit seinem eigenen Wert jemand wertvolles kaufen. Wer wertlos ist, muß mit dem vorlieb nehmen, der übrig bleibt. Und dazwischen ist dazwischen. Sexuelle Selbstbestimmung unter dieser Beziehungsverfassung heißt genau dies: Markt. Wobei jeder Geld und zugleich auch Ware ist. Oder Schuld und Entschuldigung.

Aber wenn man davon ausgeht, dass das nun mal leider so ist, obwohl wir alle das unmoralisch finden, könnte man auch endlich mal etwas dagegen tun, dass Menschen allein bleiben müßen. Eine staatliche kostenlose nicht betrügende Partnervermittlung, bei der jeder das kriegt, was er sich leisten kann. Die alles vermittelt, was legal ist. Von Ehewünschen über gelegentliche Abentheuer bis zu Prostituierten. Für alle Abarten von Sex und ja, sogar ohne. Für alte und junge. Aber keine falschen Etiketten. Das nicht. Und Schuss mit diesem Parship und wie diese Drecks-Bescheisser-Agenturen alles heißen. Die werden verboten.

Ich sage hier „Beziehungsverfassung“, denn nach dem Marktprinzip ist eigentlich klar, dass es nur lesbische und schwule Pärchen geben dürfte, da die Frauen ja wertvoller sind. Das muß nicht so sein, und es gilt auch nur, solange der große Rahmen dies hergibt. Denn Frauen die mann wirklich nicht ficken etc. könnte sind natürlich weniger wert als Männer.Was auf Lesben aber nicht zutrifft. „Die wollen ja nur (noch) nicht.“ Die Beziehungsverfassung sagt also, dass Beziehungen hetero sein müßen. Das muß aber nicht sein. Im Gegenteil: Es bleiben welche übrig, und die müßen miteinander. Und dann gibt es ja auch noch Alte und Junge.
Es gilt als hässlich und es gilt als Schande.

Diese Schande muß man wollen.
Gott bestraft Hochmut schon seit eh und je. Die traditionelle Religion irrt.

Outdoor-Wichsen:

Es gibt noch andere Gründe für das outdoor-Wichsen, als den oft berufenen Reiz, man könnte erwischt werden... Der trifft ja nur bei Erwischern zu, die die Gelegenheit dann ausnutzen um ihrereseits den von ihnen selbst gewünschten Sex ungehemmt zu erpressen. Bzw. durch die Umkehrung des ganzen in die Vorstellung, man selbst könnte dann ja auch mal Erwischer sein und dann selber erpressen, was dann wieder geil ist. Also auf eine derartige Art des Erwischtwerdens hoffe ich allmählich nun wirklich nicht mehr. Im Gegenteil, ich fürchte, belästigt zu werden. Dieses Pferd ist definitiv tot.


Es gibt auch noch die Möglichkeit, in anderer Leute Fenster etwas geiles sehen zu können, und wenn man das sähe, dann gäbe es als nächstes die Vorstellung irgendwie mitmachen zu können. Man sieht aber nichts. Ich bin ja durchaus neugierig, aber ich habe nie etwas in einem Fenster gesehen, das irgendwie geil gewesen wäre. In Anbetracht der Qualität heutiger Pornos ist sowas ja auch wirklich nur noch in Bordellstraßen oder während Weltmeisterschafts-Fussballspielen oder beim Vorbeiziehen des Karnevals-Umzugs zu erwarten. Nein: Allenfalls kann man sich angesichts eines fernen viereckigen Lichtpunktes vorstellen, wie es wäre, wenn es etwas zu sehen gäbe. Höchstens das. Auch dieses Pferd kann also nicht mehr laufen.


Es gibt aber auch noch ein outdoor - Wichser-Pferd, das noch so manches Rennen laufen könnte. Dasselbe übrigens, aus dem auch outdoor-Ficken so schön ist: Freiheit von fremder Dominanz. Nur, wenn man weit um sich sehen kann, und es ist niemand zu sehen, der einen irgendwie stören könnte. Niemand, der nicht wenigstens erst einen Kilometer laufen müsste, um einen stören zu können, Ach, das ist so wunderbar!!!! Jedenfalls für einen voll verwanzten Menschen, bei dem es jederzeit oben unten rechts oder links an der Wand klopfen kann, dem man die ahnungslose eigene Frau auf den Hals hetzt um beim Wichsen zu stören und und und. Ja, das liebe ich beim Outdoor- Wichsen: Den Horizont zu sehen, und es ist niemand da. Die Natur und ihre Geräusche, Vögel und Grillen, Wind auf der Haut und Wolken und die warme Sonne und sowas natürlich auch, obwohl Sonne und Horizont in dicht besiedelten Gebieten natürlich nicht vereinbar sind.... Und dann, ja dann stelle ich mir auch gerne eine geeignete Partnerin dabei vor. Hochgewachsene Maisfelder sind auch schön: Man hat zwar keinen Horizont, aber dafür Sonne, Wind und Vögelpiepen. Oder eine Decke im -nein, nicht Kornfeld, da wäre ja der Bauer mit Recht sauer, äh, nein, abgelegenen Gebüsch.


Übrigens/apropos: Früher gab es viel mehr Leute, die draussen spazieren gingen, heute ist die Landschaft, verglichen mit früher, fast menschenleer. Besonders wochentags. Schade für die Leute, gut für mich. Meistens gibt es nur noch ein paar Hunde-Ausführer, und sonst niemand, und das, selbst wenn die nächste Siedlung nicht mehr, als einen Kilometer entfernt ist. Und bei Nacht ist garantiert niemand. Vielleicht ändert sich das ja alles bald wieder durch GPS-outdoor-Pokemon-Spiele. Gesund wär's für die Leute.


Mag ja sein, dass outdoor Sex eine kleine Ordnunswidrigkeit ist, und man sich nicht von Minderjährigen erwischen lassen darf, Jugendschutz und so, ok. Aber es muß auch mal gesagt werden, dass, wer in Tarnkleidung rumschleicht und einem mit Ferngläsern Nachtsichtgeräten und Papparazzi/Wild-Kameras auflauert,usw., sich nicht beschweren darf, über das, was er dann zu sehen bekommt. Und: Das gibt es ohnehin im Internet.

Fazit: Es ist ein kurzer Weg von dem „Spanner“, den die Leute in unserem Fernsehen glauben, mal eben so verprügeln zu dürfen, diese Nazi-Schweine, bis zu dem „Bett im Kornfeld“ das als beliebtes romantisches Thema bei eben denselben Nazischweinen aus dem Radiolautsprecher trällert. Nazis sind geisteskrank. (Nicht umkehrbar)

Eine Gesellschaft von Opfern ist Scheisse. Wer aber das Wort „Opfer“ als Schimpfwort benutzt unterdrückt Opfer nur immer weiter und hindert sie daran, jemals zu Tätern zu werden. „Du Täter in spe“ wäre eine alternative, ermutigende Variante.

Apropos „Täter“: Nur zum Vergleich (pointe): (von der polit.Seite)

Gefährder-Justiz” wird man dieses Wort eines Tages in einem Atemzug mit “Sippenhaft” und “Gesinnungs-Justiz” zitieren?
Ich finde das ganze Gefährder-(Un-)wesen ziemlich beunruhigend.
Also so eine Kategorie zwischen Täter und Nicht-Täter. Da hatten wir bisher den “Verdächtigen”.
Ist man ein Gefährder, wenn man vielleicht einer Frau ein uneheliches Kind machen könnte, diese eine Deutsche und man selbst so ein ganz finsterer Typ, oder einfach nur so ein Versager ohne eigenes Einkommen? Na, na? , na? Was ist ? Ist man dann ein Gefährder? Die Typen, die diesen ganzen Scheiß mit dem Gefährder verbrochen haben, denken das wahrscheinlich.
Wir sollten uns nicht darauf einlassen.
Also zwischen Täter und Nicht-Täter haben wir jetzt den wollenden aber zur Zeit nicht könnenden Gefährder, dann den könnenden, aber zur Zeit nicht wollenden Gefährder.
Und den Verdächtigen.
Und den, der verdächtig ist, er könnte können.
Und den, der verdächtig ist, er könnte wollen.
Natürlich müssen alle eingesperrt werden.(das ist Sarkasmus)
Wenn ein Gefährder jemand ist, der absichtlich gefährdet, dann ist er ein Unruhestifter.
Wenn ein Gefährder jemand ist, der aus Versehen gefährdet, dann ist er ein Unschuldiger.
Wenn ein Gefährder jemand ist, der der einen Schaden anzurichten plant, dann ist er ein Versucher.
Wenn ein Gefährder jemand ist, von dem man das nicht so genau weiß, dann ist er ein Verdächtiger.

Es wird also ein neues Wort für “Verdächtiger” erfunden, damit nicht auffällt, dass man jetzt auch Verdächtige bestraft, oder mit ähnlichen Maßnahmen traktiert.
Die Einführung des “Gefährders” bedeutet die Abschaffung von “In dubio pro reo”
Wie gut, dass es da nicht ums Strafrecht geht, sondern nur ums Ausländerrecht,etc. ! (Auch das ist Sarkasmus)
Im übrigen werden wir aber nicht umhinkommen, unwillkommene Einwanderer abzuschrecken, ehe diese sich ins eigene Unglück stürzen.
Wir haben ganz schön Schaden angerichtet, dass wir diese Leute erst haben kommen lassen.
Die Unfreundlichen Migranten-Abschreckungs-Plakate der Australischen Küstenwache habe vor ein zwei Jahren als Skandal von sich reden gemacht. Ich weiß nicht mehr genau, was drin stand, war damals auch indigniert, aber vielleicht sind wir jetzt auch soweit, dass solche Plakate die anständigere Lösung wären.

Aber nicht an meiner Tür!

Vertrockneter Schinken

Passwörter für Kinder unter Umständen der Verwanztheit

Ewiges Gezeter im Internet und bei allen Bekannten

Psychiatrie, Polizei, Vereine, Bordelle(?Verschwendete oder genützte Chance für die fürsorgliche Gesellschaft?), Freundeskreise, Studentenbünde, . . .

Ich entdeckte sie im Halbdunkel im Nebenzimmer auf der Matratze bei der Party meiner Bekannten. Sie liess sich gerne küssen und ficken und ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwelche Bemühungen nötig gewesen wären, um sie davon zu überzeugen. Es wurde also auch keine Zeit mit Geschwätz verschwendet. Ich sagte ihr ihre F wäre wunderbar, wie die Sonne an einem warmen Sommertag, oder so ähnlich, und fragte sie nach ihrer Adresse, damit ich ab und zu mal vorbeikommen und ihre Liebe geniessen könnte. Ich bekam auch eine Addresse. An weiteres kann ich mich nicht erinnern, das ganze dauerte kaum länger als eine Stunde, weil die Party noch weiterging, oder zuende war, oder was weiss ich, jedenfalls erscheint sie als äusserst positives Ereignis auf der nicht gerade unmäßig langen Liste, meiner Liebeserfolge. Das ganze war irgendwann Ende der 70er Jahre. Ach gäbe es doch sowas öfters!

Worauf ich hinauswill, ist die Adresse, mit der es noch ein Nachspiel hatte:
Meine Bekannten hatten die komische Angewohnheit, Schinken zu kaufen, und dann im Kühlschrank offen liegen zu lassen, jedenfalls Reste davon, und einfach nicht zu essen, bis sie vertrocknet waren. Weiß nicht, ob es Vegetarier waren, und der Schinken nur für Gäste erworben wurde, oder was, das ganze ist einfach schon lange her. Und er war nie ordentlich verpackt und vertrocknete schnell. Jedenfalls habe ich dort mehrmals solche Schinkenreste gegessen, knusprig vom Vertrocknen, keinesfalls wirklich schlecht. Vielleicht ist es ja auch nicht ganz abwegig, vertrockneten Schinken als Allegorie auf Jugend und Schönheit, die durch Ignoranz verschwendet wurde, oder zu werden drohte, zu verwenden. Obwohl Allegorien der Liebe, die Sex mit Fleisch in Verbindung bringen für mich eher zu einem befremdlichen Kulturkreis gehören, sind sie mir ja nicht gleich unverständlich. Ich hatte schließlich eine Mutter aus diesem Jahrhundert. Aber zu diesem Thema ..., darauf komme ich später zurück.
Die Adresse also: Vermutlich bin ich ein zwei mal da vorbeigegangen und habe erfolglos geklingelt. Ein paar Wochen danach, freich angeheizt durch aktuelle, teils empörende, teils an den Grundfesten des Verstandes rüttelnde Ereignisse jedenfalls, kam ich ins Treppenhaus des innerstädtischen Altbaus und ging hoch. Fand auch eine Wohnungstür mit einem entsprechenden Namensschild. Meistens wohnten WG's in diesen Wohnungen hauptsächlich Studenten/innen und die ihnen peripheren Gesellschaftsgruppen aus Gescheiterten, Ausgestiegenen und denen, die sich als ihresgleichen fühlten, sich aber mit irgendwelchen Jobs durchschlugen. Es gab halt eine richtige kleine linke Subkultur in den Universitätsstädten damals. Natürlich gab es auch 50% RCDSler und ihren Eltern untergeordnet gebliebene Spieß-Bürgerkinder, aber die roch man schon von weitem und machte einen Bogen darum.
So ein Treppenhaus ging ich also hoch, fand die Tür und klopfte.
Ich hörte auch irgendwelches Rumoren hinter der Tür, und fragte, „Ist die Lena da? Eure Klingel ist wohl kaputt?“ (ich weiss den richtigen Namen jetzt nicht mehr, vor ein paar Jahren wußte ich ihn noch. Hab sie also neu getauft.) Ich bekam eine merkwürdige kichernde Antwort und verstand nichts vernünftiges. Nach ein zwei Sätzen, die ungefähr an die Konversation zwischen dem bösen Wolf und den 7 Geisslein erinnert, fühlte ich mich komplett verarscht. „Nu mach doch mal auf!“ Wenn man einen jungen starken Mann derart herausfordert, darf man sich nicht zu sehr wundern, wenn so ein Brettchen aus der hölzernen Kassettentür herausgeschlagen wird, und die Tür auf diese Weise plötzlich geöffnet wird. Dort und damals war das jedenfalls so. Was hatte ich schon zu fürchten: Eine demütigende Gruppenintervention unter Gleichgestellten, und dass ich mich „entschuldigen“ und die 20 Mark für die Reparatur bezahlen mußte. Größer war das Risiko eigentlich nicht und eigentlich war auch alles wie von selbst gegangen, ohne, dass ich darüber hätte nachdenken müßen. Und wenn es wirklich der RCDS gewesen wäre—na, ja, die hätten mich ja nicht gekannt. Und Geld hätten sie ohnehin genug gehabt.
Da stand ich also plötzlich völlig überraschend einer hübschen jungen Frau gegenüber, die aber nicht Lena war, mich dafür aber immerhin erwartungsvoll ansah. Vom äusseren Ansehen her durchaus unterwürfiges Bürgerkind, aber dieses affige Entree, das mußte ja irgendwie verabredet sein. Geistige Behinderung? Nein, war mit wenigen Sätzen klar. Also Tür zu, Brettchen wieder provisorisch reingeklemmt, „Ich muß Dich da mal einiges fragen, komm doch mal mit. Welches ist Dein Zimmer?“ Wir gingen in das Zimmer Tür zu, ich schob sie auf das Bett und setzte mich dazu. Dann nahm ich sie in das Verhör und stellte indiskrete und intime Fragen. Wir waren allein in der Wohnung und sie hätte vermutlich gehorcht, wenn ich ihr befohlen hätte, sich auszuziehen und hinzulegen. Mein Verhör führte aber zu dem Ergebnis, dass ich nicht sicher war, dass sie wirklich überwältigt werden wollte. Dass sie nicht in diesen Geschehensablauf eingeweiht oder auf ihn vorbereitet, oder wenigstens vorvorbereitet und fest gruppeneingebunden war. Es blieb eine 30%-Restchance, dass sie doch nur ein Scheiß-Bürgerkind war, dass hinterher großes Geschrei anstimmt, und das hätte dann wirklich unangenehm werden können. Also habe ich mich abgerollt und weiter den wilden Mann markiert, der aber kein Interesse an unfreiwilliger Unterwerfung hat, weil er dazu viel zu wild und schön ist und ein bischen in der Wohnung rumgerumpelt ein paar Schubladen und Schränke kontrolliert sie ab und an einschüchternd mit bohrenden Blicken ansieht um dann irgendwann mit den Worten „Na, ja, Lena ist wohl nicht da“ zu verschwinden. So tat ich es auch, aber eins muß ich noch erwähnen: Den vertrockneten Schinken im Kühlschrank habe ich gegessen. Glaub ich jedenfalls. Will sagen, es stellte sich jedenfalls raus, es war welcher da.

Was hätte ich machen sollen? Mich umdrehen und drohend sagen: „So, so, Dein Schinken ist also am Vertrocknen, Ausziehen! Hose runter und Beine auf!“?
Oh, ja, das hätte ich gern getan, aber den Schinken hätte ja jeder hingelegt haben können.
Es ergeben sich aus dieser Situation nämlich zwei ganz verschiedene, gegensätzliche denkbare Szenarien:


1.Versicherung

2.Falle

(3.Störversuch)

(4. ein verwegener Witz wurde gemacht)

Wie zum Teufel hätte ich in dieser Situation irgendeinem Scheiß Amtsgericht diese Geschichte erzählen können, ohne meine Freunde zu verraten – immerhin hatte ich Lena ja einmal gefickt-- und ohne als gefährlicher Verrückter in der Psychiatrie zu landen? Seit ich später auch noch erlebt habe, welch brutale Folterung in der Psychiatrie stattfindet, ist diese Variante komplett unannehmbar geworden.

Jeder, der versucht, mir mit so einer Versicherung zu helfen, stört mich also nur bei meinen ohnehin schlechten Chancen.

Dabei ist es nur zu plausibel, dass jemand das versucht. Nicht jeder hat hundert Seiten Gejammer im Internet verfasst dass und wie gerne er mal möchte und was er schon alles über die Liebe weiss.
Nicht jeder war schon ein paar mal unter Vorlage seines Personalausweises im Bordell,
Nicht jeder hat sich solche Freunde gesucht, wie ich und ihnen allen diese Situation klar gemacht. Freunde, die sich aber nicht bei irgendwelchen Kuppeleien erwischen lassen dürfen.
Nicht jeder war schon ein paar mal mit seiner zerbrochenen Liebes-Lebensgeschichte in der Psychiatrie (Obwohl die sich einen Dreck dafür interessiert haben, aber in einer Welt, die in Ordnung wäre, hätten sie eine Fürsorgepflicht, keinen Kaputtmach-Auftrag. Vielleicht können die sich ja auch nicht dazu bekennen, genau, wie die Freunde.)

Aber wenn ich dann höre, dass Kindergartenkinder von ihren Eltern ein Passwort gesagt bekommen und sie dürfen mit keinem Erwachsenen mitgehen, wenn dieser das Passwort nicht kennt... Scheisse, denk ich bei mir würde das einen Dreck nutzen ich bin von oben bis unten verwanzt, alles was ich weiss habe ich im Internet geschrieben, und in meinem Falle wäre es sicherer, den Kindern zu sagen, sie sollten sich auf ihren gesunden Menschenverstand verlassen, als auf irgendein Drecks – Passwort. Weil das hundert Mal sicherer wäre. Den gM der Kinder würde ich allerdings trainieren. Mit lustigen Spielchen.

Alles in allem ist solches „Nimm sie, sie ist Dein“ - Gedröhne vom Himmel nur lästig und eine ziemlich sichere Versicherung dagegen, dass wenigstens mein gesunder Menschenverstand, das einzige, was geblieben ist, noch eine Chance hat. Und es geht doch normalerweise gar nicht um „böser Wolf“-Nummern, sondern nur um äh, na, ja, ganz gesittete Kavaliers-Nummern. Alles auch noch versaut. Durch vorgebliche Hilfe und Versicherungen. Oder auch ernsthafte Hilfe-Versuche. Ist auch nicht so, dass ich nicht bereit wäre, mir helfen zu lassen. Aber ich kann nur noch Klartext und ich fordere das politische Recht auf Klartext-Kommunikation. Klartext gibt es aber nur noch im Bordell. Und die geliebten Frauen dort in allen Ehren, aber für das was es leistetet einerseits, vor allem was ich fähig bin dort an Liebe aufzusaugen, meine Potenz, einerseits, und meine finanziellen und Verkehrs-Verhältnisse andererseits ist es einfach zu teuer und zu weit weg. Aber ein guter Staat würde seine Bordelle mit einem Verkupplungs-Geheimdienst kombinieren. Blöderweise würde das bei mir aber wieder an dem Klartext – Erfordernis scheitern.
Ja, ich habe den Eindruck, dass, wer auch immer es macht, es regelrecht Standards für solche Kuppeleien inclusive der Einstiegshilfe in Form von Versicherung, und immer drei Versuche usw. gibt, aber bei mir kommt alles als nicht vertrauenswürdig an.
Wie kann man einem solch mächtigen Wesen nicht vertrauen?
Ich schwöre: Ich vertraue nicht!

Ich hasse nicht, aber ich vertraue auch nicht wirklich. Es macht mich geil, aber ich kann es nicht nehmen.
Also macht es mich kaputt.
Kaputt, ich bin nicht sicher, vielleicht ist unglückliche Liebe unbedingt besser, als nicht geliebt zu haben. Love hurts.



Und, um die Sache jetzt noch weiterzudenken: Die Frau, die trotz einer solchen Versicherung nicht genommen wurde könnte beleidigt sein und mich deshalb aus Jux bei der dämlichen Polizei anzeigen, dass ich genau das getan hätte, was ich eben nicht getan habe, nämlich Sex gegen ihren erklärten Willen. Damit ich Feigling die verdiente Strafe habe, genau die Strafe, vor der ich mich gefürchtet und sie deshalb als liebens-unwürdig erniedrigt habe. Auch eine Art von Gerechtigkeit, die ich übrigens durchaus respektabel finde. Ich hasste sie nicht. Aber es würde natürlich auch nichts nützen, da sie ja meine gesamte innere Befindlichkeit ignoriert. Und diese Strafe dann vielleicht nicht Gottes Geist, aber seine gesamten Werkzeuge zerstören könnte. Nun gut damals war ich ja quasi anonym, aber das lässt sich auf spätere, teilweise vergleichbare, Situationen übertragen. Fuck the Bundestag! („Nein heißt nein“)

Also, eigentlich wollte ich mal eine Analyse der Biblischen Onan-Geschichte verfassen.
Darum habe ich in einer Online-Luther-Bibel nachgeguckt.


Von dem ganzen Zeug, was da so erzählt wird, steht überhaupt nichts drin: Es geht in diesem Abschnitt des alten Testaments eher um Frauenrechte. Onan hat die Pflicht, die Witwe seines älteren Bruders zu schwängern, damit diese Frau die zum Ehren und Verantwortungsbereich der Familie gehörte, nicht ohne Ehre und ohne Kind (vermutlich Sohn und Erben) bleiben muß. Mutterschaft galt im Altertum als Frauen-Recht. Wenn ihr Sohn erbberechtigt war, war auch ihr Unterhalt als Mutter gesichert, sonst hätte man sie vielleicht davon jagen können. Also war der Bruder verpflichtet, sie zu behalten und zu schwängern. Dem Onan hat aber nun wohl die Sache mit der Erbschaft nicht gepasst, denn die wäre damit ja an ihm vorbei gegangen. Darum hat er auf safer sex gemacht, damit sie nicht schwanger wird und er selber der erste Erbe ist. Tricksen gilt nicht, das galt schon im Altertum, wenn es um Verantwortung gegenüber anderen geht. Er hat also seine Ehrenpflicht nicht getan. Und weiß der Teufel wer hat ihn dann abgemurcktst, vielleicht die Frau selber, die sich den Erben dann vom Original (Als Hure verkleidet von Onans Vater) geholt hat, oder ihr Vater und dessen Handlanger.
Und wer mit einer Hure fickt soll nicht so tun, als wäre er was besseres. Darauf läuft die Geschicht wohl hinaus. (Frauenrechte) Es ist wirklich erschreckend, zu sehen, wie barbarisch diese Oligarchen damals miteinander umgegangen sind.
Das Gesetz, der Brudersfrau den Erben zu besorgen, sollte vielleicht verhindern, dass sich Brüder gegenseitig wegen des Erbes umbrachten. Denn sie erbten sowieso nichts als ein bischen Ficken, was für so einen Oberklasse-Typ gar nichts wert war, womöglich lästig. Eine Ziege war ein fürstlicher Preis für ein paar Nächte. Das ausgemachte zu bezahlen, allerdings, schien unbedingt zu den Pflichten zu gehören, wie bei allen Geschäften. Ehrenmord an Frauen zählte zu den Selbverständlichkeiten. Jedenfalls bis zu dieser Geschichte. Wenn man die Regel mit dem ex-Schwägerinnen-Ficken aber nicht einhielt, konnte aber dadurch, dass man ermordet wurde, jemand aus der eigenen familiären Umgebung (gefährlich, denn wie schützt man sich davor?) wieder an das Erbe kommen. Der Mord lohnte sich also wieder. --logisch-- Was hat das mit Wichsen zu tun?
Eigentlich gar nichts, denn man kann doch Wichsen und trotzdem ficken. Ob allerdings jemand mit gottgleicher Macht über seine Familie das auch tun würde? Statt irgendeine von den drei Dutzend Sklavinnen zu ficken? Wichsen um nicht ficken zu müssen? Leute, das ist sehr sehr lange her.



Das ähnlichste in meinem Leben war vielleicht eine Dreierbeziehung, die ich nur in der safer Variante wollte, weil ich den heimlichen Verdacht hatte, die beiden Freundinnen (vielleicht Lesben) wüden beide gleichzeitig schwanger, mich anschließend kaltstellen und meinem einigermaßen wohlhabenden Vater die Rechnung schicken. Wär ja alles ok gewesen, wenn dann wenigstens der Sex garantiert gewesen wäre. Aber konnte man wissen ob ich danach noch gedurft hätte? Also hab ich gesagt ich wollte Geschlechskrankheiten-Übertragung vermeiden. Lüge. Und dann wurde anschliessend in den Zeitungen Aids entdeckt... Dieses Pokerspiel habe ich wohl verloren. Andererseits mit meiner heutigen Erfahrung würde ich sagen: Scheißegal, wenn die beiden erstmal ihre Babys gehabt hätten, würden sie dringend wenigstens einen liebevollen Vater gebraucht haben. Das hätte bestimmt gereicht, um mir einzutauschen, was ich gebraucht hätte. Ausserdem war es wahrscheinlich bloß gepokert. Dumm gelaufen. Man sollte sich doch über Babys freuen! Es ist aber eben doch ein fundamentaler Unterschied, ob man sie selbst küssen darf, oder nur jemand anderes.



Aids wurde meinem Gefühl nach so benannt, weil ich in einer späteren Kontaktanzeige, nachdem diese Geschichte vorüber war, (ich sass nämlich schon wieder allein) irgendsowas geschrieben habe, wie: Ihr behandelt mich alle beschissen aber(auch ne Lüge, also so'n Bettlertrick:) ich kann trotzdem noch fröhlich sein, “ätsch”(So ein Schmähwort, das ich aus der Familie meiner Mutter kenne, ohne ethymologischen Zusammenhang. Vieleicht sowas mit Ring abstreifen. Es gab so eine Geste. Die dabei gemacht wurde.)Kein Wunder, dass ich mit meiner nächsten Bekanntschaft mit einem Pappschild rumgelaufen bin: “Wir haben Aids” Man lässt sich eben nicht gerne verarschen. Wir wollten dagegen protestieren.) Ich kann wirklich nichts dafür, dass ich's so schwer habe, mit dem Vertrauen. Meine Geliebte davor wollte nämlich partout was besseres sein, als eine Hure. Darum wollte sie “jetzt auch Geld” haben, oder so ähnlich. Hatt ich aber nicht. Deshalb wollte sie sich einen anderen suchen, der dann für ihr Baby zahlen sollte, das sie meiner Meinung nach bekommen sollte. Was sollte ich anderes sagen, als sowas wie: “dann tu das mal, du bist sonst zu alt, ehe Du dichs versiehst” Den Fluch dieser bösen Tat aber habe ich dann bei dem Dreier gefürchtet. Die Leute haben schon immer mehr über mich geredet, als sie mir gesagt haben. Deshalb konnte ich mich auch nie verteidigen.


Aber mit Wichsen hat Onan eigentlich nicht zu tun. Sondern mit allen Verhütungsmethoden, vor allem heimlichen.



Onan-Text:



Und Juda gab seinem ersten Sohn, Ger, ein Weib, die hieß Thamar. Aber Ger war böse vor dem HERRN ; darum tötete ihn der HERR.

Da sprach Juda zu Onan: Gehe zu deines Bruders Weib und nimm sie zur Ehe, daß du deinem Bruder Samen erweckest. Aber da Onan wußte, daß der Same nicht sein eigen sein sollte, wenn er einging zu seines Bruders Weib, ließ er's auf die Erde fallen und verderbte es, auf daß er seinem Bruder nicht Samen gäbe. Da gefiel dem HERRN übel, was er tat, und er tötete ihn auch.

Das war's auch schon und er ward in dieser Geschichte nicht mehr erwähnt. Den Rest könnt ihr ja selber aus der online-Bibel downloaden.

Mein Paranoia-Gegenstand: Es sind Zwingesüchtige, die es mit ihrer „Würde“ nicht vereinbaren können, auch einmal in „Gottes“ Hand zu sein. Von Leuten, die sich für was besseres halten, finde ich das sehr ungerecht, weil sie ja mit ihrer Nötigung wiederum meine Würde angreifen. Das ist denen aber scheißegal, weil sie gar nicht erst in Zweifel ziehen, dass sie gut sind und strafen dürfen und ich nicht. Bin ja vielleicht auch gefährlich, verlangt unter solchen Umständen ja schon meine bloße Würde. Vertraue aber darauf, dass ich nichts schlimmes machen werde. Auf „Gott“ sozusagen. Würde ich nicht „auf Gott vertrauen“, müßte ich ja ständig in Panik vor dem Knast sein, weil ich ja was machen könnte.
Ich sag Ihnen was:
Wieso haben Sie einen besseren Schutz für ihr Leben verdient, als ich ihn davor habe, zig Jahre in den Knast zu kommen? Das ist doch auch mein Leben. Sie haben kein Recht auf einen besseren Schutz, als ich selber. Mehr steht Ihnen einfach nicht zu. Sie haben kein Recht auf vorbeugende Sicherheit.
Aber auf Gott vertrauen ist Ihnen zu demütigend? „Weil ich ja Scheiße bin, und Sie so toll?“ Ihr Problem, nicht meins. Verusacherprinzip? Leute, die dauernd lügen, wie Sie sind mit Sicherheit viel öfter Verbrecher, als Leute, die Ihnen das sagen!
Ihre Extra-Strafandrohungen, die einem persönlich gewidmet werden sind eine Beleidigung und Herausforderung. Anmachen darf man aber nur Leute, die sich nicht wirklich vor einem fürchten. Ihre Zwingesucht ist eine Krankheit.

Das Bewußtsein ist ein feines Gespinst, es ist gerne rational, aber es schert sich nicht um Rationalität, wenn dieser Anspruch mit den Notwendigkeiten unvereinbar ist. Einfache Regeln sind ihm genug. Es ist ihm egal, dass es die Indianergottheit soundso nicht gibt. Wenn sie funktioniert, wird sie eingebaut. Nicht geglaubt, bei einem gebildeten Menschen, es wird nur akzeptiert, dass sie bedient werden muß. Prozesse um die Vernunft einer Person sind doch nur Unterwerfungsrituale. Niemand ist vernünftig. Die anderen wollen sich sicher fühlen und verlangen die Unterwerfung unter ihre unsinnigen Regeln. Sie wollen nicht sicher sein, sie wollen sich so fühlen. Und weil die anderen verrückt sind, mußt du „vernünftig“ sein. Hauptsache ihr „Sicherator“ funktioniert. Dass dieser „Sicherator“ auch nichts mit der Realität zu tun hat, ist scheissegal. Viele wissen es sogar, sie wollen es trotzdem. Aber was ist nun Recht? Rücksichtnahme auf das Sicherheitsgefühl der anderen? Oder Rücksichtnahme auf ihre Sicherheit? Rücksichtnahme auf alles ist nämlich zuviel verlangt, damit kann man ja selber nicht richtig leben. Ich weiß nicht? Man gibt ihnen Sicherheit, aber wenn sie Stress machen kriegen sie statt dessen das Gefühl von Sicherheit vermittelt? Ihren Sicherator bedient, mögen sie doch in ihrer eigenen Hölle schmoren?

Wenn ich mich selber sexuell stimuliere, weil ich den Orgasmus will, muß ich dazu Regeln befolgen: Hier streicheln bis dieses Gefühl eintritt, dort rubbeln bis jenes Gefühl eintritt und zum Schluss noch das Finale mit der ultimativen Erregungstechnik... und dann ist man über die Schwelle und es ist nicht mehr aufzuhalten. Oder so ähnlich. Jedenfalls muß man tun, was man tun muß, mag es auch langweilig und eigentlich zu anstrengend sein, dafür, wie es sich anfühlt. Man kann sich von der mangelnden Motivation ablenken, indem man sich eine geile Geschichte ausdenkt, vielleicht gestützt auf einen Porno, oder so und ein wenig transpersonalisiert.

Man kann sich auch eine Regel aufstellen: Ich kenne mich: Wenn ich mir keinen Orgasmus mache, werde ich mich ärgern. (Mein Tag wird mir verschwendet vorkommen..was auch immer.) Deshalb beschließe ich jetzt, wenn ich das nicht tue, werde ich mich bestrafen.(mir irgendwie weh tun, oder sowas) Ich will jetzt zweihundert mal hier fummeln, oder ich werde mich soundso bestrafen. (kneifen, was weiß ich) und wenn man das getan hat, stellt man sich die nächste Bedingung, was halt fällig ist. So hangelt man sich entlang, bis zur wunderbaren Erlösung.

Die Methode mit der Regel und der Selbstbestrafung gibt’s nicht nur beim Wichsen, die kann man überall aufstellen, wo die Psyche nicht stark genug ist, um das zu tun, was eine andere Instanz beschlossen hat. Der springende Punkt dabei aber ist: Sowas ist immer und grundsätzlich „verrückt“ und man kann den Sinn dieses Verhaltens niemand anderem vermitteln. Und es lässt den Sicherator anderer Leute bimmeln wie bescheuert.

Die anderen fühlen sich nur sicher, wenn sie glauben, dass ich Angst habe.
Andererseits können weder diese anderen selber, noch irgendjemand anderes mit dieser Angst, die alle zu haben haben wirklich leben. Das geht nicht!

Und du kommst ja aus keiner psychiatrischen Folter wieder raus, solange der Sicherator der anderen nicht schweigt, wie ein Grab, egal, was man Dir antut. Die lassen dich einfach nicht aus der Geschlossenen raus, solange Du irgendwas tust, das Du nicht völlig harmlos und glaubhaft erklären kannst. Und foltern Dich zu allem Übel ständig mit diesen „Nebenwirkungen“ angeblicher Medikamente. Normal zu sein, ist aber völlig verrückt. Und natürlich stürzen sich alle Schweine auf dich völlig wehrlosen Menschen, wenn Du da irgendwie wieder rauskommst und die Folter geht noch ausserhalb von diesem Psychiatrie-Guantanamo weiter. Und diese Psychiatrie-Hitler achten ja auch noch darauf, dass Du ausgerechnet diesen Schweinen wieder ausgeliefert wirst, Du kannst ja nicht einfach abhauen, wo Dich niemand kennt, wenn Du aus dem KZ wieder raus bist, sondern „die Angehörigen“, die „lieben Eltern“, gelten ja auch noch als „heilungsfördernd“ (unterwerfungszementierend (damit auch nie wieder irgendjemands Sicherator klingelt.)).

Mensch,wenn ich daran denke, was scheren mich da noch irgendwelche Mörder? Ich scheiss auf euch mit eurer NSU-Hetze, ich hatte meine ersten beiden Fahrstunden im NSU-Prinz meiner mittlerweile verstorbenen entfernten-Grades-Tante Luzie (nach amerikanischem Fahrlehrrecht unbeanstandbar, nur auf deutschem Boden) (Das war das Auto mit dem „Kreiskolbenmotor“ der im Autoquartett immer gegen 12 Zylinder gewann...Ein harmloser Kleinwagen.)
Diese beiden Typen wollten also einen Dreier mit einer Frau versuchen. Das habe ich auch mal gemacht. Na, gut, ich mußte, aber ich hab's akzeptiert. Dafür waren wir dann zu dritt händchenhaltend auf dem Titelbild des Käseblättchens zu sehen,..irgendwas mit Frühling oder so'n Scheiss als Bildunterschrift.Mitte der 70er Jahre. Kaputt, kaputt, der Typ hat die Schande nicht ausgehalten, sass Jahrzehnte in der Psychiatrie und jetzt in irgendso einer Wohngruppe. Nicht nur das Zeitungsbild, nein, man kriegte es ja von allen Seiten. Von der lieben Familie gar nicht zu reden, die durfte das nicht wissen. Diese scheiss Gesellschaft, die diesen armen Kerl in die Psychiatrie geprügelt hat, wer steht wohl dahinter? Die Religiösen und traditionellen, die ihre schönen Hochzeiten nicht ruiniert haben wollen (war grad wieder so ein Film von einer alten Säuferin, die man wegsperren liess, weil sie -eingeladen- die Hochzeit ihrer Verwandten störte- hab mir den Rest nicht angetan) Diese scheiss religiösen Drecksäcke mit ihren Ehrenmorden vor denen soll ich Respekt haben, wenn man welche von ihnen umbringt? Na, ja, man weiss ja, die Moslems aus ihrem Mittelalterland sind ja da noch schlimmer als unserere Schützenvereinschristen. Wie soll man da jemandem übel nehmen, selbst wenn er wahllos ein paar davon erschießt? Na, ja, --das ist die eine Seite-- Auf der anderen Seite sind Nazis eigentlich genau das gleiche, und unter den Türken und sonstigen Orientalen gibt es eine große Mehrheit, die den ganzen Religionsscheiß nur noch belächelt und selber nicht ernst nimmt nur der Form halber mitmacht. Und obendrein ist die ganze Geschichte wohl sowieso erfunden zur Belehrung des Publikums. Aber ja, es ist wahr, es gibt kaum etwas, das eine derartige Triebkraft zur Auseinandersetzung mit dieser Gesellschaft erzeugt, wie der ernsthafte Versuch, ohne öffentlichkeits-Scheu eine Dreier-Lebensgemeinschaft durchzuziehen. Vor allem MFM. Das hat nichts mit dem Dreier selber zu tun, dieser kann eine durchaus stabile friedliche Formations sein, für sich genommen, das hat etwas damit zu tun, dass die Gesellschaft nicht müde wird, ihr gesamtes verfügbares Arsenal auf einen abzufeuern, wenn man sich mit einem Dreier sehen lässt.
Denn ein öffentlicher dauerhafter Dreier stellt jede „Ehe“ infrage.
Führt sie ad absurdum.
Ist sie ja auch.
Wer hat nun Unrecht? Der der angegriffen wird, oder der, der sich wehrt? Seine Ehre durch Rache wiederherstellt?
Na, ja, wenn der Angegriffene ein blöder Nazi ist, dann natürlich der Nazi.
Nazis machen alles schlimme immer nur, weil sie Nazis sind.
Wer ein Nazi ist, ist eben ein Idiot und das hat wahrscheinlich gar nichts mit den 11 Morden zu tun.
Oder war nur soetwas, wie eine Waffe.
Eine auferlegte Disziplin, um nicht vom Angstgefühl überwältigt zu werden.

Hass hab ich schon genug für sowas, aber nicht auf Türken, eigentlich überhaupt nicht auf irgendwelche armen Idioten. Immerhin gibt es ja noch was größeres. Und die einzelnen, die wirklich schlimm sind, was nützt es, eine Handvoll davon umzubringen, wenn man ihnen nicht öffentlich den Prozess machen kann? Ein Tropfen auf den heissen Stein. Und vielleicht mehr Kollateralschaden, als Nutzen.

Zumal ja auch was richtiges an Protektions-verhältnissen in Familien ist, solange sie nur nicht gegen irgendwelche Liebe gehen und ein Austrittsprozess möglich ist. Warum darf man sich nur selbst den Rücken stärken, wenn man irgendwie sein will, warum nicht auch andere Familienmitglieder?

Also, wenn ich diese NSU-Geschichte sehe, was daran kuriert werden muß ist nicht Beseitigung irgendwelcher jungen Nazis, sondern Beseitigung von Gründen, zur Waffe zu greifen.

Aber Nazis sind natürlich auch historisch gesehen eine Schande. Nicht nur Todfeinde abweichender Lebensformen gewesen. Und die Juden? Waren die dem Dreier nicht eher näher, als andere Leute? Bevor sie strenggläubig wurden? Einige?
Sind „Nazis“, die für einen Dreier kämpfen nicht eine historische Absurdität? Der Fake von daher falsch gemacht, oder auf Selbstauflösung programmiert?
Die ganze Sache so gesehen etwas, das eher ignoriert werden sollte?

Nein, ich scheiss nicht drauf, ich weiß ja, dass ihr damit arbeitet und euch Mühe gebt, die Gesellschaft richtig zu bürsten. Ich bin aber eben nur kein Schaf.


Und jetzt die Chinesen mit ihrem Männerüberschuss, und die Inder, und die Umkehrung des Bevölkerungswachstums... Man darf gespannt sein, was die Geschichte uns bringen wird.

Das Bewußtsein und die Rationalität. Ts tss tss...

Geradeausgehen

jedesmal umdrehen

immer auf die Striche treten

hundertmal am Kissen zippeln

Die Haare wachsen lassen

niemals einen Anzug anziehen

und Asche auf sein Haupt streuen. Und bis zum Abend nicht weg machen.

Na, ja, so ist das halt. Selbstdisziplin im Tick.
Ja, wie denn sonst?

Sexueller Missbrauch?

Im folgenden möchte ich darlegen, warum ich immer sehr skeptisch bin, wenn ich von sexuellem Missbrauch reden höre:
Ich hatte verschiedene Freundinnen/Frauen, einige davon lang oder sogar für Jahre. Allerdings immer nacheinander und wer neidisch werden sollte, den kann ich trösten: Dazwischen lagen manchmal lange quälende Zwischenzeiträume, wo ich leider auch nichts hatte. Ich fand das immer empörend, aber so wars. Und ich hatte auch fast nie diese teuren Spitzenprodukte, auf die alle so geil sind, sondern oft waren es die, die von fast allen anderen gar nicht erst als begehrenswürdig betrachtet wurden. Aber natürlich gibt es auch immer Männer so weit unten, dass keine Frau unter 60, oder so jemals frei davon ist das heimliche Begehren von Männern zu spüren, wenn sie sich an einen belebten Ort begibt. Männer, die allerdings niemals das tun würden, was sie müßten um bei einer solchen Frau anzukommen. Drei meiner langjährigen Frauen waren schon mal in der Psychiatrie gewesen, oder öfter, und von den anderen auch etliche. Ich ja auch. In diesem Gesellschafts-Segment ticken die Menschen einfach anders.

Und von genau hier stammen die Missbrauchsklagen.

Auf einer politischen Vortragsveranstaltung, Sahra W. sprach im Zeughaus, hatte ich eine Frau kennengelernt, die stand da rum in ihrem etwas nuttenhaften Lederanzug, war aber eher etwas spröde im Umgang, obwohl eindeutig geil darauf, jemand kennenzulernen, vielleicht irgendeine einflussreiche Persönlichkeit. Jedenfalls schnefterte sie ganz schön rum. Mit der habe ich dann geredet, und mir ihre Adresse geben lassen, um mir ihre Geschichte mal anzuhören, ob ich vielleicht einen Bericht auf einer politischen Website daraus machen könnte. Habe aber niemals angenommen, es ginge ihr nur um die Geschichte, nicht auch um einen Mann. Ich habe ihr später einen ermutigenden persönlichen Brief geschrieben, Details weiß ich nicht mehr. Das wärs gewesen, aber auf der 1.Mai-Demo traf ich sie wieder. Da ging sie mit mir dann Hüfte um Hüfte umschlungen und sagte, wir würden uns mal treffen und dann würden wir es richtig machen.(wörtlich, nur in indirekte Rede gesetzt) Eigentlich muss es sogar Fotos oder Videos davon geben, denn auf so ner Kundgebung filmt doch immer irgendjemand. Ich hab sie ein erstes Mal besucht, und bei dieser Gelegenheit ihren Ausschnitt gestreichelt, kam aber nicht weiter, da sie irgendwie irritiert schien, wobei ich nicht wusste, ob sie beleidigt war, weil ich mich immer noch nicht richtig rantraute, nach alledem, oder ob sie aus irgendeinem Grund Sex plötzlich unpassend fand. Ich hatte auch Sorge, das ganze könnte vielleicht eine Falle sein, wegen der komischen Art, wie sie das Fenster offen ließ und weil sie der Nachbarin zufällig irgendwas zu sagen hatte, als ich ankam. Heute denke ich, vielleicht wollte sie erst Geld. Vielleicht. Sie hat mir ihre lange Missbrauchsgeschichte erzählt: Ihr Bruder hat sie fast erwürgt beim Missbrauch alle anderen Familienmitglieder hatten sie auch missbraucht, ihr Arzt hatte sie missbraucht und der Arzt bei dem sie sich beschweren wollte, hat sie auch missbraucht, ihr geschiedener Mann hat sie vergewaltigt und der den sie danach hatte auch, man hat ihr drei vermurckste Operationen verpasst und der Zahnersatz passte auch nicht aber die Kasse wollte keinen neuen bezahlen. Ich habe mir das drei Stunden lang geduldig angehört, ein paar Verständnisfragen gestellt und so und bin zu dem Schluss gelangt, dass das alles gesponnen war, wenn auch um einen wahren Kern vermutlich. Ich kam auf Opferkarrieren zu sprechen, sie meinte, sie wäre wohl ein ideales Opfer und ich bestätigte es und sah sie verschwörerisch an. Eigentlich ein klarer Fall von Pünktchen Pünktchen Pünktchen...Oft ist ja grade unser Verhängnis unsere heimliche Sehnsucht nach Liebe. Jedenfalls reagierte sie nicht empört, aber ich hatte zu viel Angst vor Falle um es auszuprobieren. Aber auch wenn sie verrückt war, musste das ja nicht heissen, dass sie keinen neuen Zahnersatz kriegen konnte, wenn der alte nun mal nicht passte. Verrückte müßen eben auch irgendwie zum Arzt gehen können.Wir haben später noch mal telefoniert, aber das hat mich 26 Euro gekostet, weil sie kein Festnetz, nur so ein komisches Handy mit einem Scheiß-Vertrag hatte, der sauteuer war. Dahinter steckte ihr Finanz-Betreuer, der ihr von dem wenigen Unterhaltsgeld, das sie bezog noch was abknöpfte, um irgendwelche Schulden zu bezahlen. Um ihr klar zu machen, wie unzumutbar es für andere war, sie auf diesem Handy anzurufen, habe ich ihr geschrieben, dass das 20Minuten-Telefonat 26Euro gekostet hat und ihr kurzerhand 26Euro mit in den Umschlag gesteckt, damit sie es begreift. War ja ne Freundin und sie war sau-arm.
Dann ist sie irgendwann bei mir vorbeigekommen damit ich Fotos von dem Zahnersatz herstellen konnte, für eine Dokumentation, damit sie ihren Antrag bei der Krankenkasse besser begründen könnte. Meine Frau habe ich an diesem Tag aus dem Haus geschickt, damit wir zwei allein wären, was sie auch gerne getan hat, denn sie würde mir ja einen gelegentlichen Seitensprung-Erfolg als Liebhaber wirklich von Herzen gerne gönnen. Natürlich bin ich nicht davon ausgegangen, dass nach alledem bei diesem Termin wirklich nur diese Fotos erstellt werden sollten.... Jede Frau, die bis drei zählen kann, muß sich das doch denken können. Ich bin kein Profifotograf und der hätte es sicher nicht umsonst gemacht. Scheinbar aber hatte sie schon vergessen, was sie mir auf der 1.Maifeier versprochen hatte. Ich hatte Kaffee gekocht, und eine Tüte Kekse auf dem Tisch, oder so und wir haben erstmal eine Stunde in den Sesseln gesessen und uns unterhalten. Bei dieser Gelegenheit erzählte sie mir, wie ihr das Gebiss öfters beim Schwanzlutschen rausgefallen sein, und sie mal aus Versehen einen Mann gebissen habe. Als ich immer noch nicht zugriff, erzählte sie mir noch, dass sie überlege, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen, einer Bruststraffung !!!! und sie überlege, ob sie das von der Kasse bezahlt bekommen könne. Ich dachte, na,ja, bringen wir mal Bewegung in die Sache, und machen wir erst mal die Photos. Ich stand also über den Tisch gelehnt, vor dem kleinen Kamerastativ und sie stand links hinter mir und stubste mich immer wieder ungefähr fünf bis 7 mal mit ihrer rechten Brust an, die keineswegs so gross war, dass dies unvermeidlich gewesen wäre. Verdammt denke ich, Jetzt oder nie. Ich nehme sie in den linken Arm, und fühle mit der rechten ihre Brust. „Lass mich doch mal fühlen, ob Du wirklich eine Bruststraffung nötig hast.“, lächele sie an. Ein, zwei Sekunden. Sie reagierte nicht wirklich anschmiegsam. Dann sah ich, wie ihr die Tränen kamen. Verdammt, dachte ich es gibt also wirklich eine dumme Pute, die Dir von Schwanzlutschen und Bruststraffung unter 4 Augen erzählt, dich mit den Titten anstubst und dich damit
nicht anmachen will. Ich habe sie losgelassen, „Na gut, dann nicht“ und die Photos fertig gemacht. (Vielleicht nicht besonders sensibel, nicht daran zu denken, eine Frau ohne ihren Zahnersatz könnte sich genieren... aber andererseits, wenn sie so verwegene Geschichten erzählt...?) Dann setzten wir uns wieder an den Kaffeetisch und ich sagte ich müßte die Dinger noch ausdrucken oder so. Und sie machte mir irgendwelche Vorhaltungen, von wegen ich wär doch verheiratet und ich wär auch nicht besser und irgend so ein Zeug, und ich habe ein bischen geschimpft von wegen ich hätte auch ein Selbstbewußtsein, das beschädigt werden könnte und sie hätte mich ja auch ganz schön verarscht. Dann wollte sie nicht länger bleiben und ich hab sie rausgelassen und kam nicht mehr dazu ihr die Photos auszudrucken. Ich meine nach all den Geschichten hatte ich doch wohl das Recht so einen Versuch zu wagen. Es war doch nur eine Frage mit den Händen, die sie abgelehnt hat, und erledigt hätte es sein müßen. Noch heute glaube ich, sie war vielleicht nur enttäuscht, weil sie nicht das erhoffte Geld von mir gekriegt hat. Das hätt ich ihr ja gegeben, aber ich konnte es ihr nicht anbieten, denn schließlich gibt es auch eine Sorte Frauen, bei denen alles aus ist, wenn man ihren Sex kaufen will. Ich habe dann überlegt, ob ich ihr die Photos noch nachschicken sollte, hab sie auch ausgedruckt, mich dann aber doch dagegen entschieden. Ich weiß nicht mehr warum. Sowieso zwecklos. Scheiß drauf, egal, komm drüber weg, streich sie von deiner Liste.
Tja:
dachte ich. Als ich ein halbes Jahr später einen Anruf von einem angeblichen Polizisten bekam, ich wäre wegen sexueller Belästigung angezeigt worden, habe ich diesem Stalker nur geantwortet: Lecken sie mich am Arsch! Und den Hörer aufgelegt. Denn es war wirklich eine Gemeinheit, einem Mann, der so viel Mühe aufwandte und nicht mal ein Fitzelchen von einer Frau in die Finger bekam auch noch Belästigung zu unterstellen. Ausgerechnet dem armen Kerl, der schon so eingeschüchtert ist, dass er sich kaum noch zu fragen traut. Eine Gemeinheit, so ein Einschüchterungsanruf und eine Unverschämtheit. – Es war aber wirklich ein „Bulle“, der nur seine Arbei machte.-- Wer kommt denn darauf, dass einen eine Frau wegen solcher Nichtigkeit anzeigt, und das auch noch erst ein halbes Jahr nachdem sich die Sache ereignet hat? Da wär ich im Leben nicht drauf gekommen. Ich weiss nicht, im Detail, was für Horrorgeschichten sie da bei der Kripo erzählt hat, weil ich die ganze Sache einem befreundeten Anwalt übergeben habe, dem ich die Sache erzählt habe, und der das dann für mich erledigt hat. Musste irgendwas unterschreiben. Hab eine kurze Stellungnahme verfasst. Die Staatsanwaltschaft hat die ganze Sache dann niedergelegt: falls ich überhaupt irgendwas getan hätte, wäre es jedenfalls nicht so schlimm gewesen, oder so. Wahrscheinlich kannten sie die Frau schon.
Ich habe jetzt ein bischen respektlos von dieser Frau erzählt, die es ja nicht leicht hat und nicht glücklich ist. Aber ich mußte das mal tun, um zu erklären, was für ein Scheiß die meisten solcher Missbrauchsbehauptungen meiner Meinung nach ---sachlich gesehen---sind.
Da werden von einer Frau die aus ihrem geistigen/sozialen Gefängnis nicht herauskommt, das einzige Ereignis der letzten 6 Monate im Geiste hin und her gewendet. Einmal zweimal tausendmal. Und jedesmal wird es schlimmer in der Erinnerung/Einbildung/Zwangssuggestion. Irgendwer muss ja an allem schuld sein. Auf die Idee, mal nachzudenken, wie sie nach aussen wirkt, und dass der Beschuldigte vielleicht ganz normal ist und sie gar nicht anders verstehen konnte, kann sie dabei gar nicht erst kommen. Dann spielt ihr vielleicht die Erinnerung noch einen Streich und sie hat die Maifeier vergessen. Und schon wird aus einem netten Kerl, der ein bischen freie Luft von seiner Frau braucht, ein monströser Sexverbrecher. Oder es hat sie irgendeine zur Anzeige angestiftet, die sich berufen fühlte, „Frauenrechte“ zu verteidigen und sich gefreut hat, endlich einen Fall zu haben. Pustekuchen!
Oder es war alles von vorn bis hinten nur ein doppeltes Spiel.
Ich glaub ja, dass es einen wahren Kern bei diesen ganzen anderen Missbrauchs-Geschichten geben mag, aber er ist vermutlich genauso kümmerlich, wie in diesem Fall. Aber in einem kümmerlichen Leben ist eine Laus eben ein Löwe. Leute, lasst eure Mitmenschen nicht so kümmerlich leben! Und spickt keine Frauen mit Kontakt-versprechenden Lederanzügen und zweideutigen Redensarten, mit denen sie sich als fickbegierig hinstellen ohne das selber zu wissen. Bitte, bitte, bitte, liebe Leute, spickt keine Idiotinnen mit Anzüglichkeiten! Bei armen Schweinen wie mir geht der Scheiß dann hoch, wie eine mit Schießpulver gefüllte Piniata. Bruststraffung, verdammt, wer hat die Frau bloß auf die Idee gebracht? Dummes Schwein. Na, ja, vielleicht auch nur jemand, der nicht richtig nachgedacht hat. Tschuldigung.

Und das war nur die erste Frau auf dieser Liste. Oh ja, und es gibt weit mehr... Aber keine hat mir so übel mitgespielt.


Wenn das ganze ein abgekartetes Spiel war, könnte ich mich beschweren, ich wäre schwarz kastriert worden, denn wie soll ich danach überhaupt noch eine Frau fragen, wenn selbst solche fetten Andeutungen sexuellen Interesses nicht mehr vertrauenswürdig sind? Und jede Frage bestraft wird? Ich bin ja so ein eingschüchterter Mensch, ich kann ja nicht sagen: Na gut, die hat gesponnen, aber bei der Nächsten gehts. Ich trau mich nicht mehr. Selbst bei Frauen, die mit Händen und Füßen gestikulieren, ich soll sie doch bitte anmachen und die auch nicht mehr mehr als das tun können, weil man sie ebenfalls kastriert hat.


Tod dieser Republik! Sodom muß brennen!Im Namen der sexuellen Selbstbestimmung! (was glaubt ihr, warum die Leute in Sodom Ziegen gefickt haben? Ja, eben, darum ging es, nicht das Ziegenficken war böse, sondern das andere-Leute-nur-Ziegen-ficken-lassen, das wurde nur verdreht.)
Man könnte nun sagen: Wieso soll es denn plötzlich sexuelle Selbstbestimmung sein, für Geld ficken zu müssen? Komischerweise ist bei HartzIV niemandem der Gedanke gekommen, da ist man sich eigentlich einig, dass jede Arbeit besser sei, als keine Arbeit. Ganz bischen Arbeit/Pflichten ist jedenfalls besser, als gar keine. Denke sogar ich. Aber: bischen Liebe ist eben auch besser, als gar keine. Schon mal jemand auf den Gedanken gekommen, dass Prostitution auch Therapie ist.--vorausgesetzt, sie funktioniert?-- Die finanzielle Nötigung zu ein bischen davon also nicht in jedem Fall verwerflich? Und dass sich längst ein Expertenteam über jeden Einzelfall Gedanken gemacht hat? Für Frauen, die nicht gut genug sind, um einen Partner zu finden, der sich fest an sie binden würde, ist das eine echte Gelegenheit. Da hab ich dann versagt. Leider. Mangels Vertrauen in irgendeine Herrschaft, die dessen würdig gewesen wäre. So rum wird nämlich echt ein Schuh draus. Und:Glauben Sie, für mich ist es keine Schande, wenn eine Frau in Erwartung auf mich in die Prostitution genötigt wird und ich dann versagen muß? Weil es in dieser Gesellschaft zu gefährlich ist? Und mir von dem Geld, das Gott mir dafür gegeben hat lieber Bastelsachen kaufe? Noch mehr Schande, noch tiefere seelische Verletzung ist doch kaum vorstellbar. Ich, mit meiner angeblichen Feigheit bin mein eigenes, ach so großes, Elend schuld -ich kenn es also genau- und zu allem Übel auch noch ihrs.

Ich wollte das eigentlich alles aus Rücksichtnahme nicht veröffentlichen, sehe mich aber allmählich dazu genötigt, da mein Leumund in realer Gefahr sein könnte.
Ein Rückschluss auf ihre Person ist eigentlich auch so nur wenigen Eingeweihten möglich.
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Ich habe gegoogelt: Es gibt keinen Ratgeber „Umgang mit Prostituierten“ wo ich nachgucken könnte, wie man in so einem Fall das Geld übergibt/die Verhandlungen führt. Eine Frau ihrerseits kann es ja wahrscheinlich auch nicht einfach verlangen, weil sie dann in eine Falle tappen kann, wegen aus irgendeinem Grund unerlaubter Prostitution.

Trauen ist ein intransitives Wort. Genau, wie denken. Es gibt darum keine Trauung und keine Denkung. Wenn solche Worte doch benutzt werden, bezeichnen sie logischerweise die Vergewaltigung einer Liebesbeziehung durch dritte, bzw. die Vergewaltigung des menschlichen Verstandes. (Kant)

Als ich geheiratet habe, dachte ich, ich hätte einen Vertrag mit Marion geschlossen, der Regelungen für Vermögensteilung und eventueller Kinder usw. im Falle einer Trennung enthält und vor allem dieser Vertrag ist, den man bloß mit einem Partner/in gleichzeitig haben kann, so dass man für Leute, die einen exclusiven Partner/in wollen, /besitzen und irgendwie übers Ohr hauen wollen (nachher anders als vorher) dadurch uninteressant wird, da Trennungen umständlich sind, vor allem für so jemand bequemes, wie Marion.
Da es für sie an dem Vertrag ja nichts einzuhalten gab, bin ich natürlich auch völlig zufrieden mit Marions Vertragsverhalten.
Und ansonsten ist sie eben, wie sie ist, und sie hat viele gute Seiten. Unser Zusammenleben ist ein Kompromiss, mit dem ich durchaus zufrieden sein könnte, wenn ich nicht dauernd gezwungen wäre, ihn überzubewerten.


Was stört, sind nämlich die anderen Leute:

In erster Linie jemand, der sich mit Wanzen und Mannschaften und anderen Geheimdienstlichen Mitteln und intensiver Detailarbeit eingenistet hat, und sich ihr gegenüber als "der liebe Gott" ausgibt und von ihr auch als solcher verehrt wird. Riesenarschlöcher, die vermutlich dafür verantwortlich sind, dass an meiner Person alles, was für andere Frauen interessant sein könnte zerstört wurde: Mein Vermögen, meine Freunde, meine Schönheit, meine Gesundheit, die geistige Gesundheit, Freiheit und Glück eines meiner Söhne, (Leute mit den Köpfen zusammenstossen nannte mein Vater Massnahmen gegen Streithähne, die zur Befriedung führen sollten, indem beide geschädigt wurden, bis sie sich vertragen würden. Vielleicht war die Vergiftung meines Sohnes, oder was es war, das zu seiner Demenz geführt hat, ja vom "Gott" so gemeint.) und zu guter Letzt wurde mir auch geraubt das Selbstvertrauen/die Sicherheit vor Fallen und Beleidigungen, die erforderlich sind, um es überhaupt mit anderen Frauen noch ernsthaft zu versuchen.


In zweiter Linie die ganzen dummen Puten, die denken, wenn sie mit mir Sex hätten, würden sie ein Verbrechen gegen "meine Frau" begehen. Also nicht eigentlich die dummen Puten selber, sondern die Gesellschaft mit ihren Medien und ihrer religiösen Scheinheiligkeit, und so weiter, die diese eigentlich ganz netten und vor allem sehr, oder wenigstens ein bischen begehrenswerten Frauen zu Puten verdummt hat.



Dabei wäre Marion selber sehr glücklich gewesen, wenn sie mir irgendwie hätte helfen können, dass ich die Möglichkeit zum Sex mit anderen Frauen gehabt hätte. Das hat sie oft und in vollem Ernst gesagt und auch tätig bewiesen, aber natürlich erfolglos. Ja, das habe ich ihr "angetan". So ist unser Verhältnis zueinander nun mal. Immer gewesen. Manchmal nenne ich mich "Papa", wenn ich mit ihr rede.

Ich liebe Marion sehr, ausser, wenn sie mal was ganz schlimmes macht-aber dafür kann sie meist wenig- ich möchte gerne mit ihr zusammenbleiben und wir hatten grade Sex.



Aber unter solchen Umständen will ich mit niemandem verheiratet sein. Niemand hat mir gesagt, vor oder bei der Eheschließung, dass ich mit soetwas zu rechnen hätte, ich habe nichtmal geglaubt, dass soetwas möglich wäre, der Vertrag ist also wegen arglistiger Täuschung seitens des Staates/der Gesellschaft, der sich als eigentlicher “Vertragspartner” herausgestellt hat, nichtig. Ich hätte niemals irgendjemanden geheiratet.
Nicht, wenn das solche Folgen hat.

Ich kann mir weder eine echte Vor-Leistung leisten, noch kann ich es mir leisten, eine Ideologie zu unterstützen, bei der aus der Annahme eines Geschenks automatisch eine Verpflichtung erwächst. Auch nicht, wenn es sich dabei um Geld handelt. Einer Frau Geld schenken und dafür heimlich auf Sex hoffen, kann ich nicht. Und wenn, dann hat beides nichts miteinander zu tun.
Ich kriege mein Geld ja auch geschenkt.

Wenn ich Geld verschenke, dann für vergangenes, für Freundschaft, für's so sein,wie jemand ist, weil es ein Freundin braucht, oder weil ich jemand belohnen/unterstützen möchte, um sie zum Weitermachen zu motivieren, oder im Extremfall, um meine Rechnung mit Gott zu machen.

Eindeutige Vertragsbedingungen, über deren Nichteinhaltung ich mich wenigstens beklagen könnte, sind natürlich etwas anderes. Mein Gemecker wäre immerhin lästig und eine Gegenklage ist ja dann nicht möglich. Darauf kann ich schon eher Kredit geben.

An irgendsoeine: Dir glauben? Glauben schon, das ist ja auch nur über 50% Wahrscheinlichkeit, aber Dir trauen? Fängt doch erst oberhalb von 90% an.

Was für mich ein Freund ist:
Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit, was die grundlegenden Regeln betrifft, kann aber große Ungleichheit bedeuten, wenn diese ihrerseits auf den Grundregeln beruht.

Ein Freund kann Mann oder Frau sein, genau, wie ich ja Mann oder Frau sein könnte, wenn ich nun nicht mal zufällig Mann wäre. Ich mußte aber ein Geschlecht für den Text wählen, weil der sonst ziemlich unschreibbar gewesen wäre.

Ein Freund kann jederzeit vor der Tür stehen und klingeln, kann jederzeit bei mir übernachten, und wenn's mal nicht geht, weil er komplizierte Beziehungsaufbauten stören würde, oder so, kann er im Keller oder der Garage pennen, oder ich helfe ihm sonst irgendwie weiter. Er könnte einen eigenen Schlüssel haben, und ungefragt ein und ausgehen, was nicht heisst, dass er das in irgendeiner Weise ausnutzen würde, die mich ernsthaft kratzt. Indem er durch ständige Anwesenheit mein eigenes Wohnen beeinträchtigen würde, z.B. Indem er weitere Personen die ich nicht kenne, oder denen ich nicht traue, ungefragt einlässt, es sei denn vielleicht, er braucht mal einen Platz um sich mit einer Freundin ungestört zu verkriechen, oder so. Eine Person geht ja noch, wenn er die unter strenger Kontrolle hält, oder von ihrer Wesensart her klar ist, dass ich das auch nicht für erforderlich hielte. Ein Freund respektiert mein Eigentum in dem Sinne, wie ich es verstehe: Man kann sich was nehmen, oder was dazu tun, aber man darf nicht ungefragt wesentliches verändern. Man darf auf dem Klavier spielen, aber man darf es nicht verkaufen. Man darf auch nicht so viel Koks nehmen, dass man mit dem Hammer auf dem Klavier spielt. Es sei denn, man lässt so viel Schotter da, dass das egal ist, und dass es nur irgendein Klavier ist, kein Liebhaberstück.

Ein Freund darf mich verarschen, mir Lektionen erteilen, mich manipulieren usw. Ein Freund braucht keinen totalen Respekt vor meinem Willen haben. Ein Freund darf aber mein Handeln nicht dauerhaft rückgängig machen oder hintertreiben. Jede Nichtrespektierung meines Willens muss in meinem Sinne sein: Was er sich herausnimmt, von dem muss er auch annehmen, dass ich es ihm zubillige, wenn er es mir erklärt: Na, gut, Du durftest auch mal Deinen Spass haben. Ok, ich verstehe, dass Du mir das nicht anders hättest sagen können. Ok, ich gebe zu das wusste ich nicht, und ich hätte es Dir auch sonst nicht geglaubt. Ok, Du hattest recht, das wäre eine Katastrophe geworden, natürlich hätte ich das nicht gewollt. Ich war wirklich besoffen, danke, dass Du den Autoschlüssel versteckt und keine Szene gemacht hast. Da war wirklich Dope/Viagra/sostwas im Pudding? Das erklärt einiges. (setzt natürlich voraus, dass der Betreffende die nötigen Informationen besitzt, um meine Gesundheit nicht zu gefährden, mein Examen nicht zu versauen usw..)


Ein Freund demütigt mich nicht, aber ich mag es ihm zubilligen. Es ist keine wirkliche Demütigung, wenn er mir erklärt, warum er mich demütigen muss. Wenn ich gleichviel wert bin. Aber nicht gleichwürdig, an bestimmtem Ort mitzureden, oder in bestimmten Fällen meinen Willen durchzusetzen, oder gegenüber bestimmten anderen die gleiche Freiheit zu geniessen.
Ein Freund demütigt mich nicht vor anderen, die von niedrigerer Würde sind, als ich. Er kann dann zwar eine Ehre verletzen, die mir egal ist, aber nicht die, auf die ich Wert lege.
Demütigungen können natürlich immer ein taktisches Manöver gegenüber Leuten sein, die man als gefährlich betrachtet und so bald als möglich loswerden und abhängen möchte. Was ein Arschloch denkt, das mir sowieso egal ist, und das mir auch nicht mehr schaden oder mich beleidigen kann, weil es abgehängt ist, ist mir doch sowieso scheißegal.
Ein Freund muß seine Würde mirgegenüber richtig einzuschätzen wissen. Wer den Verstand und die Lebenserfahrung und die Liebe hat, darf mich bevormunden. Wer mich mit solchen Versuchen aber immer nur wütend macht oder frustriert über seine Dummheit denken lässt, lässt als Freund tunlichst von allen Übergriffen über meine Ehre.

Ein Freund wird von mir wohlwollend empfangen, wenn er sexuelle Interessen an mir äussert, ich versuche seinen Interessen an mir nachzukommen, wenn ich in seinem Sinne dazu in der Lage bin. Was vielleicht nicht der Fall wäre, wenn ich z.B. glaube, dass ich's sowieso versaue. Wobei ich mich aber auch irren kann. Wer mich nötigt mag mein Wohlwollen behalten, ist aber selber schuld, wenn's Scheiße wird.

Ein Freund kann von mir aus meine Frau küssen, ficken, oder begrapschen und setzt sich auch für mich ein, wenn ich seine mal möchte.
Natürlich nicht mit Aids oder Syphilis, oder so, mit so einer Krankheit darf er nur das, was wirklich sicher ist. Nur ein Gummi alleine würde ich da nicht sicher finden. Eher schon einen dicken Duschvorhang. Dass man sich beim Küssen nicht ansteckt glaub ich nicht. Vielleicht mit metaphorischen Krankheiten, aber auf die ist sowieso geschissen. Die erforderliche Disziplin ist dabei Voraussetzung.
Natürlich darf ein Freund meine Frau nicht vergewaltigen, es sei denn er besitzt selber den entsprechenden Vertrauensstatus bei ihr. Dann ist es wohl eher unsere Frau.
Ein Freund darf meine Frau auch nicht so viel beanspruchen, oder belasten, dass ich meine Kontrolle über sie verliere, oder mehr als gelegentlich in Sex oder der üblichen Nutzung beeinträchtigt werde.

Ein Freund darf sein Geld nicht für heiliger halten, als mich. Ein Freund braucht sein Geld aber nicht mit mir zu teilen. (Gib Gott, was Gottes ist und dem Kaiser, was des Kaisers ist) Freundschaft braucht man nicht zu bezahlen. Man kann es ja ohnehin nicht. Man darf sie bezahlen, aber man darf nicht glauben, dass sie einem dann gehört. Geld ist ein Herrschaftsmittel und Form und Ausmass dieser Macht dürfen meine Selbstverwirklichung nicht beeinträchtigen. Bereits die Annahme von geschenktem Geld ist in unserer Gesellschaft (die die meisten nicht aus ihrem Leben aussperren können -Fernsehen und so-) sehr korruptiv, bzw. verpflichtend.
Ein Freund darf mich auch nicht gering schätzen, weil ich zu wenig Geld habe. -Es sei denn, das gehört von vorneherein zu unseren Spielregeln bei bezahltem Sex, denn dann entspricht es ja der Grundregel und ist eine Notwendigkeit und keine wirkliche Verachtung.

Ein Freund wahrt meine Privatsphäre gegenüber anderen, die ihrerseits keine Freunde sind. Meine Geheimnisse werden ebenso respektiert, wie mein Eigentum. (s.o.) Es wird in meinem Sinne damit umgegangen. Und nur in dem Ausmass darüber verfügt, wie es der jeweiligen Rolle, die der Freund in meinem Leben spielt(in kindlicher Unschuld), äh innehat, entspricht.

Ein Freund muß zu meinen anderen Freunden passen.
Ein Freund muß auch zu meinen vergangenen Freunden passen, um meine Integrität nicht zu beeinträchtigen. Jedenfalls soweit diese vergangenen Freunde nicht von mir aus der moralischen Verurteilung verfallen sind.

Ein Freund ist von Anfang an ein Freund. Er ist es wert, dass man ein etwas für ihn riskiert. Er muß aber Rücksicht darauf nehmen, dass mein Vertrauen auf ihn nur allmählich wachsen kann. Er darf seine Rechte am Anfang nur sehr vorsichtig und austestend nutzen.
Freunde müssen Kontakt miteinander halten, weil sich das Vertrauen sonst allmählich verliert.
Freunde müssen nicht nur physisch miteinander Kontakt halten, sondern auch informativ, wenn der physische Kontakt nicht für sich genommen bereits ausreichend befriedigend ist.



Ich habe keine Freunde.
Oder ja, vielleicht, aber nur auf der äußersten Stufe der Zurückgezogenheit.
Marion kann mir leider nicht mehr ermöglichen, auch wenn sie gerne würde.
Es gibt wohl Leute, die Anspruch auf diesen Titel haben, ich weiß aber nicht mal, ob sie ihn überhaupt wollen würden, wenn sie wüssten, was das für mich bedeutet.

In einer Ellbogen-Gesellschaft, wie dieser, braucht man vielleicht für eine richtige opferfreudige Freundschaft, wie oben beschrieben, eine konspirative Athmosphäre. Gelegenheit, sich zu vertrauen, dadurch, dass man sich verraten könnte, aber das nicht tut. Also ein gemeinsames Feindbild unter dem man sich zusammenschließt. Ein Mensch, der damit leben muß, ein rotes Tuch für die meisten zu sein, kann wahrscheinlich gar kein Feindbild mehr über sich haben, weil man damit gar nicht leben könnte, und diese rote-Tuch-Eigenschaft sowieso mit allen oben gemeinsam hat. Vielleicht ist das das Geheimnis der CDU, so von der Leyen – mäßig: Da sie aus Gründen der Friedenserhaltung keinen Feind mehr über sich haben können, aber auch nicht ohne Gemeinschaft leben, haben sie den Feind einfach nach unten verlagert: Gemeinsam gegen das Volk. Mehr so erziehungsmäßig, als so bürgerkriegs-mäßig, obwohl bei soviel Macht vielleicht manchmal das eine in das ander übergeht. Ein gemeinsames Feindbild über dem man sich zusammenschließt. Und doch jede Menge guten Willen ausstrahlt. Verdammt, auch das wirkt, es hat schon immer gewirkt, denn ein bischen ist dran. Solange die Leute „Bild“ etc/oä lesen kann man besser gegen sie lieben und regieren, als für sie.

Ich reagiere allergisch auf Bevormundungsversuche. Vor allem demonstrative Bevormundungsversuche, aber auch ganz ungenierte. Ich bin ja nicht doof. Bei einem demonstrativen Bevormundungsversuch muß ja auch befürchtet werden, dass das eine Herausforderung sein soll, die ja nicht übersehen werden möchte, und dass die Nerverei deshalb nicht endet, solange ich mich nicht zur Wehr setze, weil das ja vielleicht die Lektion sein soll. Wem nämlich wirklich daran gelegen ist, dafür zu sorgen, dass andere kein Unglück verusachen, der fordert nicht auch noch jemanden heraus.

Ich bin ja kein Veganer, aber bei Pornos finde ich, sie sollten unbedingt wenigstens vegetarisch sein, und auch keine aus Gummi nachgemachten Leichenteile von Tieren verwenden. (Bratwurst)

Eins zeigt sich jedenfalls an facebook: Was für ein Scheiss die sogenannte Persönlichkeit meist ist, von der alle wollen, dass man ihr unheimlich viel Aufmerksamkeit schenkt, statt einfach Liebe zu machen. Wenn sich diese Persönlichkeit darin erschöpft, aus einem Sortiment von verfügbaren Sprüchlein Bildchen und Witzchen dasjenige auszuwählen, dass einem zur eigenen peer-Group maximal passend erscheint, und das dann etwas sein soll, vor dem andere Respekt haben sollen, als wäre es etwas eigenes und könnte nicht vielleicht versehentlich oder auf Empfehlung anderer, oder völlig mißverstandener, oder unehrlicher -weise angeklickt worden sein obwohl der betreffende etwas ganz anderes denkt. Für'n Arsch.

08-2016: Den Gummi-Gestank von Präservativen kriegt man nicht mal mit Seife abgewaschen. Zufall, oder verräterische Absicht?
Werde meine letzten 12 Jahre alten Gummis heute wegwerfen. Die Dinger sind wirklich zu nichts zu gebrauchen, nicht mal zum Wichsen.
Lieber mache ich Sex nur mit Rubbeln und Lecken und so, als noch mal so ein stinkendes Scheiss Ding zu benutzen, mit dem ich sowieso nie insoweit Erfolg gehabt habe, dass ich mir damit neue Partnerinnen erschlossen hätte.

In der Auseinandersetzung mit dem Thema sexuelle Vergewaltigung habe ich vor allem eine Richtschnur: Mein Gefühl:

Wenn ich einen Porno geil finden kann, dann kann gemäß Kants kategorischem Imperativ, das, was ich darin sehe –zu erkennen meine-- nicht böse sein, oder ich müßte mir die Sexualität entfernen lassen, weil die Sexualtät böse ist. Die ist aber Natur. Liebe.

Dadurch bin ich genötigt, eine Erklärung zu finden, wieso das, was ich da geil finde und nicht erschreckend – denn erschreckend wäre nicht geil-- wieso das nicht böse ist. Ja, natürlich: Nicht nur eine Erklärung, sondern DIE Erklärung.
Ein Beispiel:

Sind die SM-Mates in meinen Lieblingspornos (ich rede nicht von denen die ich gleich abstossend finde und gar nicht erst downloade) überbezahlte arrogante Huren mit Klassenanspruch, oder sehe ich da grade, wie im Knast einer südamerikanischen Diktatur real meine Genossinnen gefoltert werden? Ohne Gelächter, wenn der Dreh vorüber ist?(Damals gab es zwar noch keine Videokameras, aber vielleicht gibt es ja doch noch irgendwo so eine Vasallendiktatur des US-Kapitals.) Oder ist es das was ich gerne darin sehen möchte: Liebe, die angenommen wird, obwohl sie pervertiert ist? Erniedrigung einer Hochmütigen?(ja ich selbst wurde auch zu Unrecht als hochmütig beurteilt und sinnlos misshandelt, trotzdem verstehe und billige ich diese Figur theoretisch)



Wieso kann ich die Demütigung einer Hochmütigen durch sexuelle Nötigung manchmal, auf manchen Darstellungen einerseits und bestimmten Stimmungen andererseits erregend finden, obwohl ich selbst so viel mißhandelt wurde? Nein: Es ist eben nicht dasselbe:

Vertrauen beinhaltet auch die Möglichkeit, Vertrauen zu enttäuschen. Sonst wäre es ja von unfreiwilliger Unterwerfung nicht mehr zu unterscheiden. Vergewaltigung als Bruch eines Vertrauensverhältnisses ist daher etwas ganz anderes, als Vergewaltigung unter Ausnützung eines von vorneherein unfreiwilligen Verhältnisses. Wenn meine Freundin mich hochmütig behandelt, und ich deshalb geil darauf bin, sie zu vergewaltigen und ich die Unterwerfung unter ihre Hochmut ohnehin nicht länger ertragen könnte, dann ist Vergewaltigung als Konsequenz und ev. auch Abschluß einer Beziehung durchaus emotional plausibel und ein Ereignis, bei dem zuzusehen durchaus sexuell erregend sein kann. Wenn aber meine Mutter, oder Nachbarin finden, dass meine Freundin hochmütig ist, wir beide aber kein Vertrauensverhältniss zu Mutter, odere Nachbarin haben, sondern ein unfreiwilliges nur juristisch geregeltes Verhältnis, dann steht es ihnen nicht zu, irgendwelche sexuelle Gewalt zu fordern oder zu wünschen oder anzustiften. Ob ich den Preis meiner Freundin zahlen will, oder nicht, ist ganz alleine meine Entscheidung. Sonst sind Vertrauensverhältnisse unmöglich, und das ist wirklich das letzte, was irgendein Mensch sich wünschen könnte.
Es ist mir schon ganz klar, dass es aussenstehende Zeugen der Vertrauensbeziehungen anderer gibt, die in oder an diesen Beziehungen Dinge erkennen, die den Beteiligten der Beziehung möglicherweise entgehen, oder die es gar nicht gibt, weil es nur für Aussenstehende so aussieht. Subjektiv jedoch meinen diese Aussenstehenden diese Dinge zu erkennen und fühlen sich veranlasst, entweder dem betreffenden Pärchen zu helfen, oder die Hilfspolizisten der Gesellschaft zu spielen und die Gesellschaft vor der gefährlichen oder unmoralischen Beziehung anderer schützen zu müßen. Jedenfalls kommt es vor, dass Aussenstehende sich veranlasst fühlen, in eine fremde Beziehung einzugreifen, oder völlig fremde Personen wegen ihrer Beziehungsnatur, z.B. Ihrer Hochmütigkeit zu bestrafen. Dies muß ich einmal sagen ist die schlimmste Form der Vergewaltigung und noch schlimmer, als wenn jemand einfach jemand anderes unterwirft, weil er ihn/sie WILL. Jemand wildfremdes aus Gier zu vergewaltigen ist wenigstens noch Liebe – wenn auch nicht zur Persönlichkeit des anderen. Jemanden aus Ordnungsliebe ohne Eros zu vergewaltigen, das ist wirklich der Tod.
Hochmut ist ein Recht.
Ein juristisches, kein moralisches. Und das muß auch so bleiben. Moral muß eine freiwillige Sache bleiben.
Wo käme sonst das gute Gefühl, etwas moralisches zu tun her, wenn man gar keine Wahl hätte?
Andererseits kommt der Grund, überhaupt moralisch sein zu wollen, wiederum aus dem Privatbereich – denn wenn wir unsere Natur richtig erkennen - kommen wir zu dem Schluß, dass uns auch dafür eine/r belohnen/strafen muß. Aber nicht lieblos/ungleichwertig, sondern in einem engen gesellschaftlichen Bereich, in dem wir uns persönlich davon überzeugen können, dass wir nicht betrogen werden. Das gute an diesem privaten Bereich ist, dass wir uns mithilfe des juristischen daraus befreien können, wenn wir nicht mehr daran glauben, gleichwertig behandelt zu werden. Wenn zum Beispiel jemand uns Opfer bringt um uns zu würdigen, damit wir uns nicht minderwertig vorkommen, aber eben in Wirklichkeit keinen Respekt vor uns hat. Sowas riechen wir irgendwie, auch, wenn wir es nicht begreifen, und wollen dann weg.
Wobei sich „Respekt“ im Spannungsfeld zwischen Schein und Sein abspielt und mitunter vielleicht ein vordergründiger Respektsanspruch in innerer Korruption (weil man sich heimlich eingesteht, dass der andere eigentlich Recht hat) nicht wirklich ernstlich verteidigt wird, oder aber auch ein ernstgemeinter Respektsanspruch nicht ohne Lächerlichkeit -also garnicht- verteidigt werden kann, weil die Machtmittel dazu fehlen, beziehungsweise das juristische System versagt hat, und einem das Entweichen aus diesem Privatbereich nicht ermöglicht.

Gedemütigt zu werden , das heißt -auch mal- gedemütigt zu werden, ist ein normaler Bestandteil gesunden menschlichen Lebens. Und ich verehre nicht den Vertragspartner-Götzen der Liberalen Ideologie in der Liebe, sondern ich verehre in der Liebe den natürlichen Menschen, so wie er durch die Evolution entstanden ist, als Wesen das als unabhängiger Bestandteil einer Gemeinschaft lebt und durch wechselseitige Anpassung in diese eingegliedert wird. So, wie ihn Gott geschaffen hat, wenn man dieses Wort verwenden möchte. So gesehen heißt „Nein“ eben nicht immer „Nein“, und es kann auch ein „Doch“ geben.
Wobei ich nicht bestreiten will, dass der Spruch „„Nein“ heißt „Nein““ nicht lustig sein kann. Wenn z. B. Die sechsjährige Tochter nicht in die Badewanne will und „Nein“ ruft und Mama dann „doch“ ruft und die Kleine, die gerne Erwachsenen-Fernsehen guckt oder von Papa instruiert ist, dann mit „„Nein“ heißt „Nein““ kontert. Das finde ich lustig. Nicht mehr lustig finde ich, wenn jene Mama ihr dann eine scheuert, weil sie wütend auf Papi ist, der ihr sowas beibringt.
Erziehung geht doch gar nicht ohne Demütigung.
Wenn wir etwas ganz dolles machen wollen, das Mammi oder Papi bestimmt gut gefällt, dann sind wir gedemütigt, wenn wir erfahren, dass diese lieben Erwachsenen, von denen wir Beifall wollten genervt über unser Werk seufzen, weil die Tapete nicht bemalt werden darf, oder was immer. Wir mögen auch härtere Ablehnung erfahren, je nachdem, in was für einer Familie wir eben leben, aber irgendwelche Regeln müßen wir eben einfach lernen.
Je mehr Regeln wir gelernt haben, desto sicherer fühlen wir uns davor, Demütigungen zu erfahren.
Wir lernen auch die Regel, dass alle Regeln für alle Menschen gelten, aber nur im Prinzip, während es in der Praxis immer irgendwelche besseren gibt.
Wir fühlen uns aber auch unter fremden, oder neu kennengelernten Menschen sicher da wir darauf vertrauen, dass die von uns gelernten Regeln hier auch gelten.
Wie enttäuscht ist man da als 8jähriger Junge, wenn plötzlich ein etwas größerer Junge vor einem steht und einem eine nette Geschichte erzählt:
„Da sind zwei Jungen: „Haumichblau“ und „Haumichgrün“ und Haumichblau hat 50Pfennig und Haumichgrün möchte die 50Pfennig haben. Wem gehören die 50 Pfennig?“ (oder so ähnlich)
„Ich möchte die Antwort aber nicht geben“ hilft einem da nichts, man muß entweder einen schmerzhaften blauen Fleck in Kauf nehmen, oder seine 50Pfennige hergeben und wahrscheinlich trotzdem einen blauen Fleck einkassieren. Für ein zartes vornehmes Kind ist sowas überaus stressig und demütigend. Aber man kann halt nichts machen. Das Einstecken von Demütigungen bei Gelegenheit gehört eben zum Leben dazu und wer denkt, soetwas habe etwas mit realer Würdelosigkeit zu tun, ist eben ein Arschloch und kein Freund. Nach dieser Regel ist es eben keine Demütigung mehr, sondern eine Begegnung mit etwas ausserhalb der eigenen Gemeinschaft.
Später, wenn man größer ist, lernt man, dass es verschiedene Gemeinschaften mit verschiedenen Regeln gibt und der junge Räuber ein netter Junge war, der nur nicht begriffen hatte, dass man seine Regeln nie beigebracht bekommen hatte, dass er ein treuer Freund gewesen wäre, der für einen durch dick und dünn gegangen wäre, hätte man nur sein Geld mit ihm geteilt und nicht zu jener anderen Community gehört und gehalten, die sich für die alleinige rechtmäßige Herrscherin der Gesellschaft hielt und Eigentum für heilig, weil sie ja das größere hatte.

Wir wollen nicht ungedemütigt sein, wir wollen doch bloß die Regeln kennen und durch ihre Anwendung persönlchen Erfolg haben. Und es kommt nicht darauf an, dass niemand gedemütigt wird, es kommt darauf an, dass alle essen und alle Ficken und alle in einer Gruppe leben, wo sie wichtig sind und sich erfolgreich betätigen können. Nur darf niemand immer gedemütigt werden, oder dauerhaft von den schönen Dingen des Lebens ausgeschlossen werden, auch nicht davon, gelegentlich mal andere zu demütigen.
Und da, das auf jeden Fall muss,
ist es letztenendes zweitrangig, wer wen in welchem Lebensabschnitt demütigt, damit alle das kriegen, was sie zum Leben brauchen.
Ob nun die Frau als Kind Regeln beigebracht kriegt, die sie als Erwachsene zum Ficken nötigen, um nicht Ausschließung zu befürchten, oder ob sie als erwachsene Frau den Arsch voll bekommt. Das ist schön und in Ordnung, das Problem ist nur, dass man/frau es sich nicht gefallen lassen kann, wenn sie nicht von der allgemeinen Oberfläche der Gesellschaft komplett ausgeschlossen werden will.
Einer gesellschaftlichen Oberfläche, an der „Nichts ist gut in Deutschland“....
Einer Gesellschaft die die Duldsamen, die nach Liebe strebenden, grausam bestraft, weil sie sich nicht wehren. Nichts ist gut, in diesem Deutschland.

Eine Null-Demütigungs Politik funktionier nicht. Nicht für Männer, und auch nicht für Frauen.

Und jetzt: Wenn eine zu meiner Gemeinschaft gehören möchte, aber nicht ficken, dann funktioniert das nicht. Und die Ausrede mit: „Ich fick ja mit 'nem anderen und Du auch mit ner anderen“, die ist so uralt, die ist nur noch ärgerlich und eigentlich keiner Argumentation mehr wert.


Es wird ja auch oft ein Ideal von selbstbestimmten herrschaftslosen Beziehungen zwischen den Partnern als einzig legitime Form einer Liebesbeziehung deklariert, und postuliert.

Dazu muss ich aber sagen:
Es gibt gute Herrschaft,
Es gibt schlechte Herrschaft,
Fremdherrschaft,
Aber keine Verhältnisse, die herrschaftsfrei sind.

Herrschaftslose Beziehung bedeutet normalerweise nur eine Fremdherrschaft.
Wer jede Fremdherrschaft in seiner Beziehung abschütteln will, muss innerhalb der Beziehung eine Herrschaft, oder weibliche Kontrollmacht, oder etwas ähnliches errichten. Sonst wird man die Fremdherrschaft nämlich gar nicht erst los. Da kann man schön „links“ sein, aber es ist nur Pappe.

You want to satisfie me, because else you won't be satisfied yourself. Well, but I can't ask you that ! We are no killer-team, so how could I trust you that much in my world?
We should kill.
Friede der RAF ihrer Asche!



Ich kann Dich auch nicht in andeutender Geheimsprache fragen. Link Wenn ich darauf vertrauen könnte, wäre sie ja nicht mehr geheim. Wir hatten keine (kaum) gemeinsame Zeit und die Wanzen haben längst (fast) alles ausgesaugt, was ich jemals wußte. Jeder kennt unser geheimes Passwort.



Kein Mensch ist illegal,“
“refugees welcome”
und doch würdest Du mich schlagen, seelisch schwer verletzen, wenn ich versuchen würde, Dich zu küssen. Und wenn ich mich dagegen wehre, werde ich auch noch physisch zusammengeschlagen, von den anderen.
Ich bin wohl der falsche Mensch für Menschenrechte. Und Du bist noch unreif. Das ist, was ich fühle. Ich schwöre.
(Eid betr. diese Zeile in dem Zusammenhang “falsch” bezieht sich dabei teils auf mein Gefühl, teils ironisch auf Deins, während Du übersiehst, dass es sich auch dabei um Menschenrechte handelt. Obwohl es eine (ins Desaster) lockende Chance gibt, dass Du anders denkst, und nur übersiehst, dass ich quasi aus Angst gefesselt bin.)


Manchmal ein freundliches Lächeln, ich tu Dir leid. Na, ja, schon besser. Kommt vor, zugegeben. Danke, dass Du manchmal wenigstens meine Disziplin anerkennst.

Jetzt sagst Du mir: Ich bin aber gar nicht so!
Woher soll ich das wissen? Wie soll ich darauf vertrauen, nachdem so viele so waren.
Die letzten bei denen ich's versucht habe, und all die hunderte im Fernsehen, die ich
täglich sehe? Ich muß Fernsehen gucken, denn woanders sehe ich garkeine Menschen mehr die mit mir reden.

Verheiratet und eine andere = Verbrecher. Nein, lass Dich nicht täuschen, das ist die Botschaft!
Die par irren und geistig ekligen Talkshow-Leute mit Polyamorie und son Scheiß.
Alle netten Leute aus dem Fernsehen aber würden mich quasi als Verbrecher ächten.
Wenn nicht, müßten sie in ihrer Rolle vor Wut morden, über diese Zustände. Aus Solidarität, nicht mal als Betroffene.
Jede verdammte Variante von Soap-Opera oder Liebes-Spielfilm.

Wenn Du anders bist: Ich kann das nicht erkennen! Wenn Du's nur sagst, nicht glauben.
Ich wollte Dich nur auf das Problem aufmerksam machen.


Ich schreibe dies auch nicht an schüchterne Teenies, die sollen ruhig ihr zartes Erwachen in die Sexualität haben.
Aber ich will richtigen Sex. Und wenn es keine Person von hoher geistiger Kraft ist, brauche ich auch eine Beziehung dazu.

Mit “Dich” meine ich die reale, andere als Marion, für mich einladend wirkende, Frau, die mir in Gestalt verschiedener Personen begegnet ist.

Warum rede ich so viel vom Bordell und bezahltem Sex, statt einfach hinzugehen, oder bei irgendeiner Agentur was abzumachen?
Bezahlter Sex ist eine gute Sache, wenn sich beide klarmachen, dass sie sich diese Situation nicht gegenseitig vorwerfen dürfen, und einfach nett zueinander sind.

Das Problem ist nur: Man muß es sich auch leisten können:
Wenn ein bezahltes Date, oder ein Bordellbesuch die Investition des Monats, oder gar des Vierteljahres ist, dann hat es eben einfach keinen wirklichen Sinn.
Für einen Mann macht diese Möglichkeit nur dann Sinn, wenn er in dem Gefühl leben kann, dass ihm die Möglichkeit bezahlten Sexes jederzeit zur Verfügung steht.
Das macht dann wirklich ein Freiheitsgefühl und eine andere Lebensqualität aus. Niemanden zu brauchen, um zu wissen, dass man ein guter gleichwertiger liebenswerter Mensch ist, usw.

Wenn das die „Investition des Monats“ ist, dann hat man das Problem, dass man genau weiß, dass einem diese Möglichkeit nicht zur Verfügung steht. Auch wenn man vielleicht Ersparnisse
von drei Monaten auf der hohen Kante hat.
Kein Mensch, der wirtschaften muß, kann es sich leisten, soviel Geld einfach an jemand zu verschenken, der eigentlich ganz nett ist, aber nichts weiter.
Verschenken muß man das Geld aber, denn beim besten Willen kann keine Frau eine Erfolgsgarantie geben.
Wieviel Geld wird man wohl verschenken?
Na ja, ich kann mal einem Kumpel einen Zehner oder Zwanziger schenken, wenn er dringend Geld für was vernünftiges braucht, sowas ist bei mir schon vorgekommen.
Einmal habe ich sogar fünfzig Euro verschenkt, an irgendjemand armes, einfach, weil ich mir popelig vor Gott vorkam, mit meinem Geiz. Mehr noch nie.
Demzufolge kann ich mir logischerweise für eine Nutte auch nicht mehr leisten.

Nun gibt es zwar Gerüchte, dass jemand mit zwanzig Euro im Bordell Erfolg gehabt hat, das war aber ganz bestimmt nicht ich.

Es ist auch logisch, dass bezahlte Dates nicht billig sein können, weil ja doch eine ganze Menge psychische und soziale Belastungen damit verbunden sind.
Und die Frau soll ja auch das Gefühl haben, dass es sich gelohnt hat.
Wenn ich also in der Zeitung lese, dass eine Studentin nach einer Dreiviertelstunde in einem Hotelzimmer mit 250 Euro abzieht, finde ich das nicht unbedingt unbillig.
Der Typ hat also inklusive Zimmermiete 400 Piepen bezahlt. Auch wenn es ein dreistündiger Hausbesuch ist, und keine Studentin, sondern eine 40jährige Hausfrau,
finde ich, muß sie eigentlich 150 Piepen dafür nehmen. Vor allem für die ersten Male, bis die Sache richtig klappt.
Wenn regelmäßig, und keine weite Anfahrt damit verbunden, mag es für 50 gehen.

Meine Welt und ihre Welt kommen also nicht übereinander. Sie überschneiden sich allemal höchstens im Extremfall, selbst diese Überschneidung ist aber mangels Einleitbarkeit nicht nutzbar.

Trotzdem finde ich es natürlich gut, dass es wenigstens diese Möglichkeit der „Quartalsinvestition“ gibt, auch wenn ich sie lange nicht wahrgenommen habe.
Das leidet dann natürlich auch darunter, dass ich selbst unter Erfolgsdruck stehe, um meine „Investition“ zu evaluieren, und deshalb um so weniger davon habe.
Und da ich natürlich in guter Bettlermanier davon erzähle, wie schlecht meine finanziellen Verhältnisse sind, setze ich auch noch die arme Frau damit moralisch unter Druck.
Was eigentlich ganz das Gegenteil von meiner eigentlichen Wesensart ist und nicht grade dazu beiträgt, die Sache in Schwung zu bringen.

Das ist auch der eigentlichste geheimste und tiefste Grund, weshalb ich nie zu einem vernünftigen Einkommen gekommen bin, welches mir erlaubt hätte, noch ein paar hundert im Monat an Nutten zu verschenken: Es war nicht erwünscht, man hat es zu verhindern gewusst.



Bei Pornos, ja, ich bin Rassist bei Pornos. Ich habe spezielle Emotionen, die sich mit speziellen Hautfarben / Phänotypen verbinden:
Die orientalischen/südeuropäischen Brunetten finde ich geil, weil bei Ihnen alles so kontrastreich zu erkennen ist: helle Haut mit pigmentierten Stellen, dunkle Behaarung.
Die rosanen liebe ich wegen ihrer peinlichen Ferkelfarbe, des deutlich sichtbaren Errötens,
die schwarzen lassen mich romantisches denken, (amerikanische selbstbewußte Subkultur) diese wunderbaren Küsse mit den großen Lippen und damit bin ich noch lange nicht am Ende.
Die Dicken sind Schlampen und wünschen sich heimlich, dafür bestraft zu werden, die Schlanken fühlen sich wertvoll und opferbereit.
Junge haben noch nicht gemerkt, wieviel Macht ihnen ihr Sex gibt und Alte schämen sich, nicht mehr hübsch zu sein und müßen mit harter Hand geführt werden, damit sie sich dadurch nicht selbst alles vermasseln. Vor allem, wenn sie so tun, als wüßten sie das nicht.
Es gibt Farben, Formen, Altersstufen, Kulturen, (Kreuze Kopftücher ethnische und westlich-moderne Piercings, lila-grüne, gewöhnliche, ungepflegte, oder rasierte Köpfe -und untere Behaarung)
Formen des Auftretens: Posieren als diszipliniert oder lässig; ernst, verlegen lachend, lächelnd, heiter, schamhaft errötend.
Dazu kommt die Geschichte, die das Model und der Photograph erzählen wollen. Diese Geschichten sind leider oft unter meinem Erkenntnis-Niveau, aber es gibt verdammt gute.
Und alle lieben das Klischee.
Bei den Rahmenhandlungen mag ich vor allem die japanischen.
Es gibt so unendlich viel, was ein Pornobild zeigen kann, es gibt doch nicht nur Peitsche raus und Fotze zeigen! Ich könnte ein Buch darüber schreiben.
Auch Männer sind möglich aber weniger üblich. Beim Dreier, wenn sie gleich würdig sind und keine unabgelegten Gedanken an Konkurrenz mehr haben. Als Partner, wenn sie sich unterwerfen, oder mich erfolgreich zwingen, mir gute Gefühle machen zu lassen. (was auch Frauen dürfen, wenn sie's können.)
Ich füge hinzu: Es gibt keine Rasse, oder Phänotyp, bei dem ich mir nichts vorstellen könnte.

Solange sie noch leben und was davon merken. Und ich die Macht habe, ihnen die Liebe auch zu geben, die ich für sie fühlen kann.

Und ob Sie's glauben, oder nicht: Selbst eine bloße Fotze auf einem Bild kann lächeln, oder Liebe ausstrahlen, wenn Sie vorher die Frau dazu gesehen haben.
Oder sogar nur andere Frauen. Dann wäre es Gottes Liebe. Manchmal kann man sie sehen.
Vermutlich muß man auch ein par reale Frauen kennen, um Frauen-Pornos geil zu finden. „Robinson“, am Ende, vermutlich schwul. („Freitag“)



Und wenn Sie jetzt eine von diesen Frömmlerinnen sind und sagen, da könne man sehen, auf welche Gedanken Pornos Menschen/Männer bringen und sie wollten sie verbieten, dann sage ich ihnen: Die Internet.-Pornokultur ist ein Spiegel für die menschlichen Seele und sie können zwar einen Schulatlas vernichten, aber nicht die Weltkugel. S i e zum Glück nicht. Sie können nicht mal Mt Palomar vernichten, geschweige denn den Sternenhimmel. Alles was sie können, ist ein paar arme Hunde mißhandeln. Und nicht mal dabei dürfen Sie sich erwischen lassen.
„Das ist doch aber alles gar nicht wahr“usw: Weiß ich doch alles, es gibt unentdeckte Sterne, und dies ist nur das gröbste Koordinatenkreuz, nicht die ganze Himmelskarte.

Es würde mir auch nichts ausmachen, so vergewaltigt zu werden, wie ich Frauen vielleicht vergewaltigen würde, wenn ich dürfte. Vielleicht hätte ich dann ein paar neue Freunde/innen. Endlich mal Sex mit jemand anderes.
Ich muß nur darauf hinweisen, dass ich durch die Nase normalerweise keine oder nicht genug Luft kriege, und alles innerhalb Arschloch schmerzhaft ist, wegen Entzündung/Hämorroiden, sowie zentral wirkende Drogen bei mir besonders stark wirken, sowie die üblichen Kreislaufprobleme übergewichtiger Alter, aber nicht extrem. Meine Speiseröhre hat eine gewisse Neigung zu Reflux, was unangenehm ist, wenn besonders saurer flüssiger unter Druck stehender Mageninhalt im besonders tiefen Schlaf und falscher Lage in den Kehlkopf fliesst. Und meine Dildoförmigkeit ist nichtmal mehr mit Viagra zu garantieren. Vielleicht mit großen Dosen, aber das habe ich nicht ausprobiert. Äh, doch, macht aber Kopfschmerzen. Meine Nippel, obwohl Mann, sind wichtige Sensoren. Waffen habe ich mir nicht erlaubt, insoweit sie zur Drohung mit gefährlicher Verletzung, dienen oder geeignet sind. Was ist, wenn ich mich wehre? Wollt ihr sie dann etwa benutzen, oder aus meiner Angst den Schädel eingeschlagen bekommen? Kein längeres Gefangenhalten, ich habe noch ein anderes Leben. Keine Psychiatrie, keine Folter – ich mache doch „alles“. Und eins noch: keine Verwandten. Marion auch nicht. Es geht es doch grade um eine andere. Zur äussersten Not einen. Gerne mehrere oder einen Verein. Niemand, den ich hasse. Keine Leute, die mich nur aus asexuellen Gründen schänden wollen. Und nein, es geht nicht um Vergleichbares, nur um nackten Sex. Wie er eben funktioniert, also, so als Sichschenkensaustausch oder sowas. Wer sowas ohne nackten Sex macht, vergewaltigt mich gegen meinen Willen. Und: Ja, ich weiß, dass man dabei sterben kann.Aber bitte dringend vermeiden. Das ist es dann doch nicht wert, ich kann ja noch wichsen.
Eine Frau, die das geschrieben hätte, würde vermutlich von morgens bis abends durchgefickt werden. Oder man hätte sie als „gefährlich“ weggesperrt.
Oder als Privatsklavin missbraucht.
Ein Mann kriegt einfach keine Reaktion.

Ach, ja, ich weiß, das ist alles verboten und niemand traut sich und es wirft nur eine schlechtes Licht auf die von mir erkannten Handlungsoptionen.
Aber im Grund möchte ich doch lieber Freiheit für uns alle, als einen Schutz, der einen vor dem Leben mehr schützt, als vor dem Tod.
Nur, weil einige dumm sind und einige böse darf man doch nicht alle als dumme Arschlöcher behandeln.
Das wäre Selbstbetrug. Herrschsucht als Verantwortung getarnt.

Ich schwöre: Ich habe niemals in meiner Phantasie jemanden aus dem Gefühl moralischer Überlegenheit heraus vergewaltigt. Ich mißbrauche Sex nicht. Andere mißbrauchen Gewalt schon.
Die Theorie von der sexualisierten Gewalt ist daher falsch und beleidigt mich.
Falls jetzt einer denkt: Was für ein perverses krankes Hirn dieser Mann hat usw. : Ich weiß, dass ich ganz normal bin. Woher ich das weiß? 1. Wenn ich geheimhalten könnte und wollte, was ich denke und fühle, würde kaum jemand mein Sexualverhalten in irgendeiner Weise für abweichend halten. Ich wär ein ganz normaler Liebhaber. Ich tu ja nix. 2.Es gibt auch jede Menge Porno Material, was gelegentlichen unerlaubten Neigungen der Phantasie entgegenkommt. Wieso, wenn ich sowas besonderes wäre. 3.Ich merke, wie sich meine Porno-Präferenzen mit meinen Erlebnissen ändern: Richtig grausame Erlebnisse, bei denen mir andere leid tun und ich Verbrecher verurteile, verderben mir die Lust auf gewalttätige Pornos. Werde ich dagegen selber zum Opfer von Mißhandlung und Demütigung, dann bin ich richtig feurig heiß auf Sado-Maso Pornos.
Fazit: Gewaltpornos zu mögen ist also Kennzeichen von Underdogs. Sie zu verbieten wäre also klar und eindeutig Klassenkampf von oben nach unten, weil die Leute oben, mit ihren schlechten Gewissen natürlich keinen Bedarf danach haben. --Aber wer weiß sowas schon. Ich hoffe ich habe jetzt keinem Sozialwissenschaftler sein Teleskop stumpf gemacht. Aber meine Seite ist ja ohnehin die Seite, auf der ein „Verrückter“ all die Geheimnisse ausspricht, auf die sonst niemand gekommen wäre. Wer nicht zu borniert ist, um sie zu lesen – der wird schlau.

Lautes Stöhnen beim Sex: In Pornos stöhnen die Frauen beim Sex oft, als werde ihnen eine rostige Feile rein und raus geschoben, kein warmer, glatter, glitschiger Penis. Das Gefühl: „Da stöhnt jemand extra laut“ heißt für mich: Die Frau/der Regisseur sagen zu mir: Du hast ja nötig, dass man Deiner Erregung wegen der Erektion nachhilft. Und man weiß ja: panisches Nachhelfen ist das beste Mittel um eine Stimmung zu erzeugen, in der ein Mann garantiert keinen hochkriegt. Zugleich darin enthalten ist die mich beleidigende Theorie von der sexualisierten Gewalt: „Männer erregt es, wenn Frauen Schmerzensschreie ausstoßen, weil es Männern eigentlich um Gewalt ginge, nicht einfach nur um weibliches Begehren oder Gehorsam, das/der ihnen den Zugang zur Fotze ermöglicht.“
Wenn es sich bei der Frau nun um eine ganz junge Unerfahrene handelt, die beim Ausziehen noch errötet, dann mag das mit dem extra lauten Stöhnen noch geil sein, man denkt dann, sie hat Angst nicht schön gefunden zu werden und versucht, alles so gut, wie möglich zu machen. Bei einer erfahrenen Hure heißt es für mich aber, dass sie mir heimlich auf den Schwanz spuckt. Nicht will, dass ich meinen Orgasmus kriege, sondern mich hasst und gerne möchte, dass ich versage. Bei jedem zweiten Porno – daher also standardmäßig – drehe ich aus diesem Grunde den Ton ab. Für Pornos mit gutem Ton habe ich einen eigenen Ordner. Ich weiß intellektuell, dass dieses Gefühl nicht der Realität entspricht, und dass auch bei den erfahreneren das laute Stöhnen nur bedeutet, dass sie es einfach noch ein bischen besser machen wollen. Trotzdem heißt das dann immer noch, dass sie zu dumm sind, mein Problem zu begreifen, oder diesen Porno eben doch nicht für mich gemacht haben. Sondern nur für andere Verehrer. Ich kann dazu nur sagen: Kümmer Dich um Deine eigene Schönheit, nicht um meine.
Strapse und sowas zum Beispiel mag ich durchaus. Das betrifft ihre eigene Schönheit, demonstriert Gehorsamswille und greift nicht demonstrativ in Vermutungen über meine Psycho-Sphäre aus.

Übrigens ist es wahr, dass Männer Frauen hassen können, weil sie so oft von ihnen gedemütigt werden, und es deshalb geil finden könnten, wenn Frauen der Verkehr weh tut, oder ein vorheriges Unterwerfungsritual. Die wollen dann aber nichts offensichtlich gefälschtes, was nicht mal ordentlich synchroniert ist, damit werden sie ja schon wieder gedemütigt. Warum Frauen sowas machen sollten? Frauen können Männern soviel schreckliches antun. Warum sollten nicht einige mal Buße tun, um ihr Gewissen zu erleichtern? Statt Rosenkranz?

Lautes Stöhnen der Frauen von mir oft auch als eine Art Dominanzritual empfunden. Dominante Frauen kann ich nur brauchen, wenn sie auch den Sex erzwingen, so dass man sich schon mal darauf freuen kann, was wohl wieder mit einem gemacht werden wird.

Was erwachsene Männer von Frauen wollen: In die Fotze rein und sonst nichts.
Alles andere können sie genausogut mit Männern.

Eine Frau braucht einen Mann, wie ein Fisch ein Fahrrad.“ Vielleicht als Nisthöhle, wenn es auf dem Grund dem Meeres rostet, aber jedenfalls nicht, wozu es sich erschaffen hat.

Männer und Frauen sind also gleich.
Alle weiteren Austausche sind nur kulturelle Überformungen.
Ich will die Kultur auch garnicht abschaffen, ich will sie nur relativieren.
Auch, wenn die Menschen unfähig sind, das zu fühlen: In unserer sozialtechnischen Gesellschaft brauche die Geschlechter einander individuell eigentlich überhaupt nicht mehr.
Die Gesellschaft hat sie nur zum Sex erzogen.
Also, denkt nicht, ihr wäret verantwortlich, wenn ihr pervers seid. Es war so gewollt.

Gegen Hingabe zu sein, nur weil man selbst sich nicht hingeben möchte, ist doch ziemlich dämlich. Ja, das passiert vielen Damen:
Porno: Berlin Oberbaumbrücke an der Curry-Bude: Halbnackte Hure muß vor allen Leuten aus Hundenapf trinken. Eine dort anwesende Frau empört sich, vermutlich wegen Frauenrechten, oder so. Ja, Frauenrechte sind ein wichtiges Thema, aber was hat das mit freiwilliger Hingabe zu tun? Nicht alle Leute aus der richtigen Partei haben auch den richtigen Horizont. Eher könnten sich schon Männer empören, weil sie geil gemacht werden, aber das nicht mitspielen könnten und, durchaus möglich, auch nicht gelassen werden.
Geliebt zu werden ist so schön! Aber jemand, der seinen „Hund“ nicht liebt – pfui Teufel!

Nein heißt Nein.
Nichts heißt nicht nein.
Nicht nein heißt vielleicht.
Ja heißt Ja.

Ja bedeutet: Verzicht auf sexuelle Selbstbestimmung bis auf rechtzeitigen und respektvollen Widerruf.
Nein bedeutet Drohung. Mit Enttäuschung Beleidigung oder sogar Anzeige.
Vorsichtiges Herantasten bedeutet Fragen. Auch, wenn es mit den Händen dem Körper dem Geist oder einer Kombination daraus geschieht.

Sonst heißt alles Nein. Das steht Dir nicht zu, Du sprichst nicht nur für Dich.

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Belästigung: Ist Belästigung von Frauen das, was ihnen lästig ist, oder das was als Belästigung gemeint ist?(Also als Provokation, Anmache um sie in Fahrt zu bringen)
Oder ist das Belästigung das, einer jungen Frau hinterherzusehen, wenn man selber alt und „häßlich“ ist, keine Belästigung aber, wenn man selber jung und hübsch ist? Weil man ja sich denken können und wissen müßte, dass es ihr lästig ist? Was ist aber, wenn man ganz fest etwas anderes glaubt, weil man sich innerlich jung und hübsch findet und denkt, sie freut sich, wenn man ihr Beachtung schenkt, oder, sie ist bloß hier vorbeigekommen, weil sie jemand geschickt hat? Ein Kuppler der den Auftrag hat, einem mal was Gutes zu tun, ein bischen gute Laune einen freundlichen Gruß, der mehr meint, Rehabillitation, Gott meinetwegen?
Hat man sich also beschissen zu fühlen und dementsprechend zu verstecken, wenn man alt ist?
Müßen Verrückte aus dem Straßenbild entfernt werden, und Leute mit geistiger Behinderung auch?
Nur, damit die 16-jährigen Mini-Fotzen nicht mal anständig „ja“ und „nein“ sagen und tun lernen müssen? Zum Kotzen.
Treu und Glauben setzen ein Minimum allgemeingültiger Interaktionsregeln voraus, das heißt, das Recht, zu interagieren für jedermann.
Der Mensch hat das Recht, anderen lästig zu sein, jedenfalls, wenn er ehrlich und rücksichtsvoll ist.
Trotzdem werde ich mir das nicht auf Dauer erlauben können, wenn ich nicht bald mein schönes Wohnviertel verlassen müssen will. Ich gehe schon garnicht mehr gerne raus. Überall nur diese Faschisten. Dabei sind die meisten Leute wohl sogar eher Freunde, aber jeder kann einen anzeigen unter dieser Faschistenherrschaft. Und man weiss ja nicht, wer einer ist und wer einen nicht anzeigt.
Ich protestiere: Scheiß Deutschland.
Küsse eine 16 oder 18 jährige und Du bist dran, wenn Du 60 bist und es raus kommt. (Nein, nicht ein Baby, nur die Geschichte.) Dritte zeigen Dich an wegen Belästigung belästigen dich dadurch, oder lynchen Dich auf andere Weise. Auch, wenn die Kleine vielleicht freundlich lächelt, „Ach das ist nicht schlimm, das passiert mir öfter“ oder Dich eingeladen hatte, weil sie eine Wette mit ihren Kumpels zu laufen hat, oder sowas.
Scheiß deutsche Unrechtsbürgerschaft.
Die Gesetze sind überhaupt scheißegal, diesem Pack. Es bestraft sie ja niemand.
(apropos: Welcome Refugees! Ihr seid allerdings eine Strafe für die Spießer. Danke für eure „strafende“ Arbeit. Ich weiß: kein Mensch hat zum Spaß Probleme.Aber, wenn man jemand schon mißbraucht, kann man sich wenigstens bedanken.)



Es heißt zwar vielleicht: „Wenn Du wechselnde Beziehungen haben willst, dann ist doch logisch, dass Du selber keine Frau besitzen darfst.“ Ich würde mich deswegen ja auch scheiden lassen, ich könnte ohne Marion leben, wenn ich andere hätte. Marion könnte ohne mich leben, wenn sie geeignete andere Männer hätte. Das Problem ist nur wie beim Betriebssystem: Never change a running system. Denn man weiß nicht, ob man überhaupt was kriegt, weder ich, noch sie. Und wir brauchen jemand. Bei der Kirche gibt es Paten, die notfalls als Reserve-Eltern herhalten sollen, wenn ich das richtig verstanden habe. Vielleicht braucht man für die Ehe auch 1-2 Patinnen- bzw. Paten-Paare, die notfalls als Reserve-Partner herhalten müßen. Wenn man emotional verstoßen wird, oder wenn Sex nun mal zählt. Um sich zu beweisen, dass man keine Krüppel-Ehe führt und sich auch liebt und nicht nur braucht. Um sich beweisen zu können, dass man glücklich ist. Denn wenn man daran zweifelt, ist man's nicht. Und überhaupt, um nicht allein zu sein in einer Welt in der eine Freundin, die den Sex ablehnt nun mal keine wirkliche Freundin ist. Weil man nur von ungefähr 3 oder 4 Frauen auf der Welt weiß, die aus anderen Gründen attraktiv sind, als aus Liebenswürdigkeit. Und möchte man nicht am meisten die Frau küssen, die man aus anderen Gründen verehrt, sobald sie einem erst mal nahe ist? Damit das mit dem Paten klappt darf natürlich nicht bis zum Notfall gewartet werden, sondern es muß eine gewisse Beziehung gepflegt werden.


Warum krieg ich nicht einfach eine mail: „Hallo, Hans, wir haben das mit den Ehe-Paten auf Deiner Website gelesen und wir wollen das gerne mit euch machen. Könn wir uns mal zur Besprechung treffen.“
Marion ist im Prinzip zu derartigem bereit, obwohl wir konkret hierüber nicht gesprochen haben. Wir brauchen dazu aber eine aktive Frau mit einem Weichei von Mann, oder der so tut, weil es sonst nicht funktioniert. Sowas ist ja auch fürchterlich peinlich und man kann es überhaupt nur mit Disziplin gestartet kriegen.

Und noch eins: Ich verbitte mir Zeitungsrummel und Belästigung durch Uninteressierte, aber Geheimhaltung ist mir scheißegal. Ich weiß auch gar nicht, wie das gehen sollte.



Kinder zu haben ist eine tolle Sache: Nie zuvor und nie hernach habe ich eine solche Wertschätzung von anderen Menschen erfahren, wie durch meine kleinen Kinder, als ich ihnen die Welt erklären und handhabbar machen durfte.
(Das hat jetzt mal ausnahmsweise nichts mit Sex zu tun. Es war einfach das einzigste Mal in meinem Leben, dass mich andere Menschen genauso super fanden, wie ich mich selber. Noch viele Jahre eher, als ich dachte hat man ihnen aber beigebracht, dass ich nur Karl Arsch bin für die anderen. Sie waren noch schwach und wehrlos.)



Homo oder heterosexuell, Mann oder Frau, ist nicht der entscheidende Unterschied in der Sexualität. Wenn beide wollen, dürfen, und sich aneinander anpassen, kann jede(r) mit jedem(r). Das halte ich für eine unangreifbare Wahrheit.

Der entscheidende Unterschied ist sexsuchend oder sexhassend mit der Übergangsform sex-verleugnend.

Entlang dieser Linie läuft der Schnitt durch die Gesellschaft zwischen Parias und Wohlsituierten.
Ich finde es schwer verständlich, warum Menschen bereit sein sollten, zu verhungern, nur, weil ihre Lieblingskekssorte ausverkauft ist. Das ist doch auch nur eine Variante von strategischem Ressourcenkrieg. Ich will mich lieber vergnügen, als Krieg zu führen. Erst recht, wenn dieser aussichtslos ist, natürlich (Eigenlobverdachtsvermeidung).



Es ist nicht egal

ob ein Mann kurze oder lange Haare hat.

Ob ein Mensch sich zu irgendeiner Religion bekennt, und wenn ja, welcher, oder ob er die gestellten Fragen selber beantwortet.

Ob ein Mensch reich oder arm ist.

Ob ein Mensch Mann oder Frau ist.

Ob jemand so aussieht, dass ein Arbeitgeber ihm einen Job geben würde, oder ob er die Anpassung verweigert.

Es mag egal sein, wie hoch ein Mensch in einer verächtlichen Hierarchie steht. Es ist aber nicht egal, wofür er steht.



Es ist auch nicht egal ob ein Mensch ich ist, oder jemand anderes:

Natürlich bin ich ein guter Mensch. Aber die Voraussetzung zu dieser Beurteilung ist eben nicht, sich in irgeneinem Punkt in meine Lage zu versetzen den man sich zum eigenen Vorteil aussuchen kann sondern alle wesentlichen Punkte zu berücksichtigen. Jemand anderes kann das aber nicht. Schon deshalb nicht, weil ein Beobachter durch allzu intensive Beobachtung den Sachverhalt verändert.
Die Art und Weise meiner Nutzbarmachung ist für die allermeisten Menschen nicht erkennbar.

Ich diskriminiere.

Ich will diskriminieren,

Ich bin für Diskriminierung.

Ich diskriminiere die Mehrheit.

Ich muß diskriminieren, oder ich kann mich gleich umbringen.

Ich bin gegen Indifferenz. Ich wünsche mir auch von anderen Menschen, dass diese Maßstäbe haben und mich daran messen. Ich möchte nämlich von anderen Menschen inspiriert werden.

Scheiß auf Insterburg und Co.

Scheiß auf „trink doch eene mit!“ Das ist Spießerdreck.

Es ist n i c h t egal, wer jemand ist.

Der berühmte Pädagoge Pestalozzi soll dazu gesagt haben: „Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade“ (siebzehnhundertirgendwas, Details siehe Wikipedia)

KurzErzählung: "DDR-Aufnahmeprüfung"-jetzt mit Gegenbeispiel kommentiert



(Das da oben mit Marion soll aber nicht heißen, dass Du als zweit-Freundin oder so, keine Chance hast, wenn Du den nötigen Nerv besitzt.) Sei einfach offen für alles.Bin ich ja auch. Der Rest ergibt sich auf die Dauer von selbst. Ich finde Sex sehr begehrenswert, aber es geht nicht während man gleichzeitig sozusagen drei andere Leute in Schach halten muß, die die Verständigung zu stören versuchen.. Lies erstmal ein bischen in der Website, ob Du überhaupt meine zweit-Freundin oder Freund sein möchtest. Mich interessant findest. (ehrlich gesagt hast Du keine Chance. Ich bekenne mich zur Liebe zu Dir unbekannterweise. Ich glaube aber nicht, dass wir es schaffen. Du hast keine Chance, also nutze sie.)

Das heißt aber nicht, dass ich es gut finde, mich von Omas verarschen zu lassen, die angeblich meine Freunde sein, sich in Wirklichkeit aber bloß einen königlichen Spass mit dem geilen selbstbezogenen Idioten erlauben wollen. Oder Zeugen Jehovas, die lügen, dass sie auf meine Meinung wert legen, in Wirklichkeit aber bloß ihre unbesiegbaren Bibel-Lines herunterrattern wollen.

Oder, oder, oder. Ich bin wahrscheinlich der meistverarschte Mann in Deutschland.

Ich habe das nicht verdient.



Nachtrag2011,2014: Ich muß sagen, dass der Eindruck, den dieser Abschnitt erweckt, nicht mehr so ganz richtig ist. Verschiedene Dinge haben sich geändert:

Erstens lässt Marion in Hinblick auf die Dinge, die sie ändern kann nicht mehr viel zu wünschen übrig. (Ich habe sie ja täglich lieber, s. Startseite) Das heißt, dass ich nicht mehr so dringend ab und zu aus dieser Beziehung raus muß, um gewissermaßen, also als Beschreibung des Gefühls dabei, frische Luft zu schnappen. Da sie dadurch auch zuverlässiger als Partnerin geworden ist, ist es nicht so wichtig Trösterinnen in Reserve zu haben für den Fall, dass sie mir weh tut. In Anbetracht dessen haben sich die Prioritäten verschoben. Und Prioritäten, das heißt auch Zeiteinteilung. Ich widme viel mehr Zeit anderen Dingen und hätte gar nicht mehr Lust, soviel Zeit in eine zusätzliche Freundschaft zu investieren, wie eine zweit-Freundin das wahrscheinlich wollen würde.

Zweitens: Zwar stehe ich immer noch auf dem Standpunkt, allzeit bereit zu sein, als Liebhaber, weil ich denke, wenn jemand das einfach braucht, muß auch jemand da sein. Ich möchte die Frauen nicht so schlecht behandeln, wie die meisten davon uns Männer behandeln, in dieser Hinsicht. Andererseits wäre ich inzwischen wohl gar kein so guter Liebhaber mehr wie früher, weil die Erfordernisse, die nötig sind, um mich geil zu machen, sich sehr gesteigert haben, weil ich ja von Marion alles kriege, und auch aus dem Internet eigentlich schon alles downgeloadet habe, auf das ich jemals geil gewesen bin. Und welche Frau will schon einen Liebhaber, der sie nur so'n bischen geil findet? Nachdem er sich eingestimmt hat? Und, eine Frau, die mir nicht gönnt, dass ich auch was davon habe, und die keinen Sex will: Der in Liebe zu dienen, wäre doch unter meiner Würde. Bekanntschaften ohne Sex sind für mich völlig uninteressant. Sie mögen sich aus anderen Gründen zufällig ergeben, fallen aber auch wieder mit diesen anderen Gründen.

Und Drittens: Wenn man jederzeit soviel Sex haben kann, wie man will, dann ist es auch nicht mehr so wichtig, darauf zu achten, dass man auf keinen Fall eine Chance verpasst, auf die man obendrein, ehrlich gesagt, auch nicht mehr so geil ist, wie früher. (Na, ja, aber Sex als Akt und Höhepunkt ist das eine, Erotik als Entdeckung von Körper, Seele und vielleicht sogar Begehren einer Partnerin das andere. Um mal ein Lebensmittel zum Vergleich zu verwenden: Geliebt zu werden, wie ein Speiseeis, statt wie der, der das Eis ausgibt, ist nach wie vor ein unerfüllter Traum in dieser Beziehung. Und wenn dann mein ehemaliges Hartholz auch noch anfängt launisch zu werden und Bedingungen zu stellen, vermittle ich ja auch (wenn auch fälschlich) weniger Wertgefühl, statt nur weniger zu erfahren. Diese Art Liebe wiederzugewinnen, wäre schon der größtmögliche Erfolg für mich. Nicht tun zu müßen, sondern sein zu dürfen beim Sex.

Am liebsten würde ich in einem großen Bett liegen mit vielen geliebten Frauen und Männern wo man immer jemand zum ankuscheln hat und es jeder natürlich und schön findet, wenn man mal dabei geil wird, oder Neugier zeigt. Wo jeder sich um jeden sorgt. Und vor allem eins hat: Zeit, Zeit, Zeit. Es müßte ja nicht die ganze Nacht sein, aber wenigstens ab und an mal ein paar Stunden.

Also viertens: Ich bin immer noch geil auf andere. Vorausgesetzt................................... .

Eigentlich bin ich kein völliger Ablehner des Wettbewerbs, auch nicht um die Frauen, des Wettbewerbs darum, ihnen zu gefallen und dadurch zu Sex mit ihnen zu kommen. Ohne zum Teil dafür zu sein, hätte ich mich ja auch niemals um Wettbewerbsnachteile beklagen können, oder vielleicht in einem ohnehin unfreiwilligen Wettbewerb auch noch benachteiligt zu werden. Es ist ja ohnehin so, dass bei einer Partnersuche nicht nur Männer sagen können sollen, was sie gerne wollen, sondern auch Frauen. Dass das dann in der Praxis von einer Konsumgüter-Industrie diktiert wird ist dann erst ein zweiter Schritt.

Insoweit Geld eben Kredit ist, und nicht Gegenstand erbrachter Arbeit, und Kredit eben Vertrauen bedeutet, und Vertrauen durch Werbung erworben wird, ist Werbung eben Geld und Partnerwerbung auch nur Werbung und—wenn sie funktioniert eben auch nur Geld und insofern nichts heiligeres als irgendwelche Konsumgüter, sondern im Prinzip genau dasselbe. Man weiß ja, dass Banken heutzutage Geld einfach aus Nichts schöpfen können, solange es ihnen jemand abkauft und ein Schuldverhältnis dafür anerkennt. Und dass es ihnen jemand abkauft, statt sie Bankrott zu erklären ist:--Werbung.... Werbesprüche sind—wenn sie funktionieren –Bargeld. Deshalb ist es auch ein Verbrechen, sie jemandem zu stehlen, oder unberechtigt zu benutzen. Leider nicht nach dem Strafgesetzbuch. Wie auch. Das mit den Urheberrechten ist ja auch nur Beschiss. Schützt nicht die Urheber, sondern nur ihre Ausbeuter. (auffallend auch der Doppelsinn von „Devisen“ einmal als Spruchweisheit das anderemal als ausländisches Geld)

Es ist auch nicht so, dass ich das mit dem Wettbewerb um die Frauen erfunden hätte. Ich habe ganz lange zugucken müßen, wie andere sich die Frauen grabschten und vor meinen Augen demütigten, mich damit geil machten, es ihnen gleichzutun, und ich konnte mir garnichts erlauben, weil ich keine Schläger war, wie sie, Gewalt gegen andere Jungs eben einfach nicht konnte, und was interessierten sich die Erwachsenen denn schon dafür, die taten sowas ab. Und die Mädchen unterwarfen sich diesen Typen. Die schweinischsten und geilsten Hot-Pants Girls ausgerechnet, denn mit sowas liefen viele jungen Mädchen damals im Sommer auf der Strasse rum. Ok, also das kam für mich nicht in Frage, sowas. Also mußte ich eben versuchen, welche aus der zweiten Reihe zu werben, die erste Reihe war schon weggeheiratet und einige schoben gar Kinderwagen. Also blieben die Dicken, die mit einem Tick, (die nerdy Girls, wie man heute sagen würde), die Braven, die immer gepetzt hatten, aber jetzt doch mal erwachsen werden wollten, usw. na, ja, eben alle mit ner kleinen Macke.

Und ich hab eben meine passende Rolle gespielt, den unabhängigen Rebellen, nicht nur für die Girls, sondern auch irgendwie in der peer-group, wo man sich gegenseitig durch Demonstrationen autonomen Verhaltens angefeuert hat. Auch durfte nicht mehr jeder in die Gruppe rein, und da wir in einer reinen Jungs-Schule waren mußte man sich zumindest dort und im Freundeskreis nicht mehr angucken, was andere mit ihren Mädchen machten und einen in die Schnauze gehauen hätten, wenn man's auch gemacht hätte. Ich habe wirklich tapfer den Rocker gemimt und quasi auf mein Musikinstrument eingedroschen inclusive Sauforgien bis zum nachhause taumeln, Drogen coolen Sprüchen, den Scheiß mit dem Adel zum leckeren Apptetithäppchen verpackt mit lächerlichem Spitznamen und lächerlicher Legende, eigener demonstrativer Respektlosigkeit gegenüber diesem Ominosum, mich sportlich gestählt und und und, um es dann endlich zu schaffen, dass mal eine ein bischen anbiss, und schließlich sich sogar mal eine ficken ließ. Jede Menge Arbeit, jede Menge Leistung, von mir erbracht, mein Geld, das ich nicht entwertet sehen wollte, da es ohnehin schon viel zu wenig wert war.

Da ich also viel getan habe für diesen Wettbewerb um trotzdem immer nur zweite Plätze zu ergattern, mich auf denen nur mühsam halten zu können, muß ich sagen: Mir wurde wirklich etwas weggenommen durch Wettbewerbsnachteile und durch Regelverletzungen im Wettbewerb.

Andererseits mußte ich dafür viele Dinge tun, die ihrerseits für sich genommen gut sind. Autonomie und Integrität erwerben, vor allem.

Und wie soll es denn sein? Solange etwas wertvoll ist, gibt es eben einen Wettbewerb darum, ganz egal, ob er erlaubt ist, oder nicht. Gäbe es eine Frauenzuteilungsbehörde, würden sich nur irgendwelche politisch aggressiven Typen nach vorne drängen. Und wenn die Frauen verkauft werden, wie in Arabien, dann ist doch die Ungleichheit noch viel größer, da natürlich keine Währung so viskos ist, wie das Geld der kapitalistischen Wirtschaft, und sich so ungerecht verteilt unter den Menschen. Während mir mal ein sehr junger Mann etwas präpotent gesagt hat es gebe keine Währung, die so hart sei, wie die „Fotze“ oder so ähnlich. Luftgeld in harte Währung umwandeln, ja, das ist Scheiße, so als System gesehen. Also kein Frauenhandel. Ganz davon abgesehen, dass man sich Fragen müßte, was sich denn dann die Frauen kaufen könnten.

Allerdings finde ich, dass Männer, die Frauen haben, diese untereinander teilen sollten. Wenn man etwas „hat“ dann finde ich muß man es auch anderen zugute kommen lassen im Interesse des gemeinsamen Glücks und Wohlergehens. Aber von „haben“ konnte bei mir lange keine Rede sein, nur von zusammensein, und jetzt habe ich keine Freunde mehr.

Aber wenn man bedenkt für was für Konsumramsch das Geld, mit dem man Frauen wirbt, am Ende konvertibel ist, dann ist irgendwo der Respekt vor der Würde des Aussuchen – Könnens der Käuferin nicht mehr so angebracht. Ich finde dass Frauen sich nicht immer nur kaufen lassen können sondern irgendwann auch müssen müssen und dann eben auch mit dem Freund, wenn der mal möchte. Natürlich „piano“Nein, nichts mit Anus, das nicht furchterregende Musiktempo. Allerdings habe ich lange keine so richtigen Freunde mehr und bin auch nicht sicher, ob ich in der Situation noch welche in mein Leben aufnehmen sollte. Es gibt wohl Leute, die vielleicht Freunde sein wollen, aber ich verzichte lieber, als mich dieser Schande auszusetzen, mit meinem grundlegendsten und wichtigsten Gedanken für einen rücksichtslosen Nötiger gehalten zu werden.

Und wenn ich jetzt noch „echte“ Freunde annähme, wäre das ausserdem ungerecht gegenüber all jenen, die ich in der Vergangenheit zum Teufel geschickt -äh,ignoriert- habe, weil sie mich unter Preis haben wollten. Bevor mich jemand als echten Freund haben kann, ohne Sex, bzw. ohne den Anspruch Sex zu teilen, sind da so unzählig viele, die erst wieder ausgegraben werden müßten..... Man sucht sich doch keine Freunde, um sich scheisse zu fühlen.


Und überhaupt: Ich weiß doch, wo der Puff ist (also einer): Wenn ich nicht hingehe, wieso, sollte dann ein höherschwelliges Angebot bei mir eine andere Wirkung haben, als mir nur mal wieder ein bischen das Herz zu brechen? Wieso sollte davon ein Erfolg zu erhoffen sein? Persönlich auf mich zugehen und einen Preis sowie einen Ort für Sex mit sich selbst zu nennen, gehört schon dazu. Und, falls ich nicht gleich kann, am besten noch eine Visitenkarte für's Wiederkommen. Und, im Zweifelsfall eine Kostprobe,(was zeigen,eine Berührung erbitten) damit ich weiß, dass ich wirklich was kriege. Was nützt mir ein Hot-Pants-Girl mit Handtasche am Strassenrand? Die einfach nur dasteht? Die wartet bestimmt nur auf jemand anderes, um mit ihm auf eine bestimmte Party zu gehen. Nicht auf jemand wie mich. Ich, mit meiner Einsamkeit, kann mir nicht leisten, mich der möglichen Verächtlichkeit anderer auszusetzen. Also, wer den Puff nicht überbieten, oder einstellen kann, soll mich doch in Ruhe lassen. Mit Angeboten.
Denn dort geh ich ja auch nicht hin, obwohl ich weiß, wo.
Und wenn mal, dann dorthin, und nicht woanders.



Wahrscheinlich ist es nicht möglich, mein Freund zu sein. Ohne Diskretion meinerseits. Ohne soviel Abstand zu halten, dass ich nicht mehr/kaum noch weiß, dass ich überhaupt einen Freund habe. Wer will schon ohne Diskretion seine Geheimnisse mit aller Welt teilen müßen? Die uralte Frau im Altenheim vielleicht, der es egal sein kann, weil die Welt der anderen sowieso nicht mehr an ihr Zimmer heranreicht, und deren Lebensverhältnisse so skandalös schlecht sind, dass ihr der Gedanke, die Gesellschaft mit dieser Schuld zu quälen -noch dazu ohne dafür selbst verantwortlich zu sein- Vergnügen bereiten würde. Allerdings muß ich sagen, dass ich mit dieser Generation nichts zu schaffen haben will. Sie hat mich unterdrückt, als sie noch fit war, und ist jetzt zu alt, um noch was zurückzuzahlen. Geld mögen sie haben, aber das zählt nicht, wenn es um eine moralische Frage geht. Außerdem: Die Alten, die noch Geld haben, haben vermutlich auch noch Geheimnisse.
Wenn man bedenkt, was Freunde in unserer Gesellschaft ausmacht, dann ist das gemeinsame Wahren von Geheimnissen wahrscheinlich eines der zentralen Features einer Freundschaft. Also die autonome Rechtsschöpfung in einem kleinen reduzierten Gesellschaftssegment.
Alles andere als unangebracht in einer Gesellschaft, die von Unrecht nur so strotzt.
Gesetzlichem Unrecht und Unrecht durch moralische Verurteilung.


Wenn man verwanzt ist, kann kein Freund mehr besser sein, als der Überwacher. Der natürlich ein Feind ist.

Ein Feind. So wie er sich benimmt? In welchem Sci-Fi Film trauen die Menschen irgendeinem Ausserirdischen, wenn dieser nicht selber auch einen Arsch hat? Also eine angreifbare Stelle? An die ich bei meinem Überwacher bestenfalls glauben kann?

Wenn man derart verwanzt ist, kann kein Freund mehr besser sein, als der Überwacher. Man kann keinem trauen, ausser sich selber. Das schließt noch nicht mal jene unterbewußt kontrollierten Dinge ein, über die man sich normalerweise keine Gedanken macht, weil sie einem egal sind.
Sondern nur das bewußt kontrollierte Verhalten.
Es ist durchaus vorstellbar, dass jemand immer genau dann ein großes Verlangen in mir hervorruft, einen bestimmten Bekannten anzurufen, wenn dieser grade z.B. auf dem Klo sitzt. So dass der Eindruck entsteht, ich hätte ihn verwanzt. Oder sonst etwas, was er denken soll. Obwohl in Wirklichkeit jemand drittes uns beide verwanzt hat. Auch umgekehrt, dass ich immer aufs Klo geschickt werde, wenn der Überwacher jemanden am Horizont erspäht, der was von mir will. Was der Mensch wahrnimmt, sind ja immer nur Korrelationen. Ein normaler Mensch und ein gesundes Unterbewußtes sucht die Ursache der Korrelation dann beim Korrelationspartner, nicht bei einem unsichtbaren dritten. (siehe tapferes Schneiderlein und die Riesen) Mein Unterbewußtes ist also nicht mehr vertrauenswürdig, da ich verwanzt bin.

So entsteht die paradoxe Situation, dass man, wenn man verwanzt ist, tatsächlich diese absurde Art von Person werden muß, die alle anderen in der Öffentlichkeit nur zu sein vorgeben.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Überwacher mich zwar vielleicht nicht so ohne weiteres verpetzen kann, weil er dann sein Spielzeug los ist, dass dies aber nicht unbedingt für andere Personen gilt, die mit mir zu tun haben.
Er schleicht sich damit in mein Unterbewußtsein ein, dem er dadurch sympathischer ist, als er wäre, wenn er sich richtig sehen ließe, wenn ich auch miterleben würde, wie er andere hinhängt, die meine Freunde sein wollten und ein Opfer der von ihm erzwungenen Indiskretion geworden sind, oder direkt von ihm angegriffen wurden. Ich muß ihn also wesentlich feindseliger behandeln, als ich ihm gegenüber empfinde.

Die Wanze schleicht sich in mein Unterbewußtsein ein, während sie in Wahrheit meine Isolation betreibt.

Ebenso ist taube Kommunikation denkbar:
Wenn der Manipulator bei einer anderen Person das Gefühl erzeugt hat, ich sei derjenige, der ihren Webblock läse, oder die Zettel die sie hier oder dorthin legt, oder derjenige, der ihr Auto abhört, dann glaubt sie natürlich auch fest daran, mir bestimmte Informationen zukommen gelassen zu haben. Und wenn ich dann bei der „verabredeten“ Gelegenheit nicht kooperiere, glaubt er, ich sei nicht an Kooperation interessiert. Dabei habe ich meinerseits gar nicht gewußt, dass es überhaupt eine Gelegenheit zum Kooperieren gab.
Zur tauben Kommunikation reicht es unter Umständen aus, dass jemand Andeutungen macht, auf die jeder normale, der Verstand genug besitzt, sie zu verstehen, auch vertrauen kann, während ich manipulierter leider so wenig auf Andeutungen vertrauen kann, die ich verstehe, dass ich sie nach ein paar Stunden einfach vergesse, weil sie für mich nur irrelevante Späße sind.
Apropos Vertrauensmangel: Ist ja klar, dass es jedem Manipulator Spass macht, es zwischen seinen Manipulationsopfern so richtig krachen zu lassen. Da geht sich dann das Vertrauen derselbigen ineinander natürlich verdrücken.

Es ist natürlich wahr: Niemand kann auf Andeutungen vertrauen. Nicht wirklich. Es ist ein Unterschied zwischen Armen und Reichen, wieviel jemand auf eine Andeutung setzen kann. Ein Reicher kann viel Geld setzen, einer, der gar nichts hat, und dem schon alles egal ist, viel persönliches Engagement. Trotzdem sind Andeutungen im Durchschnitt eher eine Methode der Ausbeutung, als des sozialen Ausgleichs. Bei mir können sie alles sein zwischen legitimer Revanche und verzweifelter Notlösung.
Freunde sollten diese Art mit mir zu reden für die Witzseite/Verarschungsseite aufheben.
Wenn es eine Witzseite gibt, hat das auch den Vorteil, dass man weiß, dass der Rest vermutlich keine Andeutungen enthält.
Wenn man nie sicher weiß dass man verarscht wird, muß man befürchten, dass man immer verarscht wird.

Wenn ich alle Leute wegbeamen könnte, auf die ich Rücksicht nehmen muß, obwohl sie mir nichts bedeuten (oder schlimmere), wäre ich in der Tat ein ganz anderer Mensch, den die, die mich kennen nicht wiedererkennen würden. Denn das, was an mir auffällt, und was diese für „mich“ halten, sind alles nur Entstellungen. (in Wirklichkeit tanze und singe ich gerne, mache mich gerne schick, und erzähle allen Leuten, was sie gerne hören wollen, so dass sie sich freuen und geschmeichelt fühlen. Ich bin völlig unverkrampft, spendabel fröhlich zartfühlend und überhaupt nicht kleinlich und überhaupt nicht grob. Ich habe auch keinen Grund dazu, weil ich selbstbewußt bin, mutig und stark und ja auch keinen Grund habe, irgendetwas zu fürchten.) Leider kennt mich niemand mehr.

Na, ja Marion bedeutet mir schon etwas, aber, wenn die anderen nicht wären, bräuchte ich auf sie keine Rücksicht zu nehmen. Oder ich würde es gerne tun.

Gegen Störungen beim Sex anzukämpfen erzeugt eine stetig wachsende Sensibilisierung, weil es ja nur gelungene oder mißlungene Störungen gibt, aber keine, die den Störer verletzen, also etwa, wie bei einem Fußballspiel, wo man jedesmal im Tor steht, aber der Gegner nicht mal ein Tor hat. Man kann auf die Dauer nur verlieren, auch wenn man hundert mal besser ist und ihn eigentlich mit einem müden Lächeln abwehrt.

28.01.2015: Gedanke, der mir beim Flippern am Computer gekommen ist:

Fast alle, die mich kennen, müßen wohl mehr oder minder davon überzeugt sein, ich würde eine Nachstellung gegen meine Person mit Wanzen, Detektiven und sonstigen nachrichtendienstlichen Mitteln erfinden, um mich irgendwie wichtig zu machen, oder mein Versagen zu verschleiern, vor mir selbst, oder vor anderen. Vor dem „unerbittlichen Licht der Wahrheit“ halt. Wenn ich sowas erfinden würde, müßte ich ziemlich dumm sein. Denn damit wird man für doof gehalten und verachtet. Höchstens wenn ich mich als Irren krankschreiben lassen wollte, wäre das sinnvoll. Das hat aber auch nicht funktioniert.
Das schlimmste Problem bei dem Glauben an totale Kontrolle ist aber, dass jedes Scheitern, das manipuliert sein könnte zur Demütigung wird. Statt nur zu einer Enttäuschung.
Es ist ein großer Unterschied, ob man einfach nicht so geschickt und clever ist,--das sind andere meist erst recht nicht-- (jeder macht ja, was er kann)
oder ob man bewußt als Versager angeschmiert worden ist, durch Manipulationen, die man nicht beweisen, oder sogar nur vermuten oder befürchten kann.

Eine grundlose Hypothese, die ein um's andere mal dazu führt, dass ich gedemütigt werde, bis meine Motivation, auch nur noch irgendwas zu tun, total im Keller ist, so eine Hypothese müßte ein normales bestechliches Unterbewußtes doch schon längst zum Teufel geschickt haben. Statt dessen ist das Unterbewußte an diesen Zustand schon gewöhnt, wie an eine alltägliche Selbverständlichkeit. Eine unangenehme, allerdings. -- „Ach so, einer von denen wieder“-- „Dieses Arschloch schon wieder“, „diese Bande wieder“ – „so einer schon wieder“--

Selbst wenn ich mir Mühe gebe, durch Geistesdiziplin dieses Erkennen zu verwischen und zu glauben, dass niemand mir nachstellt, so trägt mich diese Lebensweise zwar seelisch nach oben, aber nur ein paar Stunden oder Tage, bis mein oben sein diese Gegner beunruhigt, und ich mit Mitteln wieder in das Loch zurückgestoßen werde, bei denen es auch dem besten Fakir unmöglich wäre, zu glauben, sie wären etwas anderes als böswillige Verhöhnung durch Leute, die mich grausam gequält haben.

Ich müßte wirklich sehr dumm sein, wenn ich sowas erfinden würde.
Das einzig gute: Man kann direkt mit seinem Fernseher reden. Wenn dort Leute richtig helle Leute auftreten macht das sogar Spass. Was aber fast nie der Fall ist.
Vielleicht ist es auch so, dass es für das Unterbewußte wichtiger ist, Gefahren zu erkennen, als besondere Chancen. Was eine Gefahr sein könnte wird daher bevorzugt wahrgenommen, auch, wenn es nur eine unwahrscheinliche Möglichkeit ist. Sowas kommt oft unter dem Stichwort „Traumafolge“ vor: Man befürchtet eine Wiederholung des Traumas, ist davon besessen.

Wenn man das Wort “Polyamorie” jetzt überall in unseren vom Kapital finanzierten Massenmedien hört, dann könnte man denken, es wäre eine Krankheit, ein normaler Mensch zu sein.
Genau darauf zielt diese Propaganda ja auch ab.
Etwas zu sein, für das es so ein Wort gibt, ist nicht mehr geil.
Und die ganz Unerfahrenen ziehen sich den Schuh auch noch selber an. “Ich bin polyamor” … “ja und ich popel mich morgens auch immer im Arschloch!” peinlich, peinlich!
Es geht dabei natürlich wie immer um die Zementierung der patriarchalischen Ein-Ehe Verhältnisse,
des berühmten Zweier-Sarges, in dem man dann lebendig begraben ist.
Die Verhinderung oder Abschaffung von Freiheit.



Wieso gehe ich nicht einfach zu irgendeinem Dating-Portal? Ich kann Frauen nur vor diesen Portalen warnen. Sie suchen sich da vielleicht ein nettes Profil raus, und schreiben eine sorgfältig formulierte Nachricht, aber das Arschloch antwortet nicht. Nachdem sie das ein paar Mal gemacht haben, antwortet einer. Das ist nämlich der, der auch gezahlt hat. Die anderen dürfen zwar umsonst drinstehen, haben aber den Mund verbunden, d.h. Sind technisch ausserstande gesetzt zu antworten. Ihnen als Frau, sagt man sowas nicht. Sie müßen sich schon angestrengt umtun, um das herauszubekommen. Sich als Mann ausgeben und es tatsächlich durchziehen, bis sie sich ggf. für die Täuschung entschuldigen müßten. Auch das können Sie nicht umsonst. Sowas taugt wirklich nur für Nutten, die jeden Armen von vorneherein ausschließen wollen, dem ein paar hundert Euro für vielleicht nichts zu zahlen nicht einfach scheißegal ist. Denn es ist nicht nur vielleicht nichts, wenn Sie ein Mann sind, sondern sehr wahrscheinlich nichts: Die meisten Frauen haben es nicht nötig, sich zu so etwas herabzulassen, weil sie auch ohne das ständig begehrt sind. Die anderen genieren sich, weil ihnen ihre Sexualität zu unattraktiv vorkommt und wollen garkeinen Sex mehr, oder haben nur eine kleine realitätsferne Möglichkeitsnische für ihre Phantasie freigelassen. Kann ich gut verstehen. Auch ich geniere mich, mit ein paar Sachen sogar vor Prostituierten (auch schon wieder ein paar Jahre her). Demzufolge gibt es viel weniger Frauen, als Männer in diesen Portalen, selbst viel weniger, als angeblich, praktisch keine, ausser Karteileichen und von Männern produzierte Testfakes. Am Ende kriegt man nur automatisierte Liebesbriefe, die man aber nicht mal lesen darf. Nicht mal einen weiblichen Fick-Roboter haben die da. Test-webseiten für diese Portale sind von der Bande gemeinsam selber verfasst. Es stimmt jedenfalls nicht, was dort drinsteht. Weder die Preise, noch die Möglichkeiten. Ausser Knebelverträgen über Katze im Sack*, die am Ende hunderte kosten, habe ich nichts gesehen.
Ich weiß, wenn man Katze im Sack kauft, dann ist vielleicht auch Katze drin.
Wenn man Katze ohne Sack kauft, läuft Katze einfach weg, oder war nie im Angebot.
Katzen kann man eben nur im Sack kaufen.
Unglücklicherweise (engl.: unfortunately*) wissen die da aber auch schon, dass ich das weiß.

(*„Katze im Sack“: deutsches Sprichwort, bezeichnet eine Ware, die man vor dem Kauf nicht auf Qualität und Echtheit überprüfen kann. Natürlich ohne Garantie.)
*„unfortunately“ Das Wort zählt immer wieder zu meinen heiteren Erinnerungen: Ein dreidimensionales Pornohologramm einer üppigen Blondine bewegte auf Befehl seinen Körper. Wenn man den mitgelieferten holografischen Dildo benutzen will, kriegt man zu hören: „unfortunately that's how far I go in this version. Please pay“ Unfortunately: „Unglücklicherweise, für Dich, mein Junge, mußt Du jetzt zahlen...“ Und das von einem popligen Hologramm. Ich hätte ja Tränen gelacht, wenn das Ding nicht tatsächlich ein ganz wenig geil gewesen wäre. Aber es gibt ja kein sicheres Micro-Pay -System für 10 Cent, nich wahr? Und was der Programmierer wollte... vergiß es.

Das einzige, was gut ist, an Dating-Portalen, ist, dass die armen Kerle, oder auch blöden Arschgesichter, die da abgezogen werden, auf diese Weise wenigstens die Porno-Seiten mitfinanzieren, auf denen hübsche Bildchen und Filmchen zu sehen sind, und auf denen dann auch die Werbung der Portale ist. Das Pornoangebot im Internet, auch wenn es seinerseits nur Werbung für kostenpflichtige Porno-Seiten ist, kann man in seiner derzeitigen Qualität durchaus als eine gemeinnützige Angelegenheit betrachten.

Wo ist eigentlich: „Frau zu verleihen!“ ???

Unser „deutsches Liedgut“ also, sprich die ganze Schlagermusik ist eigentlich eine hundertprozentig einseitige Propaganda: (trifft im übrigen auch weitgehend für internationales zu): Es gibt massenhaft Lieder, in denen ein Mann einer Frau seine Wertschätzung ausdrückt, und umgekehrt, massenweise Liebeslieder mit dem Ausdruck, des Wertschätzens, des trotzdem-Wertschätzens und vor allem: Des Begehrens. Aber: Alle begehren sie eine Frau. Mir fällt kein einziges Lied ein, in dem jemand eine Zweitfrau begehrt, nicht mal einen Zweitmann. Das äußerste was es gibt ist: „Können Sie mir ihren Mann mal leihen?“ ---“Können Sie mir ihre Frau mal leihen“, hat bis jetzt niemand gewagt.------ Und wo ist eigentlich: „Frau zu verleihen!“ ???? Nicht mal „Mann zu verleihen“ gibt es. Nichts ausser „Kalinka“, und das ist nicht verliehen, sondern vererbt, wenn ich recht informiert bin.
Dabei wär es so naheliegend: Leider muß ich lang verreisen—Wer kann so lange meiner Frau seine Liebe beweisen? ??? --Nichts!
Mein Geliebter muß einfach mal von hinten—wo kann ich eine Hure für ihn finden?
Meine Frau ist so sadistisch, --drum such ich ihr nen Maso listig...
Meine liebe Schwester ist eine fette hässliche Niete, --- weshalb ich ihrem Stößer noch ein Zubrot biete...

und, und und...

All dies ist nach der Logik des Marktes keine Wertschätzung, sondern eine Beleidigung. Dabei gibt es unendlich viel wahres auf diesem Gebiet. Die Menschen würden gerne, wenn sie nur dürften. Man hat uns den Mund verbunden.
„Unsere“ Musik ist inhaltlich so einseitige Propaganda für das, was sich am Ende als Zweiersarg herausstellt, dass es einseitiger nicht sein könnte.
Insofern unterscheidet sie sich in nichts von Pornographie, nur dass die Huren, äh, die Sänger bekleidet sind und „ich liebe Dich“ auf kapitalistisch singen, statt es mit ihrem Körper vorzuführen. Andere Sprachen sind unbekannt. Da sind selbst die Pornos besser.
Dass dieser einseitige Dreck am Ende die ganze Gesellschaftsverfassung nicht nur dominiert, sondern sogar darstellt, ist am Ende kein Wunder.
Ich würde nicht mehr darauf bauen, dass jemand anders ist.

Wenn ich höre, jemand hat geheiratet, dann denke ich als erstes: „Der hat zuviel Schlagermusik gehört.“ Bzw. meist: „Die Braut hat zuviel Schlagermusik gehört und ihn dann gezwungen.“ Ich verstehe nicht mal, dass daran etwas zu feiern ist. Man sollte lieber beten, dass alles gut geht. Aber da die Leute ja nun mal gerne feiern, kann ich das vielleicht noch deduzieren: Die feiern ja auch beim gelungenen Abschluß eines Kreditvertrags.....

Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade“ ...so der seit über hundert Jahren hochangesehene Pädagoge und Gesellschaftstheoretiker Pestalozzi.

Meine „Scharia“-Erlebnisse in Deutschland:

Als ich in der Pubertät war, so zu Beginn der sexuellen Reife, oder kurz davor, also mit 10 oder 12 Jahren, fand ich es erregend abends im Bett an meinem Penis herumzufummeln. Es war spannend und es machte süchtig, obwohl schwer dazu zu sagen war, warum eigentlich, ob diese Gefühle eigentlich für sich genommen so schön waren. Die Sache ließ sich besser durchziehen, wenn man sie mit äußeren Konditionen verknüpfte, z.B. sich irgendetwas sex-bezogenes zu trauen. Unter anderm fand ich es geil, nackt und lautlos auf das Treppenhaus innerhalb der Wohnung hinauszuschleichen, dort ein bischen zu fummeln und zurück in mein Zimmer. Wie mein Vater das herausbekommen hat, weiß ich nicht, jedenfalls wollte er das wohl unterbinden, lauerte mir zu diesem Zweck im Dunkeln mit seinem Fotoapparat mit -damals noch so einem Magnesium-Blitzlichtbirnchen auf und fotografierte mich. Natürlich hat mir das dieses Vergnügen künftighin verdorben. Wie im alten Testament steht: Der Vater solle den Sohn „aufdecken“(Luther), aber der Sohn nicht den Vater. Ich find das Scheiße. Andererseits konnte es eine Warnung vor dem sein, was einem andernorts hätte passieren können.

Als ich eine Freundin hatte, mit der ich fast schon richtig Sex hatte, wurde ich diskreditiert. Als wir in Krefeld im Park spazierengingen, kam irgendsoeine merkwürdige Type auf uns zu quatschte sie an, belästigte sie, fasste ihr an die Möse und hinterher stellte sich heraus, dass auch noch ihre Armbanduhr gestohlen war. So wertvoll war die nun auch wieder nicht, aber Uhren waren damals mehr wert, als heute. Da ich sie nun nicht gegen diesen Typ verteidigt hatte, war ich bei ihr unten durch. Ich kannte mich aus mit verkloppt werden und konnte auf den ersten Blick sagen, dass ich gegen den Typ keine Chance hatte. Wenn er mir den Schwanz aus der Hose geholt und das Portemonaie abgenommen hätte, hätte ich mich auch nicht gewehrt. Ich habe sowas nie zuvor oder hernach erlebt, jedenfalls nicht so extrem. Heute ist mir natürlich klar, dass das ganze ein abgekartetes Spiel war, und der Typ nur dazu angeheuert war, meine Freundin und mich auseinanderzubringen. Wahrscheinlich von meinen Eltern, vielleicht auch von ihren. Denn natürlich sollten wir keinen Sex haben.
Dafür ging es mit der nächsten Freundin aber um so leichter. Das war dann die besagte langjährige und als unsere Beziehung herauskam wurden wir und ihre Eltern ins Restaurant („am Märchenwald“ (Mönchengladbach) ätzend!) bestellt und gestrenge Verhandlungen geführt, in denen festgelegt wurde, was wir „durften“ und was nicht. Ätzend. Natürlich haben meine Eltern versucht, auch diese Beziehung zu sprengen, so gut sie konnten.
Wenn ich auf Party war, wurde dort um 10 oder 11 angerufen, warum ich noch nicht zurück war usw. Und, ob ich auch nicht... .

Als ich, zu Tränen gedemütigt, aber ungebeugt, Ende der 70er Jahre von meiner Tramp-Tour nach England zurückkehrte, bei der ich ziemlich auf Grund gelaufen war, weil mir im fremden Land, noch dazu von zuhause getrennt durch die teure Kanalfähre, das Geld ausging und meine Überlebensmöglichkeiten mit geringen Landeskenntnissen und mäßiger Sprachkompetenz sehr schlecht waren, zumal mich auch noch viele Leute verarscht und belästigt haben, als ich also von dieser Tour zurückkehrte, habe ich ein paar Tage bei meinen Eltern gewohnt. Wie üblich mischten sich meine Eltern in alles ein und wollten mir in meinen Beziehungen rumsauen. Schließlich hab ich zu meiner Mutter gesagt: „Also Alte, wenn Du mir unbedingt alle Beziehungen zu Frauen kaputtmachen willst, und mich auch noch beim Wichsen stören, dann kannst Du mir eigentlich auch gleich selber einen runterholen.“ Nein, gesagt hab ich das so nicht, aber gemeint habe ich das, als sie abends an mein Bett kam und störte, als ich grade am wichsen war und ich dann ihre Hand nahm und auf meine Hüfte neben meinen ziemlich steifen Schwanz legte. Ich rechnete eigentlich nicht damit, dass sie das tun würde, aber ich hoffte wenigstens, sie würde einen Schreck kriegen und in Zukunft etwas mehr Respekt vor mir haben. Na ja, ergeben hat sich daraus eigentlich gar nichts, aber offensichtlich hat wieder das Femegericht getagt, und ein paar Monate später hatte ich an der Stelle, wo ihre Hand gelegen hatte, einen Defekt des Fettgewebes und Probleme mit dem Hüftgelenk darunter. In den Akten des Kreiswehrersatzamtes Münster taucht dies ein paar Jahre später als „eine Einschnürung“ auf. Zum größten Teil ist die Sache mittlerweile verwachsen und die Gelenkprobleme sind am Hüftgelenk jetzt weniger stark. Also irgenwie gebessert, vielleicht weil ich die Beine wegen der Knie sowieso schonen muß.

Als ich mit meiner jetzigen Frau Marion bei meinen Eltern im Kellerzimmer wohnte, wohin wir wegen Verfolgung durch das Jugendamt ziehen mußten, litten wir sehr unter der schrecklichen Dominanz der anderen Familienmitglieder. Unser zweiter Sohn Dominik, genannt Nick, damals Nicki, war grade einige Monate alt und meine Schwester hatte wohl grade Geburtstag, und ich wußte nicht was ich ihr schenken sollte, da sie als Ärztin und noch von den Eltern unterstützt doch sowieso Geld hatte, wie Heu. Guten Rat und etwas, das sie sich wegen ihres Ansehens schwerlich hätte kaufen können, hatte ich immerhin. Also habe ich einen von unseren Dildos schön geputzt und desinfiziert und mit einem saftigen Sprüchlein als Geschenk eingepackt und übersandt. Es gab immerhin Grund dazu, da ich fand, dass sie in Anbetracht ihres verantwortungsvollen Jobs eigentlich viel zu leicht zu manipulieren war, um nicht zu sagen ein bischen balla balla. Mit dem Job konnte sie sich ja auch immer schön als Sachverständige für meine angeblichen „Krankheiten“ aufspielen. Sie mußte also mal ein bischen runtergeholt werden. Was hab ich nicht alles für dummes Zeug zu hören bekommen. Anschließend an diese Geschichte wurde ich mit Aufputschmitteln vergiftet, was ich natürlich nicht beweisen kann, aber es gab natürlich nicht die Spur einer Möglichkeit, die Stoffaufnahme zu kontrollieren in diesesem sogenannten „Zusammenleben“, dem wir uns nicht entziehen konnten. Da ausserdem Marion grade in der Psychiatrie war, und ich also alleine Nick in dem Kellerzimmer versorgen mußte, war ich unter diesen Umständen schnell am Ende, wenn ich nicht mal schlafen konnte, wenn ich müde war und Nick Ruhe gab. Verzweifelt habe ich Marions Psychiatrie-Arzt um Medikamente gebeten, da ich schon auf dem letzten Drücker war und der blöde Hammel gab mir Truxal, ein Mittel gegen „Psychosen“ und nicht etwa Tavor, oder sowas, womit ich die Sache unter Kontrolle hätte halten können. Obwohl: man weiß ja nicht, wieviel Tavor man gegen wieviel Amphetamine nehmen muß. Von Tavor wird der Stress nur noch schlimmer und am nächsten Tag mußte ich mich dann wohl oder übel von meinem Vater in die Klinik in Grafenberg fahren lassen, wo sie mich zuerst gar nicht reinlassen wollten, weil nicht schlafen können und sich rasend kaputt fühlen nicht ausreichte um aufgenommen zu werden. Also habe ich ihnen ein paar Brocken hingeworfen und von meiner psychologischen Situation erzählt und wie ich mich dabei fühlte, was dann ausreichte, um mir eine „Psychose“ zu attestieren, wegen der ich dann aufgenommen wurde und ein halbes Jahr nicht wieder rausgelassen und soft-gefoltert, obwohl meine Schlafprobleme mit ein bischen Diazepam und Ruhe vor den Alten schon nach drei Tagen behoben waren. So hatten meine Eltern ein halbes Jahr lang praktisch alleinigen Zugriff auf meine Kinder und, als sie dann aus der Anstalt zurückkam, auch auf meine Frau, Marion. Klar, das örtliche Femegericht hatte beschlossen, ich hätte mich in die Ehe andere Leute eingemischt und dafür wurde ich eben gelyncht. Also, wenn ich mit meiner Schwester nicht reden darf, wie ich will, dann will ich gar nicht mit ihr reden, dann möchte ich sie auch nicht sehen müßen, dann soll sie doch zum Teufel gehen, aber sich gefälligst nicht dort aufhalten, wo ich nicht weg kann.

Als ich Anfang der 2000er Jahre aus dem verzeifelten Gefühl des Eingesperrtseins in dieser Ehe heraus und übrigens auch auf den Rat meiner damaligen inzwischen verstorbenen (deshalb?) Psychiaterin, in das Bordell ging, habe ich 150 Euro für eine Stunde bezahlt mit einer hübschen und vor allem sehr lieben Schwarzen, der ich die restlichen 30 Euro die ich dabei hatte, dann auch noch geben mußte, und die von da an nur noch lieb war, was sie ja nicht gemußt hätte. Trotz der für mich sehr beängstigenden Situation habe ich bzw. sie mit Mühe meinen Orgasmus hingekriegt, und ja, ich hab sie wirklich sehr geliebt in diesem Moment, sie konnte ja auch nichts für diese Situation. Das gemütliche Kuscheln in der Viertelstunde, die mir danach noch blieb, hat sie glaub ich, auch genossen. Sie war noch etwas müde von der Nacht. Sie roch wunderbar nach Kokos-Hautcreme. Zum Schluß, im Aufzug, habe ich ihr ein Küsschen gegeben, sie hatte es sich verdient. Als ich später zuhause einen winzigen Goldflitter von ihrem make-up auf meinem Gesicht fand, war ich sehr glücklich. Ich hätte mir das höchstens zwei oder drei Mal im Jahre leisten können, und würde das wohl nicht tun, aber ich fühlte mich so gewaltig wunderbar befreit. Ihren Namen weiß ich nicht, es ging um höheres.

Als ich ein par Tage später an der SKF Niederlassung in Weckhoven vorbeikam, die da Kinder- und Jugend- betreuung machten, hatten die grade die Ergebnisse ihres Malwettbewerbs ausgestellt. Und was sah man? Bilder von einer halb nackten schwarzen „Königin“ über und über mit Goldschmuck behängt.
Ja, so hatte sie dagestanden: Halb nackt wunderbar schwarz und behängt mit viel goldenem Schmuck. Ich habe ihr gleich gesagt, dass ich sie sehr schön fände. Ich wollte was nettes sagen, und es war wirklich alles andere, als gelogen. Kann sein, dass sie für irgendwelche Kunden Kleopatra spielte. Scheißegal, sie war schön. Nicht scheißegal war mir allerdings, dass mein süßes Geheimnis mir von anderen Leuten gestohlen und so meine Liebe abgegraben worden war. Denn nun war es wirklich schwer, darauf stolz zu sein. Noch schlimmer war aber, was ungefähr eine Woche nach dem Besuch im Bordell passierte: Mein Schwanz wurde plötzlich viel unempfindlicher. Früher war er so sensibel gewesen, dass ich mich gegenüber Freundinnen genierte, weil ich so schnell kam, jedenfalls beim ersten Mal. Mit einer kaum sichtbaren Bewegung eines Fingers hatte ich mich auch vor dem Bordellbesuch ohne dass es einer sah unter einer Bettdecke in wenigen Minuten zum Orgasmus treiben können. Jetzt plötzlich, mußte ich dazu vergleichsweise heftig rubbeln. Nein nicht direkt danach, erst ungefähr eine Woche, oder zehn Tage danach. Solange hatte wohl das Femegericht gebraucht, um mich zu verturteilen und meine Unterhosen oder wohl eher die Gleitmittel für die Sex-Toys mit denen ich mich manchmal vergnügte, zu vergiften.
Eine ensprechende Geschlechtskrankheit ohne andere Symptome gibt es nicht. Schon gar nicht mit Kondom über dem weichen unerigierten Ding. Ein vergiftetes Kondom, mit denen sie ja jemand ohne ihr Wissen versorgt haben könnte, würde entweder in 1bis 2 Tagen spätestens wirken, oder gar nicht. Es gibt nur eine Geschlechtskrankheit die infrage kommt: Böse vollkommen von einer menschenfeindlichen Ideologie berauschte Menschen.
Noch einmal derselbe step down und ich werde auch mit Marion, die nun wirklich nicht furchterregend ist und mit noch so viel Viagra keinen „normalen Verkehr“ mehr haben können.

Nach diesen ganzen Geschichten habe ich halt, wenn ich daran denke, ins Bordell zu gehen, immer ein wenig das Gefühl, ich würde in die Schwanzabschneideanstalt gehen, auch, wenn ich es intellektuell besser wissen müßte. Klar, dass ich keine Chance habe, ihn hoch zu kriegen, zumal ja noch die Angst zu versagen dazu kommt und der Leistungsdruck, der dadurch entsteht, dass ich eine so ungeheure Menge Geld dafür aufbringen muß, und der verfügbare Zeitrahmen extrem kurz ist. So brav und so geil kann die beste Hure nicht sein, dass ich das schaffe. Das geht höchstens noch mit illegaler Pharmazeutik.

Ich war aber nochmal im Bordell, vielleicht ein oder anderthalb Jahre später. Die Schwarze, die ich gerne wiedergesehen hätte, war nicht mehr da, oder stand jedenfalls nicht im Fenster, als ich ankam. Ich hatte eine sehr hübsche schlanke kurzhaar-Frisur Blondine, in hot Pants die auch recht nett und ganz freundlich und ermunternd war und hinreissend charmant. Sie zog sich anstandslos aus machte und ließ mich, was man verlangen kann, aber ich konnte nicht. Hat mich 80 Euro gekostet. War aber sehr schön, dass ich sie nackt hatte anfassen dürfen und noch so einiges mehr. Es hat mir nicht leid getan um das Geld, obwohl es mich natürlich gewurmt hat, dass ich es offen lassen, nicht zum Abschluß bringen konnte. Eine anschließende Reaktion des Femegerichtes ist mir nicht aufgefallen. Vielleicht war ich auch nur so clever und habe alle Gleitmittel erneuert. Keine Ahnung.

Wieder ein halbes oder ganzes Jährchen später war ich noch mal da. Dies Mal hatte ich eine Polin, die da wohl die ganzen polnischen Erntearbeiter bediente, die von den Erdbeerfeldern kamen, oder woher sonst. Der Papst war grade gestorben, ein paar Tage vorher. Sie war vergleichsweise alt, vielleicht drei oder acht Jahre mehr als ich sogar, aber sehr gepflegt mit ihren langen blonden Haaren. Nackt betrachtet, war sie eine sehr schöne Frau mit weichen, aber nicht quellenden Formen und einer aufregenden schwarzen Behaarung über der Möse. Ich sollte unbedingt vorher etwas trinken. Meine schöne teure Zeit! Sie ließ das Getränk kommen, ich bekreuzigte mich, oder sah sie auch nur tief und ernst an,oder so, und trank es aus. Ich mußte französisch mit ihr sprechen, was ich grade gelernt hatte, und ich kriegte es irgendwie hin, zu meinem Orgasmus zu kommen, wenn auch nicht „normal“. Das habe ich an diesem Ort nie geschafft. Ich tat einige von den Dingen, die man tut, um bei Frauen sexuelle Lust zu erregen und fragte sie, ob sie es mochte. Sie sagte überschwenglich „ja“, aber ich sah sofort, dass sie aus Höflichkeit log, also ließ ich es bleiben und konzentrierte mich darauf, meinerseits ihre Schönheit zu erfühlen. Sie hatte irgendwelche Macken, die ich nicht verstand, aber ich habe mir gesagt, dass sie schließlich eben nur eine Nutte war und keine Polizeipräsidentin oder Landesbischöfin. Ich weiß ihren Namen noch. Sie bat mich, ihr doch mal einen Brief auf französisch zu schreiben. Ich habe ihr den Gefallen getan.
Ich war noch zweimal da, habe vorher im Bordell angerufen, damit ich sie auch dort finde, wenn ich komme. Ich dachte, das macht es für mich leichter, sie schon zu kennen, aber das Gefühl hatte ich gar nicht wirklich. So kurze Zeit macht wohl keinen Unterschied. Ich bin immer relativ früh gekommen, wenn noch kaum Betrieb war, dort.

Ich habe sie also noch zweimal wiedergesehen, einmal mit „Erfolg“ das letzte Mal ohne.
Irgendwie war ein Brief nicht angekommen, oder so. Im Viertel war wohl auch ein Briefkasten geplündert und demoliert worden(geschändet sozusagen). Vielleicht war das auch in einer anderen Angelegenheit gewesen. Und nach der Sache mit den „Kleopatra“- Bildern war ich natürlich sehr vorsichtig mit den süßen Geheimnissen. („arm your finess, arm your fire and your desire“) singt eine Band, deren LP ich mal hatte. Ich habe immer verstanden: Bewaffne (also verteidige, schütze, deinen Edelmut, dein Feuer und dein Verlangen..) Keine Ahnung, was es wirklich heissen soll. So hat es für mich immer Sinn gemacht. Jedenfalls erschien mir ein normaler Briefkasten für den Brief nicht sicher genug. Also fuhr ich zum Neusser Bahnhof. Dort ist ein Postamt, das hat einen Briefkasten, der ist in Beton eingelassen und aus dickem Stahl und so konstruiert, dass niemand was aus dem Schlitz fischen kann, auch mit einer langen gebogenen Greifzange nicht. Ich hatte mein Auto, das ich damals noch hatte, da ich sowieso noch mit meinen Eltern verkehren mußte, vor dem Postamt geparkt. Nach dem Briefeinwurf ging ich für eine Erledigung in die Stadt. Was mußte ich sehen, als ich wiederkam? Irgendso eine fiese sehr bürgerlich und spießig aussehende Alte, mit einem gleichartigen alten Kerl, wohl unter ihrer Fuchtel, beide mit langen weiten Mänteln um allerlei schnell zu verstecken, die da standen und die Kiste mit den Briefen aus dem stählernen Briefe-Tresor durchsuchten. Da wurde wohl das nächste Femegericht vorbereitet. Der zuständige Postbeamte irgendsoein fetter türkischer Dödel stand zwanzig Meter weit weg an seinem Postauto und beschäftigte sich mit etwas anderem. Was sollte ich machen? Einen Pflasterstein nehmen, und die Leute totschlagen? Ich bin kein Idiot. Wenn man in der Psychiatrie war, muß man vorsichtig sein, mit Ausrastern. War ohnehin nicht so schlimm, denn ich hab die Polin ja auch viel weniger geliebt.Ich wollte nur nett sein.
Ich habe mich dann bei der Post unter Abänderung peinlicher Details über diese Geschichte beschwert, und einen Brief mit irgendwelchem nichtssagenden Gewäsch zurückbekommen, ich solle doch mit Einschreiben schicken, dann könne sowas nicht passieren, oder so. Ja, so ist das: Irgend so ein Vorwand: Ganz wichtigen Brief eingeworfen, Fehler gemacht, darf auf keinen Fall ankommen, dann noch ein Schmiergeld, und schon läuft die Sache.... Scheiß Idioten-Pack, die verantwortlichen Leute für die Sicherheit hier im Land.

Das ist noch nicht alles, Nicks plötzlicher geistiger Abbau bis zum völligen Verstummen kommt auch noch dazu. Genau die Schuhnummer vom Femegericht. Da gibts auch was passendes mit meinem Vater. Und dann gibt’s noch einen Haufen kleinerer Geschichten.

Da war zum Beispiel die Sache mit der Dings, die sich Arm in Arm bei einer Veranstaltung mit mir in der Öffentlichkeit sehen ließ und mir bei dieser Gelegenheit den GV versprach, jedenfalls etwas zu mir sagte, das das üblicherweise bedeutet, (Wir treffen uns mal und dann machen wir es richtig) und, als ich ein paar Wochen später alleine mit ihr war, und sie nur schüchtern berührte, gleich tat, als hätte ich ein Verbrechen begangen, und noch ein paar Wochen später sogar zur Polizei lief und denen irgendeine Horror-Vergewaltigungs-Geschichte aufgetischt hat. Na gut, es war bekannt, dass sie Probleme mit der „Realität“ hatte, und das hatte ich auch gewußt, aber irgendwie hat sie mit dieser Sache zu dick aufgetragen, dass bei mir der Eindruck entsteht, man hat sie aufgehetzt, oder eingesetzt, oder sie war gleich nur eine Agentin die sich als Psycho verstellt hat, was auch immer, jedenfalls um meinen Schwanz klein zu kriegen, bevor er groß werden konnte. Natürlich bin ich seit dieser Sache wieder vorsichtiger wenn mir eine was verspricht. Zu vorsichtig, leider, finde ich. Mit zuversichtlichem Vertrauen auf solche Versprechen ist jedenfalls nicht mehr viel.

Eine andere Sache war, als Skype grade neu war, da hatte ich natürlich auch einen Skype Account und so aufgemacht, dass ich hoffte, vielleicht könnten irgendwelche Frauen darauf stoßen und sich interessieren. Ich hatte auch 2 oder 3 mal welche dran, obwohl ich den Eindruck hatte, dass die eigentlich eher sich den Spass machen wollten, mich zu verarschen. Einmal hatte ich zwei dran, die schienen mir wohl Huren auf der Suche nach neuer Kundschaft zu sein. So ungefähr benahmen sie sich jedenfalls. Sie lachten viel und befragten mich über sexuelle Themen und ich habe mich nicht lumpen lassen und unter anderem meine Ideen über Cyber-Sex ausgebreitet. Sie haben mich auch gefragt, ob ich schon mal eine Frau vergewaltigt hätte. Ich wollte ja nun wirklich nicht angeben, aber es schien mir auch unter meiner Würde, mich in den Chor der Heuchler einzureihen. Also habe ich demütig und wahrheitsgemäß ja gesagt. Ungefähr einmal schon. Für jemand, der nie etwas mit einer Frau hatte, klingt das vielleicht ungeheuerlich. Für jemand, der schon mal eine Beziehung geführt hat, in der man sich füreinander verantwortlich fühlt, ist das eine Sache, die einem Pärchen durchaus passieren kann. --Kann natürlich sein, dass die obenerwähnte Dings jetzt von diesen, in Wahrheit braun-feministischen Jägerinnen und nicht Huren, auf mich losgelassen worden ist, um einen nachweislichen Sachverhalt zu produzieren, mittels dessen ich für das verantwortlich gemacht werden könnte, dessen ich mich bei Skype „gebrüstet“ hätte. Also: erst mal hätten die „Jägerinnen“ in die Statistik gucken sollen: fast alle Vergewaltigungen sind Beziehungstaten. Und nicht diese „mit Pistole oder Messer im Wald gegen fremdes Mädchen“ - Vergewaltigungen, die für die teilweise exorbitant hohen Strafrahmen ursächlich sind. Ich habe mich auch nie jemals damit gebrüstet, ich habe es auf eine persönliche Frage im intimen Rahmen einfach nur zugegeben. Es ist passiert, ich bin nicht stolz darauf, und ich schäme mich nicht. Sie war zwar innerlich wütend, aber sie hat mich natürlich nicht angezeigt. Ich war doch ihr Freund. Unter Freunden tut man sowas nicht. Jedenfalls, wenn man sich nicht fürchtet. ---richtige Freunde, die sich füreinander verantwortlich fühlen, nicht solche facebook-Freunde--- Die Fotze ist zwar Gottes Heiligtum, aber Eva, die rechtmäßige Inhaberin ist auch schon manchmal ein richtiges Miststück. Und wenn sie das selber auch schon begriffen hat, und der Freund andererseits eigentlich gut ist, hält sich ihre Empörung eben in Grenzen.

Und nicht zufällig tauchten bei mir Dinge auf, die einen Mann ziemlich unattraktiv machen, wie plötzliches extremes fett werden, und die Stielwarzen unterm Arm, die laut Arzt für Haut und Geschlechtskrankheiten nicht auf andere Menschen übertragbar sind, deren Entfernung mich aber ungefähr 200 Euro kosten würde.

Wer nur behauptet, was er beweisen kann, mag clever sein,
wer nur glaubt, was er beweisen kann, ist ein Idiot.
Und wer nicht sagen darf, was er glaubt, lebt in einer Diktatur.
Es ist deshalb der Unterschied zwischen sagen und behaupten, zwischen Wünsche ausdrücken und fordern, oder gar realisieren, auf den es für Juristen ankommen muß. Niemand sollte einen Diener haben, der ihm/ihr den Weg vom einen zum anderen unaufgefordert abnimmt. Aber, wenn die einen das haben, dann müßen die anderen das vermutlich auch.

Wenn ich an diese ganzen Geschichten denke, kann ich nur eins sagen: Ich will diese Leute tot. Manchmal. Die Feinde. Sie geben sich Mühe, nicht vergessen zu werden und wenn ich das tue, rechnen sie sich das wahrscheinlich als Versäumnis. Wenn jemand von mir um jeden Preis zu Tode gehasst werden will, warum sollte ich dagegen angehen? Na, ja, meine Mutter ist ja schon.
(Nachtrag 08/2015 Bin immer wieder an dieser Stelle angeeckt, mit der Sorge, sie könnte als unverzeihlich empfunden werden und mir weitere Nachstellungen einhandeln.-Eine Mutter hat in unserer Kultur so eine Art Grundrecht, auf der „gut, dass Du da bist/warst“-Liste zu stehen, und nicht auf der „Du hast mir nichts als Unglück gebracht“-Liste. Aber Mütter zählen auch oft zu den bornierten Menschen, die nicht die geringste Ahnung haben, wie sensibel diese Liste eigentlich ist und wie sehr sie sich zurücknehmen müßen, um nicht alle anderen und am Ende Gott selbst aus dieser Liste zu verdrängen. Ja, es ist eine Schande, wenn man Phantasiegestalten darauf schreiben muß, aber wenn Du dich nicht ggf. damit abfinden kannst, dass Dein Sohn sowas nötig hat, und dass es gut so ist, gehörst Du selbst einfach nicht auf diese Liste. (-gut, dass Du weg warst, in der Ferne da-warst, früher mal dagewesen bist, na,ja, aber als Bestandteil eines feindlichen Prozesses/Vorganges kann man eben nicht mehr auf einer besseren Liste stehen.-) (No Woman – no Clab (Keule) singt Bob Marley: Schick die Frauen zum Teufel, und es herrscht Frieden. Aber anders auch: Wer seine Frauen nicht mitbringt/teilt, kriegt auch nichts vom Joint ab.))


Sie wird von meinen Feinden mit den Wanzen unbewußt so ferngesteuert, dass sie mich systematisch stört, immer grade, wenn ich mir einen wichsen will. Darauf stehen eigentlich Ächtung oder Unterwerfung. Kann ich bei Marion natürlich beides nicht machen, wenn ich mir die Beziehung erhalten will.

Ich habe bald Angst davor, auch nur anzufangen, wenn es so weitergeht, aus Angst gestört zu werden.

Gelegenheiten zum Wichsen von ihr zugebilligt zu bekommen, passt mir auch nicht. Rücksichtnahme will ich nicht, ich will Respekt. Ich will nicht nur nicht gestört werden, sondern ich will darüber hinaus möglichst, dass sie es gar nicht weiß, weil sie sonst doch bloß keinen Respekt davor hat. Es ist nun mal nicht komisch. Es verlangt von mir eine bestimmte Haltung, mich selbst dazu zu legitimieren. Das ist nicht verhandelbar.

Wenn ich sie darüber zur Rede stelle, werde ich nur angegriffen, weil sie den Gedanken, dass es tatsächlich so sein könnte, dass sie unbewußt ferngesteuert wird nicht mal ernsthaft in Erwägung zieht. Würde ihr auch nicht viel nützen, da sie keine Möglichkeit kennt, die Sache unter Kontrolle zu kriegen. Es ist nur schädlich für ihr ach so tolles Selbstbild. Das gönn ich ihr ja auch, aber es gibt eben Dinge, die kann ich deshalb trotzdem nicht hinnehmen.

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So eine Scheiße fabrizieren dumme Strenggläubige, wenn sie zu viel Macht (Abhör- und Manipulations-Zentrale) in die Finger kriegen. Ich weiß ja selber, wie's geht, ich gehöre aber nun mal nicht zu dieser Verbrecherbande.

ca 20.5.2015 Ich habe nie in meinem Leben eine funktionierend Sex-gegen-Geld-Beziehung gehabt, oder hingekriegt. Vermutlich wäre mein ganzes Leben anders verlaufen, wenn ich nicht ewig in dieser Bredouille gehangen hätte. Es gab eben keine Bezahl-Alternative zum hingebungsvollen Dienst, dessen die Frauen als Persönlichkeiten eigentlich (....) nicht würdig waren, und der eine Karriere unmöglich machte. Mit einer funktionierenden Sex-gegen-Geld-Beziehung als Präzedenzfall wäre wohl alles anders gewesen.
Ich denke da zum Beispiel an jene Studentin, die hundert Mark von mir geliehen haben wollte, um ihre Miete zu zahlen, obwohl ich mir denken konnte, dass sie nicht in der Lage sein würde sie zurückzuzahlen. Was ich mir überhaupt nicht leisten konnte, da ich selbst eher von noch weniger Geld lebte, als sie, auch nur von 200 Mark, oder so. Und die sich überreden ließ, mir dafür Sex zu versprechen, was ich ebenso dringend brauchte, wie sie ihre Miete. Es war ja auch keine Schande, ich war ein gesunder gutaussehender junger Mann, und die hundert Mark waren echt ein Opfer und wir waren immerhin gute Bekannte. Warum das Geld überhaupt nötig war?Was ich mir gedacht habe? Dass sie nicht auf mich geil war, weil sie mich für ein Weichei hielt,

wie ein paar Jahre zuvor die andere, mit der ich mir sogar eine Wohnung geteilt habe, und mit der ich auch nie Sex hatte, obwohl sie sich auch mal bereit erklärt hatte und dann einen Rückzieher machte, weil sie wohl einen Horror bekam, als ich mit Zärtlichkeiten begann, die bei ihrer Affenart als abartig galten, um das mal so auszudrücken, (Anspielung an Vor-menschen Film über Lucy und so) die aber bei meiner ersten Freundin ein sine qua non gewesen waren, und ohne die ich nicht konnte, weil sie nun mal zu meinem Ritual gehörten und ich eben, dank dieser guten weiblichen Erziehung, ein Weichei war. Ist ja auch plausibel bei einer Trinkerin, die ein Fan von Carles Bukowski, Alexis Zorbas und Frank Zappa war.Mich aber trotzdem irgendwie geliebt hat. Ich fand es also normal, für ein unattraktives Weichei gehalten zu werden.

Und so war das auch diesmal meine Hypothese, warum sie sich nicht schon ohne Geld hatte verführen lassen, denn offensichtlich war sie alles andere, als eine Jungfrau. Womit ich nicht sagen will, sie wäre älter gewesen, als ich....
(Vermutlich war Sex gegen Geld bei one-night-stands auch viel normaler, als ich damals begriffen habe und die anderen hatten einfach mehr Geld. Ich war immer eine Niete darin, Geld zu beschaffen. Ich habe für die doppelte Arbeit immer nur die Hälfte gekriegt, was ich auch angefangen habe, weil ich einfach keins von diesen Fussball-und-Klüngel-Arschlöchern war, sondern ein verzweifelter Einzelkämpfer.)

Ich rechnete eigentlich weder damit, meine hundert Mark zurückzukriegen, noch damit, wirklich den Sex zu kriegen, aber sie hatte mich mit ihrem Gejammer moralisch herausgefordert und ich dachte, wenigstens Vorteile davon zu haben, wenn ich die Geschichte, ohne Namen zu nennen natürlich, unter vier Augen anderen Frauen als Exemplum hätte anvertrauen können. Für ein Weichei ist selbst eine Frau, über die man sich erheben kann, etwas wert.
Es kam aber anders. Sie war nämlich eine ehrliche Haut und so landeten wir eines Abends beide schwer betrunken nackt in meinem Bett. Nun hätte ich es hinterhältig gefunden, mich mit der Aussicht auf Sex beim Trinken zurückzuhalten, da sie es auch nötig zu haben schien, sich zu betrinken. Auch war ich ein wenig unsicher, und drittens auf's Besaufen zu verzichten und dann doch keinen Sex zu kriegen, wäre schließlich eine zu große Schande gewesen.

Nun ist es aber selbst für einen rasiermesserscharfen jungen Typen schwer, mit ein bis eher zwei Promille einen hoch zu kriegen. Es wäre gegangen, aber eben schwer. Also hab ich mit ihr etwas gemacht, das ich besonders geil fand, um mich aufzugeilen. Ich habe sie von hinten mit Armen und Beinen umfasst und begrapscht. Eine Lage, aus der sie sich nicht ohne Streit anzufangen hätte befreien können und die mir vollen Zugriff gewährte. Sozusagen habe ich mich da einem sadistisch dominanten Gedanken hingegeben, um das Ding doch noch hochzukriegen und da ich sanfte erfahrene Hände hatte, hätte es ihr ja eigentlich recht sein können, denn schließlich hatte sie sich ja sowieso bezahlen lassen. Im übrigen hat diese Stellung auch den Vorteil, dass man seine Hände in ungefähr der gleichen Position hat, wie wenn man sich selbst begrapscht, bzw. frau sich selbst. Das kommt einer eintrainierten Phantasie entgegen.

Ich wäre gerne eine Frau gewesen und so begrapscht worden....oder auch als Mann.
Sie sagte aber, sie hätte eine Fistel und es täte ihr weh. Ich habe ihr nicht geglaubt. Wer hat schon eine Fistel an der Klitoris? Jedenfalls hab ich es dann aufgegeben und mich damit zufrieden gegeben, dass sie ja immerhin nackt in meinem Bett lag. Und dass ich kein Ladykiller war, sondern ein Weichei, das war eben mein Schicksal, das ich schon kannte. Ich habe eher gedacht, dass sie ganzheitlichere Vorstellungen von Sex hatte und sich durch das Befummeln irgendwie behandelt sah, wie jemand, der's nötig hat, der eine Krankheit hat, eben einen Pickel, und der einfach nur genommen und gefickt werden wollte und nicht erst durch Lust-Dienste in eine Schuldverhältnis gebracht. Was ich meinerseits für ein Mißverständnis der Situation hielt, denn zumindest für Männerkörper kann ich sagen, dass sich durch gezielte Fummeleien sehr wohl ganz andere Höhen der Lust erreichen lassen, (Tante Ra-Yoga) usw. statt einfach nur zu ficken. Auch, wenn das „einfach nur ficken“ mitunter würdevoller erscheinen mag.
Aber wenn ich heute die ganzen Arschfick-Pornos sehe, dann kommt mir der Verdacht, dass sie einfach gedacht hat, ich wollte sie von hinten ficken, und eine Analfistel ist ja auch viel plausibler. Vermutlich hat sie mal jemand...jeder hat eben seine geheime Vorgeschichte. Zu meinem Repertoire hat Arschficken nie gehört. So ist mir diese Gelegenheit Sex gegen Geld--so wie es hätte funktionieren können-- leider entgangen. Und ich habe diese Praxis niemals etablieren können, bin eben immer ein Untermensch geblieben.
Irgendwie muß in den geheimen Studentenzirkeln der Universität seither das Gerücht kursiert haben, ich wäre ein sadistischer Arschficker und man hat mir dann als nächstes eine Frau -wie zufällig- in den Weg gestellt, die man wohl für geeignet hielt, in den Arsch gefickt zu werden und die ich dann aber geheiratet habe.

Zu dieser Kennenlern-Ursachen-Theorie gibt es aber noch mehrere alternative Versionen mit ganz anderen Protagonisten.

Das ist lange her: ungefähr zu der Zeit, als Aids entdeckt wurde.

Eine Situation in der die Frage nach weiblicher Lust grundsätzlicher Klärung bedarf. Es geht also nicht darum, Frauen zu diskriminieren, es geht darum, dass ich es letztenendes nicht wirklich weiss, oder bezeugen kann, dass diese Lust in einem ähnlich organbedingten Zusammenhang, wie bei Männern überhaupt bei Frauen existiert. Die Geschichte belegt, dass es wichtig ist, das zu wissen. Sex mit einer Frau, die nicht lügen gekonnt hätte, hatte ich leider niemals.

Fr.29.5.2015: Heute wurde mir wieder das Herz gebrochen! Während ich mir etwas zu futtern besorgen wollte, weil wir schon länger mit dem Fahrrad unterwegs waren und ich hungrig geworden war, hatte ich Marion vor der Tür stehen lassen, in der gleich die Veranstaltung stattfinden sollte, zu der ich ihr mit ihrer psychischen Behinderung bewußt Mut gemacht hatte, und auf die wir uns sogar ein bischen gefreut hatten. Während die da also stand und wartete dass ich in 5 Minuten wiederkomme, werde ich an der Futterbude von einer Nutte angemacht, (die irgendjemand da hingestellt hatte). Voll ins Schwarze. Ich war vollkommen wehrlos und mir gefiel das auch noch. Nur, dass ich natürlich mein Schätzchen nicht vor der Tür stehen lassen konnte, von wegen Vermißtenfall: „eben Zigarretten holen gegangen und nie wiedergekommen.“ Ich bin doch der letzte Mensch, den sie noch hat. Und übrigens umgekehrt. Man lässt doch auch nicht einfach ein Baby im Kinderwagen auf der Straße stehen. Das heult! Stundenlang!...Man hat es doch lieb.
Also ich find's echt schon gemein, einem mit sowas in so einer Situation zu kommen, und dann auch noch zu sagen:“Tja, wenn Du nicht willst,....!“(Dann bist Du selber schuld)
Ich liebe Nutten und begehre sie sehr.
So ward mir halt mal wieder das Herz gebrochen. (Mit Absicht natürlich) Aber jetzt hab ich's wenigstens gepetzt.

Ich muß ja auch sagen, dass ich mich heute der Dinge, die ich tun muß um einen hochzukriegen, körperlich und ev geistig, stimulierende, schon irgendwie schäme, da ich ja weiß, dass Frauen auch ihre Vorstellungen von erregender männlicher Sexualität haben. Sich an irgendwelchen Vorstellungen von Männern aufgeilen. Von einem Mann aus gesehen wirken diese weiblichen Vorstellungen vielleicht eher naiv und männer-karikatur-artig, aber man möchte natürlich um Himmels willen nichts stören, was darüber entscheiden könnte, ob man sie kriegt, oder nicht. Dazu gehört natürlich vor allem nicht, dass frau irgendwelche der eignen Phantasie fremde Maßnahmen ausführen oder abwarten zu muß, damit der Kerl eine Erektion kriegt, oder behält. Ich muß auch sagen, dass das bei allen Versuchen mit Nutten ein besonderes Problem gewesen ist: Ich geniere mich, gegenüber einer fremden Person, so diszipliniert sie auch sein mag, diese Dinge zu tun, und deshalb hab ich ein schlechtes Gefühl dabei, bzw. unterlasse sie sogar einfach und kriege deshalb keinen hoch. ---Natürlich ist dies bloß ein Problem bei “instant-stands”, denn auf Dauer lässt sich sowas schon hinkriegen-- Es kommt aber nicht darauf an, denn beim ersten Mal bin ich sicher auch mit weniger zufrieden, als unbedingt das Ding reinzustecken. Einen nackten Frauenkörper liebend anzufassen, den ich noch nicht kenne mit meinem Körper zu berühren, ist für mich auch so eine Riesen Sache. Schade ist nur, wenn ich im Grunde mehr bezahlen muß, als ich mir leisten kann, weil es dann deshalb so bald kein zweites Mal gibt.
Ich muß auch sagen, dass ich mich mittlerweile sogar geniere, Dinge zu tun, wie tanzen, weil ich ficken will. Nicht, dass ich keine Musik mag, oder mich nicht gerne bewege, es ist die Demütigung, ein Ritual einer fremden Welt, die ich vor Jahr und Tag verlassen habe, vollziehen zu müßen um lieben zu dürfen. Dabei will ich nicht mal sagen, dass tanzen als Ausprobier-Ritual für potentielle Partner so völlig verkehrt und ungeeignet ist, (obwohl “Gesellschaftstänze” natürlich homophob) Aber was ist, wenn ich tanze, und die Schützenvereinstypen jubeln, dass sie mich doch endlich unter ihr Protokoll geknechtet haben, und dann kriege ich doch keinen Sex? Wäre sehr beschissen und würde mich zu weiteren Umständlichkeiten nötigen, wenn ich sowas zu verarbeiten hätte. Ich ertappe mich manchmal dabei, dass ich mich zu Rockmusik o.ä. Rythmisch bewege, aber dann genier ich mich und lass es bleiben. Manchmal versuch ich es, aber das Genieren ist beschissener, als die Freude am bewegen schön. Dank Wanzen fühle ich mich ja auch niemals unbeobachtet. Obwohl ich glaube, ich habe körperliches Ausdruckstalent, bin ich wohl erst „schön“, wenn ich dabei in Fahrt komme. Und fette alte Körper „gelten“ ja sowieso als „hässlich“. Lächerlichkeit ist natürlich eine Vollbremsung an der Betonmauer, wenn man versucht, „schön“ und Begehrenswert zu sein.

Besonders gemein sind dann natürlich in dem Zusammenhang Fragebogen-Fragen wie: Würden sie ein Präservativ benutzen? Ja, wie denn, zum Teufel? …..oder, um es mit Opa Simpson beim Anblick eines Gummis zu sagen: “Ach, wie gerne möcht ich sowas noch mal benutzen können”
Oder:Fragebogenfrage: “Wie machen sie Sex: normal? oder abartig? Bitte ankreuzen.”

Zwar habe ich keine Angst vor irgendwelchen dämlichen Gottesverboten von Sex, aber leider benehme ich mich manchmal trotzdem ein bischen so, als ob, weil ich Angst vor grausamen Menschen habe, die sich berufen fühlen, ausgerechnet gegen mich im Namen ihres Gottes oder auch ihrer heiligen Spießervorstellungen mittels grausiger heimlicher Verbrechen durchzusetzen. Genau wie der fromme gegenüber seinem Gott, muß auch ich Mut aufbringen gegenüber dritten Personen, gegen die ich leider keine Strafanzeige stellen kann, höchstens unbewiesen und gegen unbekannt. Ich versuche natürlich, Mut aufzubringen. Und schließlich hat ja am Ende auch jeder fromme noch den Weg ins uneheliche Liebesobjekt gefunden. Jedenfalls nicht aus Gottesfurcht verfehlt.

(07/2014)Irgendwo auf dieser Seite habe ich mal versprochen, wenn mir eine Frau Interesse zeige, dann würde ich auch dafür sorgen, dass sie das nicht bereuen muß, weil ich auf jeden Fall darauf antworten würde, indem ich mir selber die Blöße gebe und meinerseits zu meinen Wünschen stehe, und seelische Verletzungen tapfer in Kauf nehme. Schon wenige Tage, nachdem ich das, -Ich wollte ja wirklich so sein- geschrieben hatte, wurde mir klar, dass ich das nicht länger einhalten konnte.

Es tut mir ja auch leid um die vielen Frauen, denen ich mein Interesse bekundet und meine psychische Notlage offenbart, und die ich mit dem bedrückenden Gefühl der Schuld belastet habe und so zurückgelassen habe, nur, weil sie das auch nicht können, was ich auch nicht kann. Sich eine Blöße gegenüber jemandem zu geben, der möglicherweise ein Jäger/Jägerin ist, nur um eine vage und sehr unwahrscheinliche Kontaktmöglichkeit zu eröffnen.

Ich bin kein Jäger und ich will keiner sein. Wenn ich es bin, dann aus Versehen.

Ich will dienen. (nein, natürlich nicht „denen“) Der Lust. Ohne hierarchisch mißbraucht zu werden.

Ich habe immer gedacht, ich wäre eine Chance, aber ich begreife allmählich, dass ich für Frauen (außer Marion) nur noch eine Last bin.

Vielleicht sollte ich lieber ein erfolgreicher Frauenhasser werden, als ein erfolgloser Frauen-Liebhaber....ja, das habe ich auch schon lange gerochen, aber ich mag mich nicht verstellen. Es kommt ja alles heraus. Und dann bin ich auch noch ein Manipulator? Dann lieber erfolgloser Liebhaber mit gelegentlichen Entgleisungen.

Nachtrag, einen Tag später: Vielleicht habe ich doch etwas übertrieben mit dieser Entschuldigung: Auch Frauen sollten die Mängel unseres Gesellschaftswesens schon zu spüren bekommen. Wenn ich ihnen vor lauter Gutmütigkeit alles abnehme wird sich nie etwas verbessern. Leider trifft es so natürlich nur die liebenswürdigen. Besser, als niemanden.

Baumarkt-Dschungel eine Liebesgeschichte, 2014

apropos die Chance wahrnehmen, die man nicht hat: Romanfragment: „….Ich wollte eigentlich freundlich sein, als ich begeistert rief;“Hello! Willkommen in der Hölle!“ Aber die anderen meinten, es wäre nicht freundlich, und so mußte sie wieder gehen.....“

Liste böser Sätze von verinnerlichten Stimmen vergangener Machthaber (aber potentiell immer noch gegenwärtiger, wenn vielleicht auch in anderer Person).
Oft auch nur aus dem Fernsehen aus dem Klassenkampf von unten gegen ganz unten. Aber als normal gut und vernünftig verkauft.
Geistige Vorwegnahme, sozusagen. Inneres Alarmsystem: Vorsicht, gleich sagt einer das:...
Also:Was ich mir meiner Meinung nach alles anhören müßte, wenn jedes ab/anwesende Arschloch in jeder Situation zu mir sprechen dürfte.


„Ich geb Dir noch eine letzte Chance!“ (was für ein Stress)

„Du Dreckschwein, glaubst Du, die kriegst Du jetzt noch mal?“

„Du glaubst doch wohl nicht, dass es für einen, wie Dich überhaupt noch was gibt?“ (Die Stimme hat das gesagt, anlässlich meines Versuches, eine gewöhnliche gläserne Teekanne zu kaufen. Zu meiner Genugtuung, hatte sie Unrecht. Ich bekam die Glaskanne für 2,45 Euro bei genau diesem Versuch. Bei anderen viel wichtigeren Sachen hatte ich bis jetzt leider noch nicht so viel Glück...)

„Hans-Albrecht! Welchen Teil von „Fick mich“ hattest Du nicht verstanden? Du kriegst nicht noch mal eine, nur zum kaputtmachen!“
„Entschuldige Dich bei diesem Mädchen!“ (Ich antworte:“sehe gar nicht ein, dass es da was zu entschuldigen gibt“) „Dann hau ich Dir eine runter“

„Hoffentlich bist Du Dir im klaren, was Du grade gemacht hast: Du hast denen ihre ganze Anlaufbahn zerstört!“ (irgend eine nützliche Lüge anderer angegriffen...Die anderen haben ja bekanntlich immer recht, wenn man sie nicht versteht...scheiß underdog-Rolle.)

„Hans-Albrecht, Du hast Dich schon wieder selbst an Dummheit übertroffen!“ (im Zusammenhang mit Pornos)

Wenn ich mich mit einer schwierigen Bastelei abmühe und eher etwas Ermutigung gebrauchen könnte: „Sag Cheese für's Idiotenfoto“
„Du machst schon wieder so'n albernen Unfug“ „mir fliegt 'ne Feder aus dem Hut, wenn ich das sehe“ (ständig sagt mir der Typ, wie doof er mich findet)
„Ja,herzlichen Dank, Hans-Albrecht! (sarkastisch im Sinne von Langsamdenker)
„Du bist so jämmerlich, Hans-Albrecht, nein! Weißt Du, was ich mit Dir mache?...(Drohung mit bevormundendem Eingriff in mein Leben mit illegitimen Mitteln)
„Wie lange willst Du eigentlich noch so weitermachen?“.....“Na, das wird wohl nichts mehr!“...
„Scheiße, Hans-Albrecht, merkst Du eigentlich gar nicht, was passiert?“ (Fazit: ständige Panik, Zeitdruck, selbst Publikationsdruck, während man, in Abwesenheit anderer Chancen (leider,-das tut natürlich weh-) eigentlich nur in Ruhe vor sich hinarbeiten möchte.)
„Träum weiter!“ (während ich eine Konstruktion plane, wo doch alles kaum die Mühe wert ist....) „Ich seh mir das nämlich nicht mehr länger mit an“ (wie ich vor mich hin murckse)
„Für Dich ist der Galgen schon bereitet!“
„Ich eröffne jetzt die Versteigerung Deiner Firmen“
„Was bist Du doch für ein Idiot!“
„Hans-Albrecht, dann Fuck you!“
„Was der für eine Zeit zu verschwenden hat, bevor er mal zu seinem Vater geht, das ist ja gar nicht mehr zu sagen!“
„Darf man mal fragen, was das eigentlich alles soll?“ (war grade beim Funk-Schlüssel basteln)



To be continued...





Böse verletzende Sätze, die das erlebte Schicksal mit Sinn füllen.

Böse, unfreundliche Kritik kann einen Menschen für's Leben belasten. Vor allem von Menschen, vor denen man sich fürchten muß.
Die Leistungsgesellschaft produziert sowas standardmäßig.

Es gibt aber auch andere Sätze:

Gnadenlos hattest Du sie in die Enge getrieben!“ --ja, sie kämpfen gegeneinander, die verschiedenen Interessenvertreter die mir meine Sozialisationsgeschichte eingepflanzt hat. Auffallen tun mir eigentlich nur die, die offensichtlich „balla-balla“ sind. (Siehe unten Stichwort „Eisenstangen“ Schon aus den 70er Jahren kann ich mich erinnern, mich dabei erwischt zu haben, dass ich mich mit magischen Vorstellungen berausche. Irgendwie muß man eben seine Angst überwinden oder aushalten.)
An den Menschen als nur von einem Punkt ausgehende Singularität glaube ich ohnehin nicht mehr. Auch bei anderen nicht. Das ist eine juristische Fiktion um überhaupt jemanden verantwortlich machen zu können. Als „Ich“ des Betreffenden gilt in diesem Fall eben einfach die stärkste Stimme, die über das Handeln entscheidet. Soetwas „Vernunft“ zu nennen ist unverschämt - Anmache. Aber Klugheit mag es schon sein. Dass andere ihre innere Pluralität nicht so wahrnehmen, wie ich, mag schon sein, beruht aber einfach nur auf Unaufmerksamkeit, die davon kommt, dass man Konflikte vermieden hat. Nicht zur Sturheit gezwungen wurde.

Es gibt in diesem inneren Parlament nicht nur Stimmen, die sich ungebeten zu Wort melden, sondern auch eine sehr angesehene Stimme, die oft hinter dem Rednerpult steht und die Frage stellt: „Was würde uns diese oder jene Person raten.“ So kommen oft auch sehr kluge und freundliche Stimmen zu Wort, die sich vor allem durch andere Dinge auszeichnen, als immer nur durch Aufdringlichkeit.

Es wird viel geredet von dem Mandelkern und den entwicklungsgeschichtlich alten Hirn-Arealen. So kann man mit einem Hirn-Scan in so einem komischen MRT-Gerät erkennen, welche Hirn-Areale unter den jeweiligen Umständen aktiv sind. Und da ist dann eben jener Mandelkern und noch so ein paar andere Ecken, die mächtig anfangen zu blinken, wenn dem Menschen etwas weh tut, so richtig weh tut.( Daumenschrauben, oder so.) Und das wirklich bedeutsame an Erkenntnis aus dieser Geschichte scheint zu sein, dass genau dieselben Hirn-Areale wie bekloppt anfangen zu blinken, wenn dem Probanden der Eindruck vermittelt wird, er werde aus seiner Gruppe ausgeschlossen. Es tut dem Menschlein schlicht und einfach weh. Das hat wohl einsehbare Gründe, weil die Zugehörigkeit zur Gruppe für den Menschen von Anbeginn an, und eben schon als vormenschlicher Affe und schon als kleines Säugetier, wenn nicht sogar schon als Stammechse, aus der die Säugetiere sich entwickelten, - die Zugehörigkeit zur Gruppe muß für alle diese unsere Vorfahren wohl überlebenswichtig gewesen sein. Wenn einem was wehtut, dann heisst das, dass dringend eine Situationsänderung herbeigeführt werden muß, um das Überleben zu sichern. Soweit die Hirnforschung.

Wie erfährt ein Mensch nun die Zugehörigkeit zur Gruppe, wie überzeugt er sich selbst davon, dass er in Gnaden angenommen ist, damit der Schmerz weggeht?
Nun- man kann sich das nicht selbst besorgen, man muß das geschenkt bekommen.
Eigentlich muß man nur etwas geschenkt bekommen. Aber eben etwas, das der/die andere(n) nicht schenken mußte(n), etwas, das (noch) nicht formuliert und deshalb, oder aus anderen Gründen, auch nicht von Feinden einklagbar ist. Vielleicht nur ein bischen Aufmerksamkeit beim Rumturnen, Unfug-machen oder Grimassenschneiden. Vielleicht, dass man sein Zeichen auf eine andere Person der Gruppe machen darf, wenigstens an einem kleinen unbedeutenden Eckchen.
Man muß es geschenkt bekommen,
Aber man kann die infragekommenden anderen darauf aufmerksam machen, dass man es braucht.
Diese können es auch aus Lebenserfahrung wissen, ohne dass man selber so genau weiß, was einem fehlt.

Andererseits: Das Motto: „Gib ihm schon irgendeinen Dreck, damit er die Klappe hält und aufhört zu nerven“, tut es auch nicht. Das ist ja dann auch keine Gruppenzugehörigkeit. Es muß irgendwie ein Opfer sein. Und wenn man etwas wichtiges anderes einfach nicht bekommt, möglicherweise sogar ein großes Opfer. Aber bitte keine Menschenopfer-wer könnte mit dieser Schuld leben- ich zumindest möchte auch nicht nach oben hin aus meiner Gruppe ausgeschlossen werden.
Ich habe verschiedentlich solche Opfer bekommen, und ich denke mit Dankbarkeit und Respekt an diese Personen zurück. Oft sind das ganz unbemerkte Dinge, die niemand anderes bemerkt, als ein, zwei oder drei beteiligte Personen.
Leider bin ich mit einer Frau verheiratet, die, so lieb auch immer sie ist, diese Dinge meist nicht wahrzunehmen in der Lage ist und deshalb manchmal entsetzlich grob zu anderen ist, ohne überhaupt zu merken, wie sehr sie auf anderen auf das Gruppenzugehörigkeitsgefühl haut.*
Auch ist es für Menschen, die mitten in einer Gesellschaft stehen, oft schwer vorstellbar, mit welch nebulöser Luftblase von Liebesaustausch andere Menschen ihr Gruppenzugehörigkeitsgefühl nur mühsam am Leben erhalten können.
Deshalb möchte ich im folgenden mal von einigen dieser Luftblasen erzählen und was sie mir bedeutet haben:


Und schwerstens verweisen möchte ich übrigens bei dieser Gelegenheit jene dummen Barbaren, die glauben, es wäre auch nur eine Spur irgendetwas gutes daran diese Luftblasen bei irgenwem vorsätzlich zu zerstören, in der sinnlosen Absicht, eine irgendwie geartete beschissene Ordnung aufrecht zu erhalten oder ihn irgendwohin zu steuern. Keine Ehe ist höher als die Liebe. Man darf Menschen steuern und beeiflussen entsprechend der Gesetze, man darf sie auch anders steuern und beeiflussen im Namen Gottes, oder der Gruppe, zu der sie gerne gehören, aber diese Luftblasen absichtlich zerstören, das darf nicht der Papst und nicht der liebe Gott persönlich.

Von einigen dieser Luftblasen erzählen und was sie mir bedeutet haben:

to be continued..







*Dass Marion die Fähigkeit, diese Dinge wahrzunehmen einfach nicht besitzt, ist auch der Grund, weshalb meine zeitweilige Abwesenheit bei meinen damals kleinen, Kindern zu einem regelrechten fast totalen Kommunikationsabriss geführt hat. Als ich zwei Wochen weg war, um mich operieren zu lassen, und danach noch monatelang mehr oder minder bettlägerig war, das war jedenfalls die Zeit , in der das mit Nicks dramatischen Rückschritten losging. Trotzdem denke ich, es war jemand anderes, der sich verletzt gefühlt und Nick deshalb über längere Zeit vergiftet hat.
Auch bin ich zwar in der Lage, andere Frauen zu lieben, aber im Gegensatz zu früher kann ich nicht einfach eine küssen, weil ich mit ihr Sex will. Da die Küsschen in der Beziehung zu Marion zur Liebeswährung geworden sind, also ihrem Zugehörigkeitsbeweis zu unserer Mini-Gruppe, müssen Küsse verdient werden. Auch von anderen Frauen. Streicheln, grapschen, reinstecken, sich angrapschen lassen-- wär alles kein Problem. Jedenfalls von daher. Aber Küsschen müssen verdient werden. Oder benötigt. Sonst wäre das ungerecht zu Marion. Auch, wenn sie nicht dabei ist. Es ist aber durchaus so, dass die eine oder andere andere das auch tatsächlich schon geschafft hat, sich ein oder zwei Küsschen zu verdienen und auch tatsächlich zu bekommen....

Wenn Du zu jemand betest, und sie/ihn Gott nennst, mußt Du Dich auch von ihm/ihr bestrafen lassen. Sonst ist es doch kein Gebet, sondern eine Verhöhnung. Und umgekehrt.

Es ist eine echte Qual, wenn man alles versteht, aber auf nichts vertrauen kann:

Wenn man eine Frau ansieht, ihr Gesicht sagt ja, ihr Körper sagt ja, ihr Mund spricht Andeutungen, die eigentlich nur ja bedeuten können, dann möchte man sie gerne nehmen. Oder wenigstens erstmal eindeutig reden. Aber wenn man hunderte Male dafür eine harte Abfuhr bekommen hat, oder sogar ausgelacht wurde, was jedesmal sehr verletzend ist, da man doch schon Mut zusammenraffen musste, um sich überhaupt zu offenbaren.--Na,ja und wenn der zusammengeraffte Mut in die Niederlage führt, wird natürlich die Angst, gegen die man den Mut brauchte, jedesmal größer. Und die Scham und die Autoaggressionen. Denn andere angreifen kann man ja in der Situation kaum. Die angehäufte Angst und Autoaggressionen wegen dieses albernen Problems können durchaus so groß werden, dass ich mir vorstellen kann, dass andere sich deswegen umgebracht haben. Es ist eine echte Qual.

Du als Frau – wenn Du denn eine bist, liebe Leserin-- denkst vielleicht, „Wenn er mich will, kann er doch dafür zumindest eine Abfuhr riskieren! Sonst kann es ihm ja wohl nicht viel bedeuten.“ Du hast völlig recht: Eine Abfuhr, schon. Auch zwei oder drei. Finde ich auch. Aber weißt Du, ob es für ihn nicht die hundertste ist? Oder noch viel mehr. Selbstmordgelüste zu bekommen, finde ich, kann man nicht riskieren.
Du meinst, eine Abfuhr von Dir wäre etwas anderes, als eine Abfuhr von irgendeiner?
Da hast Du schon recht, aber wenn man sich als Mann die Kennenlernarbeit macht, obwohl man nur eins will: Ehrliche Liebe sofort, und die Kennenlernarbeit dann mehrfach vergebens investiert hat, dann sind für einen irgendwann alle Frauen gleich, wenn sie nicht grade irgendwie ganz schlimm sind.
Bezahlen müßen wäre nicht das Problem wenn man genug Geld hätte. Ich konnte keinen Unterschied zwischen Nutten und anderen Frauen feststellen. Ausser dass erstere gleich wissen was sie tun sollen und eben Geld wollen. Kein Problem, wenn man genug Geld hätte. Und nicht irgendwelche Faschisten schon mit versteckten Kameras vor der Tür der betreffenden Bude lauern würden um alle zu fotografieren die rein und rausgehen um sie hinterher aufzuspüren, zu vergiften, verprügeln mit Andeutungen zu belästigen zu versonstwassen. Na,ja.

Das eigene Selbstbewußtsein ist nicht das einzige, was man verlieren kann. Manche Leute sind einfach nett, oder gehören zu einer Gruppe netter Leute, oder beides. Dann will man das kleine Bischen, das man hat, nicht auch noch riskieren, indem man sie belästigt. Eigentlich dürften gute Leute zwar nicht so reagieren, sondern müßten sich geehrt fühlen, aber der Mainstream übertönt mitunter eben auch den Verstand der besten Leute. Wer weiß. Da bleibt dann wenig, als erst mal besser kennenlernen. Aber ohne Hintergedanken dauert es manchmal einfach zu lange, und wenn man sich mit Hintergedanken motiviert, ist man frustriert, wenn man scheitert.
Leider wird ja auch viel zu wenig theoretisch von Mensch zu Mensch über sowas geredet. Dafür trällert einem das Radio einen Strom wertloser Scheisse in die Ohren, dass man nicht mehr denken kann. Na, ja, manches ist gut, diese Seite ja auch, aber wenn man sich mit einer real anwesenden Person unterhalten will, ist das unmöglich, während man mit Gedanken anderer dauerberieselt wird.

Zum Thema an der Schwelle scheitern möchte ich mal eine ungefähr 40 jahre alte Geschichte zum besten geben:
Ich war mit meiner damaligen Freundin auf eine Party. Und dann habe ich da unter anderem mit einer getanzt, irgendwie so Klammerblues was damals so war, aber die konnte es richtig. Wenn meine Freundin ein Streitross war, dann war sie eine Anakonda, oder so ähnlich. Das hat mich sofort total geil gemacht. Es hieß, sie wäre eine berufsmäßige Hure. Jedenfalls hatte sie einen Mann, und Kinder die aber leider im Heim waren, wegen Ärger mit dem Jugendamt, was wir damals ziemlich empörend fanden. Jedenfalls war sie total geil. Also hab ich sie später mal angerufen und mich mit ihr verabredet. Meine Freundin war nicht wirklich erfreut darüber, aber da sie ja selber immer davon redete, die Beziehung nicht zu eng zu führen, konnte sie nicht viel sagen.
Ja, und was dann passiert ist gehört zu den großen Peinlichkeiten, die mir im Leben unterlaufen sind:
Ich kam da also an, mit meiner Supermarktflasche Sekt in der einen Manteltasche und besuchte sie. Wir öffneten den Sekt, soffen ihn, redeten Stündchen oder zwei mehr oder weniger belanglose Gespräche und dann mußte ich wieder gehen. Weiß nicht mehr warum. Vielleicht hab ich auch einfach aufgegeben. Aus Versehen ließ ich aber meinen Mantel liegen. In der anderen Mantel-Tasche befanden sich die Präservative...

In diversen Varianten habe ich diese Geschichte im Laufe meines Lebens wohl an die drei Dutzend mal durchgemacht.
Ich bin fest überzeugt: in 90 Prozent dieser Fälle hätte nur einer von beiden ein eindeutiges Wort sagen müßen, und der Sex wäre gelaufen.
Echt Scheiße, nicht?
(Geld hätte ich (für Sex) gerne gegeben. Entsprechend meinen Verhältnissen.) Ich kenne das grausige Gefühl, wenn jemand für einen einen Schein zückt: Der Christopher Street Day vor ein paar Jahren hat es mir beschert. Das Gefühl: Der kann ja wohl nicht dasselbe wollen, wie ich. Der will meine Liebe, falls denn welche wachsen sollte, nicht anerkennen. Gewaltsam wegnehmen. Er will nicht mit gleicher Münze zahlen. Es ist wohl so, dass man mit dem Geldschein in der Hand auch noch auf die Knie fallen muß um sich richtig verständlich zu machen. Also hab ich nie verraten, wenn ich extra Geld eingesteckt hatte. Es ist aber eben Geld wert, selbst, wenn es sehr knapp ist, weil es so unglaublich glücklich macht. Ein bischen Kleingeld ist natürlich echt ein jämmerliches Angebot, aber, wenn man bereit ist, seine Zeit hinzugeben und so viel Aufmerksamkeit und Liebe zu bieten, und man ist richtig zornig, weil das alles für wertlos erachtet wurde, dann kann man wirklich auf das bürgerliche Liebesideal spucken und versucht es damit. Es geht aber nicht mit einer Frau, die wirklich kein höheres Ideal hat, als nur Geld. Sie muß schon mindestens gute Arbeit machen wollen. Das gebe ich zu.
Im übrigen könnte Geld praktisch sein, wenn es endlich ist: Man kommt nicht zu oft und ist in der Zwischenzeit beschäftigt, es zu beschaffen/einzusparen.
Das ist natürlich bitter. Aber wenn beide wissen, dass das die einzig mögliche Spielregel ist, können sie ihre Trauer darüber teilen. Das ist sehr schön.



Aber so peinlich, wie damals, war's nie wieder.

Also wenn Du einen Mann willst der dich auch will, und er dich nicht nimmt, dann hau ihn kräftig.
Frag ihn am besten gar nicht erst, hau ihn gleich....
Wenn Du dann mehr willst, hau ihn nochmal.
Wenn ihr's dann getan habt, habt ihr's endgültig hinter euch ---glaube ich-- woher soll ich das wissen.

Bringe mal einer einen ungeduldigen zuversichtslosen Menschen wie mich dazu, auf der Rolltreppe stillzustehen und zu warten! (Metapher)

2014: Es wird viel gegen den Import von Liebesdienerinnen aus ärmeren Ländern geredet. So muß man sie in der Tat fragen: „Möchtest Du, die aus materieller Not gezwungen wurde, mir verzeihen, weil ich es nämlich nicht schuld bin, und mir helfen, die Defekte auszugleichen, die mir die hiesige Gesellschaft zugefügt hat? Du wurdest durch finanzielle Not gepresst, aber ich kann auch nichts dafür, dass ich Dich brauche.“ Im Grunde gilt das für jede bezahlte Liebesdienerin, nicht nur importierte. Ja, ausdrücklich ja: Sie sollte Sex doch zum eigenen Vergnügen haben. Als Menschenrecht sozusagen. Es tut mir wirklich ehrlich leid, aber mir geht’s in gewisser Weise doch genauso dreckig, sonst würde ich doch gar nicht erst kommen.

Das Urteil der Gewinner des System ist natürlich Unverständnis:
Sie haben ja kein Problem damit. Keinen seelischen Defekt.

Da stellen sich also genau die Leute, die dafür verantworlich sind, jedenfalls durch ihr „Konsum“-verhalten, dass ich diesen Defekt habe, hin, und klagen mich als „Verbraucher“ an, dass ich keinen Verbraucherboykott übe, hinsichtlich einer Sache, die sie ihrerseits gar nicht benötigen und die für mich über Gesundheit oder Krankeit entscheidet.
Ich sei ein Gewalttäter, weil ich (letztenendes) erpressten Sex kaufen wolle/würde, statt Liebe zu geben. Ja, bin ich denn ein Idiot?

Das ist dasselbe wie bei jedem Verbraucherboykott: Die Reichen, die das Produkt vor lauter Reichtum nicht mal nötig haben, meckern, weil es sich die Armen nicht leisten können, zu boykottieren.
Fazit: Die Moral des Verbraucherboykotts ist echt für den Arsch.

Egal, ob es sich um Kleidung aus Kinderarbeit handelt, Sex mit Kindern, oder mit Frauen in irgendeiner Notlage, Kinderpornos, umweltfeindlich produzierte Waren, Drogen und die hundert anderen Sachen, die man möglicherweise, oder auch ganz leicht kaufen kann, aber nicht soll, weil etwas unmoralisches damit verbunden ist.

Für Menschen wie mich ist für Sex bezahlen ja sowieso so, wie dafür bezahlen, dass man arbeiten darf. --Seit Hartz IV ist das ja nichts neues in unserem Lande.-- Es ist aber nicht einzusehen, dass ein Selbständiger seine Selbständigkeit verliert, nur weil sie keinen finanziellen Profit einbringt. Das ist ja wie die römische Schuldsklaverei.

Geschichte: (Aktuell betr. Pornodiscussion) (Nicht alle Frauen sind Schlampen, aber manche eben schon, und das sind die besten.)

DDR - Aufnahmeprüfung (Sommer 2014) ..

Gegenbeispiel: Das Geständnis

Mitunter mischt sich die Politik in recht trauriger Weise mit persönlichen Auseinandersetzungen zwischen Menschen, die zusammen leben wollen.



Eine junge Frau, die ihr berechtigtes Emanzipationsinteresse gegenüber den Erwachsenen ihrer Herkunftsfamilie, anderen Erwachsenen dem Schulsystem, der Gesellschaft mit politischer Argumentation verkleidet und verwebt, macht ja eigentlich keinen Fehler, weil Emanzipation eben Emanzipation ist, ob gegenüber den Erwachsenen, oder ob die Emanzipation der Völker gegen den Kapitalismus. Wenn sie diese Dinge aber dann gegen den Mann in Stellung bringt, der ihr Geliebter sein möchte, und der das von ihr aus auch soll, nur irgendwie anders, der aber nun wirklich ihr ziemlich absoluter Sklave ist, aufgrund der Gegebenheiten des Beziehungsmarkts, dann begeht sie, auf plausible, aber leider schrecklich bedauerliche Weise einen wirklich schweren Fehler. Wenn Deine Herrin die Shoa gegen Dich zu Felde führt, und als nächstes wollen „zufällig“ woanders andere Leute von Dir, dass Du einen schrecklichen Film darüber ansiehst,--was bleibt da, als den Film anzugreifen.? Als Schnulze oder sowas? Wenn Du zufällig (?) auch schon eine entsprechende Rezension gelesen hast?-- (Wer weiß wo?)
Ich sage "Herrin". Es gibt Menschen, wenn man bei denen sicher weiß, dass man sie leider leider leider nie wieder haben kann, dann ist einem auch egal, was aus ihnen wird.

Andere liebt man über den Tod hinaus. Zu der Klasse hat sie nicht gehört. Oder nur ein ganz bischen. Sie war leider doof und eigensüchtig,* aber ich hatte nichts anderes. Ums verrecken nicht. Oder ums verrecken kaum. Allerdings war sie mal von der richtigen Partei angeworben worden.



Der Film ist eine schöne rührende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des faschistischen Massenmordes an den Juden.

Der wissenschaftlich historische Anspruch ist, so heißt es, nicht besonders hoch, aber das muß er ja auch nicht bei einer Liebesgeschichte, bei der es mehr um die persönlichen heldenhaften oder schändlichen Entscheidungen der Beteiligten geht.

Aber man guckt nicht gerne einen Film über die Shoa, wenn man sich die Rolle, die man darin spielen soll nicht mehr aussuchen kann. Was sollte ich sagen? „Es tut mir leid, dass ich das getan habe?“ Wegen,-weiß ich heute noch, was, z.B. oben liegen wollens?

Heute würde ich diese Antwort (ohne alle Ironie) vielleicht als hohe Schule ansehen, aber damals war das zuviel verlangt. ( Im Sinne von: Ich weiß zwar nicht was es ist, aber, wenn sie es so nennen müßen tut es mir natürlich leid.)



Dieselbe traurige Vermischung von persönlichem und Politik hat es zwischen mir und dieser Frau auch bei dem Themenkomplex (Dominanz Herrschaft Autorität Befehlshabertum Macht Dienertum Gehorsam Liebe Sadismus Masochismus (Herr und Hund Reiter und Pferd die sich doch lieben und guttun, obwohl einer der Herr ist. Entschuldigung, ich würde eine Frau nie einem Hund gleichstellen, höchstens „Bitch“ als Neckerei.Aber nicht jeder, der einem anderen dient, muß auch dagegen kämpfen.)) also zwischen diesem Problemkomplex einerseits und der fernen fernen Pinochet-Diktatur sowie der fernen fernen südafrikanischen Apartheid andererseits gegeben. Dafür möchte ich mich heute gerne entschuldigen. Ich möchte dazu aber sagen, dass sie ja auch keineswegs die einzige dumme Pute von dieser Art damals war. Widerspruch tat not. Dafür, wie ich es gemacht habe, muß ich mich allerdings heute entschuldigen.



Weder sie hätte bei mir bleiben dürfen, noch ich bei ihr, nachdem der erste derartige Satz gefallen war.

Tut mir leid, ich kmnnt' es nicht.

Natürlich habe ich damals auch versucht, diese Gefühle möglichst unter der Decke zu halten, da ich ja eigentlich ein Lin ker sein wollte, und hätt ich es jetzt nicht verraten, wüssten es heute wohl nur noch die Stasi-Akten o.ä. , aber es gab auch immer wieder Pannen bei irgendwelchen Veranstaltungen. Z.B. eine ausgebeutete schwarze Haushälterin berichtete über die Verhältnisse in Südafrika. Ich erinnere mich, sie ein zwei Mal ziemlich frech angesehen zu haben, was wohl nicht unbemerkt blieb. Na, ja, - wäre sie die Ehefrau ihres Arbeitgebers gewesen, oder wenigstens so hoch bezahlt worden, hätte sie sich schon viel viel weniger beklagen können.... Und eigentlich hatte ich den Eindruck, dass sie selbst das eher verstand, als die anwesenden Student/inn/en -Aber auch als Mann kann man zuviel Macht haben. Man muß sich Macht verdienen.



* betr Freundin doof und eigensüchtig: Na, ja, sie war halt wie bei Saint Exupery im „kleinen Prinzen“: dumm und eigensüchtig, aber wunderschön, wie alle Rosen. Unter ihrer Glasglocke. Und natürlich war sie die einzige auf ihrem Planeten.. Hab das jetzt lange nicht mehr gelesen, aber so ungefähr müßte es stimmen. Schade, dass das Glas zerbrochen ist.

Dauer-Zweierkiste ist Mist: Man muß sich auf dem Markt um eine Frau bewerben, aber diese hat aufgrund sexueller Selbstbestimmung das Monopol zu erlauben, wenn mal Sex gemacht wird und kann aufgrund Zweierkiste jegliche Konkurrenz ausschließen. Aufgrund von Angebot und Nachfrage ist auch klar, dass die Frau die Ware ist/hat und der Mann der Kunde, nicht umgekehrt. Es ist doch klar, wie jede Wirtschaftstheorie, dass diese Art Zweierkiste zu totaler Verarmung des Mannes in der jeweils verwendeten Währung führen muß, da man die Ware nun mal braucht.(Nicht dass man gleich stürbe, aber dauerhaft mit dem Wissen zu leben, dass man sich selbst was vormacht, ist auch kaum erträglich.) (Liebeswährung: Als da wäre: Aufmerksamkeit, Befolgen ihrer Weltanschauung, Bargeld/gekaufte Geschenke, Zeitaufwand, hinnehmen von Geringschätzung und Demütigungen, Bewundern von Dummheiten und schönfinden von äh..na,ja... aufgeben von irgendwelchen anderen Freunden, nur weil diese (auch) Fehler haben usw. Hinnehmen eines Selbstbewußtseinsdefekts, weil man sich nicht mehr wehrt. usw. was man halt zu bieten hat.)

In diesem Sinne bin ich total verelendet, seit ich es bei der ersten Freundin versucht habe. Und ich habe diese Verelendung aus einer Beziehung in die andere immer weiter verschleppt. (Mit Hoch's und Tiefs, gewiss, aber am Ende war immer wieder alles beim alten.)

Selbstverständlich versuche ich das Monopol der einen Frau, --welche auch immer es ist-- zu durchbrechen. Dabei sollst Du mir helfen.
Um vom Sex-Zombie irgendwie wieder zum normalen Menschen zu werden.
Dabei solltest Du jedem helfen.
Und irgendwelche blöden semiidiotischen religionsbrabbel-Typen versuchen mich daran zu hindern. Jedenfalls kommt's mir so vor.
Mit eigentlich kriminellen Mitteln. Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis.

(Blöd ist natürlich eigentlich, wenn man sowas nach der totalen Verelendung anbietet, statt, solange man noch was hat.)

Bei der ganzen Sache habe ich Marion überhaupt nichts vorzuwerfen, nicht dass mich jemand falsch versteht. Die ist total lieb. Höchstens hat sie mal so vorüberhehend ihre Macken, wie ein braves Pony, oder so, das auch mal nach einem anderen Pferd beisst, aber sonst ist sie immer lieb. In der Wirtschaft sind es ja auch nicht die Akteure, vor allem nicht die kleinen Geschäftsinhaber, die das Problem darstellen, sondern das Problem ist das System an sich und seine Ideologie, die den Akteuren eigentlich keine Wahl lässt, oder sie sogar daran hindert zu begreifen, was eigentlich abgeht. Die Sache ist zum Teil auch die: Ich kann sie nicht lieben, wenn ich den mir verhassten Kodex nicht befolge. Ich muß aber, weil sie es braucht. Ich bin ihr ja auch den seelischen Lebensunterhalt schuldig, finde ich, in Anbetracht langjähriger guter Geschäftsbeziehungen und aufgrund des Nächsten-Tums.

Und dann steckt man ja nicht nur in der Zweierkiste, sondern es sitzen auch noch massig andere Leute darauf, damit der Deckel niemals aufgeht, sozusagen. Und die meisten von diesen Idioten glauben auch noch, sie täten was gutes.

Partnerfindungsprobleme haben in unserer Gesellschaft merkwürdigerweise nicht nur Männer. Na, ja, die Frauen brauchen zur Findung nicht notwendig aktiv werden. Aber die Sache ist ja die, dass alle Leute auch einen Partner haben wollen, der möglichst besser, oder wenigstens gleich gut ist, wie man selber. Oder zumindest das beste, was man kriegen kann. Deshalb sind unheimlich viele Leute unheimlich viel allein und unheimlich unglücklich. Es gibt ja eben so eine inoffizielle die ganze Gesellschaft übergreifende Partnerbewertungsordung, in der drinsteht, dass, ab ca 16-18, jünger besser ist, gesünder besser ist, nicht dick besser ist, gut gekleidet besser ist, gut gewaschen und nicht picklig und auch nicht ständig betrunken und noch hundert solche Dinge. Je nach Geschlecht variieren diese Vorstellungen natürlich, aber es gibt eben diese Partnerwert-ordnung. Das meiste davon ist ja sogar insofern nachvollziehbar, als der, der den höherwertigen Partner hat, tatsächlich glücklicher damit wäre, auch wenn er nichts darüber wüsste, was andere davon halten. Es ist nun mal besser, jemand leistungsfähiges für sich nutzen zu können.
Auf der anderen Seite weiss man von der Liebe, dass auch der letzte Mensch auf Erden gut genug dafür ist, wenn man niemand anderes mehr hat.
Wenn also jedermann und Frau bereit wäre, jemand zu akzeptieren, der ein paar Klassen schlechter ist, als man sich selber hält, könnte jeder schnell einen Partner finden.
Aber da jedermann um das beste zu kriegen seinen eigenen Wert übersteigert, finden sich niemals zwei, die beide gegenseitig von sich denken, dass sie gut genug sind.
Es sei denn, dass durch Verwerfungen in sozialen Schichten, aufkommen neuer Ideologien, Wanderungsbewegungen usw. Bewertungsmaßstäbe unterschiedlicher Herkunft aufeinander treffen, oder dass einzelne Menschen bereit sind, durch lange Qual der Einsamkeit deprimiert, ihre Vorstellung von ihrem eigenen Wert etwas zu senken, grade so weit, dass wieder bischen was geht.

Wenn man den Menschen in dieser Situation mit einiger Sorgfalt und ohne Korruption autoritär vorschreiben würde, wen sie zu nehmen haben, würde man ihnen allen einen Gefallen tun. Dann können sie die Illusion von ihrem Wert aufrechterhalten, da sie ja nicht für die Wahl verantwortlich sind, brauchen aber auch nicht bis zum Krankwerden unter Einsamkeit zu leiden.

(aber alle würden über die Stasi ähnliche Behörde meckern.)

Überhaupt würde man die Sache auch sehr entschärfen, wenn nicht jeder Mensch nur einen Partner haben könnte. Denn wenn man alles aber auch alles mit derselben Person machen muß, nicht nur Sex, dann wird die Partnerwahl mit einer Dramatik unterlegt, die absolut vermeidbar wäre. Denn unter solchen Umständen muß man ja fürchterlich vorsichtig sein, und mit maximalem Aufwand diese Wahl betreiben. „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ Das ist doch grade die Scheiße, dass wir uns dumm und dämlich und krank prüfen müßen, nur weil wir eingeredet bekommen haben, eine ewige Bindung wäre das, was wir uns wünschen, oder zumindest, es ginge nicht anders, als mit einer ewigen Bindung. Für die dann auch noch ein bestimmtes von anderen bereits festgesetztes Regelwerk gilt.

Darum sind wir alle allein.

Ich habe mir nie irgendwelche Skrupel daraus gemacht, irgendwelche Pornos downzuloaden. Ich habe mich gerne damit beschenken lassen. Allerdings nach dem Download von Spy-Cam Aufnahmen aus den Damen-Umkleideräumen und Duschen öffentlicher Badeanstalten, habe ich doch ein ungutes Gefühl. Man entblößt auf diese Weise, wenn auch mithilfe einer Verräterin, die die Kamera eingeschmuggelt und das ganze dann online gestellt hat, gegen deren Willen Dinge, die die Frauen dort vor Männern verborgen halten wollten. Bei fremden Frauen macht mir das auch nichts, das war ja der Lustgewinn bei dieser Download-Serie: Machtgefühl gegenüber nackten Frauen, aber irgendwie habe ich dabei vergessen, dass ich ja auch Freundinnen habe. Denen gegenüber schäme ich mich schon ein bischen. Ich möchte es mir nicht gegen ihren Willen nehmen. Das ist auch für mich wichtig.


Ich rede jetzt nicht von Bestimmungsrechten, und Verantwortlichkeiten, die einem aus einer engen Beziehung erwachsen mögen.
Und ich schreibe dies nur, weil ich davon ausgehe, dass mein Compi gehackt ist, da es ja sonst völlig überflüssig wäre, mich wegen so einer privaten Angelegenheit zu erklären, die ich schlicht für mich behalten würde.

Wer nichts steif und fest in der Öffentlichkeit vor Gericht etc. behauptet, was er nicht beweisen kann, ist vielleicht klug. – Wer nichts glaubt, das er nicht beweisen kann, ist mit Sicherheit dumm.

Wichtig ist doch für einen unabhängigen Menschen, dass er es immer wieder hinkriegt, sich selbst zu motivieren. Die anderen, die diesen Menschen gerne unterwerfen möchten, versuchen natürlich deshalb alles zu zerstören, was einem Menschen Bestätigung bei seiner selbstgewählten Aktivität gewähren kann. Schon in der Bibel steht die Geschichte von dem Mann, der sein Haus auf Sand gebaut hat. Und auch Horaz versteht sich gut auf die Demoralisierung von Leuten (Dellius), die sich letztenendes für sinnloses abrackern. Bei mir geht die Variante so, dass genau dann wenn bei mir die Produktion richtig läuft, draussen die Mülltonnendeckel notorisch klappern. Memento mori—Scheisse. Sie wissen eben genau, dass mich das Problem meiner Isolation in meinem Bestreben quält. In einer Wunde, die nicht vorhanden ist, --kann man natürlich nicht herumbohren. Leider fürchte ich, meine Feinde sind die, die sich nach mir selbst, am besten in meiner Psyche auskennen. Was nicht heisst, dass sie die Wahrheit darüber sagen würden. Die Wanzen sind eben immer da, Marion nur manchmal. Und die kennt ja nicht mal die komplette Website.

Wanzen (illegale Lauscher) sind wie Scheißhausfliegen: Man kann zwar mit der Hand wedeln, dann fliegen sie auf und lassen einen in Ruhe, aber nach ein oder zwei Minuten sind sie wieder da.

Eine besonders unangenehme Eigenschaft von Wanzen ist, dass sie beim Sex stören. Ich meine damit nicht nur vorsätzliche organisierte und geplante Störungen mithilfe des Wissens aus der Privatshäre, die je nach kriminellem Aufwand wirklich verheerend sein können, ich denke auch an die Störung einfach durch das Wissen, dass sie da sind, selbst, wenn sie vielleicht aus Sicherheitsgründen notwendig sind und vorbildlich passiv sein mögen. Es sei denn, so passiv, dass sich allmählich die Überzeugung von ihrer Abwesenheit herausbildet. Es ist ja doch so, dass man in dieser Situation alles was man macht -unfreiwillig, oder auch nicht so ganz, es bildet sich ein gewisse Gewohnheit heraus- einer anderen Person anvertraut. Es gibt aber nun mal Sachen beim Sex, die sind nur geil, wenn man absolut alleine ist. Sachen, die so abgründig peinlich sind, dass es ein Horror wäre, wenn irgendwelche anderen davon wüßten. Zum Beispiel masochistische Praktiken, bei denen sich der Masochismus auch in irgendwelchen Fetischen ausdrückt, nicht nur in Gedanken. In Dingen eben, die auch für die Wanzen manifest = beobachtbar sind. ---Klar, Sadismus ist kein Problem, jeder Kerl ist stolz darauf, wenn er ungestraft andere demütigen oder quälen kann. Dabei kann dann ruhig noch jemand zugucken, wenn er einen nicht verpetzen kann.--- Aber die Sachen um die man nicht beneidet wird und die zu beobachten vermutlich der feuchte Traum jedes Hobby-Spanners/Stalkers sind, diese Sachen werden einem komplett versaut durch das bloße Wissen, dass da jemand ist.-- Jemand, dem man sich nicht schenken wollte. Jemand, der dazu ungeeignet ist. Wenn man also alle Sex-Freunde verloren hat, verliert man durch die Wanzen auch noch den letzten: Die Möglichkeit, im alleinesein die Gesellschaft zu schänden.

Selbstkritik ist eine feine Tugend, aber sie braucht auch einen Rahmen, in dem sie gedeihen kann. In unserer politischen Welt, die total auf Fremdkritik ausgerichtet ist, ist Selbstkritik normalerweise nur dann üblich, wenn man erwischt worden ist um zu vertuschen, dass man das Fehlverhalten eigentlich geheim halten wollte. Wer in einem solchen Rahmen ernsthaft Selbstkritik übt, lenkt und zentriert die Aufmerksamkeit der anderen auf etwas schlechtes an einem selbst und nebenbei auch weg von allen anderen die viel schlimmmer sein mögen und sich herzlich bedanken. Jedenfalls ist es nicht mehr so wie früher, dass man mit Selbstkritik die anderen dazu anregt, selbst auch Selbstkritik zu üben und alle sich hinterher besser fühlen. Man steht als der Dumme da, und die anderen lachen sich ins Fäustchen.

Es ist nicht unbedingt praktisch, immer wieder jedem einzelnen zu erklären, warum ich böse bin und mir anschließend anzuhören, ich wäre verrückt. Da ist es wohl eine gewisse Versuchung, einfach nur böse zu sein.

Freundschaften stellen heute mehr denn je auch technische Voraussetzungen. Viele, mit denen ich e-mail-Verkehr hatte und denen ich vielleicht gerne mal wieder schreiben würde—wie geht’s denn so voran—usw. Viele habe ich einfach dadurch verloren, dass mir der Computer abgestürzt ist und sich die Outlook-mail dateien auch nicht mehr retten liessen, da sie verschlüsselt waren. Das finde ich so zum Kotzen, diese e-mail-Programme. ES gibt kein unverschlüsseltes. Dabei ist das doch garkeine wirkliche Verschlüsselung, die irgendwen hindert, meine mail abzufangen und mitzulesen. Der einzige, der dadurch ausgesperrt wird bin ich selber. Echt zum Kotzen, aber es gibt kein funktionierendes unverschlüsseltes Programm. Das einzige, was man machen kann, ist richtig heftig Arbeit: Jede belangreiche mail kopieren im Textformat abspeichern und einen Hinweis auf Datum und mailadresse einfügen. Damit ist dann natürlich auch die Leichtigkeit des mailaustauschs dahin. Trotzdem: die letzten Freunde, die ich vielleicht noch hätte, habe ich so verloren.

Wenn man objektiv messen wollte, wie schwer eine bestimmte Strafe ist, dann müßte man das mit der Verbietungskraft dieser Strafe messen:
Eine Strafe, die einem nichtmal etwas verbieten kann, dass man etwas tut, das sogar für einen selbst unwichtig und belanglos ist, wie in der Öffentlichkeit zu pupen, (...)oder sich die Haare schwarz zu färben,ist offensichtlich keine besonders schwere Strafe.
Andererseits scheint eine Strafe, die es ermöglicht, jemandem zu verbieten, etwas zu essen, so dass er verhungert, eine sehr schwere Strafe zu sein.
Oder eine Strafe, die es verbietet, sich zu wehren, wenn man von einem kleinen Kind mit einem scharfen Messer mißhandelt wird. Das muß eine extreme Strafe sein.

Auf diese Weise könnte man also, wenn man denn solche Tests irgendwelchen Menschen zumuten könnte, was man natürlich nicht kann, theoretisch eine wissenschaftlich fundierte Skala von Strafschweren aufstellen.---Indem man von ihrer Verbietungskraft auf ihre Schwere schließt. --- Vielleicht kann man ja statt realen Tests die Leute fragen, sie sollen es sich nur vorstellen.

Wenn man nämlich diese Skala von Straf-Gewichtigkeiten hätte, könnte man diese Skala anschließend umgekehrt einsetzen, um damit die Grausamkeit seelischer Mißhandlung zu beweisen.
Eine seelische Misshandlung, die grade ausreicht, um das Pupen in der Öffentlichkeit zu verbieten, wäre demnach genausoschwer, wie das Ausmaß an körperlicher Mißhandlung, das grade ausreicht, um dasselbe zu bewirken.

Im Lichte dieser Wissenschaft würden wir einen ganz anderen Blick auf unser Zusammenleben bekommen.

Wollte man allerdings die Konsequenzen ziehen, würde das wahrscheinlich schnell die Grenzen unserer Sittlichkeit sprengen.....

Es ist ungerecht und gemein, wenn ein ganz normaler Mensch an den Ansprüchen seiner Gesellschaft durchwegs als Versager klassifiziert wird. Er hat das Recht, sich zu wehren. Der Gedanke: „Wenn ich kein Held sein darf, dann sind die da auch keine“ ist gradezu instinktiv und natürlich.

Ich meine, wenn es ein Recht gibt, das höher ist, als alle anderen, dann ist es doch das, seine Seele zu retten. Ernsthaft den Versuch, zu funktionieren, aufzugeben, ist etwas, das einen so hoch über die Mehrheit erhebt, dass das richtig reinknallt. So etwas, wie Musik machen auf den ganzen Arschgeigen, Pfeifen, Orgelpfeifen, Schwengeln, Bongos, Piccolos und Querflöten.

Natürlich macht man sich bei den Status-Inhabern dadurch verhasst, aber das ist nur eine äußere, keine innere Gefahr.

Ich bin ja wirklich nicht für diesen alten FDP-Knacker, („Brüderle“) der da nachts in der Hotelbar die Journalistin angemacht hat, aber selbstverständlich darf er ficken wen er will. Und das umfasst selbstverständlich auch das Recht, danach zu fragen. Erst recht in unserer verkopften Gesellschaft, in der das gar nicht mehr anders geht, als mit Worten.
Und wenn man von einer (an sich attraktiven) Journalistin nur belästigt wird, dann ist es doch eine gerechte Reaktion zu sagen:
Also, wenn Sie schon so frei sind, dann habe ich auch was, was ich mir von Ihnen wünsche....” Erst recht nachts an einer Hotelbar.Das ist doch auch der tiefere Sinn, des Götz von Berlichingen Zitats. Es ist dann die äußerste Rache, die eine Frau legitimer weise nehmen kann, wörtlich darüber zu berichten.--noch legitim, aber ziemlich gemein.
Ficken oder nicht ist nunmal etwas, das machmal Freundin von Feindin unterscheidet. So bedauerlich dies Faktum auch sein mag. “Erst kommt die Liebe, dann der Sex”, ist Mist, wenn keins von beidem kommt. “Wenn Du das für mich tust, dann lohnt es, Dich über die Grenze zu holen, zu einer Freundin zu machen, sonst ist es einfach nur mühsam und nutzlos. Etwas, das ich schon vor Jahrzehnten aufgegeben habe.”

Es tut mir wirklich ehrlich leid.


Und unsere deutsche Öffentlichkeit, die eine “Sau”nach der anderen, die durchs Dorf getrieben wird, bespuckt und mit Steinen bewirft: Sein wir doch mal ehrlich, für dieses Publikum kann man sich den Opfern gegenüber nur noch für Deutschland entschuldigen. Ob gegenüber Pädophilen oder gegenüber Brüderle oder gegenüber all den anderen.
Aber jemand, der sich eifrig an diesem Spucken und Steinewerfen beteiligt, (-nehm ich jetzt mal an, in diesen Kreisen ist das normal, das Gegenteil wär ein “Skandal” gewesen und ich wüßte es-) um um die Stimme jeder spießigen Nazi-Oma zu buhlen, den kann man eigentlich auch ruhig mal als Sau durchs Dorf treiben. Nicht, weil's richtig ist, aber gerecht.

10. 3. 2012: Wenn ein Mann aus der Nachbarschaft über Bande spielt und mir durch meine Frau telefonisch bestellen läßt, ich soll nicht immer meinen Samen in andrerleuts Vorgarten schmeißen, die wollten ihre Gärte selber gestalten, und das genau, während ich grade meine Lieblingspornos anwichse, dann herrscht Krieg. Es ist nur noch die Frage, mit wem. Erstens kann man auch doppelt oder sogar dreifach über Bande spielen und zweitens: Die Geschichte, dass sowas nicht bildlich gemeint ist, sondern einfach nur so und ein dummer Zufall: Sein wir doch mal ehrlich, sowas kann man nur kleinen Kindern und ganz dummen Menschen erzählen. Jedenfalls, wenn man erwartet, dass sie's auch noch glauben. Aber man kann dafür in der Psychiatrie gefoltert werden.s.u.
Auf der Ebene der Tatsachen ist diese Geschichte ein unwahres Gerücht, und auf der bildlichen Ebene eine Unverschämtheit.
Also ein Vorwand, um mich beleidigen zu können, ohne gestellt werden zu können.
Zusammen mit dem Zielen auf den Zeitpunkt meines Orgasmus eine strafbare Handlung. --wenn man sie nachweisen kann, was man natürlich nicht kann.--
Ich habe keine Lust, meine Frau zu verprügeln, nur um einen hochzukriegen.
Das werde ich auch nicht tun. Sie muß eben eine Weile auf Sex verzichten.
Allerdings werde ich mir richtig brutale Prügelpornos angucken. Dann geht es auch so, um Django zu zitieren.

Mein Zahnarzt wird sich auch nicht freuen, ich habe schon wieder ein Stück von der neugestalteten Ecke herausgeknirscht und meine Diät habe ich auch über den Haufen geworfen.
Im Krieg ist sowas albern.
Ich meine, es ist unmoralisch, sich an eigenen kleinen peripheren Kollateralschäden aufzuhängen, während man gleichzeitig andere Leute umbringen möchte.
Und es ist lächerlich über eine Zahnecke oder eine mißlungene Diät zu jammern, während um einen herum die Leute fallen (sollen) .

Ausserdem kann ich heute auch nicht mehr arbeiten, weil die Arbeit, die ich mache im Krieg ebenfalls albern ist.
Ich bin ja kein Guerrillero, sondern ein Mann des Friedens.
Ganz zu schweigen, was abhängige Arbeit wäre.
Um sowas albern, oder unmoralisch zu finden ist nicht erforderlich, dass ich etwas zur Realisierung des Krieges tue, es reicht, wenn ich es mir wünsche. Das wiederum finde ich (Oberstübchen)unmoralisch.
Und bei den Spießern bin ich sowieso unten durch, denn bei denen darf man sich nicht mal verteidigen gegen solche Schlägereien:
„Sowas gehört doch nicht in die Öffentlichkeit!“ o.ä. Kriegt man dann zu hören.
Wie bitteschön kann man sich anders gegen sowas verteidigen? Reisen Sie 30 bis 40 Jahre in die Vergangenheit und erzählen Sie's mir!
Seit damals habe ich nämlich erfolglos nach einer Antwort darauf gesucht.
Es ist ja auch nicht so, dass man bei Leuten, die über Bande spielen, einfach fragen könnte: „Wer hat Dir das Shirt mit dem Lonsdale-Aufdruck gegeben, weisst Du dass das ein Neonazi-Emblem ist, weisst Du, dass ich Jude bin und grade vom Begräbnis meiner Mutter komme?“ --oder so ähnlich.-- Und den, der ihr das Shirt gegeben hat fragt man dann: „Wer hat Dir gesagt, dass Du ihr das geben solltest und wer wußte, dass sie Donnerstags immer vor meinem Haus auf ihren Bekannten wartet, der aber an diesem Donnerstag verspätet kam, andernfalls ich sie verpasst hätte?“ Wenn man Leute, die über Bande spielen nach dem Urheber des Stosses fragt, wird man vielleicht auch belogen und auf ein unschuldiges Opfer gehetzt. Vor allem aber läuft man Gefahr, in der Psychiatrie denunziert und dort gefoltert zu werden. Zufällig bin ich nicht Jude, aber ich denke, Sie haben das Prinzip begriffen. Ich weiss ja auch nicht, was die Sachen, die ich auf den Sperrmüll lege, weil sie mir jemand zum verschrotten gegeben hat, für andere Leute bedeuten, die mich dabei beobachten. Vielleicht hab ich das „NSDA“ in meinem Lonsdale ja nur noch nicht entdeckt? Vergleiche das Märchen vom tapferen Schneiderlein und den zwei Riesen.

Das Gerücht hat übrigens einen realen Hintergrund, trifft aber nicht zu. Ich habe tatsächlich bischen Gartenarbeit im gemeinsamen Vorgarten des Häuserblocks gemacht, aber kein Unkraut gesät.Es war Dünger, den ich auf die halbverblühten Krokusse warf, damit sie nächstes Jahr schön wiederkommen. Bei Regenwetter.
Es gibt sogar jemand im Haus, dem ich zutraue, zu denken, dass ich Unkraut säen würde. Eine Person, auf die aber wohl eher niemand hören würde. Jedenfalls ist schwer verständlich, wie sich aus sowas eine solche Riesenwelle auftürmen konnte, ohne dass hinter dem Ganzen ein planender Verstand steckt. Oder war das Ameisenintelligenz? Die Viecher bringen ja auch einen Haufen zustande, obwohl sie einzeln gesehen keinen Grips haben? Wo ist die Ameisenkönigin? In Rom,Vatikanstadt? Oder doch Alice Schwarzer? Oder schon vor 200 Jahren verstorben? Oder erst vor 60? Ein Typ wie Eric Cartman? Und auf welchem Weg verbreitet sie immer noch ihre Pheromonspuren? Wer macht das große Geschäft damit, geistige Ameisenköniginnenpheromone zu verbreiten? Verlage? Geheime Männerbünde? Schützenvereine? Traditionelle Mädchenhändler? (Geschäftsmodell: Nimm ihr den Verstand und sie ist in deiner Hand)

Wenn Sie dies hier auch bei dreimaligem Lesen nicht kapieren, tun Sie bitte so, als hätten Sie es nie gelesen. Denn dumme Leute, die meinen, sich moralisch empören zu dürfen sind ein echter Fluch auf Gottes Erde.

Stellen Sie sich folgenden Zeitungsbericht vor: Charles und Camilla, die Promis aus der britischen Königsfamilie, oder meinetwegen auch der William mit seiner Kate, müßten in einer Etagenwohnung leben, weil ein neues Gleichheitsgesetz durchgesetzt wurde, und die Papparazzi peilen mit Hightech durch jede Ritze und kommentieren jeden Furz und jeden Sex stilvoll und in Echtzeit in Radio und Fernsehen. Und dann folgt von den Nachbarn, die diese Dinge in ihrem Lieblingssender hören beifälliges Fussgetrappel, jedesmal, wenn etwas passiert. Also auch von den Nachbarn, die zufällig über Charles und Camilla wohnen. Da hilft Radio und Fernsehen ausstellen auch nicht mehr, um seine Ruhe zu haben. Man könnte dann nur noch in einer Art psychologischer Symbiose mit dem Zeug leben, wenn überhaupt. Man sieht also, es ist durchaus möglich, es kommt nur darauf an, wer man ist. Wenn ich soetwas von mir behaupten würde, wäre natürlich jedermann klar, dass ich verrückt wäre. Würde ich ja auch denken, wenn mir jemand sowas erzählt. Ist ja auch logisch, dass so eine Ressource nur für wenige reichen kann.--obwohl, bei systematische Ausnutzung mit Stichwort-Teleprompter und Koordinationsteam für jeden Radiosprecher Comedy-Synchronsprecher und Magazin-Moderator - würde es schon für etliche 1000 Kunden reichen.-- Vielleicht muß ich mal eine aktualisierte Version von Orwells 1984 verfassen...

Von meinen infragekommenden Nachbarn habe ich jedenfalls überhaupt nicht den persönlichen Eindruck, dass das solche Spiessertypen sind, die es lustig finden, andere Leute beim Sex zu stören, und sie ständig irgendwie bloßzustellen oder sowas. Eigentlich sind das eher großzügige Leute. Wenn ich also mal sowas erlebt hätte, dann müßte es, da es das Radio usw. ja nicht sein kann, da ich nicht Camilla bin, dann müßte es wohl auf einer Täuschung durch selektive Wahrnehmung oder sowas beruhen.
Jedenfalls kann ich auch deshalb keine Leute in meinem Leben gebrauchen, die mich für verrückt halten, denn denen gegenüber würde ich ja wider meinen Willen die falschen denunzieren.
In der Tat habe ich festgestellt, dass die durch zufälliges Drehen am Zahlenschloss (4 Dezimalstellen) entstehenden Zahlen sehr häufig eine besondere Struktur aufweisen, so dass man sagen könnte, dass es sich um ganz besondere Zahlen handelt. Wenn schon jede dritte zufällige Zahl ein Strukturwunder ist, was kann man da aus „Schnapszahlen“ noch schließen? Ich sollte lieber den Roman verfassen....

Heute 23.03.2012 kam vor dem Obi-Baumarkt ein Mann freudestrahlend auf mich zu und gab mir die Hand. Ich freute mich über die Freundlichkeit und nahm die Hand.Woher ich ihn kennen würde, fragte ich, denn ich habe ein miserables Personengedächtnis und wußte nicht, wer er war. Für mich ist es immer ratsam, Leute die ich nicht einordnen kann freundlich zurückzugrüßen, denn meistens sind es Leute, die das Recht hätten, beleidigt zu sein, wenn ich sie nicht kenne. Er meinte, ob ich nicht der Dingens wäre, der Kehrmaschinenfahrer. Ne, sag ich, das ist wohl eine Verwechslung. “Echt, Du siehtst aber genau so aus, wie der,” sagte er. Geglaubt habe ich ihm die Geschichte nicht, ich bin es gewohnt, von Leuten mit denen ich zu tun habe, aus irgendwelchen Vorwänden heraus belogen zu werden. Ich bin auch ganz zufrieden damit, denn dann halten sie wenigstens Distanz. Ich habe mir hinterher heimlich die Hand abgewischt, weil ich dachte, vielleicht hätte er mich mit irgeneinem Kontaktgift einschmieren wollen. Allerdings ist mir hinterher klargeworden, dass das wohl eine Beleidigung wegen (bzw. wohl eher mittels) meines dreckigen Hemdes sein sollte. Es ist mir mittlerweile scheißegal, ob mich die Leute draußen mit einem dreckigen Hemd sehen. Ich will ohnehin nichts mehr von ihnen, das ich nicht bezahle. Von den Spießern schon mal garnicht. Deswegen in solch heimtückischer Weise beleidigt zu werden, macht mich allerdings doch wütend. Hier wurde meine Menschlichkeit gegen mich benutzt. Ich hätte dem Typ doch gleich sagen können: Lecken Sie mich am Arsch, Sie sind mir scheißegal. Aber ich kooperiere und er benutzt das um mich zu beleidigen. Geplant, klar, der hat mir da aufgelauert. Tja, solche “netten” Dinge gehören auch zu meinem Lebenslauf schon immer. Ich bin böse, sauböse, stinkwütend. Auf gewöhnlichen Pöbel. Schon immer. Ist eine typische Eigenschaft von mir geworden.

Es gibt, oder jedenfalls gab es einen Typus Frau zu meiner Zeit, die die Männer ausnutzten, indem sie sich von ihnen umwerben ließen und ihnen erlaubten, sich Hoffnungen zu machen, sie aber mehr oder minder bewußt im Ungewissen liessen, damit sie nicht desinteressiert davongehen. Diesem Mißbrauch gegenüber finde ich es durchaus angemessen, wenn man als Mann alles auf eine Karte setzt und versucht, offene Türen einzurennen, falls da welche sind, um andernfalls keine wertvolle Zeit verschwenden zu müßen. Die „Unschuld vom Lande“ ist eine fiese „Bestie“. Leider gibt es einen Haufen Idioten, die das nicht kapieren und dann-- vor allem das, was die Frau hinterher erzählt-- für unheimlich verwerflich halten. Es ist legitim, eine Frau zu einer Entscheidung zu nötigen, wenn sie einen hinhält. Man darf natürlich nicht übertreiben und muß sie in Ruhe lassen, wenn es nicht gelingt. Das ist aber schon ungefähr 30 Jahre her. Seither wage ich soetwas nicht mehr. Mir ist damals Unrecht geschehen. Vor allem, weil ich mir Luft gemacht habe und meine Meinung über sowas öffentlich gesagt.

Ich finde jedenfalls nicht, dass Männer „selbst schuld sind, wenn sie so doof sind und ---“ Frauen „verehren“.

Ich weiß, ich weiß, eigentlich dürfte man keinen Sex wollen, mit einer Frau, die man so gering schätzt, sondern man müßte sie erst im Rahmen irgendeiner Tätigkeit kennen und schätzen lernen und dann … Aber sein wir mal ehrlich: Dann hätte mancher Mann überhaupt keine Chance. Ich sehe nicht ein, wieso ich mich kastrieren lassen soll, weil ich gelehrt bin und typische Männerinteressen habe (Technik etc.) und weil ich, wenn ich kein Interesse an einer Liebesbeziehung inclusive Sex hätte, mich praktisch ausschließlich mit Männern abgeben würde, und weil ich noch immer „Jungfrau“ wäre, wenn ich da nicht gemogelt hätte, bzw. es nicht auch noch ein paar andere Frauen gäbe, als die „Unschulden vom Lande.“ Andere Frauen, die ich dann allerdings wohl gar nicht erst kennengelernt hätte.

Es ist eben einfach nicht gerecht und anständig, Menschen auszunutzen. Auch nicht wenn es sich um Männer handelt. Frauen können zwar nichts dafür, dass sie Frauen sind, aber sie können etwas dafür, wenn sie so tun, als ob sie nicht wüßten, dass sie in einer Welt des Elends einen Preis in astronomischer Höhe zu vergeben haben. Ich finde die übliche Verteilung der Verantwortung auf diesem Gebiet bodenlos, um nicht zu sagen unglaubhaft ungerecht. Unglaubhaft heißt: Etwas, das so ungerecht ist, kann in Wirklichkeit gar keinen Bestand gehabt haben. Es kann nur Fassade sein. Leider gibt es Leute, wie mich, die vor dieser Fassade ausgesperrt wurden.

Ich will hier niemanden anstiften, eine Straftat zu begehen, sondern ich möchte nur sagen, dass das romantische Ideal der Ritterlichkeit heute nicht mehr haltbar, wenn nicht sogar lächerlich ist und derjenige, der irgendwie zwangsweise darauf verpflichtet oder heruntergestutzt wird, einen schweren Nachteil erleidet und eigentlich keine Chance hat. Ausser vielleicht, niedlich gefunden und geheilt zu werden, falls er zufällig mal einer richtig starken Frau begegnet. Die sind aber selten.

Ja und dann Aggression aus sauer gewordener Erotik:

Die Klägerin sagt aus, der Beschuldigte habe ihr vom Fenster herab eine gefrorene Himbeere in den Auschnitt geworfen und sei in Jubel ausgebrochen....“ Wenn ich mich mal trauen würde. – würde ich das vermutlich nicht mehr lange. Gar nicht komisch. Aber die Vorstellung man könnte sowas machen, ohne erwischt zu werden: herrlich. Ich meine, ich stand da grade am offenen Fenster und hatte eine gefrorene Himbeere in der Hand und unten ging stolz das Wesen mit dem Ausschnitt vorbei. Der Rest ist Affengeometrie: Affe --- Stock --- Banane. Ich finde es komisch. Genau wegen solcher Frauen, (s.o.) . Wenn man den Mächtigen mit einer List demütigen kann: das eben ist komisch. Ich weiß, das sollte nicht komisch sein. Aber das seid ihr nun wirklich selber schuld, Frauen.

Mehlklümpchensuppe

Ich hatte eine Freundin, es war eine der wenigen längerfristigen Beziehungen in meinem Leben, so genau will ich das jetzt nicht verraten.
Wir hätten vielleicht ganz gerne geheiratet, so als Rettungsanker für davonschwimmende Felle, aber sie bestand darauf, meine Familie zu besuchen und mich bei ihren Eltern vorzustellen.
Eigentlich konnte ich mich über ihren Vater nicht beschweren, er hatte uns sogar mal sein Auto für eine Ferienfahrt von einigen Tagen geliehen.
Sie hatte ja keinen Führerschein, ich schon.
Ob ich allerdings den „Führerschein für Schwiegereltern“ damals hätte bekommen dürfen, muß ich im Nachhinein anzweifeln:
Die Mutter habe ich gefragt, ob ihre Tochter eine Erbkrankheit haben könnte, oder wohl gesunde Kinder bekommen würde. Mehr aus Sorge, anonyme Mächte hätten mir so ein Schicksal zugespielt, als weil es reale Hinweise auf sowas gab, sie war sehr schön und gesund. Und ich hätte die Tochter ja auch so genommen, ich wollte es nur wissen. (Man stelle sich den Wirbelsturm in dem armen Mutterhirn vor, die vermutlich nicht verstehen konnte, was ich damit sagen wollte.)
Und als mich der Vater dann fragte, wovon wir zu leben gedächten, war ich schon ziemlich sauer. Man hätte sich kaum eine Frage ausdenken können, mit der man mich mehr hätte provozieren können. Zu oft hatte man mich auf diese Weise ausgeschlossen. Schließlich konnte ich nichts für die Einkommens und Vermögensverteilung in unserem Lande, im Gegenteil ich war ein entschiedener Gegner des herrschenden Systems. War ja nicht so, dass ich nicht hätte arbeiten können und wollen, aber das System hatte mir nunmal eine höhere Ausbildung in finanzieller Abhängigkeit zugedacht und mir im übrigen keinerlei andere Chancen zugebilligt. Was sollte ich also anderes machen, als weiterlernen und von irgendwelchen Unterstützungen leben? Dieser angehende Schwiegervater schien es aber gradezu zu genießen, mir eine Perspektive des Elends für unsere Beziehung zu entrollen und mich zu demütigen. (Vermutlich wollte er irgendwann mal sagen, er wäre ja gar nicht so und das hätte dann die frohe Botschaft zu Ostern sein sollen, oder so.) Jedenfalls hatte dieser Mann anschließend die Frechheit uns eine Mehlklümchensuppe (extrem billiges Armeleuteessen, also demonstrativ ärmlich) zu kochen, und auch noch ein Tischgebet zu sprechen und auch noch Amen zu sagen. Also, mit Gott, da hab ich mein persönliches Verhältnis, und das war mir dann doch zuviel und in dieser Situation das Murmeln eines Schimpfwortes wert -hörbar immerhin-... Wir haben dann gemeinsam die Suppe gegessen und man muß sagen, dass der Vater wohl kochen konnte. Die Suppe schmeckte durchaus ziemlich gut. ...Im Nachhinein denke ich, dass er vielleicht doch etwas anderes mit dieser Angelegenheit wollte, als sich von der Höhe seiner Spießerburg herab über mich lustig zu machen.---vielleicht wollte er ja wirklich ernsthaft teilen mit uns, und das sollte ein symbolischer Anfang sein.-- Immerhin hatte er uns ja auch das Auto geliehen. So gesehen tut mir das dann leid.
Jedenfalls ist aus dieser Beziehung nichts mehr geworden. Die ganze Sache hat sich dann irgendwie in nebulösen Schwierigkeiten und Problemen aufgelöst. Es ging irgendwie nicht mehr. Soweit ich weiß, wäre sie glücklicher geworden, wenn sie mich damals gekriegt hätte. Aber ich weiß nur wenig zusammenhangloses darüber, was aus ihr geworden ist. Ich hätte sie damals wirklich gerne gehabt, aber die anderen hatten sie. Mit denen konnte es keinen Kompromiss geben.
Wenn es nur dieser mißverstandene Vater gewesen wäre, .. das wäre ja vielleicht noch gegangen. Mit den anonymen Mächten ging es nicht.

Wenn es irgendwas gibt, dass die Liebe nicht verträgt, und sei sie noch so rein und edel, dann ist es das Verbot auch noch jemand anderes zu lieben, den oder die man nun eben mal liebt.

Für mein Lebensgefühl ist Sex! das wichtigste, genauer gesagt vertrauenswürdige Freundinnen und Freunde. Sexualpartner sagen mir, ob ich etwas wert bin, oder nicht. Auf alles andere ist kein wirklicher Verlass.Vor allem, wenn es keinen Spass macht.

Ich möchte keine moralischen Schulden erwerben, wenn ich Sex mache, ich möchte als Sex-machender benutzt werden.

Ich mußte als unverheirateter Mann viele Jahre, also meistens, ohne sowas leben. Unsere Gesellschaft bietet überhaupt keinen Einstieg in Intimität. Das fängt an mit der Arbeitslosigkeit, die die Leute aus der Gesellschaft fernhält, geht weiter damit, dass Attraktivität über Konsum vermittlelt wird und dass Hilfsangebote grundsätzlich privatwirtschaftlich organisiert und unerhört teuer sind, und endet damit, dass die psychischen Probleme von denen einsame Männer geplagt werden in den Zeitungen etc. als bösartige Verbrechen denunziert werden.

Das mißfällt mir.

Die Langoliers kommen (1,38MB) ... (Weckhovener Str. (Wer den Gruselfilm gesehen hat, weiß, was ich meine. )( ob die Sanierungswelle wohl auch uns erfassen wird?)) Nachtrag: Laut Bauverein machen sie dort halt, wo sie jetzt sind. -Haben sie auch – bis jetzt schon 4 Jahre war wohl doch ein verfrühter Schreck. 2016: Immer noch nicht, sie sind wohl wieder in ihr Paralleluniversum, oder was das war, verschwunden.


Der Film selbst: Da hier zitiert habe ich öfter über diese Sci-Fi Geschichte nachgedacht, mit den Brocken, die sich mir eingeprägt hatten: Langoliers, --lange Kerls-- , lange Schwänze, überlegene männliche Konkurrenten um die Frauen? „Angst zu fliegen“, Fliegen also als Metapher für Sex? Der grausame unerklärliche Vorgang, der Dinge und Menschen eifach vom Hafen zum Fliegen verschwinden lässt? Weil die überlegenen Kerle sie gekriegt haben? Alles gekriegt haben? Die Langschwänze? Und ist es vielleicht bezeichnened, dass diesem Typen angesichts dieses apokalyptischen Vorgangs nichts anderers zur Beschreibung einfällt, als diese von seinem Vater gehörte Zote? Und das ggf. Buch beim Verfilmen soviel verloren hat, dass man die Geschichte nicht gleich begreift?

Ich leide unter „Bastellähmung“: natürlich ist das nicht so dramatisch, wie wenn man ein ganzes Körperteil nicht bewegen kann, aber im Prinzip ist es das gleiche: Welches Elektronikprojekt auch immer: früher oder später braucht man mechanische Teile aus Eisen. Und das heißt dann auf den Balkon gehen und die Trennscheibe benutzen (enormer Lärm), hartlöten, schweißen. Früher oder später kommt jedes Entwicklungsprojekt in die mechanische Phase.Es braucht zumindest ein Gehäuse und meist auch bewegliche Teile aus Metall. Die mechanische Phase tritt alle paar Monate auf und dauert ca zwei bis zehn Tage. An einem oder mehreren Tagen der mechanischen Phase brauche ich die Trennscheibe. Das dauert meist so 5-15 Minuten. Manchmal auch zweimal an einem Vormittag. Aber egal zu welcher Uhrzeit, man riskiert immer, dass irgendwelche Nachbarn unzufrieden sind. Ich wage kaum noch überhaupt irgendwelchen Krach zu machen, warte ganze Tage ab, deswegen, bevor ich weiterarbeiten kann, sonntags sowieso nicht, versuche Lärm verursachende Arbeiten zu Clustern zusammenzufasse und bin trotzdem unheimlich genervt, bei der Sache, wenn ich überhaupt Lärm machen muß. Wenn ich nicht diese ständigen Lärmvermeidungsprobleme hätte, würde ich mit vielen Projekten doppelt oder dreimal so schnell vorankommen. Vor allem in der mechanischen Phase. Das Gefühl, eine ganz selbstverständliche Bewegung machen zu wollen und nicht zu können,(„Bastellähmung“) ist eine ganz gute Allegorie darauf. Oft treibt mich dieses Problem zur Verzweiflung.

Ich wähle Uhrzeiten zwischen 9 und 12 Uhr vormittags und 15 bis 17 Uhr nachmittags für die ganz lauten Arbeiten.

Ich säge und hämmere mit geschlossenen Fenstern, Türen und Gardinen, den Schraubstock mit seinem Träger-Brett habe ich auf dicken Schaumstoff gestellt, damit sich keine Geräusche auf den Boden übertragen (hilft wirklich), und in der Tat sagt Marion von den meisten Werkgeräuschen, dass sie sie in ihrem Zimmer garnicht hört. (zwei Zimmertüren dazwischen, leise laufendes Radio. Aber das mit der Trennscheibe und das Hartlöten und Schweißen lässt sich nun mal nicht drinnen machen. Weil das gesundheitsschädliche Abgase verursacht, und deshalb im Freien gemacht werden muß. Und wenn mal was heißes vom Tisch fällt, landet es besser auf Betonboden, als das PVC zu beschädigen.

Trotzdem sind alle Maßnahmen nicht genug, und man wird immer noch von Nachbarn ausgebremst. Das nervt.

Dabei hab ich eigentlich Verständnis dafür, dass jemand der grade mit Freunden auf dem Balkon sitzt durch Lärm gestört wird.

Das Problem ist, wenn jemand „jetzt nicht“ meint und ich verstehe nur „gar nicht“.

Nachtr.2014: Im Moment sind es eher die Uhrzeiten, in meinem Tagesablauf und die viele Müdigkeit, die mich daran hindern mit meinen Projekten voranzukommen, als dass ich nicht genug Lärm machen könnte.

Männer bringen sich um, weil sie keine Liebhaber sein dürfen, Frauen bringen sich um, weil sie keine Liebhaberinnen sein dürfen und die verfluchte Kirche mit ihrer Moral verhindert, dass sie zusammenkommen dürfen.

Sicher ist es nicht gerecht, wenn Eltern sich von ihren Kindern immer neue Sachen wünschen können, wie von einem Wunschbrunnen. Aber vielleicht gibt es doch Verhältnisse, die eine weit verbreitete Auffassung stützen können: Dass man als Vater das Recht habe, sich eine (!) Sache von seinem Sohn oder seiner Tochter zu wünschen: Das nämlich, was man ehrlich geglaubt hat, dass man es von seinem Kind eines Tages bekommen würde, damals, als man die Entstehung seines Wunschkindes in die Wege geleitet hat. Auch wenn man dem Kind das vielleicht nicht zumuten kann, so könnte man zugeben, dass man das als Vater eigentlich gerechterweise verdient hat. Ich weiß nicht recht, was ich von dieser Auffassung halten soll, aber ich habe den Eindruck, dass sie relativ verbreitet ist.

Über die Tricks der Dreckwerfer:

gewöhnliche Dreckwerfer haben es darauf abgesehen, dass andere glauben, man wäre ein schlechter Mensch.

Die Oberklasse aber zielt darauf, dass man selber es glaubt. Wie das geht:...

Einfachste Methode: Man schüttet Dir ein Pülverchen ins Bier, damit Du einen Blackout hast, und erzählt Dir hinterher eine ausgefeilte Lügengeschichte, was Du angeblich alles getan hast. Verschlimmerte Variante: Man provoziert Dich im Suff und filmt dann, was Du alles tust. Die Provokation hält man schön aus dem Bild raus. Und dazu erdichtet man dann gleich noch schlimmeres. Und erklärt Dir, man wolle es Dir zuliebe geheimhalten wenn Du....

Ein Blackout kann aber nicht nur durch Pülverchen herbeigeführt werden. Es geht auch mit gezielt auf Dich zugeschnittenen Versuchungen, Die man dann noch mit Andeutungen untermauert, von denen man Dir hinterher erzählt, es wäre Dein Wunschdenken gewesen, niemand hätte etwas andeuten wollen und Du solltest Dich gefälligst etwas zusammennehmen. Salz in die Wunden streuen, ohne sich dabei erwischen zu lassen, dass man es mit Absicht tut, sozusagen. Einem das Gefühl geben, man sei es, mangels Bereitschaft zum Kampf gegen den inneren Schweinehund, selber schuld, dass man an was auch immer leidet. Einem das „schenken“, was man sich am meisten wünscht oder zumindest anzunehmen verpflichtet wäre, aber bewußt so, dass man es aus irgendeinem verfluchten Grund nicht annehmen kann, weil man sich aus gutem Grund vor irgendetwas fürchten muß. Und einen dann auslachen, weil man schwach ist.

Und zu solchen Verteidigungen wie dieser hier, wenn der Dreck nicht kleben geblieben ist, weil Du genug Verstand hattest, erzählen sie dann der Mitwelt, Du solltest Dich was schämen für so blöde Ausreden und Du hättest ja nichtmal Unrechtseinsicht.

Oder man durchforscht Deine Vergangenheit nach ungewöhnlichen Details. Irgendwelche dramatischen Entscheidungen, die Du mal getroffen hast. Da es meistens schmerzliche Dinge sind, die einen zu dramatischen Entscheidungen zwingen, sucht man diese zu vergessen. Nach ein paar Jahren erfolgreich. Anschließend erzählt man Dir von lauter schlechten Menschen, die sowas aus niedrigen Beweggründen getan haben. „Moment“, sagst Du, „es gibt auch gute Gründe“. Ja, welche denn? Und dann stehst Du da, weil Du sie erfolgreich vergessen hast. Ich gehe davon aus, dass alle meine vergangenen Entscheidungen richtig und wichtig waren, wenn ich mich nicht mehr erinnern kann.

Ja, und dann steht man in der Schufa und die benutzen dieses unverschämte Wort “Bonität” Aus dem lateinischen übersetzt bedeutet das etwa, dass Du Scheiße bist. Und Du weißt nicht mal mehr den guten Grund, warum Du damals die Zahlung verweigert hast. Aber das geht ja nicht so an die Ehre, weil jeder weiß, dass DIE die Schweine sind.

Wenn Du Dich aber verteidigen mußt, weil Du vor 30 oder mehr Jahren etwas getan hast, das nach Meinung Deiner Freunde von einer verächtlichen also verachtenswürdigen, Mentalität zeugt, und Du weißt nicht mal mehr, warum das damals so sein mußte, dann stehst Du dumm da. Leider sind Freunde ja meistens zu dumm, um selber zu begreifen, dass man nicht rechtmäßig als Mitglied ihrer Gesellschaft für etwas bestraft werden kann, das man - damals als Mitglied keinerlei Gesellschaft - irgendwann mal getan hat. Bis hin zur Verteidigung der Notwendigkeit irgendwelchen Märtyrertums für unsere Würde, ist die Palette der Fettnäpfchen groß, in die man gezielt hineingesteuert werden kann.

Und, und , und. Das ist die Oberklasse.

Der Schweine.

Und der größte Black-Out ist sozusagen der Black-In den man als Kind hat, wenn einem die Eltern/Kirche/Schule/Medien sagen, dass man ein schlechter Mensch ist. Weil man Dinge tut/denkt/fühlt, die jeder normale Mensch tut, was man aber als Kind nicht weiß. Moralische Überforderung in einer Welt des Scheins.

Und dann müßt ihr euch vorstellen, dass jemand im Dauerfeuer von solchen Machenschaften steht, wo er auch hingeht, weil er die Massenmedien gegen sich hat. Dann habt ihr meinen gegenwärtigen Seelenzustand seit 30 Jahren.

Einiges was auf dieser Website steht sind daher nicht Erinnerungen sondern Rekonstruktionen. Dann sag ich allerdings auch nicht: das war so und so, sondern wenn diese Situation ist, dann mag jenes vernünftig sein. Oder so ähnlich.

Ist übrigens logisch: Wenn man auf eine der Gemeinheiten dieser Gesellschaft stößt, dagegen protestiert, auf seiner Meinung besteht, da man kein Gehör findet und sie logisch zu einem moralischen Gedankensystem ausbaut, so wird dieses Gedankensystem logischerweise diametral konträr zu dem in den Massenmedien sein, denn die sinds ja die diese falschen Meinungen verbreiten, auf denen diese Gemeinheiten beruhen. In dieser Situation wird das, was in den Massenmedien steht zur gezielten Beleidigung, und man bekommt sie auch von seinen idiotischen Mitmenschen zu hören, die ja die Medien konsumieren.Wenn ihr wüßtet, was ich auszustehen habe! Als ich mich noch für einen normalen Menschen hielt, hätte ich mir sowas nicht entfernt vorstellen können. Übrigens: Durch ein paar neue Freunde und Gesinnungsgenossen ist es besser geworden.Vor allem aber durch die Website.

Da meine Söhne mir vertraut haben, sind sie vom faschistischen System mitvernichtet worden. Ok, na,ja, sie leben noch. Aber wie. Die Nazis haben einfach schneller „geschossen“und kaputtgemacht, als ich erklären konnte.

Ich fühle mich belästigt mit Synchronterminen.

Auch wenn ich nur einen Termin in der Woche habe, oder nur einen wirklich wichtigen im ganzen Monat, ich kann mich fast schon darauf verlassen, dass wenn es ein Termin ist, auf den ich mich freue, irgendjemand einen anderen unangenehmen, aber unabweisbaren Termin auf das gleiche Datum packt. Und wenn ich keinen habe, dann hat Marion einen, so dass ich die Wohnung unbewacht lassen muß.

Zwar kann ich mich auf die Funktion des elektronischen Schlosses verlassen,aber nicht darauf, dass nicht jemand aus meiner Familie ein Fenster offen stehen lässt. Trotz aller Ermahnungen. Da ist die Wirkung des Schlosses dann recht begrenzt, wenn man garantiert länger von zu Hause weg ist und das Fenster steht offen.

Wie bei den Schnapszahlen auf dem Kontostand denke ich, habe ich gute Chancen, dass das aufhört, nachdem ich das hier veröffentlicht habe.

Ich gehe ungefähr 2 bis dreimal im Jahr überraschend zum Arzt. Ich halte das vorher geheim, so gut ich kann. Sage auch in der Wohnung nichts darüber. Ich will verhindern, dass, wenn ich dort ankomme, der Arzt schon auf mich (also auf meine Persönlichkeitsmerkmale, Standardsprüche usw.)scharfgemacht ist wie ein Kampfhund und mich deswegen absichtlich falsch behandelt. Aber den Wanzen bleibt es nicht verborgen: Wenn ich vor der Tür des Arztes stehe, hängt dort ein Schild, dass dieser grade 2 Tage abwesend ist. (Schulung, oder irgendsowas.) Soweit ich mich erinnere ist das in den letzten 3 Jahren ungefähr 5 von 7 mal passiert. Das ist mit keiner Statistik mehr wegzuerklären. Nur leider habe ich nicht Buch darüber geführt. In den letzten 3 Monaten hatte ich 2 von 2.

Kein Mensch mit Verstand wird leugnen, dass soetwas möglich ist. Es gönnt mir nur keiner, dass ich so wichtig bin, dass das bei mir der Fall ist. Wäre ich ein italienischer Staatsanwalt, der die Mafia bekämpft, würden alle das normal finden. Dabei geht es bei einem No-Name-Patienten sogar noch viel einfacher. Aus irgend einem Grund hat mich irgendsoeine Mafia aber zum Übungsterrain ausersehen. Oder gibt es wirklich Leute, die so spießig sind dass sie sowas wegen meiner Persönlichkeit tun und die obendrein keine Ahnung davon haben, dass ungefähr eine Million Leute in Deutschland so frei denkt, wie ich?

Wenn Du etwas sagst, das sie ärgert, die , die das Sagen haben, dann tun sie dir einfach (noch) etwas an. Noch etwas schlimmeres vielleicht sogar. Aber etwas von der Art, wo jeder abwinkt und sagt: “Der ist verrückt” wenn du dich darüber beklagst. Dann bist Du geknebelt. Das nennen sie Psychiatrie und Justiz. Das machen sie unter sich aus.

Bei einer schwarzen freundlichen hübschen jungen Frau kein Rassist zu sein, ist einfach. Was ist aber, wenn man als Weisser eine Geliebte verliert, weil sie einen bestimmten Schwarzen aus irgendeinem Grund besser findet und man am liebsten mit allem zuschlagen möchte, was einem zur Verfügung steht. Da ist es dann schwer, kein Rassist zu sein. Fast möchte ich sagen, in der Situation ist man Rassist, wenn man kein „Rassist“ ist. Fast. Aber auch, wenn einen die Farbe nicht stört, will man sich ja nicht unbedingt mit jedem gemein machen. Sowas sollte außerdem irgendwann vorüber gehen. ... Und überhaupt brauchen wir eine Organisation, die dafür sorgt, dass jeder immer jemand zum lieben haben kann. Dann freut man sich vielleicht statt dessen, dass die ex-Freundin mal was neues erlebt.

Wie mein großer Sohn in das Gymnasium gekommen ist, hat der Direktor bei seiner Rede gleich gesagt: “Wer hier nichts lernen will, ist hier verkehrt.” Prima, dachte ich, er will ja was lernen, dann ist er hier richtig. Es hat sich aber dann rausgestellt, dass er dann doch nichts lernen wollte, genau, wie all die anderen. Ich hab ihn aber nicht gezwungen, so zu tun, als ob er's wollte. Ich meine, Disziplin ist eine tolle Sache, aber selbstverständlich unter dem Vorbehalt der Freiwilligkeit.Die anderen mußten aber offensichtlich so tun. Es ist aber verdammt schwer, etwas, das man freiwillig tut, weiter freiwillig zu tun, wenn einem niemand glaubt, dass man's freiwillig tut. Und das haben die, die's unfreiwillig taten, dann auch nicht getan, denn natürlich haben sie von sich auf andere geschlossen.

Wenn Pädagogen wie dieser Bueb von Disziplin reden, klingt das prima, weil man daran denkt, wie Disziplin einen selber aufrecht hält in Auseinandersetzungen mit der Gesellschaft, die man sonst schon längst verloren hätte. Oder einen über Durststrecken trägt bei einer langwierigen Arbeit. Was man aber nie vergessen darf ist der Pferdefuß: Bueb redet von jungen Leuten, die in aller Regel nur unfreiwillig zur Schule gehen. Dafür sorgen schon die ehrgeizigen Eltern. Also meint seine “Disziplin” in der Realität nackte Repression. Davon gibt es schon viel zu viel. Sowas sollte vielleicht doch lieber nicht Kultusminister werden. Erlebnispädagogik? Ja, prima, aber was hat davon der Schüler, der den Joker ja, oder nein sagen zu können nicht mehr in Händen hält? Für den ist das nur Persönlichkeitsraub. Keine Drogen? Drogenkontrollen? Wer wirklich was lernen will, wird freiwillig darauf verzichten, weil die Drogen dabei stören. Wozu also Kontrollen? Damit man die Unfreiwilligen entdecken und befreien kann? Befreien ist gut, aber wohin befreien? Ins gesellschafltliche Vakuum, ins Lust-Vakuum? Das ist keine Alternative. Wir müssen erst mal unsere Erwachsenen – Welt so gestalten, dass die Kinder Lust bekommen, uns in diese Welt zu folgen. Dann ist das mit der Freiwilligkeit kein Problem. Statt dessen erzählen wir unseren Kindern, wir Erwachsenen würden uns gegenseitig fressen, wie die Wölfe: Homohominilupus usw. Bis sich das geändert hat, soll der Bueb mal die Klappe halten, mit seiner Disziplin.

Ich möchte hier mal ein gutes Wort einlegen, wegen der schrecklichen psychischen Leiden, der sogenannten Judas-Ziegen. Das sind unfruchtbar gemachte, leuchtend orange angesprühte mit einem Halsbandfunksender versehene Exemplare der Gattung Ziege, die dazu mißbraucht werden, ihresgleichen aus verzweifelter Einsamkeit aufzuspüren, worauf die neu gefundenen Herden-Genossen alsbald wieder vom Hubschrauber aus abgeschossen werden und die Judas-Ziege wieder einsam zwischen den Leichen ihrer ehemaligen Gefährten steht. Nichts und niemand ist so gut darin, versteckte einzelne Ziegen auf den Galapagos-Inseln aufzuspüren, wie verzweifelte einsame Artgenossen. Einmal in der Woche kommt der Hubschrauber, peilt die Halsbandsender an und tackert alles nieder, was nicht orange ist. Es gibt keine Ziegen mehr auf Galapagos. Das Schildkröten-Reservat ist wieder ziegenfrei.

Oft komme ich mir auch vor, wie so eine Judas-Ziege: Ich leide schrecklich unter Einsamkeit, in dieser verächtlichen Fernseh und Fassaden-Welt und sobald ich mal etwas schönes finde, das ich liebe, wird es unbarmherzig zerstört, weil ich ja ständig überwacht werde, mit Abhörgeräten, Ferngläsern Überwachungs und Manipulationsmannschaften. Ich lebe also in dem ständigen Bewußtsein, dass ich für genau das, was ich am meisten liebe, das größte denkbare Unglück bin. Vor ein paar Tagen habe ich zufällig eine versteckt wachsende Hanf-Pflanze gefunden. Ich habe sie mir angeguckt und habe sie stehen lassen. Und ich habe innerlich in meiner Vorstellung die Freude des heimlichen Gärtners über diese schöne Pflanze geteilt. Da habe ich mich dann ein bischen zugehörig und nicht so alleine gefühlt. Ich habe zuhause kein Wort gesagt, habe nicht mal Marion von meiner tollen Entdeckung erzählt, da ich das Geheimnis nicht mit den Abhörgeräten teilen wollte.Nicht ein Wort. Einen Tag später bin ich noch einmal dort vorbeigegangen. Die Pflanze stand noch da. Heute ging ich mit Marion aus. Draußen hab ich ihr davon erzählt, ich dachte, da hört es ja keiner. Aber als wir an der Pflanze vorbeikamen, war die Pflanze weg. Ausgerissen, verschwunden. Offensichtlich bin ich von meinen Bewachern dabei beobachtet worden, wie ich ihr Aufmerksamkeit geschenkt habe. Scheiß Nazis.

Es sind ja nicht nur die Drogen, es ist auch Sex, geistige Freiheit und alles andere, was Freude macht, ohne noch vom letzten Spießer erlaubt und deshalb würdelos zu sein. Es ist ja nicht das erste Mal, es ist das hundertste Mal.

Tja, aber was macht man in der Situation? Eigentlich kann man sich nur noch umbringen, um das, was man liebt zu schützen. Ich habe aber noch von keiner Judas-Ziege gehört, die freiwillig in den Abgrund gesprungen ist.

Bemerkenswerte Parallele in der biblischen Geschichte, dass Judas Jesus ausgerechnet durch einen Begrüßungs-Kuss verrät. War der biblische Judas vielleicht in Wirklichkeit auch nur ein unfreiwilliger Verräter und die Geschichte ist nur ein bischen durcheinandergekommen? Die Römer waren schließlich alles andere als doof. Von Unterdrückung verstanden sie was.

So.27.1.08 Habe heute Tatort geguckt. Ballauf und Schenk ermitteln in der „Pädophilenszene“. Die Zumutung, sein Kind selbst aufzuziehen, ist nicht grade verlockend für einen Mann in Deutschland heutzutage: Es gibt eben keine zwei Arten von Liebe: Eine für Kinder und eine für Erwachsene. Wenn ein kleines Kind traurig ist, möchte man es in den Arm nehmen. Berühren. Es schadet auch nichts, wenn das Kind lernt, dass es gut ist, traurige Menschen in den Arm zu nehmen. Statt dass es dadurch verstört wird, dass beides aus für das Kind völlig unverständlichen Gründen mit unterschwelliger Aggression beantwortet wird. Weil das ja was mit „Sexualität“ zu tun hat. Ich meine, manchmal braucht ein Mensch einfach so eine richtige Liebeskur. Man bringt ja sein Kleinkind dafür nicht in den Massagesalon. Klar, im Einschulungsalter irgendwann kommen Kinder dann in die Phase, wo sie unabhängig sein wollen. Und müßen. Wo jede Einmischung eine Demütigung ist. Das muß man respektieren. Sie sollen ja auch selbständig werden. Ein Kind bis dahin aus vollem Herzen und ohne heimliche Aggressionsgefühle zu erziehen ist aber für einen Mann unangemessen schwer heutzutage. Wenn z.B. so ein Kind dauernd schreit, dass es in den Ohren und vor allem in der Seele wehtut und man es nicht auf die einzig effektive Weise trösten darf. Weil das was mit Sex zu tun haben kann.

Ich habe mir auch Gedanken gemacht über Männer, die sich sexuell an Kindern aufgeilen, bzw. mehr oder weniger nur an Kindern aufgeilen können. Erst mal ist das natürlich normal, dass eine Beziehung zu einem Kind auch schon mal erotische Gefühle bei einem Erwachsenen wecken kann. Es ist aber auch wahr, dass man besseren Sex mit Erwachsenen haben kann. Kindern fehlt die Erfahrung, die Kenntnisse über Männer, Liebe, Sexualität und Gesellschaft. Körperliche Ausgewachsenheit ist sicher auch ein Vorteil. Demzufolge müßte Erotik mit Erwachsenen einfach viel öfter zum Orgasmuserfolg führen und deshalb von Natur aus als viel attraktiver empfunden werden. Dieser Naturzustand wird dadurch verfälscht, dass Erwachsene ziemlich furchterregend sein können, und manchmal eben einfach nicht zu erreichen sind, während die Kinder überall rumlaufen und sich für jeden interessieren und vor allem auch nicht so viele Vorurteile haben, wie manche Erwachsene. Außerdem kann man unter Bedingungen der Kindersexprohibition solche lehrreichen Erfahrungen normalerweise auch nur kaum machen. Das heißt: War man eimal geil auf Kinder, bleibt mans immer, weil man gar nicht erst Gelegenheit hat, die Erfahrung zu machen, dass Kindersex eher unbefriedigend für Erwachsene ist. Statt dessen wird man noch durch diverse Hetze und Verbote scharf gemacht. Aber vielleicht ist das ja der tiefere Sinn: Dass Kinder begehrt werden und ein kräftiges Selbstwertgefühl entwickeln.

Ich denke auch, dass all diese sogenannten Pädophilen völlig normal sind, dass nur die perverse Gesellschaft mit ihrer Gewalt die Weichen so gestellt hat, dass der Geilheitszug eben auf das Kindergleis fährt. Schon ein Skandal, dass unsere angeblich aufgelärte Gesellschaft Männern so etwas antut. Noch schlimmer aber, dass diese Gesellschaft anschließend auch noch Jagd auf ihre Opfer macht und die Sache dadurch auch noch für die Kinder problematisch wird, statt dass die Gesellschaft sich ein bischen anstrengt um die Weichen wieder richtig zu stellen. Das geht angeblich nicht? Natürlich nicht, wenn ihr die auslösenden gesellschaftlichen Mißstände nicht wenigstens vor Ort beseitigt. Aber dann würden ja alle „pädophil“ werden wollen, wenn man dafür eine Frau kriegt... Aber da zeigt sich das eigentliche Problem: Wir haben überhaupt keine Sexualordnung. Nur Verbote, aber keine Gebote. Nicht mal ein Versorgungsgebot für den Staat.

Meine intellektuelle Auffassung von Liebe ist aber mehr von Hippies und Kommune geprägt, als von unserer Spießergesellschaft gegenüber der ich ebensoviel Furcht, wie Verachtung empfinde. Damals hieß es: Make love, not war! Das war zwar nicht mit Strafe bedroht, aber wenigstens ein Gebot.

Der obenerwähnte Tatort-Film war gut: Man sah den Kommissar Schenk, der am Anfang dicke Töne gegen Kinderficker gespuckt hatte, am Ende auf dem Spielplatz mit seiner kleinen Enkeltochter auf dem Schoß und man konnte ihm ansehen, daß er sich nach der Auseinandersetzung mit der ganzen Geschichte so richtig ungemütlich fühlte in dieser verfänglichen Situation. (Schoßsitzen) Ich meine, der Typ ist clever und lässt die Kleine nichts merken, aber am liebsten hätte er sie weit weg geschickt mitsamt den Problemen. Da muß man sich doch fragen, ob in Deutschland eigentlich die richtigen Leute das Sagen haben. Na, ja, immerhin, sie haben diesen Film gemacht.

Ich finde, man muß sich gegen sowas wehren. Kann man aber nicht. Man verliert immer. Man hat ja das Motiv...

Wie man auch über das ganze denkt, das wichtigste bei der Sache ist wohl in der Praxis, dass man aus der Sexualität der Kinder kein Kriegsgebiet macht und wenn die anderen da einen Krieg anfangen, dann darf man, wenn man den Kindern keine Probleme machen möchte, da leider nicht hingehen, auch wenn es schade um manches ist, was möglich gewesen wäre. Dass man diesen Kriegshetzern aber nichtmal wiedersprechen darf, íst wirklich zu viel verlangt.


Im Grunde bin ich eins von diesen Kindern gewesen, denen man sozusagen den Pimmel beim Pinkeln gehalten hat, weil man geglaubt hat, sie kriegen das nicht selber zustande. Und wenn mir die minderjährigen Räuberchen aus dem Hochhausviertel mit Gewalt die Hose runterzogen, war das angeblich viel schlimmer, als wenn sie mich schlugen, was auch schon mal vorkam. Wenn ich mich aber mal gegen jemand wehren konnte, dann durfte ich nicht, weil das nicht gentlemenlike war. Alle Entscheidungen wurden für mich getroffen und da ich nichts zu entscheiden hatte, wurde natürlich auch alle Arbeit für mich gemacht. Eigentlich hatte ich als Kind nur eine Aufgabe: Mich auf die Funktion als Repräsentant einer vornehmen Familie vorzubereiten. Kein Wunder, dass sich die Jungs für meinen Pimmel interessiert haben. Würde war für mich schon vorgesehen, aber was das war, wollten andere ganz alleine bestimmen. Mit brutaler Gewalt. Niemand ist auch nur auf die Idee gekommen, mich mal zu fragen, was ich darunter verstehe. Für eine ehrliche Antwort wär ich auch sowieso bestraft worden.

Tja, wenn ich selber dieses Spiel gespielt hätte, um meinen Pimmel für die Mädchen interessant zu machen, das wär ja sicher schlau und lustig gewesen. Ich war aber nichts weiter, als der passive Gegenstand dieses Spiels, das ich überhaupt nicht begriff. Wie gesagt: Man dachte, ich hätte es nötig. Dass man mich aber damit ausgestopft hat, wie eine Trophäe und in dem Riesenpimmel überhaupt kein Leben drin war, hat leider niemand begriffen. Ja, es hat ein oder zwei Frauen gegeben, die darauf reingefallen sind, aber auf die konnt ich gar keinen hochkriegen, weil sie sich nur für das ausgestopfte Ding interessierten und nicht für meinen wirklichen Pimmel, der ganz, ganz klein war und so gerne geliebt worden wäre.

So ein von Mama und anderen umkämpftes Kriegsgebiet von einem Pimmel überhaupt aus der Hose zu holen, ist im Grunde etwas, was man niemand antun kann, die man gerne hat. Das, worum es immer Streit gibt, lässt es nicht als wahrscheinlich erscheinen, dass man geliebt wird.

Ich habe jetzt ja auch selber als Vater die Erfahrung gemacht, als Helfer bei den Schulaufgaben meines Sohnes und Problemebesprecher abgelehnt zu werden und ich bin zu dem Schluß gekommen, dass Eltern ihren Jungs bei überhaupt nichts ungefragt helfen sollten.

Entsprechend dem Pfadfindermotto „allzeit bereit“ lasse ich mich bei Gelegenheit auch mit Leuten sexuell ein, die ich eigentlich nicht so attraktiv finde. Aber es ist logisch, dass das notwendig ist, wenn überhaupt etwas zustande kommen soll, denn einer oder eine ist schließlich immer der/die weniger attraktive. Und ich halte das, was ich im Sex zu vergeben habe immer noch für ein Geschenk an meine Partner/innen, das zu bekommen ein Mensch glücklich sein kann. Etwas, das ein Mensch dringend braucht, wenn er/sie es nirgendwo anders bekommen kann. Für mich ist Gelegenheit zum Sex soetwas, wie ein Arbeitsplatz, nicht soetwas, wie eine Ware.

Ein Arbeitsplatz, den ich allerdings brauche um mein Dasein als guter Mensch vor mir selbst zu rechtfertigen. Zugegeben.

Ich bin überzeugt, dass es viele Menschen gibt, die meine Zärtlichkeit dringend brauchen würden.

Meine, sehr zurückhaltende, Bewerbung mag schon mal lästig sein, aber ich bin, selbst wenn es gegen meinen eigenen Eindruck von dem ist, was mein/e Partner/in gebrauchen könnte, niemals ein Eroberer. Dazu bin ich viel zu eingeschüchtert von endlosen Angriffen irgendwelcher Leute, die mir das Freiertum austreiben wollten.

Wer mich also beschuldigt, mir die Ware Sex gewaltsam anzueignen, liegt sowas von neben der Spur, dass darüber wirklich keine Discussion mehr möglich ist.

Und was heißt sexuell einlassen? Eigentlich nur mehr oder minder, es versuchen, dringesteckt habe ich seit 30 Jahren nirgendwo anders mehr. Es ist eine Schande. (Nicht dass zu allem Übel auch noch das Gerücht aufkommt, ich hätte ja schon..)
Apropos drinstecken: Ich bin beim Sex gar nicht so reinsteck-fixiert, aber dadurch ändert sich die Zahl höchstens von Null auf eins.

Solange man Privatsphäre hat, kann man wenigstens noch vorgeben, man hätte Freunde. Hat man keine Privatsphäre mehr, kann einem jeder Arsch das Gegenteil beweisen. Solange die Leute einem wenigstens noch glauben, man hätte Freunde, hat man seine Würde noch nicht ganz verloren. Denn das ist doch, worum sich unsere Gesellschaft dreht:Wir wollen leben, wir wollen tun und zum Tun braucht man Lust und die kriegt man durch Lob und Anerkennung. Und dazu braucht man Freunde. Hat man keine echten, dann wenigstens unbekannte, theoretische, fiktive oder virtuelle. Das ist die zentrale Frage der Würde in unserem Land. Ohne Privatsphäre hat man nur noch unbekannte Freunde, oder solche, die auch keine Privatsphäre haben. Dafür kann man sich leisten, gewöhnliche Menschen zu verachten.

Gott ist ein treuer Freund. Aber man kann ihn nicht ficken.Nicht so ohne weiteres jedenfalls.

Da wär doch nun mal eine Organisation wie die Staatssicherheit nützlich, die jedem ins Herz blicken kann und dafür sorgen, dass jeder Freunde hat und zwar richtige. Das wär doch mal eine Staatssicherheit im eigentlichen Sinne des Wortes! Sorgt dafür, dass mit Sicherheit alles steht... Na, ja, aber gib unqualifizierten Leuten Macht und sie mißbrauchen sie...

Selbst ich würde mich mit einem Vater wie mir schämen. Nicht, dass ich was gegen den Kerl hätte, aber er wär mir einfach unheimlich im Wege, wenn ich mich jemand vorstellen wollte, weil alle denken würden, ich hätte etwas mit ihm zu tun und alle sich bloß für ihn interessieren würden, statt für mich und weil alle Angst hätten, aus der Gesellschaft geworfen zu werden, wenn sie auch nur mit dem Sohn von so einem was zu tun hätten. Es wäre wirklich besser gewesen, ich hätte würdige Adressaten für meine Gedanken gehabt und wäre nicht gezwungen gewesen, sie im Internet zu veröffentlichen um sie überhaupt unter die Leute zu bringen , kommunizieren zu können und mich vor Verleumdungen und Ängsten zu schützen. Es gibt einfach nicht genug Geist in der Welt, dass jeder originell sein könnte. Selbst mein ärgster Widersacher wird gelegentlich dasselbe sagen müßen, wie ich. Wer das unbedingt vermeiden muß, der hat ein Problem. Dabei habe ich viele meiner schönsten Gedanken garnicht selbst entdeckt, sondern aus Sendungen wie Scheibenwischer, oder aus den Büchern, die ich gelesen habe.

Eines der Probleme, die zu Manfreds Schulniederlage geführt haben, war sicherlich, dass er niemanden gekannt hat, der auch nur annähernd den Respekt vor mir gehabt hat, den ich verdient habe. Weder seine Mutter, noch sein Großvater oder seine Großmutter, sein Onkel, seine Tante und auch nicht die vielen Leute, die einen nach Äusserlichkeiten beurteilen müssen, weil sie einen garnicht kennen. Es ist einfach zu billig und zu einfach, einen bescheidenen und angeblich verrückten Mann zu demütigen. Ich war aber blöderweise der einzige von der ganzen Bande, der all das konnte, was Manfred lernen sollte. Ich würd auch nicht lernen wollen, wie man gedemütigt wird.

Ich frage mich auch, ob ihm jemand was vor Klassenarbeiten in den Tee getan hat, das würde jedenfalls manches erklären. Vielleicht aus Rache für meinen Standpunkt gegenüber Drogen oder vermeintlichem Klassenneid, oder was weiß ich. Wer viele Meinungen hat, hat auch viele Feinde.

Dazu kann ich nur soviel sagen: Mein Sohn hat es überhaupt nicht nötig eure beschissene Schule zu machen, weil ihr Leuten wie uns sowieso keine würdevolle Aufgabe gebt, ganz egal, welche Zeugnisse sie haben, oder nicht. Und wenn ihr ihn unbedingt ausschließen wollt, dann bleibt ihr eben Arschlöcher und Manfred bleibt Computerspieler. So long!

Warum mein von anderen so genannter Verfolgungswahn besonders empfindlich auf bestimmte Dinge reagiert, das liegt daran, dass ich große Erfahrung darin habe, der Gegenstand der Streiche von andern zu sein. Warum man mir Streiche spielt? Nun, warum lutscht sich der Hund den Schwanz? Weil er's kann. Es macht nunmal Spass, anderen Leuten Streiche zu spielen. Das ist ein Naturgesetz und auch bei den Simpsons belegt. Als erfahrenes Opfer von Streichen ist es mein naheliegendes Interesse, dieselben vorauszusehen. Wahrscheinlich sind Streiche, die mich mit minimalem Aufwand maximal lächerlich machen. Wahrscheinlich sind Streiche, mit denen meine Gegner genau ihre Kritik an meiner Person zum Ausdruck bringen, Selbstjustiz üben, mich zwingen, meine Geheimnisse preiszugeben, die ihnen nicht passen. Wahrscheinlich sind Streiche gegen Leute, die man für besonders eingebildet hält: Je größer die Trophäe desto wahrscheinlicher dass jemand sie zu erringen versucht. Bestimmte Dinge sind gradezu prädestiniert als Schutzbehauptung. Sowas glaubt einem niemand. Gelingt es jemand, einem sowas tatsächlich anzutun, kann er praktisch im rechtsfreien Raum tun was ihm Spass macht. Diese Macht soll niemand in Versuchung führen? Streiche an Freitag dem 13. sind besonders wahrscheinlich, weil ich mich lächerlich mache, wenn ich mich darüber beschwere. Steiche, die einen besonders tiefen Eindruck in der Psyche des Opfers hinterlassen oder sonstirgendwie mit einer gottähnlichen Macht verbunden sind, oder die immer wieder in die selbe Kerbe hauen, weil es besonders komisch ist, wenn sich das Opfer nicht mal wehren kann, wenn ein ihm längst bekannter Streich wiederholt wird. Wahrscheinlich sind Streiche, die besonders originell oder unglaublich sind. Da ich viele Meinungen habe, sind die Streiche besonders wahrscheinlich, die mich in einem Punkt angreifen oder mir die Wahrnehmung meiner Recht unmöglich machen, wo ich mich mit meinen Meinungen besonders von anderen unterscheide. Die gefährlichsten und schädlichsten Streiche sind von Leuten zu erwarten, die eine besonders feststehende und unveränderliche Lebensauffassung haben die vielleicht umkämpft ist (so dass ich auch stellvertretend für andere noch was abkriege) und die ich mit meiner Lebensauffassung bis auf's äußerste provoziere und die sich dann an mir mit viel Aufwand abreagieren, ohne mich auch nur wirklich zu kennen. Das sind für mich Nazis und Leute, die in Kirche Friedhof und Schützenverein gehen, hysterische Mütter, die Leserschaft, für die unsere Werbezeitungen immer Skandalberichte über junge Leute und andere unterprivilegierte wehrlose Opfer schreiben um ihre Quote zu verbessern,sowie die ganze Bande, die davon lebt, dass sie angeblich anderen “hilft” die psychische oder soziale Probleme haben.Wahrscheinlich sind Streiche, die aus der Sicht gewisser Leute eine Revanche darstellen könnten. Komisch ist nur, dass ich (fast) nichts tue, aber sich dauernd Leute an mir rächen. Da hat mich wohl jemand verleumdet.

Streiche“ sagt man normalerweise zu Sachen, die komisch gemeint sind. Viele dieser kriminellen Angriffe sind aber sicher auch bitter ernst gemeint.

Wenn nun ein Unglücksereignis passiert, und zu dem Ereignis passt genau das Profil einer mir bekannten Tätergruppe,oder es trifft allzu unwahrscheinlich gut, dann steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass es sich nur um vorgetäuschte Zufälligkeit handelt. Gott hat mir zwar keine Garantie gegeben, dass mir kein Unglück passieren kann, er hat mir aber auch nicht verboten, aufzupassen, dass mich keiner verarscht. Horaz hat sich auch zu dem Thema geäußert: Celsae graviore casu decidunt turres, feriuntque summos fulgura montis.

Liebe zu dritt? Ist schlicht und einfach eine mathematisch berechenbare Notwendigkeit in einer Gesellschaft, die zu Recht menschlich genannt werden will. Aber es müßen nicht unbedingt alle drei gleichzeitig beim Sex anwesend sein, bzw. gleichzeitig mitmachen.

Es demütigt und ärgert mich, zu einem Arzt gehen zu müssen, der in seinem Wartesaal einen Zettel aufhängt, in dem er Sozialismus als Schimpfwort benutzt. Normalerweise würde ich so jemand bei mir aus der Wohnung schmeißen. Aber man hat nicht wirklich die Wahl, zu welchem Arzt man geht. Ärzte können sich ihre Patienten auch nicht aussuchen, aber welcher Patient würde sich mit politischer Propaganda zum Arzt wagen? Ärzte können sich da wohl ein etwas unbeschwerteres Gemüt leisten.

Der Boxsack: In unserem Flur hängt ein selbstgenähter Boxsack. Leute, die uns nicht kennen und den da sehen, glauben immer, ich übe da Leute verprügeln was ich früher oder später auch in die Tat umsetzen würde. Dementsprechend sei mein Charakter aggressiv, menschenverachtend und gefährlich. Diese Leute denken dann, dass ich mir beim Einschlagen auf den Boxsack vorstelle, wie jemand wimmernd und in Todesangst vor mir am Boden liegt. Stimmt überhaupt nicht. Ich empfinde, dass der Boxsack ganz genau weiß, dass ich ihn schlagen muß aus Gründen, die alleine in meiner Person begründet sind und mit ihm überhaupt nichts zu tun haben und ich liebe ihn gefühlsmäßig, weil er bereit ist, das zu erdulden, ohne mein Gewissen zu belästigen.

Vielleicht ist das ja ein heimliches Naturgesetz der Psychologie: Was man ungehindert schlagen kann, das liebt man auch. (Boxsäcke, Frauen, Schimpfwörter,Kinder... ) Wird man dafür bestraft und traut sich nicht mehr, dann hasst man sie eben. Was nun besser ist? Ich denke, das kommt auf die Situation und die Beziehung an: Darüber hätte ich wirklich seitenweise zu schreiben, das kann ich jetzt nicht so auf die Schnelle.

Ich denke es gehört schon zum mindestens gefühlsmäßigen Wissen der meisten Männer und auch erfahrener Frauen, dass Rechtsübergriffe durch den Partner unter vier Augen etwas mit Lust und Liebesglück zu tun haben können. Vertrauen beweisen z.B. Sich etwas ungefragt herausnehmen, um etwas anderes leisten zu können, oder etwas verständlich machen zu können z.B. Soweit gut. Was mich stört sind Trittbrettfahrer, die auf dem unaufgeklärten Wissen der Menschen mitfahren und möglicherweise böses oder sehr schädliche Dummheiten im Sinne führen. Denn grade weil die Menschen es nicht so genau wissen, kann man ihnen alles mögliche als “Hilfe” andrehen, oder mit der “Analogie” zwischen Privatleben und Staat argumentieren und politische Unterdrückung rechtfertigen. Und dazu braucht man all das nicht mal explizit auszusprechen, Andeutungen reichen, denn es handelt sich ja um ein Tabu-Thema. Oder man verkauft damit schlicht und einfach irgendeine Drecks-Ware.

Ich finde es sehr hässlich, wenn man Erwachsene sieht, die ihre Kinder in der Öffentlichkeit züchtigen, oder Prügelstrafen für eine gute Sache erklären. Erziehung darf nicht nur aus Repression bestehen. Nun ist es aber so, dass Eltern Nerven haben, auf die die Kinder ihnen gehen können, kleine Kinder aber keine, auf die die Eltern ihnen gehen sollten. Erwachsene müssen sich schon mal irgendwie Respekt verschaffen können. Und wenn man ganz haarspalterisch ist, dann geht es auch nicht ganz ohne körperliche Gewalt. Und erst recht können es nicht alle Eltern mit dem gleichen Minimum. Das finde ich schon ok. Solange Eltern genug Verstand besitzen ein gewisses Maß zu wahren und kein Prügelgesetzbuch aufstellen, würde ich da nicht eingreifen um nicht alles noch schlimmer zu machen. Es sind ja nicht eigentlich die Schläge, die schaden, es ist die Anmaßung, als Erwachsener das Recht dazu zu haben, was den Kindern ein falsches Rechtsverständnis vermittelt. (Es gibt in Deutschland kein irgendwie geartetes Recht für irgendjemanden, jemanden zu schlagen.) Wenn Kinder in das Schulalter kommen und eine eigene Persönlichkeit in Abwesenheit des elterlichen Einflussbereiches behaupten müssen, sollten sie sich auch ihrer Würde bewußt sein. Aber auch dann gilt noch: Wer viel Verantwortung zu tragen hat, (Erwachsener)darf nicht mit demselben Maß gemessen werden, wie jemand der eigentlich folgenlos machen kann, was er will.(Kind) Einer Familie kann in Deutschland weitaus schlimmeres passieren, als dass die Mitglieder gelegentlich gewalttätig gegeneinander werden.

Nachtrag 05/2009:

Obwohl ich davon überzeugt bin, dass Gewalt in einer Beziehug etwas ist, das eine gegenseitige Abhängigkeit schafft und deshalb nicht dazu führen muß, dass Menschen in dieser Beziehung unglücklich sind (Der bekannte Fall:Frau wird geschlagen und niemand begreift, warum sie sich nicht scheiden lassen will) Trotz dieser Überzeugung muß ich sagen, dass meine eigenen wenigen Versuche in meiner Lebensgeschichte meine Beziehungen durch Gewalt zu regulieren eigentlich nicht funktioniert haben.

Ich frage mich also, was eine „Regulierungs“-Theorie wert ist, die auf Voraussetzungen beruht, die in der Praxis eigentlich niemals existieren. Das Leben mit seiner Frau oder Familie auf einer einsamen Insel, wo kein Gesetz herrscht ist eben etwas ganz ungewöhnliches.

Ich bin zum Beispiel der Auffassung, dass niemand etwas zu essen braucht, das er nicht mag. Wenn man aber in der Küche geschuftet hat, um etwas leckeres zu produzieren, dann finde ich es ärgerlich, wenn Kinder das ablehnen, ohne auch nur probiert zu haben, oder wissen zu können, wie es schmeckt. Dass Kinder die Freiheit, nein zu sagen für etwas wichtigeres halten, als etwas leckeres zu essen, mag noch angehen. Dass aber Erwachsene, die aufgrund der Art ihres Zusammenlebens füreinander verantwortlich sind, sich gegenseitig seelisch verletzen und kaputtmachen, weil keiner von ihnen in der Lage ist, etwas durchzusetzen, was jetzt eben einfach sein muß, ist nicht mehr einzusehen. ---Trotzdem: Ich bin damit gescheitert. Gewalt ist nun mal gesellschaftlich geächtet, weshalb man damit auch nichts erreichen kann, da man ja ob man will, oder nicht, in der Gesellschaft lebt. Was dieses Problem anbetrifft, ist es ganz praktisch, verheiratet zu sein, oder sonst etwas zu haben, an dem man gemeinschaftlich arbeiten muß. Weil dadurch gegenseitige Abhängigkeiten entstehen, die es einem vielleicht ermöglichen, das nötige durchzusetzen. Wobei man die Gesellschaft auf seiner Seite hat. Zumindest ist es ja recht umständlich, sich scheiden zu lassen. Und nachdem man erst erklärt hat, dass man will, haben andere auch weniger Verständnis dafür, wenn man die Konsequenzen nicht tragen will. Auch wenn ich nicht denke, dass jedermann aufgeklärt sein muß, finde ich es andererseits nicht gut, wenn jemand mit einer Eheschließung hereingelegt wird. Ich habe überhaupt kein Verständnis für Leute, die soetwas komisch finden.

Der Boxsack liegt jetzt in der Ecke, im Winter vor der Türritze als Dichtung. Kein Bock mehr. Das ist aber jetzt nicht gleich ein Dementi für alles andere.

Unwahr ist, dass es irgendeinen Sinn macht, wenn man geil auf einen Porno ist, sich diesen nicht anzusehen (usw...), ganz egal, welches Verbrechen darauf abgebildet wird. Wenn man nämlich geil darauf ist, ist das Unglück leider schon passiert. Hinsichtlich Pornos, auf die man geil wäre, wenn man von ihrer Existenz wüßte, ist die Discussion schon etwas umfangreicher. Immerhin ist jeder selbst in der Lage, sich etwas auszudenken, und die Schwelle vom Selbstausgedachten zur Tat ist sicher viel niedriger, als die vom Porno zur Tat. Im Dunkeln ist nämlich gut munkeln und im Hellen, wo Licht auf den kriminellen Gedanken fällt, ist man lieber vorsichtig und es ist auch nicht mehr so befriedigend. Für die Gesellschaft ist es dann besser, man sieht ihn. Für den Einzelnen, vorausgesetzt, die Tat geht gut aus, wäre es natürlich besser, nicht von der Existenz eines solchen Pornos gewußt zu haben. Aber: ---soviel auch für das Natürliche spricht--- solche Taten gehen nicht immer gut aus.

Zu meinem Schutz muß ich auch etwas persönliches zu dem Thema ergänzen: Ich will damit keineswegs sagen, dass ich auf jeden Porno geil wäre, ganz egal, welches Verbrechen. Man macht nicht kaputt, was man besitzen will, das ist seine Auffassung. Und wer damit droht, ist ein Würstchen. Eventuelle Gewalt muß dazu geeignet sein, Anerkennung vom Opfer zu erringen. Wenn Du Dir sicher bist, dass Deine Anerkennung nicht mit Gewalt zu erreichen ist, hast Du schon deshalb nichts zu befürchten. Ebenfalls nicht: alle Personen, zu denen ich bewundernd aufblicke. Aber jammern über die Gewalt anderer, ihnen trotzdem gehorchen, aber mir dann “nein” sagen, wenn ich mir Mühe um Dich gebe, und Du diese Mühe auch akzeptierst, das geht nicht. Aber auch in diesen Fällen kann ich leider meist nicht tun, was er gerne möchte. Außerdem kann man Gewalt auch zur eigenen Ertüchtigung verabreden. Darin steckt großes Befreiungspotential. Und wer ist nicht gierig auf Freiheit in diesem Lande? Ansonsten kann er sich in der Liebe auch sehr gut jemand anderes unterordnen, was aber natürlich voraussetzt, dass die/der Betreffende auch dafür sorgt, dass es Sex gibt. Also bitte: Ich bin kein Monstrum. Aber auch kein Schaf. (Eher ein braver Mann, dem man alle Zähne gezogen hat, weil man ihn erfolgreich als bissigen Hund verleumdet hat, was man eigentlich selber war)

Wer auch immer restriktive Sitten erlässt, um Frauen vor Sexueller Belästigung zu schützen usw.-- An eins muß er denken: Es ist unerlässlich, dass ein für jedermann gangbarer Weg zur Anbahnung sexueller Beziehungen erlaubt und erhalten bleibt.

Sonst wird ihm das Ding früher oder später um die Ohren fliegen. Hoffentlich.

Hier hat der HTML-Editor aus irgeneinem Grunde die Titelzeile wiederholt, und ich kann sie im Moment nicht entfernen, ohne sie oben auf der Seite auch zu entfernen. Eigentlich ist das was hier steht ziemlich weit unten auf der Seite, also eher das ältere weniger aktuelle Zeug, das hier steht. Womit ich nichts über die Richtigkeit oder grundsätzliche Wichtigkeit sagen will. Also weiter:











Hier hat der HTML-Editor aus irgeneinem Grunde die Titelzeile wiederholt, und ich kann sie im Moment nicht entfernen, ohne sie oben auf der Seite auch zu entfernen. Eigentlich ist das was hier steht ziemlich weit unten auf der Seite, also eher das ältere weniger aktuelle Zeug, das hier steht. Womit ich nichts über die Richtigkeit oder grundsätzliche Wichtigkeit sagen will. Also weiter:

Ich glaube, ich habe mich noch nie im Leben ernsthaft auf das Recht des Stärkeren berufen. Zum Spass natürlich schon... Ich hoffe bloß, ich bin immer richtig verstanden worden. Aber vermutlich wird es ein paar Leute geben, die sagen würden, meine Rechtfertigungen und Entschuldigungen für dies und das seien bloß Ausreden gewesen, weil ich einfach Lust dazu hatte oder mir nichts anderes übrigblieb. Der Geiz um die Ehre ist ja nichts neues.

Doch: Einmal vor 30Jahren habe ich jemandem einen 7cm großen gelbgrünen Delicious-Apfel geraubt. Seinen Proviant eben.Sage das nur so deutlich, weil ich mir denken kann, dass die Leser nicht umhin können zu glauben, wenn ich von einem Apfel spräche meinte ich in Wirklichkeit etwas anderes. Hab den Typen vor irgendsoeinem Reiterdenkmal, die es ja in London massig gibt, zu Boden geworfen, ihm eins auf die Nase gegeben und geguckt, was er in den Taschen hatte. War ein Deutscher.Das Geld und die Fahrkarte habe ich ihm gelassen, weil er so gejammert hat und ich mich auch nicht zu weit hinauslehnen wollte. Die Rechtfertigung, dass alles ein abgekartetes Spiel war und ich die Schnauze voll davon hatte,ist nicht ganz gesichert und glaubt mir wohl auch kaum jemand. Aber ich wollte mir sowas wie diese gemeine Verarschung von so einem Würstchen einfach nicht bieten lassen. Und der Castaneda-Trip damals läuft letztenendes auf das Recht des Stärkeren heraus. Wenn auch nur mit natürlichen und spirituellenKräften. Ich kann nicht sagen, dass das aus Gründen der Moral oder Klugheit falsch war oder richtig war. Das entzieht sich einfach dieser Kategorie. Liegt nicht in meinem Verantwortungsbereich. Weil ich Castanedas Bücher nicht geschrieben habe, weil ich, selbst Opfer des Rechtes des Stärkeren auch keine Abwehr gegen die Verführungskraft dieser Bücher besaß, was sogar irgendwie gut war da es schließlich geschrieben wurde, um Typen wie mir damals zu helfen und weil ich auch nicht dafür verantwortlich bin, dass man mich so gequält hat, dass das Ding dadurch sozusagenin dieser Weise losgegangen ist. Und weil ich nie erfahren habe, ob das Ergebnis der Tat gut, schlecht oder belanglos war, da ich die Karten ja nicht gemischt habe. Nur darauf vertraue, dass ich das richtige getan habe. Im Sinne von Menschenwürde verteidigen. Obwohl ich in einer verzweifelten Notlage war, war meine Karriere als Räuber damit schon wieder vorüber. Der einzige den ich berauben konnte, war auch nur ein armes Schwein, wenn auch ne miese Ratte, die ne Abreibung vertragen konnte. Was ich damals als die eigentliche Vernichtungskraft dieses scheinbar „unschuldigen“ Systems der Reichen begriffen habe, war diese schreckliche Anonymität. Jeder benimmt sich manierlich und hält sich für einen guten hilfsbereiten Menschen. Aber um Hilfe zu bekommen, mußt Du erst mal ein Bekannter sein, irgendwie in den seelischen Tauschzirkel eines Menschen hineinkommen. Denn auf irgendeine Weise wollen sie es doch zurückbekommen. Wenn Du wirklich Hilfe brauchst und schlicht und einfach niemand bist, hast Du keine Chance. Und da sich alle für gute Menschen halten, bilden sich alle ein, es bedürfe eigentlich auch gar keiner Institution um Menschen in Notlagen zu helfen .



Ich wollte nicht aufgrund der Tatsache, dass ich mich in einer Notlage befand, als Nutte angesprochen oder behandelt werden. Und auch nicht als der Typ, mit dem man -sonstwas- machen kann, das man sich mit anderen nicht traut. Wenn ich in einer Notlage bin möchte ich, dass man mir hilft. Nichts dagegen, wenn sich jemand aufgrund einer Notlage selbst dazu entscheidet, irgendwas mit sich machen zu lassen, auch nicht, wenn er eine Notlage vortäuscht, um sich zu so einem richtig appetitlichen Häppchen zu machen, aber meine Notlage = gute Gelegenheit eines anderen, mich zu mißbrauchen, dafür gibt’s, je nach den Möglichkeiten, eins auf die Nase. Und ich hatte mich nicht angeboten,-- jedenfalls nicht auf dieser Ebene der Realität. Und auf der anderen Ebene wurde mir sowieso grade schon Gewalt angetan.

Aber davon abgesehen, dass der Mensch nicht immer verantwortlich ist, für das, was er tut, bin ich entschieden gegen das Recht des Stärkeren.Das Recht sich durchzusetzen kommt immer nur dem zu, der besser ist, als man selber. Wenn es den nicht gibt, dann den eignen Idealen. Gott eben, dem Wohl der Hilfsbedürftigen, was auch immer. Das altertümliche Recht des Stärkeren gehört doch zu einem Kodex, in dem noch viele andere Tugenden stehen, von denen die liberal infizierten Leute sich heute einbilden, dass sie sie nicht mehr nötig haben, wenn sie nur aufgrund irgendwelcher verachtenswürdigen Bedingungen stärker sind.

Nachtrag 10/2011 Obwohl widerholt angegriffen, bin ich nach wie vor nicht bereit, mich rückwirkend zu verdammen. Ich bin damals ein guter Mensch gewesen und habe mir Mühe darum gegeben und ernsthaft Wert darauf gelegt und Opfer dafür gebracht, an die ich mich noch heute erinnere. Es ist eben ein Unterschied, ob der Kampfstier einen Mord begeht, oder der verfluchte Torrero. Wer mir das nicht zubilligen will, dem kann ich nicht trauen. Solche Menschen machen mir Angst. Das ist etwas, das andere Leute auf keinen Fall dürfen. Bevor es die Leute nicht am eigenen Leibe erfahren haben, glauben sie es nicht, dass man mitten in unserer „heilen Welt“ der Freiheit beraubt werden kann, sich für das Gute zu entscheiden. Der Staat ist nicht überall, und in anderen Fällen ist das ja auch gut so. Es ist mir wichtig, dass Menschen, die regieren, richten, oder z.B. als Psychiater tätig sein wollen sich darüber im klaren sind. (Ansonsten: Everybody must get stoned...(Bob Dylan,rainy day woman))

Es gibt nur eine wirkliche Möglichkeit, sich aus dem Opfer-prädestinierenden Gewalt-Opfer Status psychologisch zu befreien: Man muß zum Täter werden. Dieses Recht muß man jedem zubilligen. Andererseits kann man wohl auch verlangen, dass man allgemeine Gerechtigkeitsprinzipien hat. Gewalttaten, die nicht Notwehr sind, müßen also die Form der Strafe haben. Dürfen also z.B. niemand umbringen, weil das keine Strafe ist, sondern Terror. Da mehr oder minder jeder in seinem Leben Gewalt-Opfer ist, muß eben auch jeder Täter sein, um sich zu befreien. Und zwar aus dem Recht des Stärkeren heraus, weil es ja sonst keine Befreiung ist. Dazu wollte ich mich mit dem Kleingedruckten in diesem Artikel stellen. Es muß nicht unbedingt physische Gewalt sein, aber ein Opfer, mit dem man es machen kann, muß es geben. Erst indem man zum Täter wird, lernt man Täter verstehen, lernt, wie man Konflikte mit Tätern vermeidet, oder gegen sie vorgeht, lernt, den provozierenden und (zumindest im nachhinein) beschämenden Unschuldsstatus zu verlieren, lernt sich selbst als Subjekt kennen, das heißt, daran zu glauben, dass man das, was man tut, auch wirklich will. Das ist vor allem für Männer wichtig, wenn sie in ihren Beziehungen nicht auf bloßes Konsumententum beschränkt bleiben wollen. Darum ging es aber damals nicht. Es handelte sich um die Beweisführung der Illegitimität einer Gesellschaftsordung, die der menschlichen Natur zuwider ist.

Die Verwendung mehrerer Ebenen der Realität bietet die Möglichkeit, Rechte wahrzunehmen, Dinge zu tun, oder sich darüber zu verständigen, ohne dass einen irgendwelche Nazis vor ein Spießergericht /Femegericht zerren können. Sie würden sich lächerlich machen. Auf der anderen Seite können Nazis, die es irgendwie geschafft haben, mit Gewalt in diese anderen Ebenen einzudringen, dort vor Deinen Augen jedes Verbrechen gegen Dich begehen, ohne, dass Du das geringste dagegen tun kannst, denn Du kannst sie nicht vor Gericht stellen, es sei denn dasjenige Gottes. Und da die Nazis einen unsichtbaren Ring um mich gezogen haben, verwende ich andere Ebenen nur noch im Notfall und bin darin mittlerweile auch nur noch ziemlich ungeübt. Ich wirke deshalb auf viele Leute grob, primitiv und undiplomatisch.

Eigentlich habe ich zwei Gewissen: Das eine ist ein erbarmungsloses Stück Dreck, das mir nicht mal Frieden gönnt, wenn ich mir Mühe gegeben habe und getan, was ich konnte. Ein verräterisches Stück Dreck, welches auf die Komandos der anderen hört und sich weigert die Realitäten anzuerkennen und mich einfach auf Grund dessen verurteilt, was die anderen fälschlich denken, oder sogar nur zu denken vorgeben. Dieses Gewissen verurteilt mich z.B. für meine Kündigung bei Getec, obwohl evident ist, dass ich schon gesundheitlich einfach nicht in der Lage war, diese Arbeit unter den unzumutbaren Bedingungen zu machen.Das Dreckding weigert sich einfach, die Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen.Weil die Scheiß Arbeitgeber-Chefin so getan hat, als wäre meine Kündigung eine Unverschämtheit. Als ob es nicht eine Unverschämtheit wäre, Arbeiter an eine Lötmaschine ohne Abzug zu stellen. Und weil sie sich als mächtig aufspielt. Dieses Gewissen ist es auch, bei dem Frau Merkel als eine nette Frau durchgeht und an das meine Mutter immer appellieren versucht hat und dessen Herrschaft die Psychiatrie mit Gewalt durchzuprügeln versucht hat. Dieses Gewissen beruht auf Feigheit. Appelle an dieses Gewissen fasse ich als Beleidigung auf. Leider hat dieses Gewissen aber noch viel Macht über meine Gefühle.

Auf der anderen Seite habe ich ein Gewissen, welches auf Vernunft und eigener Erfahrung beruht. Welches mir auch Einschränkungen auflegt, aber aus Liebe zu anderen Menschen. Mit diesem Gewissen habe ich keinen Konflikt und es ist das, welches hauptsächlich für die Ausrichtung dieser Seite verantwortlich ist.

Minierzählung:Mißverständnis:Und dieses Kind, das noch niemals wirklich freiwillig mehr für andere getan hatte, als sein Fahrrad für 5 Minuten zu verleihen, dieses Kind opferte sich und obwohl streng verboten und vermutlich sehr gefährlich tat es etwas für ihn, das es noch nie für jemand getan hatte. So sehr liebte es ihn.Die 14-jährige zeigte sich ihm nackt. Das war viel mehr als sie jemals für jemanden getan hatte.Blöderweise war er nicht beeindruckt. Er war nämlich Pornogucker.Er hatte alles schon mal gesehen und viel mehr und es fiel ihm leicht wegzugucken, denn ausserdem schämte er sich daß er so neugierig auf nackte Mädchen war. Ja, hätte er nun gesagt: “Sowas schönes hab ich ja noch nie gesehen . Ich hätte nie gedacht, dass Du sowas für mich tust!..”. Er aber benahm sich so, als wäre sie nach wie vor bekleidet. Sah sie nicht mal an.“Magst Du'n Bonbon?” Echt ätzend.

Noch 'ne Minierzählung: Er hatte Pech in der Liebe und war von allen verachtet und die Frauen, denen er sich öffnen wollte beleidigten ihn nur. Und die Jungs verprügelten ihn. Eigentlich wollte er sich am liebsten umbringen. Aber eine Rache genoß er doch: Er tat etwas verbotenes mit Genuß. Etwas, das alle ganz fürchterlich fanden und das immer an der Grenze der Illegalität war. Und das ihm ganz persönlich den höchsten Genuß des Orgasmus schenkte. Er guckte Pornos.Richtig harte. So kam er mit der Welt und seinem Leben zurecht. Das war sein gerechter Ausgleich. Als er wieder einmal eine Frau anmachte, schenkte ihm einer von den brutalen Typen einen Porno. Noch besser, als alle, die er hatte.Schwer strafbar. „Das ist für dich, Du Wichser, damit Du keine Frauen belästigst!“ Sie lachte gemein über diesen Streich. Von da an steckten sie ihm regelmäßig, Pornos in den Briefkasten, sein Arzt empfahl ihm, sich doch damit abzureagieren und in der Kirche hieß es, es gebe eben zwei Sorten Männer, eine mit Pornos und eine mit Frauen und man dürfe nicht begehren, was dem anderen gehöre. An seinem Geburtstag schenkte ihm seine Mutter vor versammelter Famile einen geilen Porno. An diesem Abend hat er sich dann umgebracht. Im Himmel hat er dann die geilsten Weiber gevögelt. „Siehst Du“, sagte der Engel, der gerade unter ihm lag: „Gut dass Pornos auf der Erde nicht verboten sind, sonst hättest Du dich ewig damit befriedigen können und wärest nie hier gelandet.“

Mich quält stunden- und tagelang das Gefühl, dass ich mein Leben verpasse. Und es gibt nichts, was ich dagegen tun kann.

Auch wenn die Gesellschaft es mir nicht anerkennt, weil andere sich diese Scheine geclaimt haben: Ich arbeite sehr hart und verantwortungsvoll und ich bin sehr einsam. Und alle die das leugnen sind draussen. Habe keine Lust, mich weiterhin mit dieser Art Beleidigungen in den Suizid treiben zu lassen, nur weil irgendwem der Profit abgeht. So nach der Masche: Du bist nicht einsam, das sind nämlich die in den Altenheimen um die sich keiner kümmert. Damit redet man sich dann aus, weil man keine Lust auf meine Gesellschaft hat und verschafft sich einen moralischen Profit weil man's wieder einem gezeigt hat.. Aber in das Altenheim zu den armen armen Alten geht man auch nicht. Das soll ich dann nämlich auch noch. Und wenn man hingeht, dann nur, weil das angenehmer ist, als sich mit Männern auseinanderzusetzen. Ausserdem: In Wirklichkeit geht es nicht um die Frage allein sein, oder nicht, es geht um die Qualität von Gesellschaft.Das Altenheim ist voller Menschen. Ich lebe mit zwei Familienmitgliedern zusammen. Warum sollte ich die Erwartungen von Menschen erfüllen, die nicht bereit sind gegenseitig ihre Erwartungen zu erfüllen? Alles meckernde Misanthropen. Wo noch nicht mal meine Familie bereit oder in der Lage ist, meine Erwartungen an Gesellschaft zu erfüllen? Ich gebe mir immer Mühe, die Erwartungen derer zu erfüllen, an denen mir etwas liegt. Daran arbeite ich sehr hart. Ich habe zwei Kinder, ein Mädchen von 45, das ich sexuell mißbrauche und einen Sohn von 15. Sonntags kommt noch ein Dreijähriger mit den Ausmaßen eines Erwachsenen dazu, der mich erschöpft und frustriert weil er einfach nicht älter werden will und der seine große Schwester zu Wutausbrüchen provoziert und die beiden großen haben sich auch ständig in den Haaren. Und das alles muß ich aushalten und managen und hab noch nichtmal eine Frau, mit der gemeinsam ich die Erziehung planen, mich über Erfolge freuen, und das Wunder der Liebe erleben kann. „die Wirklichkeit“ und die wirkliche Wirklichkeit, das kann was sehr verschiedenes sein.

Na,ja, da hat sich aber inzwischen doch vieles geändert...

Es tut entsetzlich weh, wenn man eine Frau haben könnte und man hätte sie gerne und traut sich aus irgendwelchen Gründen nicht,sie zu nehmen. Und anschließend dann ist man eine um die andere Stunde allein. Das ist so entsetzlich. Ich hasse mich selbst für meine Feigheit. Es ist aber nicht das erste Mal. Ich weiß aus Erfahrung, dass der Schmerz irgendwann vorübergeht.Irgendwann nach Stunden, Tagen, Wochen. Es macht auch so entsetzlich hoffnungslos, wenn es nicht mal unter solchen Umständen geht.Weil man es selbst nicht gekonnt hat. Dann möcht ich am liebsten nur noch sterben. Oder sowas ähnliches.

Frauen sind irgendwie meistens Scheiße: Da verbringt man sein Leben mit Ihnen, nimmt in Kauf, dass sie ziemlich abschreckend auf andere Frauen und übrigens auch interessante Männer, wirken, dass sie ewig an dem Sohn herummeckern, wenn man einen hat usw.usw. Und zur Belohnung für das alles, wenn man in einer tiefen psychischen Krise steckt und ihre Hilfe gradezu lebenswichtig braucht, dann ist auf einmal alles andere wichtiger inclusive des Schönheitsschlafs und man kann ihnen den Buckel runterrutschen. Das ist doch nicht die erste Frau, bei der ich das erlebe. Liegt wahrscheinlich daran, wenn man die Tendenz hat, sich immer mit Frauen einzulassen, die dümmer sind, als man selber. Eigentlich sollte mir das eine Lehre sein. Aber ich weiß nicht recht. Die Schlaueren kriegt man 10 mal seltener und sie sind bisher noch nie so lange geblieben. Und wenn man schon die Dummen nichtmal kriegt? Was soll man da machen? Also immer druff...

Aber wenn man dann in der Situation steht und wenn man bedenkt, dass man vielleicht gleich die Dumme,die man doch auch liebt, verliert, indem man sich mit einer noch dümmeren einlässt, also, da zögert man vielleicht einen entscheidenden Moment, bevor man sich sowas sagt, wie, „was Recht ist muß Recht bleiben,komme, was da wolle“ und es trotzdem tut. Oder man wartet, dass ein Zeichen von oben kommt bevor man es dann tut. Es ist wohl dieser Moment, des Zögerns wo man zugreifen müßte, der eine Frau so beleidigt, dass es danach dann zu spät ist. Das ist wohl etwas, was Frauen sich bei einem Mann nicht vorstellen können: Ich wünsche mir den ersten Kuss mit einer anderen nicht nur, ich habe auch große Angst davor. Und ich bin dabei überhaupt nicht lustig, auch nicht geil, sondern sehr zärtlich und zurückhaltend.

Und mit den Zeichen ist das soeine Sache. Um legitimiert zu sein, eine Entscheidung für mich, über anderer Kopf hinweg, zu treffen, muß man nicht nur 1.informiert sein, man muß auch 2.den betroffenen Menschen Gutes wollen und 3.die Macht besitzen den Ausgang der Angelegenheit unter Kontrolle zu halten. Und die Welt quillt über vor Codebüchern, aber 99,9% aller Leute, die einen Code benützen, wissen nicht, was er bedeutet. Man stelle sich das vor: Du bist der Führer von Gottes Bankhaus, hast einige Kundenkarten mit guten Nummern ausgegeben, für die man Deine Leistungen erhalten kann, aber einige Diebe haben die Kontokarten kopiert, dann mehr Diebe und am Ende ist Deine gültige Kontokarte in jedem Buchladen erhältlich. Da Du sowieso nur noch von der Hand in den Mund lebst, hast Du die guten Nummern im Internet veröffentlicht, damit die ehrlichen Menschen wenigstens nicht benachteiligt sind. Und dann kommt jemand mit einem gültigen Code, will eine Einzahlung vornehmen, und verlangt zu diesem Zweck vollen Zugriff auf Deine Datenverarbeitungssysteme.... Es tut mir leid, aber das sicherste Zeichen ist, es auf deutsch zu sagen. Oder wenigstens auf englisch oder französisch.

Nachtr: Mit dem Schmerz aus der ersten Zeile dises Kästchens ist das so eine Sache: ich glaube, ohne den Glauben, dass diese Art Chance weiterbestünde und es darauf ankommt, ob man sich -so verhält, oder -so, wäre der Schmerz auch schnell weg. Es ist die Ungewissheit, ob man das Höchste gewinnt oder verliert, und wodurch, und das Gefühl, dass man es falsch gemacht hat, weil man verloren hat. Hätte man die Gewissheit, dass man es gar nicht hätte richtig machen können, wäre er schnell weg. Trotzdem kein Grund, sich kastrieren zu lassen. Was wäre der Mensch ohne sein Streben? Seine Lust, sein Glück?
Ranga Yogeshwar hat mal im Fernsehen eine Sendung gemacht, da hat er einen Versuch erklärt, bei dem man die Menschen mit zufälligen Belohnungen und Bestrafungen bedenkt, während sie eine Sache verstehen sollen. Hinterher befragt, sagen die, die fast immer nur bestraft wurden, aus, die Sache wär für den Arsch und sie hättens nicht kapiert. Die immer Belohnten sagen irgend eine einfache Regel nach der sie ihre Antworten ausgewählt haben. Aber die, die genau 50-50 belohnt und bestätigt wurden kommen mit den abstrusesten, verrücktesten und kompliziertesten Geschichten.... Sie machen sich halt verrückt.

Do it! Mir hat mal ein Freund gesagt, wenn ich wirklich Lust hätte, etwas bestimmtes zu tun, dann sollte ich es doch einfach tun, egal, ob es verboten ist und ich es für richtig oder falsch halte. Er hat damit nicht ganz unrecht gehabt. Wenn es wirklich so etwas schlechtes ist, wie kommt es dann ggf., dass ich Lust darauf habe? Ein Mensch der verklemmt ist zertrampelt hundert Blumen. Ein Mensch, der einfach eine pflückt, macht weniger Schaden. Solange in einem geschlossenen System alle miteinander in Kommunikation stehen, gleicht sich jedes Unrecht von alleine aus.Ausserdem wird die Summe des Unrechts im System nicht größer, wenn etwas davon von einem an einen anderen Ort verlagert wird.

Ich denke aber, für mächtige Menschen kann und darf dieses Gesetz nicht gelten. Wenn einer z.B. Boss einer großen kriminellen Vereinigung (Geheimdienst Mafia etc.) ist, und er braucht bloß zu sagen: Bringt XYZ um, damit dies auch geschieht und er hat mal eben Lust die Sau rauszulassen, dann kann man ihm unmöglich den Ratschlag geben, dies auch wirklich zu sagen. (Eher schon seinen Untergebenen, die Befehle einfach zu verweigern, wenn sie keine Lust haben.(Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin)) Ich würde aber auch niemals Boss einer solchen Organisation werden wollen. Es ist nicht gut, dass Menschen Macht haben, weil es dadurch zu einfach wird Schaden anzurichten. Bzw. der, der Macht bekommt, sollte wenigstens vorher alles hinter sich haben, was er sich gegen andere Menschen wünscht, damit er/sie nicht im Blumenbeet rumtrampelt,oder als Rache für seine versaute Kindheit mal eben die Welt in die Luft sprengt. Leider habe ich den Eindruck, dass bei uns mitunter die falschen Menschen einfach zuviel Macht haben. Manchmal denke ich auch, dass mir böse Menschen eine geheime Macht ans Bein gebunden haben um mich zu fesseln.Damit meine ich natürlich nicht meine Kinder, die ich liebe und an denen auch nichts geheimes ist. Ausserdem habe ich die Macht aus den Kindern sowieso schon zum großen Teil verloren oder abgegeben.

Kurz gesagt geht es nach dieser Philosophie für die meiner Meinung nach viel spricht darum, sich bei einer fragwürdigen Handlung nur eine Frage ganz ehrlich für sich allein und aus tiefstem Herzen zu stellen: Hast Du wirklich Lust dazu?

Witz: Frage eines Ehemannes an seine Frau: „Hör mal Schatzi, wir sind doch ziemlich arm. Und wir machen gerne Sex. Wenn wir jetzt an einem medizinischen Versuch teilnehmen könnten, es macht einmal piek wie bei einer Spritze und man pflanzt uns einen Chip unter die Haut, um unser Hormonsystem zu erforschen, wir könnten nach Hause gehen und von da ab bekämen wir jedesmal automatisch und anonym Geld dafür überwiesen, wenn wir Sex machen. Was meinst Du, wieviel müßte man uns dann für einmal geben, damit wir's doppelt so oft machen?“

Du willst es also doppelt so oft machen?“ „Nicht unbedingt“

Gegenfrage, Liebling: Stell Dir vor, ich brauchte einmal im Monat eine Spritze vom Arzt für meine weibliche Libido, sonst liefe garnichts, ich wär ein totaler Eisschrank.Wieviel wären wir bereit für die Spritze ausgeben, damit wirs sooft machen können, wie wir Lust haben?Wie jetzt.“

Würdest Du sie denn nehmen?“ „Nicht unbedingt.“

Also ich möchte das lieber nicht sinngemäß durcheinander dividieren. Du bist eben doch mein größter Schatz! Kriegst auch noch einen Schokokeks.

Ach übrigens: Wieviel würdest Du für ein wirksames Schlankheitsmittel bezahlen?“ „Davon träume ich seit fast 20 Jahren.“

Dann weißt Du ja, was die Stunde geschlagen hat!“ „Und warum bist Du dann selber so fett?“ „Gott liebt mich eben!“ „Dann weißt Du ja auch, was die Stunde geschlagen hat.“

Kommunismus ohne dass viele mehr als einen Sexualpartner haben ist nicht machbar. Jedenfalls nicht mit exclusivem Besitz eines Partners als Regelfall. Eben deshalb war Aids auch ein krachender Treffer ins Gebälk der linken Bewegung. Weil jetzt alle Angst haben. Eigentlich schon zu gut, um zu glauben, dass das ganze keine Absicht oder nicht überhaupt ein Schwindel war. Andererseits haben sich sogar die vereinten Nationen dafür hergegeben. Aber was kann man heute noch glauben? Immerhin sind schon Zweifel angebracht, wenn sich ein Virus angeblich beim Geschlechtsverkehr, aber nicht beim Küssen übertragen soll. Etc. Etc. Ich kenne niemand, der an Aids gestorben ist. Aber viele, die jetzt Angst vor Sex haben. Sollte das ganze ein Schwindel sein, möchte ich mich hiermit darüber beschweren.

Ich habe mich geschämt, als ich geheiratet habe, weil ich etwas privatisiert habe, das meiner Auffassung nach der ganzen Gesellschaft gehört. Ich habe es aus Notwehr getan, weil diese Gesellschaft nun mal einfach nicht solidarisch ist. Und das ausgerechnet, als sie ausnahmsweise doch mal solidarisch war.

In Summa bin ich der Gesellschaft davon nichts schuldig, aber meinen eigenen Idealen, die erheblich höher sind, als diese Gesellschaft schon.

Als Baby wollten wir immer geil haben. Und als das nicht mehr ging,wollten wir geil sein. Alle wollen heute geil sein und strotzen vor Selbstbewußtsein, aber keiner bedenkt,dass zu dem Spiel immer zwei Dinge gehören:Das geil sein und das andere-Menschen-geil-finden.Letztenendes sind diese Leute alle impotent. Jedenfalls: Mich findet niemand von den Typen und Weibern aus dem Fernsehen geil.

Jetzt, wo der nette und komische Bäckereiverkäufer nicht mehr in unserer Kamps-Filiale arbeitet, und ich zweimal das Gefühl heftiger Enttäuschung verspürt habe,als er nicht da war, wird mir klar, dass ich oft nur in diesen Laden gegangen bin, um ihn zu sehen. Dieser Mann war echt ein kleiner heimlicher Sonnenstrahl in meinem Leben. Na, ja, es ist ja sein Leben und vielleicht hat er sich verbessert. Ein Mensch, der begreift, dass die Namen der Kamps-Produkte peinlich sind, ist vielleicht zu höherem befähigt.

Nachtr.2014: Das war sowieso mal. Für den teuren Bäckerladen reicht das Geld nicht mehr.

(ca2005?) Immer, wenn ich mit Nick vom Brötchenholen komme, kommt mir so ne Type entgegen, die genau wie der katholische Pastor Voß aussieht. Manchmal grüßt, manchmal nicht. Ich habe das Gefühl, daß mir das irgendetwas sagen soll, aber ich habe keine Ahnung was. In solchen Situationen kommt mir immer der Verdacht, dass die betreffende Person etwas mit denen zu tun haben könnte, die mit Abhörgeräten und dergleichen mein Leben zerstört und Nick vergiftet haben.

Der Pastor könnte höchstens eine Rechnung mit mir offen haben, nämlich, dass ich mal Weihnachten oder Ostern, sonst war ich nie in seiner Kirche zu laut oder zu schlecht gesungen habe. Es hat mich aber nie jemand danach gefragt. Mein Vater hat mir mal gesagt, er fände es so beschämend, dass in der Kirche nie jemand von der Gemeinde richtig laut sänge, sondern immer nur alle sich was in den Bart murmelten. Das fand ich eigentlich auch. Zu einem fröhlichen Anlass sollte doch auch fröhlich gesungen und nicht verschämt rumgemurmelt werden. Leider kann ich nicht so gut singen und vor allen Dingen kenne ich die katholischen Kirchenlieder äh- nicht so gut und dann saß ich auch noch direkt neben dem Lautsprecher. Der Pastor hat mich einen Esel genannt. Ach, ja, Esel, also Weihnachten. Wenn das alles gewesen wäre, also, das hätt' ich akzeptabel gefunden. Wahrscheinlich hat er eine Menge Vorbereitungen gehabt und dann dieser Stilbruch...

Aber dann das ganze Unglück mit Nick. Da hat jeder schlechte Karten, mit dem mal sowas gewesen ist. Jedenfalls, wenn ich dann das Gefühl irgendwelcher Andeutungen habe. Könnte ja auch was anderes bedeuten.

Natürlich, ich weiß es auch: Ich gehe immer um dieselbe Zeit mit Nick zum Bäcker, und er kommt wohl von der alten Weckhovener Dorfkirche zurück zu seiner Pfarrwohnung bei St.Paulus. Trotzdem, ich werde das Gefühl nicht los, dass mir das was sagen sollte. Aber wer weiß was?

Nachtrag: Jetzt hab ich ihn dreimal nicht getroffen. Es ist mir etwas peinlich, dass dieser Mann, der sicher viel zu tun hat, meinetwegen jetzt einen Umweg machen muß. Vielleicht bedeutet es ja doch was anderes. Die Wege des Herrn (und offensichtlich auch seines Dieners ) sind unergründlich.

Noch späterer Nachtrag: Ich habe kein Auto mehr kann ihn also nicht treffen. Jetzt geht der Typ manchmal bei uns am Haus vorbei. Leider hinkt er jetzt ein bischen und er ist schlechter gekleidet. Dem Pastor sieht er auch nicht mehr so ähnlich. Ich würde nicht wollen, dass man einen Unschuldigen zum Hinken bringt, nur um mich zu beruhigen. Aber immer alle Gefühle für mich behalten kann ich auch nicht. Ich würde sonst seelisch kaputt gehen.

Einer der Väter des Sozialismus hat einmal gesagt: Was für ein Verbrechen ist schon ein Banküberfall verglichen mit dem Verbrechen, eine Bank zu gründen? Ich möchte mal fragen,was für ein Verbrechen ist eine Vergewaltigung, verglichen mit dem Verbrechen jemand anderes die Liebe zu verbieten, wenn es nur eine Möglichkeit für ihn gibt, sie zu äußern, ihm dann diese Möglichkeit zu verbieten? Und das tun dann ausgerechnet die Typen, die es überhaupt nicht verdient haben, dass es ihnen so gut geht.Typen die von Frauen umschwärmt werden und keine Ahnung haben, wie es ist, wenn man sich am liebsten umbringen möchte, weil man es einfach ums verrecken nicht kriegen kann.Die die Frauen heimlich verachten und vorneherum Respekt heucheln mit dem Erfolg, dass die dummen ahnungslosen Dinger auch noch darauf hereinfallen.Und die jeden verleumden und bis auf's Messer gemeinschaftlich bekämpfen, der diesen Frauen dann die Wahrheit sagt. Ich finde sexuelle Beziehungen sollten doch vor allem auf gegenseitiger Hingabe beruhen. Nicht auf der Macht,jemanden zu hintergehen oder zu erpressen oder auszunützen. Aus meiner Lebenserfahrung kann ich da meinen Mitmenschen so im allgemeinen Durchschnitt kein allzugutes Zeugnis ausstellen.Ich wäre sehr vorsichtig damit, jemandem Macht über mich zuzugestehen. Aber dass wir uns nicht falsch verstehen:Natürlich ist auch ein Banküberfall ein Verbrechen, vor allem wegen der Begleitschäden. Aber eine Frau , die ich wirklich heiß finden sollte, das müsste eine Revolutionärin sein. Sich bescheiden im stillen Kämmerlein seiner selbst zu schämen und die anderen für was besseres als sich selbst zu halten, das ist jedenfalls wirklich die Sünde wider den Geist der Revolution.

Ein Kaufhaus anzünden ist besser, als sich selbst anzünden. Bekannter Spruch. Auch als Metapher ganz interessant der Spruch. Variante: Eine Frau vergewaltigen ist besser, als sich selbst umbringen. (Jedenfalls wenn sie sich deshalb nicht umbringt und vor allem, wenn sie auch noch ungeniert behauptet, sie liebe einen und man ihr klar machen möchte, dass sie's offensichtlich nicht tut. Und schon ganz und gar, wenn man sie sowieso schon oft gehabt hat und es nur darum geht, wer sich durchsetzt.) Ich mein, ... als sich umbringen... Oder andere wirklich schlimme Dinge. Mein Ideal von Sex ist das nicht, aber es muß eben auch gefühlsmäßig stimmen. Und das tut es nicht, wenn eine Beziehung durch allein weibliches Verfügungsrecht über Sex in verletzender Weise asymmetrisch wird. Jeder muß selbst wissen, was er tut, und mit den Folgen leben. Ich sage nicht, dass man das darf, aber es ist nicht richtig, sich aus lauter Frauenverehrung selber umzubringen. Ich habe nicht viel derartiges getan im Laufe meines Lebens und ich kann auch nicht sagen, dass ich es bereue. Man tut weder sich noch den Frauen Ehre an, dass man sich zum Untermenschen demütigt und sie zu einer Art Gottheit erhebt, die völlig willkürlich und aus den dümmsten Gründen darüber entscheiden kann, ob man glücklich oder unglücklich ist. (Meist dauerhaft unglücklich.) Allzugroße Überheblichkeit in einer Liebesbeziehung muß gedemütigt werden --- im Rahmen dessen, was die Beziehung trägt--- Man will sich ja nicht vor Gericht wiederfinden und mit noch mehr Dreck beworfen werden.

Irgendwann nach ein paar Jahren ist man das Balzen eben halt leid und will die Entscheidung: Für oder gegen sich.

Was ich wirklich hasse, sind Leute (Außenstehende dritte) die sowas mit Brauchtum verbrämen, oder solche Entscheidungen durch ständige Beleidigungen und Sticheleien möglichst bald herbeizwingen wollen, weil sie denken, das müßte so sein und wäre ein lustiges Spielchen. Das alles ist natürlich hochdramatisch, weil so entsetzlich viel auf dem Spiel steht.

Kampagnen gegen Gewalt an Frauen, vor allem in Boulevardzeitungsmanier,treffen oft mehr die Opfer der Gewalt unter den Männern, als die Täter.

Die Sache ist nämlich die, dass Männer, die ständig gezwungen wurden demütigende Dinge wider besseres Wissen zu tun, was in unserer Gesellschaft ja nicht grade was ungewöhnliches ist, oder man muß aus Partner-Werbegründen Geringschätzung von einer Frau hinnehmen, dass man dann geiler darauf werden kann, eine Frau zu vergewaltigen, als darauf, es mit derselben Frau in zärtlicher Liebe ohne Gewalt zu machen. Es muß den Mann nur mal einer darauf bringen, wie es ist, sexuelle Gewalt zu erfahren. Dazu reicht ein perverser Kumpel, der auch nichts dafür kann. Und dann wird das Denken noch angeregt durch eine Situation, in der man den begehrten Sex nichtmal um den Preis des eigenen Lebens bekommen könnte. Es mag sein, dass man vor den Umständen der Gewalt soviel Abscheu empfindet, dass man es ohne Gewalt dann doch geiler findet. Der springende Punkt, auf den ich hinaus will, ist aber, dass Männer nicht verfolgt werden dürfen, weil sie geil auf vergewaltigen sind. Weil das unwillkürlich ist. Weil man das gemacht werden kann. Genau, wie der, der gierig auf 'ne Million ist, deshalb noch lange kein Bankräuber ist. Sondern wahrscheinlich arm.

Fakt ist aber, dass Männer verfolgt werden, wegen Gefühlen, für die sie nichts können, und die, die daran schuld sind, mit der Trophäe davonziehen.

Hinzu kommt, dass Mann, wenn Mann es sich nicht eingesteht, ständig psychisch eine offene Flanke hat, in die jeder mit einer pornographischen Anspielung einstechen kann. Eine Frau mit Verstand, die ihren (derzeitigen) Mann liebt, wird dafür sorgen, dass diese Lücke geschlossen wird. Aber eine Frau, die behauptet, einen Mann zu lieben und ihn verläßt, weil andere ihm Gewalt angetan haben und er deshalb nicht mehr schick aussieht, die verachte ich. Natürlich gibt es Grenzen des möglichen und die Dummheit ist sowieso grenzenlos. Und wenn ich ihr das alles erkläre, wieso und so, dann demütige ich mich ja so, dass ich sie nicht mehr lieben kann, dann ist sowieso alles nutzlos. Also muß ich es ungefragt tun. Ist doch logisch. Und hoffen.

Lieber eine Frau verlieren, als eine Domina behalten, die gerne über einem stehen möchte, das aber nicht tut. Aber möglichst eben nicht verlieren.

Meine Eltern sind's schuld. Sie haben immer weiter gestochen. Gestochen, gestochen, gestochen.Und sie wußten genau, was sie taten. Sowas kann man nicht verzeihen. Auch in 100 Jahren nicht. Und sie haben bis zuletzt weitergemacht. Selbst auf meine hilflosen Söhne. (Ich erwähne auch Mechthilds hypothetisches Kind.) Jetzt halte ich seit zwei Jahren Kontaktsperre. Und ich beabsichtige diese unbefristet aufrecht zu erhalten. Mehr ist leider nicht möglich und es war auch nicht früher möglich. Ich kann auch dem Staat nicht verzeihen und der ganzen Faschistenbande, die mich ihnen ausgeliefert hat.

Durch Dummheit wird der Mensch zur Sache. Ganz dumm ist man natürlich erst, wenn man tot ist. Und selbstverständlich ist dies nicht als Gesetzesvorschlag gemeint, sondern als Beschreibung eines gegebenen Sachverhalts.

Für Frauen erschließt sich das nicht so, denn sie mögen zwar manchmal geil sein, aber letztenendes sind sie immer auch in der Defensive gegen unwillkommene Angebote irgendwelcher (anderen) Männer. In der Situation kann man solche Gefühle garnicht entwickeln. Deshalb können Frauen sowas meist nur schwer begreifen. Um so mehr freuen sich die Übeltäter, dass sie sie mißbrauchen können. Die Opfer haben dazu vor den Frauen zuviel Respekt.

Was Du Dir am meisten auf der Welt wünscht und was Du seit Jahren mit aller Kraft zu erreichen suchst, aber nicht bekommen hast, was würdest Du tun, um das zu bekommen? Wenn das Nicht-haben obendrein mit einer unabwehrbaren Art Discriminierung als Untermensch verbunden ist? Die Frage sollte sich eine Frau mal stellen, die Männer verstehen möchte. Manche hat vielleicht so eine Erfahrung schon mal mit etwas anderem gemacht. Es geht nicht um das Geschlechtsteil, es geht um Liebe und um Würde. Aber Liebe ohne Geschlechtsteil ist eben keine Liebe, wenn man eins hat.

Nachtrag2014: Es wird viel gegen den Import von Liebesdienerinnen aus ärmeren Ländern geredet. So muß man sie in der Tat fragen: „Möchtest Du, die aus materieller Not gezwungen wurde, mir verzeihen, weil ich es nämlich nicht schuld bin, und mir helfen, die Defekte auszugleichen, die mir die hiesige Gesellschaft zugefügt hat? Du wurdest durch finanzielle Not gepresst, aber ich kann auch nichts dafür, dass ich Dich brauche.“ Im Grunde gilt das für jede bezahlte Liebesdienerin, nicht nur importierte. Ja, ausdrücklich ja: Sie sollte Sex doch zum eigenen Vergnügen haben. Als Menschenrecht sozusagen. Es tut mir wirklich ehrlich leid, aber mir geht’s in gewisser Weise doch genauso dreckig, sonst würde ich doch gar nicht erst kommen.

Das Urteil der Gewinner des System ist natürlich Unverständnis:
Sie haben ja kein Problem damit. Keinen seelischen Defekt.

Da stellen sich also genau die Leute, die dafür verantworlich sind, jedenfalls durch ihr „Konsum“-verhalten, dass ich diesen Defekt habe, hin, und klagen mich als „Verbraucher“ an, dass ich keinen Verbraucherboykott übe, hinsichtlich einer Sache, die sie ihrerseits gar nicht benötigen und die für mich über Gesundheit oder Krankeit entscheidet.
Ich sei ein Gewalttäter, weil ich (letztenendes) erpressten Sex kaufen wolle/würde, statt Liebe zu geben. Ja, bin ich denn ein Idiot?

Das ist dasselbe wie bei jedem Verbraucherboykott: Die Reichen, die das Produkt vor lauter Reichtum nicht mal nötig haben, meckern,weil es sich die Armen nicht leisten können, zu boykottieren.
Fazit: Die Moral des Verbraucherboykotts ist echt für den Arsch.

Egal, ob es sich um Kleidung aus Kinderarbeit handelt, Sex mit Kindern, oder mit Frauen in irgendeiner Notlage, Kinderpornos, umweltfeindlich produzierte Waren, Drogen und die hundert anderen Sachen, die man möglicherweise, oder auch ganz leicht kaufen kann, aber nicht soll, weil etwas unmoralisches damit verbunden ist.


Da stand in meiner Online-Zeitung mal wieder so ein Artikel

"Nein sagen reicht nicht!",

in dem sich die Autorin darüber empört, dass zwei ehemalige Soldaten von dem Vorwurf freigesprochen wurden, eine Kameradin vergewaltigt zu haben, weil diese sich nicht entschieden genug gewehrt habe.

Ich konnte den Artikel nicht lesen, weil das Downloaden zu lange dauerte und mein Computer eine Sparversion ist.

Ich kann dazu nur sagen: Kann sein, dass es ein Skandal ist, kann ganausogut sein, dass der Richter völlig recht hat, wenn er den Sachverhalt gründlich untersucht hat und zu diesem Schluß gekommen ist.

Dass die Autorin diesen Unterschied nicht machen zu müßen glaubt, liegt vermutlich daran, dass in ihrem Bild von Sex die Gewalt überhaupt keinen Platz hat, und überall dort wo sie stattfindet, auch strafbar sein muß.
Daran, dass sie es nicht für möglich hält, dass es darüber Mißverständnisse zwischen S und M gibt, weil Frau niemals M sei und niemals Gewalt möge.
Weil der Staat für schönen Sex zu sorgen hat, statt (unterstellend und metaphorisch gesprochen) das Abladen von Müll und Abfällen, ja sogar Altöl und sonstigem Sondermüll auf Spielplätzen öffentlichen Parks und fremden privaten Vorgärten und sonstigen privaten Grundstücken ungeahndet zu lassen. …





1. Rechtlich gesehen geht es nicht darum, was der Frau gefällt, sondern, was sie in Kauf zu nehmen bereit ist, oder, ohne im juristischen Sinne genötigt zu sein, z.B. aufgrund von Freundschaft, bereit ist, nicht bei der Staatsanwaltschaft anzuklagen.

Praktisch ist die Art der Nötigung ggf. auch noch egal, wenn sie nicht bekannt wird.

2. Es gibt Leute, die sich ständig gegenseitig anmachen, raufen und mit ernsthaft zu fürchtenden Dingen erpressen, ohne sich böse zu sein, weil sie sich gegenseitig vertrauen, dass sie sich am Ende schon nichts tun werden, oder weil zumindest Übereinkunft in soweit besteht, dass das Leben ohne Kampf einfach zu langweilig und der Sex fade ist.

3. Es gibt nicht nur die Möglichkeit, mit seiner sexuellen Selbstbestimmung "ja" oder "nein" zu sagen, sondern auch die Möglichkeit, diese aufzugeben, wenn auch nicht ganz ohne die Option, diese durch Unternehmen mehrerer ernsthafter Schritte allmählich wieder aufzubauen.



4. Problem: Das alles ist gut und schön, soll doch jeder leben, wie er will, Fakt ist aber, dass die einen leben dürfen, wie sie wollen, und die anderen nicht.



So kommt es, dass es Männer gibt, die fast ohne Sorge einen Haufen Frauen vergewaltigen können, ohne, dass ihnen jemals etwas beeindruckendes passiert, während andere sich nicht einmal zu fragen trauen. Wobei letztere aber meistens angeklagt werden, sie hätten das getan, was erstere getan haben, weil sie so dumm und schuldbewußt in der Gegend herumstehen.

Wie das kommt?

a) Wer selbstsicher daherkommt und einfach zugreift: überrumpelt, nötigt Frau sich zu entscheiden, ob sie Streit möchte, oder nicht, was lästig ist, sie kann ja auch so tun als ob sie's doch mag, sie braucht ja nicht zu erigieren. Obendrein hat der Überrumpler damit auch gleich schon mal bewiesen, dass er kein nerviges Weichei ist.

Typen die ewig rumnerven und nicht in die Pötte kommen turnen Frauen nämlich sowas von ab. Frauen fühlen sich davon nicht etwa als Rechteinhaberin respektiert und geehrt, sondern beleidigt als unattraktiv und verleumdet als potentiell neinsagende oder nachtragende Zicke. Weicheier haben oft noch Schiß dabei und dementsprechend weiche Schwänze, was auch noch zu endloser Nerverei hinterher führt, falls sie es überhaupt bringen.

Wer aber kann selbstsicher daherkommen? Der, der auf seine Art immer schon ein erfolgreicher Vergewaltiger war, d.h.immer mit Gewinn aus der Sache herausgekommen ist.

Und wer wird wohl herumeiern? Der der Angst hat, er könnte schon wieder bestraft, oder beschuldigt werden, wobei eine Anklage für sich genommen schon eine schwere Strafe ist, auch wenn sie vor Gericht dann vielleicht abgewiesen wird. Oder gar nicht vor Gericht kommt, aber auf einen schlechten Leumund im Bekanntenkreis hinausläuft.



Frauen sind ausserdem auch korrupt: Ob sie sich entscheiden, es sich gefallen zu lassen, oder nicht, hängt nicht davon ab, ob sie glauben, ihr Wollen oder Nicht-Wollen vorher deutlich zum Ausdruck gebracht zu haben, und nun ihren verkündeten Willen zu vollstrecken, indem sie sich wehren, oder nicht, sondern sie nehmen den Bruch ihres Willens einfach hin, wenn sie es

-- plötzlich doch geil finden,



-- der Typ aus irgend einem Grund Macht hat und ihnen eine Menge Ärger machen kann, hunderte Varianten gibt es von dieser Situation,



-- der Typ reich ist und vielleicht eine Menge wertvolles oder direkt Geld von ihm zu bekommen ist, wenn sie ihm hinterher vorwirft, dass er ihren Willen gebrochen hat und sie gedemütigt,

-- oder sie schlicht und offen ein Schweigegeld verlangt.



Es gibt einen Haufen möglicher Gründe, warum Frauen einen Vergewaltiger mit der Trophäe seines gehabten Erfolges davonziehen lassen. Oft ohne sich auch nur bei ihm selber zu beklagen. Womöglich weiß er es nicht mal und tut der nächsten den selben „Gefallen“. Der Glückliche!



Da aber die vergewaltigten Frauen -in der Regel sind es ja Frauen--

die entscheidende Instanz darüber darstellen, ob ein Mann beschuldigt, oder sogar angeklagt wird,

sind sie die eigentlichen Richter, deren Urteil ein Skandal ist.

Der Skandal könnte nicht größer sein.



Diese „Richter“ sprechen nicht nur systematisch Schuldige frei, sondern sie verurteilen auch systematisch Unschuldige.

Und nirgendwo schlägt die Klassenjustiz noch härter zu.

Was soll man als Mann nun daraus für eine Konsequenz ziehen?

Bedenken Sie: ich kann nicht mal so tun, als ob, weil ich dann ja keinen hochkriege!

Weder beim Mut zusammenraffen, noch beim Abfinden mit dem, was übrigbleibt!

Das wollte ich mal sagen.



Die Amtsrichter und Staatsanwälte mache ihre Arbeit schon, wie sich's gehört, so weit ich weiß. Kann schon sein, dass ein paar Ausnahmen faul oder schwarz oder rosa sind. Oder ich irre mich da. Auch möglich. Das ist nicht, worum es mir geht.


Das Tote-Hosen Konzert am 10. 09. 05 war wirklich geil. Ich würde es noch etwas über dem Christopher Street Day klassifizieren. Na, ja, nichts bleibt für die Ewigkeit.

Warum bist Du so geizig mit Dir, Mädchen? Du gehörst Dir doch sowieso nicht mehr selber! Sklavin! Betrüge Deinen Eigentümer! Um Dich selbst! Korrumpiere Dich selbst! Mit mir.

An die Dings mit den vielen verschiedenen Namen: Da mir der Verband der Frauenbesitzer mithilfe von unfairen Mitteln, die mir selber nicht zu Gebote stehen, nachgestellt hat, und mich bei den unpassendsten Gelegenheiten gegen meinen Willen entblößt hat,bin ich, um dem zuvor zu kommen und diesen Feinden wenigstens die Kontrolle über meine Entblößung zu entziehen, dazu übergegangen, mich stets soweit möglich selbst zu entblößen, z.B. auf dieser Webseite. Da die jetzt jeder lesen kann, habe ich diesen Angreifern zugleich die Möglichkeit erschwert, sich mir gegenüber zu erkennen zu geben. Wer eines meiner Geheimnisse anspricht, hat es eben auf der Website gelesen. Oder einer hat es ihm weitererzählt. Ich bin keineswegs zu blöd, um zu wissen, auf welche Macht, Gutes oder Schlechtes zu tun und sich selber zu bedienen man verzichtet, wenn man als einziger unter anderen kein Geheimnis mehr haben kann. Wenn Du Dich mit mir einläßt begibst Du Dich in eine Art Kriegsgebiet in dem die Masse der anderen Feinde sind. Auf noch jemand, die mich für ein armes irres Würstchen hält, kann ich gut und gerne verzichten und bin ich auch überhaupt nicht geil.

Siehst Du und dies hier ist das, was Du erst mal begreifen und glauben mußt, bevor Du meine Persönlichkeit überhaupt angemessen würdigen kannst, was nichtmal Marion, die in derselben Wohnung lebt, richtig kann, obwohl sie immerhin schon gemerkt hat, dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht und meine Persönlichkeit respektiert, weil die sich im täglichen Leben bewährt. Du kannst sowas vermutlich nur aus eigener Erfahrung glauben, die Dir meiner Meinung nach fehlt? Sag mir wenn ich mich irre.

Ich bewundere wohl, mit welcher Vorbehaltlosigkeit Du mir entgegenkommst, Du bist aber nicht in der Lage, zu begreifen, wie zärtlich und empfindsam ich eigentlich bin, wenn Du nur darauf blickst und Dich amüsierst, wie ich mich grob entblöße. Das ist Deine Unzulänglichkeit. Jedenfalls, wenn das alles bleiben soll. Versteh mich nicht falsch, mißbraucht zu werden ist schön, verglichen damit, wenn niemand sich für einen interessiert, aber weder Dein, noch mein heimlicher Traum.

Hans

Zur Rechtfertigung unfairer und letztlich illegaler Angriffe auf mich als Liebhaber muß natürlich auch herhalten, dass meine Ehe mit Marion zu etwas aufgebauscht wurde, was sie nie gewesen ist. Sie ist immer offen für andere Männer und Frauen gewesen, man hat nur niemand an uns rangelassen.Wenns hochkommt möchte ich mal sagen, dass ich in meinem Leben den einen oder anderen Idioten vom Frauenbesitzerverein kennengelernt habe, bei dem ich ganz froh darum gewesen wäre,aber die hätten sich auch an nichts verheiratetes herangemacht.(Nicht wirklich aus Respekt, nur weils so lästig ist) Ich habe mich zeit Bestehens der Ehe immer auch um andere verheiratete und unverheiratete Frauen beworben, und auch Marion gegenüber nie ein Hehl daraus gemacht. Die Angriffe auf mich haben mit der Ehe weder angefangen, noch aufgehört. Und dass meine Beziehung mit Marion von den Angreifern nicht zerstört wurde, liegt nur daran, dass sie niemand haben wollte.Auch bin ich überhaupt kein großer Casanova, sondern eigentlich eher einer von der langsamen Sorte. Aber durch systematisches Abschießen von Leuten, die uns zu nahe kommen mit Mitteln, die höher als deren ahnungsloser unerfahrener Verstand sind,die sich normale Leute weder ausdenken, noch vorstellen können, quasi in Isolationshaft gehalten zu werden, ist wirklich unerträglich, feige, ungerecht und einfach hundsgemein. Herzlichen Glückwunsch zu euren beschissenen Ehen und Beziehungen, ihr unmündig gehaltenen Frauen! (Das ist Sarkasmus)


Man kann natürlich auch kein „Swinger“sein, wenn die eigene Frau nicht „swingen“ möchte, denn dann hat man ja kein Tauschmittel mehr. Vom Club-Wirt abgezockt zu werden, dazu braucht man dann auch noch Geld, das ich auch nicht habe. Und dann möchte man ja auch einen Club mit einer akzeptablen weltanschaulichen Orientierung, den es natürlich nicht gibt. Obwohl ja Kommunisten eigentlich ihre Frauen gemeinsam haben müßten. Zumindest deutet dieses Manifest sowas an. Was aber nur dazu führt, dass Frauen keine Kommunistinnen sein wollen und ihre Männer notgedrungen für sich Ausnahmen machen müßen. Da bleibt ja eigentlich nur noch schwul werden. Wenigstens Mütter von Söhnen müßten doch eigentlich verstehen, dass das nicht der kategorische Imperativ sein kann!!!--weitgehend Fehlanzeige--. Es ist eben einfach zu bequem eine neue Weltordnung zu bezweifeln, deren reale Existenz einem niemals vorgeführt wurde und die einem das übliche Bestechungsgeld verweigert. (Dass Frau sich nämlich nur den schönsten rauszuszuchen braucht und alle anderen in die Hölle schicken kann.)

Bei allem Schlechten, das über Rauschmittel gesagt wird, muß man doch auch sagen, dass sie z.B.dazu benutzt werden können, bewußt einen Kontrollverlust herbeizuführen. Wenn man sich zum Beispiel für verklemmt hält. Es wäre unfair, jemandem, der sonst nicht aus sich herauskommt, auch noch diese Möglichkeit abzuschneiden.Daraus z.B. ergibt sich für mich ein Recht auf Rausch. Haschisch und Alkohol haben verschiedene Wirkungen. Natürlich steht derjenige, der sich aus dem unerträglichen Korsett freisprengen will, in das Erziehung und Gesellschaft ihn gezwängt haben im Konflikt mit denjenigen, die ihm dieses lebensuntüchtig aber beherrschbar machende Gerüst aus allerlei Ängsten verpasst haben. 2.Selbstbefriedigung macht mehr Spass, wenn man dabei (nicht zu starke) Halluzinationen hat. Pornos werden plastischer und es ist leichter, Gefühle auf sie zu projizieren. Erotische Körpergefühle dringen mehr in den Vordergrund. Allerdings würde ich nicht einen halben Tag mit den Geisteskräften eines Schäferhundes auskommen wollen, nur um mir eine Viertelstunde besonders doll einen runterzuholen. Denn der Rausch geht ja dann nicht weg. Drogen sind aber nicht nur etwas für arme Würstchen, man kann auch gemeinschaftlich richtig Spaß damit haben. Das ist natürlich denen ein Dorn im Auge, die einem möglichst jeden anderen Spass vermiesen möchten, um einen zu zwingen ihre Produkte zu kaufen um damit Spaß zu haben. Da ist es doch richtig gut, daß es einen Spaßmacher gibt, den diese Schweine nicht verkaufen dürfen. Ausserdem gilt: Mann und Frau können einen Orgasmus zusammen haben, aber was machen Männer, die ihre Freundschaft verschweissen, aber partout nicht schwul sein wollen? Ein gemeinsamer illegaler Rausch ist da besser, als nichts.

Und was die Statistik angeht, dass es Leuten schlecht geht,die Drogen nehmen: Ist ja kein Wunder, wenn die Leute die Drogen nehmen, weil es ihnen schlecht geht. Und Verfolgungswahn ist doch eher als Realitätssinn zu bezeichnen, in einer Welt, in der einen jeder Klassenkamerad verpfeifen würde, der selber nichts nimmt,.die Eltern einen zu den Bullen oder noch schlimmer Therapeuten, schleifen, wenn sie es rauskriegen, und jeder zehnte, der einen auf der Straße kiffen sieht, bei der Polizei anruft, man deswegen von der Schule fliegen oder Berufsverbot kriegen kann. Also die Statistik ist auch für den Arsch: Erst verfolgt man jemanden, und dann erkärt man er habe Verfolgungswahn, wenn er's merkt!


Verfolgungsgefühle beim Drogenkonsum können sich auch dadurch verstärken, dass man in diesem Zustand besonders wehrlos ist, wenn man in irgendeine Drogenkontrolle gerät. Man kann einfach nicht so gut schauspielern, wenn man seine Gefühle nicht so unter Kontrolle hat und das Kurzzeit-Gedächtnis auch nicht mehr so zuverlässig arbeitet. Man muß also grade in dieser Situation ganz besonders fürchten, in eine Kontrolle zu geraten. Auch dieses unangenehme Gefühl kann sich durch Halluzinationen verstärken. Natürlich entwickelt man dann eine Abwehrhaltung, die von anderen dann als Verfolgungswahn interpretiert werden kann.

Ich würde aber doch sagen, der Drogenrausch ist nicht das eigentliche Leben, sondern nur eine Ergänzung oder eine Alternative, wenn einem das richtige versagt wird. Als da wären: Anerkennung von Leuten, die man verehrt. Sex mit Leuten, die man nicht verachtet. Überlegenheit über die Leute, die man verachtet. Erfolg bei den Dingen, um die man sich bemüht.usw. (Bitte verwechselt mich nicht mit Pädagogen und Psychologen, die dieselben Sprüche machen, aus deren Mund das aber naturgemäß Lügen sind,weil sie nicht gegen die Gesellschaft kämpfen, sondern gegen die Drogenkonsumenten.)

Und ausserdem: Kann etwas gesund sein, das man rauchen muß,(wenn es richtig wirken soll) und das einem rote Augen macht, als wäre man total übernächtigt? Allzu häufiger Konsum ist wahrscheinlich nicht empfehlenswert.Das gilt für Haschisch. Von LSD muß ich abraten: Das Zeug ist zu stark und man weiß nie auch nur ungefähr, wieviel in der Pille drin ist. Und wenn man dann zu viel hat, und jegliche Gewissheit schwindet, dann braucht man jemanden, der einen seelisch stützt, bei dem man viele Stunden entspannt und glücklich sein kann, ohne etwas verdrängen oder zurückhalten zu müssen. Viele hätten gern eine solche Beziehung.Ich hab es auch gedacht.Aber macht euch nichts vor.Am Ende kann man froh sein, wenn man ein paar extra starke Beruhigungspillen dabei hat.Und: LSD turnt sexuell ab. Das Pillenzeugs, das heute so die Runde macht, kenn ich nicht.Kann ich nichts zu sagen.Ich kann nur soviel sagen: Ich brauche meinen Schlaf und würde abends bestimmt keine Aufputschmittel nehmen.

Ärgerlich finde ich aber dass die Politik hinsichtichtlich der Drogen nicht so rechte Fortschritte macht, oder diese jedenfalls noch nicht zu Gesetzen geworden sind. Dabei besonders ärgerlich ist das Verhältnis zum Strassenverkehrsrecht. Dass also für Autofahrer totale Abstinenz gilt, aber eben nicht beim Fahren, sondern auch an Tagen an denen man nicht fährt. Nun sind die Schnell-Nachweisverfahren für Cannabis wohl so, dass die nicht nur anzeigen, ob man im Moment bekifft ist, sondern ob man in den letzten Wochen irgendwann mal gekrifft hat und keine Aussagen über akute Mengen oder Dosen zulassen. Etwas dem Promille-Test vergleichbares gibt es nicht. Das mag ja manche Hardliner ärgern. Aber sagen wir es mal offen: Wer einen simplen Reaktionstest besteht, und einen Aufmerksamkeits bzw.Ablenkungstest, und der Polizei vernünftige Antworten gibt, der kann auch mit annähernd normaler Sicherheit Auto-fahren, selbst wenn er vielleicht sogar ein bischen über irgendeinem Grenzwert liegen sollte. Das gilt doch sogar für Alkohol: Das Pusteröhrchen mag praktisch sein, aber die Polizei würde es auch ohne schaffen. Wer dann offensichtlich voll neben der Spur ist, den kann man ja dann immer noch zum Blutabnehmen schicken. Fahrerlaubnisentzug darf nicht als Strafe für Drogenkonsum missbraucht werden. Drogenhass sollte überhaupt, genau wie Rassenhass, Geldgier, und der gleichen als niederes Motiv bewertet werden. (Wer aus einem niederen Motiv verbotenes tut kann u.U. schwerer bestraft werden)

Stichwort: Der Einbruch in die Wahrnehmung nicht durch, sondern wegen, also gemeint gegen Kiffen, um einem dieses zu verleiden. Meist nur auf Verdacht, oft auf falschen. Was die Sache dann endgültig verrät.... :
Na, ja, die Strategie beim Kiffen ist ja irgendwie, „den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen“, wie mein Vater das ausgedrückt hätte, also sich dem ständig strafenden Umfeld des Alltags zu entziehen in eine Welt, in der das unmittelbare Wohlfühlen im Zentrum steht, vermittelte Drohungen oder entfernte vermittelte Gefahren aber aus dem Fokus des Denkens gedrängt werden, da sie umständlich erscheinen und alles von dem Triumph überlagert wird, der repressiven Umwelt durch ein heimliches unerlaubtes Vergnügen ein Schnippchen geschlagen zu haben. Alles zusammen ein Hochgefühl, das einen stark für die Liebe macht, auch weil es die unmittelbareren körperlichen Sinne stärker in den Fokus der Wahrnehmung rückt. Vielleicht der Grund, warum manche es als „Dope“ bezeichnen. Liebe ist schön, selbst, wenn man sie einfach vom Fahrrad auf die Landschaft ausschüttet und ein paar hübsche Menschen darin und ein paar Phantasien dabei, die ja nicht mal so falsch sein müßen.

Notorische und fanatische Drogenhasser, bzw. die, die sie dann beauftragen, anderen die Drogen zu verleiden, setzen, wenn sie überhaupt was drauf haben, also grade an diesem Punkte an. Versuchen also dem Berauschten mit aller Gewalt den Gedanken ins Hirn zu schiessen, „dass der liebe Gott jetzt ein böser Mann ist“. Dass man davon ein Verfolgungsgefühl, bis hin zum Wahn kriegt, ist in der Situation natürlich kein Wunder. -vorauseilender Verdacht gegen alle ist ja das einzige, was einen in dem Fall, mit der langen Leitung, in der Umwelt, die wirklich böse Menschen enthält, noch vor Verletzung retten kann.-
Jemanden zu verarschen und hinterrücks zu beleidigen etc., der bekifft ist, ist genau so gemein, wie einen geistig Behinderten zu verarschen. Es macht realen Vertrauens-Schaden und hat nichts mit irgendeiner Schuld des Opfers zu tun.
Um dies zu tun, muß man aber irgendwie gewaltsam möglichst tief in das Denken und die Wahrnehmung des Opfers eindringen, um dort seine feindliche Kackmarke hinterlassen zu können, wo dieser seinen ultimativen Frieden sucht. Also z.B. mit Wanzen und anderen Spionage-Mitteln.
Z.B. der blöde Gag mit dem Kehrmaschine-Fahrer, der mich im übrigen völlig nüchtern ereilt hat, aber wohl nicht so gemeint war.(steht irgendwo anders auf der Website) (Der im übrigen noch ohne Spionage geht)

Manchmal denke ich auch, dass man ganz schön beneidenswert ist, wenn man eine Frau hat. Zum Beispiel heute.Wo unsere Beziehung ganz toll funktioniert. Wer keine Frau hat und sich vorstellt dass das immer so ist, wenn man eine Frau hat, muß mich für ziemlich verwöhnt halten. Hoffentlich bleibt es immer so!!!

Trotzdem: Ich würde sofort noch eine Freundin dabei nehmen.Muß sie nur kennenlernen.

Schon vorbei.Schon wieder Alltag.Na, ja, nicht allein zu sein ist auch ganz gut. Ich bin nur viel zu viel allein.Weil sie dauernd pennt.Na, ja, ständig mit ihr im selben Zimmer wär auch schwer erträglich.

Hippokrates:
heisst aus dem griechischen übersetzt „Pferdeherrscher“ also vermutlich jemand, der ein Gespann von Pferden zu lenken in der Lage ist.

Dies ist der Name des berühmten antiken Arztes, der auch etwas über ärztliche Ethik gesagt haben soll und nach dem der berühmte Eid des Hippokrates heisst.

Nun wissen wir von Eiden, dass man sie die Leute meistens dann schwören lässt, wenn man Zweifel daran hat, dass sie tun, was sie sollen. Vor allem in Fällen, in denen man das sonst nicht kontrollieren kann.

Nichtbefolgen des Eides hat irgendwelche Strafen zur Folge.

Von gesetzlichen Strafen einmal abgesehen, die ja nur eintreten, wenn herauskommt, dass der Betreffende dem Eid zuwiedergehandelt hat,

frage ich mich ob es nicht auch irgendwelche natürlichen Strafen für Eidbrüchige gibt.

Ist es vielleicht so, dass einem Arzt, der sich nicht an den Eid hält, am Ende die Pferde durchgehen? Dass er selbst sich nicht mehr zu einem Arzt zu gehen traut?
Dass auch die Arbeit mit den Patienten immer schwieriger wird?

Wieviel Sicherheit des Bestehens unseres westlichen humanitären Systems beruht eigentlich überhaupt darauf, dass der menschliche Geist eines gewöhnlichen Menschen überhaupt nur funktioniert, wenn
er sich an die üblichen Kategorien und Verhaltensweisen hält? Dass plötzlich die Sicherheit verloren geht, wenn der Mensch ausschert aus der Spur?

Ich meine die Humanität und Humanitären Ansprüche normaler Menschen beruhen eigentlich auf Zirkelschluß und Rückgriff auf die geistige Welt, in der sie zuhause sind.
Deren eigentliche Begründung sie nicht kennen. Allenfalls ein Gerüst historischer Ereignisse und ein paar prominente Namen.
Ansonsten stützen sich Dinge, wie die Menschenrechte machtmäßig vor allem darauf, dass die anderen Menschen sie auch für ihr Recht halten.
Ich denke bei humantiären Grundrechten ist es ganz anders als die bürgerliche Gesellschaft behauptet, dergemäß die Geduld/das Vermögen guter Menschen endlich ist und sich aufbraucht, wenn man sie
über Gebühr beansprucht.(„Sozialhilfebetrüger“ „Wehrunwillige Schutzschmarotzer“ „Rassenschänder“ „Missachter der Klassenidntität (nach oben und unten)“und ähnliche Legenden der Geschichte) Ich denke bei humanitären Grundrechten ist es genau umgekehrt: Sie können nur erhalten bleiben, wenn sie auch in Anspruch genommen werden, eben weil sie erst durch ihre bedingungslose Inanspruchnahme in ihrer Eigenschaft als Grundrechte bestätigt werden. Und die Menschen sich daran gewöhnen, dass sie diesen Katalog von Rechten haben, selbst wenn sie manchmal bei anderen darüber meckern mögen. Grade, wenn den Katalog jeder mal zitieren muß und kann. Erst dadurch kommt der notwendige stützende Zirkelschluß zustande.
Erst wenn sich jemand für etwas besseres hält, als einfach nur einen Menschen und bessere Rechte hat, kann er auf Menschenrechte verzichten. (Oder zumindest auf die Idee kommen, er könnte.)
Interessant fände ich welche Macht zur Einführung von Humanität geführt hat. Nicht, dass irgenein Revolutionär gesiegt hat, sondern, warum er anschließend immer noch Menschenrechte einführen wollte.

Ich denke, damit kommen wir auf die Frage, welche Zügel es wirklich in der Hand zu halten gilt.


(ca2003?) Ich habe heute darüber nachgedacht, was eigentlich die Vorstellung , ich würde jetzt einschlafen und nie wieder aufwachen einfach tot sein, in mir für Gefühle auslöst. Also die Wahrheit ist, es hätte mir in dem Moment garnichts ausgemacht.(Nachtrag: habe heute darüber nachgedacht, ob eine etwas umständlichere Lösung nicht ev. doch vorzuziehen wäreNach-nachtrag manche Tage hab ich auch richtig Lust, zu leben,klar, wenn ich mal eine Aufgabe in der Zukunft sehe.) Ich kann mir zwar vorstellen, dass manche Leute wütend darüber wären, wenn ich ihnen das verraten würde, aber ich habe wirklich keine echte Aufgabe mehr in dieser Welt. Es würde mir auch nichts ausmachen, die anderen alleine zu lassen. In Wahrheit würden sie alle ganz gut ohne mich zurechtkommen. Ich weiß auch im Moment nichts mehr in der Zukunft, auf das ich mich freue. Na ja, ein bischen Freundlichkeit und Wärme hier und da macht es erträglich, das ist aber nicht grade das, weshalb man sich glühend wünscht, am Leben zu bleiben. Meine Zukunftsaussichten wären eigentlich auch nicht so schlimm. Das schlimme daran ist, dass ich immer weiter werde zusehen müssen, wie mein Leben sinnlos verstreicht ohne dass sich irgendwas ändert.

Ich kann mir nur einen Sinn für mein Leben vorstellen: Mir die Liebe anderer Menschen verdienen.

Man kann ja nun nicht sagen, dass in meinem Leben keine anderen Menschen vorkommen, wenn auch nicht sehr viele.

Aber für wen davon kann ich was tun?

Nick --- entwickelt sich zwar gut im Heim, braucht aber noch Erziehung. Tun, was er will, ist da schwierig, weil er sich keine Vorstellung von den Problemen anderer Menschen machen kann. Weil die Mensch-Mensch Schnittstelle sozusagen nur auf Steinzeit-Niveau läuft. Ausserdem ist er nur Sonntag da und wir sind froh darüber, weil er unglaublich anspruchsvoll ist.

Marion --- muss ich den Kopf hochhalten. Macht ja kein anderer. Lass ich meine Gefühle einfach unzensiert raus, bleibt von uns beiden nur ein depressiver hasserfüllter Fettfleck übrig. Nachtrag: Das hat sich echt gebessert.

Manfred --- Steht zum Glück nicht auf dicke alte Männer.

Wer bleibt? Niemand. Das ist das Problem.

Na, ja, da wäre noch 1. verrückt. (Verrückte Sachen helfen zwar eventuell, desozialisieren aber leider.)

2. geheim und wohl vorbei

3. geheim und auch nicht gut

4. na, ja, diese Internetseite. Aber was weiß ich, wer die liest?

Apropos Depressionen: Was passiert, wenn man einen Dobermann und einen Pekinesen mit einer Hundeleine zusammenbindet und der Dobermann fällt in den Brunnen?

(ca2001?) Wenn ich dicke Eisenstangen zu Schleifchen biegen könnte,dann wäre ich in meinem Element! Oder mit einem Düsenjäger in immer rasenderem Tiefflug die Erde bedrängen-- unmöglich und doch nicht tot. Oder mit angespannter Hand Berge zertrümmern und Menschen zurechtrücken. Na ja, das sind halt so Kompensationsvorstellungen für Niederlagen aller Art.Ein Großteil davon sind Blamagen,die ich mir zwar zugezogen,aber eigentlich nicht verdient habe.Ich finde mich gut so, wie ich bin.Nur ein wenig mehr Mut,mich ausschimpfen zu lassen würde ich mir wünschen.Aber vielleicht ist das ja gesunde Vorsicht. Wenn man sein Herz geöffnet hat,kann man härter getroffen werden und verliert schnell den Verstand.Ich hatte kürzlich die Ehre das selbst bei jemand anders zu beobachten.Zum Glück ist nichts weiter passiert. (Hey,ich hab was neues, jetzt bin ich Full Contact Kung Fu Fighter.Viel Spass beim Lachen, falls ihr die Hongkong-Streifen mögt.(Hat sich erledigt.))

Nachtrag2014: Ja, ja, man gibt Kindern solche Heldenheftchen in die Hand und glaubt dann über sie erhaben zu sein, wenn man sieht, wie sie in dem Schund geistig versinken. Aber hat sich schon mal jemand ernsthaft Gedanken darüber gemacht, wie entsetzlich viele Demütigungen diese Jungen in ihrem Leben zu ertragen haben, ein Ausmass an Demütigungen, das auch die meisten Erwachsenen mit Leichtigkeit in die geistige Dünnschisssphäre der Magie verbannen würde, wenn sie nicht vor der Demütigung in den Gehorsam geflohen wären? Wer ungehorsam ist, braucht auch als Erwachsener die Kraft der Selbsthypnose und Autosuggestion.

Fühl mich ziemlich schlecht Ich geb mir zwar Mühe,aber vieles ist einfach ungenügend,was ich leiste.Also hier oben in der Luft. Dabei war ich gerade noch so stolz auf mich.Es ist schwer alles öffentlich zu sagen, vor allem,wenn es mit anderen Menschen zu tun hat.Ohne die Rechte der anderen zu verletzen und ohne das wesentliche wegzulassen was für einen selbst spricht.Und ganz genau.Und ohne Zicken und Ausflüchte.Na ja,das schlechte Gefühl, das ist eben der Schluß von meiner aktuellen Demütigung auf den Rest meines Lebens.Es gibt so schrecklich viele Dinge,die mir sehr wichtig sind, bei denen mir nichts übrigbleibt, als nur zu hoffen, dass sie gutgehen.Vertrauen auf andere.Über die ich keine Macht habe.An die ich nur glauben kann. Und nicht verrückt werden davon.

Eine der obersten Regeln einer Partnerbeziehung scheint mir die: Man macht den Partner nicht vor anderen schlecht um sich bei denen einzuschleimen. 1.Weil man,wenn man die Partnerschaft aufrechterhält,von jedem Schaden, den der Partner hat, mitbetroffen ist. 2.Wer wird sich seinerseits jemand anvertrauen,von dem er weiß, dass er schon einen Partner verpetzt hat? 3.Zu viel Gerede über die alten gibt neuen Freunden das unangenehme Gefühl,nur eine unbedeutende Rolle zu spielen.Wer möchte nicht vor allen Dingen etwas angenehmes über sich hören,wenn er sich mit jemand anfreundet? 4.Zu mehr Hilfe,als dem einen Recht und dem anderen Unrecht zu geben,sind die meisten Leute,bei denen man petzen kann ohnehin nicht in der Lage. Damit ist aber nichts gewonnen Schiedsrichter gibt es ja in der Liebe nicht.

Es gibt aber noch eine Regel: Wer den Partner schont, beleidigt ihn.

Wer den Partner bloßstellt, fordert ihn heraus.

Entweder man will zusammenbleiben, oder eben nicht. Zusammenbleiben, wenn ... ist Mist.

Wenn man zusammenbleiben will, kann man immer sagen: Eben hast Du mich kaputt gemacht! Jetzt mußt Du mit einem kaputten Partner leben! Und dabei das Gefühl von Rache genießen. Aber zusammenbleiben wenn--- das ist Mist. Ein Grund schleunigst genau das Gegenteil zu tun. Manchmal geht es aber auch nicht. Wenn die Partner zu ungleich sind z.B..Oder einer von ihnen auf der Flucht ist.Angst hat.

Ich sitze schon arg in der Falle in dieser Beziehung mit Marion. Ich kann mit ihr nicht und ich kann ohne sie nicht. Einerseits brauche ich es dass mir jemand vermittelt, dass ich ein liebenswerter Mensch bin, dass ich kein totales Scheusal bin, denn ohne dass würde ich es garnicht wagen, mich einer anderen Frau zu öffnen, weil ich ohne diesen Rückhalt keine Verletzung durch Zurückweisung und Beleidigung riskieren könnte. D.h. Beziehungen zu anderen Frauen kann ich von mir aus eigentlich nur aufnehmen, wenn auch meine Beziehungen zu Marion gut sind. Andererseits kriegte ich von Marion dann Gefühle vermittelt, von denen sich andere Frauen ganz gewiss nicht geschmeichelt fühlen würden, wenn ich sie auf sie übertrage. Genau wie das Gute übertragen sich auch diese Gefühle auf andere Frauen.Und wenn man eine Frau lieben will, zu der man so ein Gefühl hat, was kann man dann noch machen? Nicht viel. Mich gibts eben nur einmal.

(Und wenn Marion mir mal ein gutes Gefühl gibt, dann muß sie halt in Kauf nehmen, dass ich Beziehungen zu anderen aufnehme.(Aber was heißt -in Kauf nehmen- andere Leute sind doch auch nett.))(Ich sollte anfangen, meine Files zu datieren)

Man kann sich nicht entscheiden, ob man in Gesellschaft leben möchte, oder nicht, mit oder ohne Staat, mit oder ohne Mitspieler.Die Gesetze und die anderen Menschen können mitunter eine Beziehung ziemlich übel stören.Gesetzliche aber unangebrachte Bevormundung einerseits, aufgrund Gesetzes unmögliche aber notwendige Bevormundung andererseits.Es tut weh, wenn man jemanden verkommen lassen muß, den man liebt,nur, weil man bei Strafe nichts tun darf.

Wenn Du wartest, dass ich Dich anmache, kannst Du lange warten,jedenfalls ein vielfaches länger als Deine Geduld,fürchte ich.Ich könnte es vielleicht auch nicht schnell genug zurückgeben,wenn Du es auf einem Umweg versuchst.Versuch es bitte auf dem direktesten Weg, der Dir möglich ist.Ich geb mir ja auch Mühe,keine Umstände zu machen.Ich steh unheimlich darauf, Komplimente zu bekommen. Und denk nicht , dass es Ablehnung bedeutet, wenn ich Dich vielleicht einfach stehen lasse. Es ist nur Misstrauen.Ich möchte eben nicht gerne nackt dastehen und dafür zuammengeschissen werden. Es ist schon schade , findest Du nicht auch?

Allerdings dieses Wort "anmachen" eigentlich müßte ich sagen: "versuchen zu gemeinsamer sexueller Betätigung zu überreden" Anmachen, das heißt doch, eine Frau gezielt zu beleidigen in der Hoffnung, dass sie davon geil auf einen wird und es dann zu Sex kommt.Nein, in dem Sinne habe ich soweit ich mich erinnern kann in meinem ganzen Leben noch keine Frau angemacht. Ich kann mich wohl erinnern, mich gelegentlich mit Vergnügen gestritten zu haben, aber nie zu dem Zweck, dass es zu Sex kommt. Ich gehöre eben nicht zur Anmach-Kultur, ich gehöre zur Werbe und Schmeichel-Kultur.

Habe gerade im WDR-Schulfernsehen 7.5.05 6Uhr30 diesen Film "süchtig: Protokoll..." gesehen. In dem Film sieht man immer dieselbe Frau, eine Drogensüchtige, die sie jedes Jahr einmal interviewt haben. Fast 15 Jahre lang. Man sieht, wie sie von einem hinreissenden charmanten sehr netten jungen (Strich-)Mädchen allmählich zu einem seelisch knallharten egozentrischen körperlich verbrauchten Wrack wird, bis sie irgendwann, mit 29 oder so, die Kurve kratzt. (Also nach unten natürlich) Der Film ist schon etwas anderes als der übliche Propagandascheiß, den sie gegen Drogen verbreiten. Kann ich mir echt zu Herzen nehmen. Nur das Gesülze von und mit ihrer Mutter ist ekelerregend, aber das macht nur einen kleinen Teil des Films aus und dient vielleicht dazu zu zeigen,wie kaputt sie ist. Empfehlenswert.

Was ist schon eine Freundschaft wert, in der man sich in Wahrheit voreinander fürchtet? Bemühen zeigen, das zu ändern,und wenn das nichts ändert,dann heißts eben irgendwann,“Tschüß, das wars“ und man hört auf Bemühen zu zeigen. Bemühen zeigen ist sehr anstrengend vor allem,wenn man noch andere Verpflichtungen hat, und nicht ewig durchzuhalten. Besonders, wenn man sich durch zu viel offensichtliches Bemühen öffentlich outet und angreifbar macht, ehe man überhaupt eine gemeinsame Basis hat, von der aus man sich verteidigen könnte.Bevor insbesondere geklärt ist,welche Art von Beziehung man hat,wieviel Interesse beide an dieser Beziehung haben, und ob und wie man sie nach aussen hin falsch deklariert,falls es eine als unerlaubt geltende Beziehung ist.

Wie soll ich´s sagen,ich hab hier schon viel rumgelöscht,aber Liebe ist eben kein Spiel,das man nach Kindergartenregeln spielen kann.Man kann daran sterben, beim Kinderkriegen beim Werben, aus Liebeskummer an Aids... . Insbesondere gibt es keinen Schiedsrichter.Und als ich die Liebe nach den Regeln anderer spielen mußte, hab ich schon mehrfach die Fotos von denen, die ich einmal liebte zerrissen.Liebe ist etwas zwischen zwei oder mehrMenschen und ein dritter oder weiterer Unbeteiligter kann nicht die Regeln dafür festlegen, sonst geht sie nicht mehr.Und es wird nie wieder so, wie es einmal war.Manches wird auch besser.Aber ich vermisse keine alten Fotos.Die meisten meiner Erinnerungen sind ohnehin schmerzhaft.Ob es überhaupt Menschen gibt, die sich genußvoll ihren Erinnerungen hingeben können? Es gibt den Spruch,in der Liebe sei alles erlaubt,aber soll man eine Beziehung wirklich beenden,sobald einem eine Bedingung für deren Fortführung gestellt wird?Die meiste Zeit meines Lebens vor der Ehe habe ich niemanden gehabt.Trotz vieler Freundinnen, aber ich hatte die meisten nur sehr kurz.Dieser Scheiß-Zustand ist alles andere als erstrebenswert.Aber eine Liebe unter Bedingungen ist auch nichts heiliges. Auch wird die Liebe zu einer Frau nie richtig grün,wenn sie sich von dritten beschützen lässt.

7.7.02Christopher Street Day in Köln:Wow! Natürlich bin ich am Ende wieder allein gegangen, war selber schuld und habe mich später geärgert. Aber bis dahin war es wirklich wunderschön. Habe mir ein gutes Gefühl nach Hause mitgenommen.

Politik und Prüglologie: wenn ich also zum Beispiel so ein primitiver Arschgeiger bin und meiner Tochter verspreche, dass sie drei Schläge auf den Hintern kriegt, wenn sie wieder die Süssigkeitenreserve für die Gäste auffrisst, und sie frisst sie wieder auf, dann muß ich ihr den Arsch verhauen, auch wenn sie jetzt, wo sie die Strafe bekommen soll, aus Angst verspricht, sich zu bessern und es nie wieder zu tun. Wenn ich ihr nicht den Arsch verhaue, denkt sie nämlich, wenn sie nächstes Mal Lust auf die Süssigkeiten hat, dass sie jedesmal die Kurve kriegt. Ich muß ihr also den Arsch verhauen, auch wenn sie mir jetzt, wo sie Angst hat, leid tut, und ich Grausamkeiten verabscheue, und befürchten muss, dass sie mich nicht mehr lieb hat, usw. usw.
Wenn jetzt aber eine politische Partei irgendwas verspricht, und ich wähle sie deshalb, aber sie tut es nicht, darf ich sie niemals wieder wählen.
Haben die Leute aber nicht kapiert.
Und: zwanzig verschiedene Gründe, eine Partei zu wählen können natürlich auch nur von zwanzig Parteien repräsentiert werden, nich von 5 oder gar 2.

Niemand hat das Recht eine geliebte Person ganz für sich alleine zu beanspruchen.Sexuelle Beziehungen werden in der bürgerlichen Gesellschaft zwar gewöhnlich ausschließlich anderer gehalten,aber es kommt dabei zumindest öfters zu „Pannen“. Wer seinen Partner behalten möchte,sollte sich bemühen ihn nicht mit Baseballschlägerargumenten wie „ich mach Schluß“ und dergleichen zu verletzen und ihm keine Vorwürfe wegen etwas zu machen,das an sich gut ist, nämlich Liebe.Solche Verständnislosigkeit hinterlässt lang anhaltende Schäden in einer Beziehung während die Liebe zu dritten Personen durchaus eine Bereicherung sein kann. Wer seinen Partner behalten möchte,sollte nicht den Eindruck erwecken, dass er in der Beziehung alleine zu sagen haben möchte, was erlaubt ist. Das verträgt keine Beziehung.Man muß sich vielmehr darüber einigen.Und dabei darf man sich nicht an abstrakten herkömmlichen Rechten orientieren,sondern an den wirklichen seelischen Bedürfnissen der Beteiligten.Zu den Sachen,die einfach nicht funktionieren können zählt z.B.die alleinige und vollständige Kontrolle über das Gefühlsleben des anderen.Gefühle halten sich nicht an Grenzen und sie werden immer problematischer, wenn man ihre Äusserung verbietet.

Arrangierte Ehen, Heiratsannoncen, käufliche Liebe: alles Liebe,die nicht stattfindet,weil man den Partner bereits vorher geliebt hat,sondern weil die Liebe aus anderen Gründen geplant ist. Sind wir etwa keine Menschen,dass wir uns nicht lieben können,nur weil wir es aus einer Überlegung heraus geplant haben? Nein, das Problem ist vielmehr,dass die Kitschromanromantiker es nicht wollen,dass angesagte Liebe funktioniert,weil sie sich durch dieses Eingeständnis gedemütigt fühlen würden. Ist der Zufall wirklich ein besseres Prinzip? Vieles, was gut ist könnte niemals zustandekommen,ohne Liebe zu planen.Zum Beispiel das Zusammenfinden der Ausgeschlossenen, Übriggebliebenen per Zeitungsannonce.Es ist zwar nicht üblich darüber zu sprechen sich vorher festzulegen,aber die Beteiligten müssen beide von Anfang an wissen, dass es ohne sowas wie Sex unter normalen Menschen auf Dauer nicht läuft.Einen Menschen lieben, aber nicht seinen Körper, das ist doch Betrug.Trotzdem,wie oft habe ich das nicht zu hören bekommen,vor allem als wir alle noch sehr jung waren,dass mich eine angeblich liebte,aber keinen Sex wollte.Kinderei.Ein Irrtum ist sicher auch,zu glauben,weil die Liebe beschlossene Sache ist,brauche man nicht mehr auf den Partner zu achten und könne einfach ein Programm abspulen.Ich glaube,Frauen haben deshalb oft eine Abneigung dagegen, vorher zu sagen,was sie wollen.Ausserdem kann sich das ja ändern, mir ist jedenfalls kein Mittel bekannt,mit dem man das Ende einer Begegnung zuverlässig vorher festlegen könnte.Manchmal schafft man es eben einfach nicht,sich im gegebenen Rahmen zu lieben. Oder das:“Wenn man sich liebt, macht man gleich Sex, und wenn man es nicht gleich macht,liebt man sich eben nicht.“-- Also, wer sich diese verschwenderische Einstellung leisten kann,der soll aber nicht andere Leute diskriminieren,die gute Gründe haben,sich zu lieben, obwohl sie es nicht auf Anhieb schaffen. „Wenn man es sowieso will,kann man es auch gleich machen,und wenn man es nicht gleich macht,wird wahrscheinlich nie etwas draus.“ Stimmt schon,Zeit ist kostbar,aber die die man braucht,muß man sich trotzdem nehmen. Wenn man etwas miteinander zu tun hat,wo man aufeinander vertrauen muß,sollte man sich auch lieben und nicht versuchen, sich gegenseitig auszunutzen.Sonst geht es nicht richtig.Und wenn man sich liebt, kann man nicht ignorieren,was man voneinander will.

I try not to be jealous, 'cause I do'nt have the right to.But it's really hard this kind of dying, Babe!

apropos auf den Arm nehmen.........................noch so ne Geschichtenoch so eine Geschichte

(Witz:) An die Ratgebertante in der Zeitung: Ich bin jetzt 14 und fast nichts von dem, was ich denke ist jugendfrei. Darf ich noch mit meinen Klassenkameraden reden?

Da war so eine Discussion über Frauenhäuser im Internet. Eigentlich finde ich das Thema Scheisse. Aber wegen der einen Teilnehmerin hab ich trotzdem mitgemacht.

Frage: Wieso erdulden so viele Frauen Gewalt durch den Partner? Meine Antwort:

Vielleicht um des Friedens willen. Frieden ist einfach eine tolle Sache.

“Wenn Du mich schlägst, dann heul ich und sonst passiert überhaupt nichts. Möchtest Du das wirklich?” Das ist eine Antwort die zum Frieden beiträgt und nicht die provozierende Drohung mit irgendwelchen furchterregenden Gegenmaßnahmen. Ich finde das ganz toll, wenn Frauen bereit sind, (übrigens auch bei anderen Gelegenheiten) Schmerzen für Männer zu ertragen und ich bewundere und liebe Frauen dafür und bin ihnen sehr dankbar.

Wenn der Mann zu furchterregend wird, oder die Frau ihn nicht mehr liebt, dann finde ich es gut, wenn sie in ein Frauenhaus ausweichen kann. Frauen lieben Männer, und ich finde das keine Schande. Und wenn eine so einen Arschgeiger wirklich liebt, dann kann ich sehr gut verstehen, dass es ihr schwer fällt, wenn sie sich von ihm trennen muß, weil sie ihn einfach nicht befriedigen kann.

Realistisch ist aber wohl auch, dass viele Anfänger-Beziehungen auf Illusionen basieren. Wo Sex nur nach den Regeln der Gerechtigkeit gemacht werden darf, wo sie maßlose Rechte hat, die sie gegen ihn geltend machen kann und er denkt, sie ist schön dumm, dass sie's mit mir macht, weil er sie über die Natur seiner Person getäuscht hat und also nicht die Wahrheit sagen kann. Sex, der ohne Konsumgüter und Dekorationsartikel nicht zustande käme usw. Wo man sich gegenseitig nur liebt, weil man den anderen für etwas hält, was der nicht ist. Wenn in einer solchen Beziehung das Geld für die Blumen ausgeht, oder einer nicht mehr weiterlügen kann, und zuschlägt, dann ist das natürlich ein Sturz aus allen Wolken.

Ich denke, wenn Menschen eine Beziehung zueinander aufrecht erhalten wollen, dann muß man davon ausgehen, dass der Austausch in dieser Beziehung vermutlich funktioniert.Dass die Beteiligten mehr von dieser Beziehung haben, als ihnen die Gesellschaft zu bieten hätte. Natürlich kommen auch Preisangebote von außen. Einer bietet Geld, der nächste Freiheit des Arsches,andere Kultur gesellschaftliches Ansehen usw.usw. Wenn eine Frau nicht darauf eingeht, hat sie wahrscheinlich etwas besseres.

Übrigens finde ich es auch nicht gesund, wenn ein Mann sich ständig unter Kontrolle haben muß, von seinen natürlichen Kräften keinen Gebrauch zu machen, während eine Frau ungehindert von den ihren Gebrauch machen kann.( Unter Ausspielen ihrer mitleiderregenden weiblichen „Hilflosigkeit“ andere Männer, den Staat, (und zu Zeiten der Frauensolidarität auch Frauen) um Hilfe bitten z. B.) Kein Wunder wenn sich so ein Mann, der sich ständig zusammenreissen muß, während sie die Sau rausläßt, am Ende mehr wie der Vater der Frau vorkommt. Leider ist es so, dass ein Mann, der jemanden um Hilfe gegen seine Frau bittet, nicht von deren Konkurrentinnen umschwärmt wird, sondern nur als Schwächling dasteht und sich lächerlich macht. So ist eben Gewalt das entsprechende Mittel des Mannes im Vergleich zur Mobilisierung von Konkurrenten durch die Frau. Ich als Frau würd's mir nicht gefallen lassen. Ich wüßte aber auch genau, dass ich's nicht verdient hab.Wenn ich mir da nicht sicher wär, ja, da würd ich halt den Arsch hinhalten und beschließen, mich zu bessern. Angst vor Strafe kann auch eine Hilfe sein, das zu tun,was man sonst nicht schafft.Aber wenn ich meinen Mann nicht dazu kriegen kann, mich zu lieben und er mich geringschätzt, also, dann würd ich gehen.

Man darf nie vergessen, dass in unserer Gesellschaft Gewalt eine Waffe der Schwachen ist. Die wirklich zehnmal stärkere Macht ist die ökonomische und bürokratische Macht, mit der einem einfach das Fressen oder die Wohnung gestrichen werden kann usw. Na ja, und wenn man sie sich dann doch holt, dann kommen die Polizeiknüppel und der Knast. Eine Frau, die ihren Mann als Obrigkeit empfindet,die nicht das Recht hat, mit Gewalt in ihr Leben einzugreifen, die hat offensichtlich nicht begriffen, in welchem Jahrhundert sie lebt.(Sie hat den Schuss nicht gehört, würde man heute sagen) Menschen, die in einer Familie leben wollen,dürfen sich schlagen, eben gerade weil sie nicht die Obrigkeit sind.Ein Frauenhaus mag auch dazu beitragen, dass Frauen das begreifen. Ich finde es garnicht verwunderlich, dass viele Frauen von dort zu ihren Männern zurückkehren.

Für viele Frauen heißt Frauenbefreiung aber nur, sich von denen zu befreien, die schwächer sind, als sie und doch nicht gehorchen.

Ach,ja, Carlos Castaneda kam hier auch vor,bevor ich dieses Kästchen gelöscht habe.

Zehn Ratschläge zum Glücklichsein ?

Ich finde, wir als moderne gebildete Menschen verlangen nicht zu viel von unserer Religion wenn wir die Gebote, die wir halten sollen auch verstehen wollen. Denn an Gott glaubt schließlich niemand mehr.(?) Auch, wenn niemand weiß, was das ist, was dieser oder jener glaubt, wenn er Gott sagt. Da fischt die Religion im trüben. Irgendwas wird schon anbeißen. Am Ende waren wir es vielleicht selber die einen anderen Menschen so beeindruckt haben und wissen es nicht mal.

Wenn ich mir da so Gottes angeblich ewige Gebote anschaue, erscheinen sie mir doch eher als auf den historischen Kontext bezogene Ratschläge zum Glücklichsein. Vieles ist aber auch unverändert geblieben.

1.Also zum Beispiel die Sache mit dem Eltern ehren usw. Da die Eltern sich die Kinder doch gewünscht haben, was damals, wo man sie leicht loswerden konnte, wenn man sie nicht wollte noch vermehrt galt, muß man annehmen, dass sie ihnen Gutes wollen. Und in einer statischen Gesellschaft wie damals war die Erfahrung der alten Generation 1zu1 auf die junge übertragbar. Wenn jemand mir Gutes will, und ich will ihn schänden, seinen Willen durchkreuzen, dann muß ich mir schaden. Das ist doch logisch. Wenn es nicht mal etwas bestimmtes ist, sondern die Liebe selber, die mir nicht passt, muß ich mir logischerweise sogar auf jede erdenkliche Weise schaden. Na,ja, und wer sich schadet, der hat den Schaden und das sieht dann aus Sicht der Religion so aus, als habe Gott ihn gestraft. Aber es galt eben auch damals nur für den Normalfall. Aber eben wegen dieser Gesetzmäßigkeit bestreite ich das Recht von Eltern, ihre Kinder zu “lieben”, wenn diese das nicht wollen. Wer es doch tut, der liebt mich eben nicht wirklich.

2. Oder die Sache mit dem nicht begehren den Besitz der anderen. Wobei pikanterweise die Frau noch zum Besitz des Mannes gezählt wird. Na,ja, ich kenne das hebräische Original nicht, aber, wenn begehren eine gute Übersetzung ist, dann liegt das ziemlich nahe auch bei buddhistischen Heilsvorstellungen. Wo eben das Begehren überhaupt die Ursache allen menschlichen Unglücks ist. Ich meine um den Unterschied deutlich zu machen: Es heißt nicht: “Du sollst nicht wegnehmen”, sondern “Du sollst nicht begehren”. Was man nämlich hat, das hat man. Und das sollte dann tunlichst kein anderer begehren... In der Sache steckt vielmehr das Gesetz von Angebot und Nachfrage: Wenn ich den Besitz des anderen nachfrage, hebe ich dessen Tauschwert. Mache ihn reich und mich selber arm, ohne etwas davon zu haben. Und wer den Schaden hat, ...den hat Gott wohl gestraft.

3.Die Sache mit dem Ehebrechen: Der Text leidet darunter, dass weder der Begriff Ehe, noch der Begriff brechen definiert ist. Nehmen wir mal an, Ehe meint hier jede funktionierende sexuelle Beziehung und brechen ist einfach irgendwie kaputtmachen. Na,ja, Sex ist was tolles, ist ja klar, dass man sich den Hass desjenigen zuzieht, dessen Beziehung man stört. Und der Hass der anderen ist immer irgendwie schädlich jedenfalls, wenn er wie in diesem Fall oft unvergänglich ist.Denn wenn man eine Beziehung nicht zu Ende führen konnte, dann kommt sie einem in Zukunft besser vor, als jede reale, die man noch führen kann.Weil man sie noch wollte, als sie endete, kommt sie einem für alle Zukunft gut vor. Was keine reale Beziehung ständig leisten kann. Also ist der Hass auch unvergänglich. Und der Hass der anderen schadet nun mal, weil jeder irgendwann mal schwach wird. Und wer den Schaden hat, den hat Gott wohl gestraft.

Im übrigen: Das was unsere Gesellschaft dem Begriff „Ehe“ als seinen Sinn gegeben hat, ist ein Fluch und dem Herrn ein Greuel, wenn ich mal im Stil der Bibel sprechen darf...(Nachtr12/2016:Na, ja... Habe öfters nachgedacht, über diese Stelle meiner Website. Es wurde wohl auch biblisch zwischen Ehe und anderen sexuellen Beziehungen unterschieden. Andererseits gibt es verschiedene Gesellschaften, darunter andere, die sich ganz ohne Abrahamismus entwickelt haben. Es ist auch nicht zu sagen, wer legitimiert ist, eine Ehe anzuerkennen und dadurch zu einer juristisch gültigen zu machen. Das geht immer nur innerhalb eines Rechtsprechungsbezirks. Es scheint aber doch zum Begriff einer Ehe zu gehören, dass mindestens zwei andere Personen von der sexuellen Beziehung Kenntnis haben, und diese gutheissen, oder dies zumindest imaginiert wird. Was das alte Testament betrifft, könnte es sich bei „Ehebruch“ um Gefährdung der Unterhaltsansprüche der Frau, durch ihre Schändung vor ihrem bisherigen langjährigen Partner handeln, dadurch, dass jemand anderes diese Frau verführt. Denn wenn der Alte sie nicht mehr liebte, wurde sie weggejagt und kriegte gar nichts mehr. Das ist heute ja alles anders. Die Bibel sah sich also im Interesse des Gemeinwohls der Bestandserhaltung von dauerhaften Geschäftsbeziehungen verpflichtet. Na, ja, --so gesehen? (kleinbürgerliche Treuevorstellungen sind und bleiben aber ekelerregend) Die Idee, jemandes Liebe zu einer bestimmten Person zu erpressen, in dem man ihn an jeder anderen Liebe aushungert finde ich jedenfalls barbarisch, ungerecht und kriminell.

Den Glauben, dass eine sexuelle Beziehung keine sexuellen Beziehungen zu anderen Personen verträgt, halte ich ausserdem für verkehrt. Man muß bloß Beziehungssicherheit für alle Beteiligten herstellen. Allerdings ist die ganze mächtige Gesellschaft von vorne bis hinten darauf angelegt, solche Sicherheiten zu zerstören, was ich für kriminell halte. Grade heute wo jedermans Ehe ein dutzendmal gebrochen ist, bevor jemand sich gesetzlich an jemand anderes bindet, braucht man noch andere Sicherheiten für seine Befriedigung als nur eine Beziehung. Es ist lebenswichtig für jeden Menschen, dass er mal aus sich heraus kann. Im Namen der gesetzlichen Bindung wird aber alles andere von der Gesellschaft zerstört.

4. Die Sache mit dem Namen Gottes, den man nicht unnötig benutzen soll: Wer ständig allen erzählt, was für ihn das höchste ist, der macht sich nicht nur angreifbarer, sondern entwertet sein höchstes auch zu einer Art Handelsware. Wenn er dann in die Verlegenheit kommt, und sich seelisch auf Gott stützen will, dann ist „Gott“ verbraucht. Er hat also einen Schaden davon. So gesehen ist diese ganze Website mit Sünden nur so gespickt. Nur, dass ich den Schaden mangels Privatspäre sowieso habe.

Ähnliches wie für „Gottes“ Gebote gilt auch für staatliche Gesetze: Wenn man sich nach ihnen richten soll, muß man wissen, womit sie sich rechtfertigen. Es ist ärgerlich, sich Einschränkungen aufzuerlegen wegen Gesetzen, von denen man überzeugt ist, dass sie nur dadurch entstanden sind, dass ihre Urheber zu feige oder gemein waren, dem Volk die Wahrheit zu sagen.

Witz: „Ich liebe Dich“-- „Prima, ich liebe mich auch!“-- „Da haben wir doch schon mal was gemeinsam!“

Wenn Sie ein Schwarzer wären in einer rassistischen Gesellschaft die sie deswegen benachteiligt, und plötzlich bekämen Sie das Angebot sich mit einer sensationellen medizinischen Behandlung äusserlich in einen Weißen zu verwandeln. Würden Sie das Angebot wahrnehmen? Oder wären Sie gar durch das Angebot beleidigt? Ich glaube kaum einer würde es annehmen, wenn die Hautfarbe zu tragen nicht grade lebensbedrohlich ist. Genau aus dem gleichen Grund lege ich meinen Adelstitel nicht ab. Ich bin nicht stolz auf diesen Titel, ich bin stolz auf mich als Märtyreropfer das von dieser Gesellschaft wegen dieses Titels verfolgt wurde und wird.

Ich hab es erst jetzt begriffen, aber vermutlich ist ein Adelstitel für die Leute eine solche Provokation, dass sie einen geradezu reflexartig, ohne es selbst zu merken, für arrogant haltenn und geringschätzig behandeln um sich dafür zu rächen, dass sie keinen haben, sobald man etwas von ihnen will. Wenn es zum Beispiel Frauen sind. Ich habe mich früher von allen Leuten „Spatz“ nennen lassen. Zu der Zeit war es besser. Aber irgendwann wollte ich dann nicht mehr heißen, wie ein Haustier und ließ mich Hans nennen. Seither ging es bergab. Ich habe fürchterliche Rachegefühle gegen alle Welt. Wie sie meinen Vater zur Wehrmacht eingezogen haben, haben sie ihn zur Strafe für seinen Titel immer die Klos putzen lassen. Das war eben auch Pöbel, die Nazi- Wehrmacht. Ein Glück, dass erschossen werden damals keine Schande war, sondern eine Ehre, sonst wär ich vielleicht nicht auf dieser Welt.

Es ist wirklich sauschwer, mit einem Adelstitel für einen ganz normalen Mann gehalten zu werden. Noch schlimmer ist das, wenn man auf andere Weise was besonderes ist, obwohl man adelig ist.


Offensichtlich sind einige größere Kinder aus unserem Viertel auf diese Seite gestossen und haben sich darüber amüsiert.Eigentlich war diese Seite nicht für Kinder gedacht, aber was solls: Ich möchte keine Kinder diskriminieren: Kinder sind heute aufgeklärt.Kinder können auch lieben und anderen zuliebe eine Rolle spielen.Vielleicht lässt die katholische Kirche sie ja deshalb schon mit 8 zur Kommunion zu. Kinder sind nicht nur niedlich und überflüssigSie sind gut zu gebrauchen, wenn sie wollen. Ich liebe eben auch Kinder,wenn sie mich lieben. Ich glaube kaum, dass dabei etwas schief gehen kann. Meine Ansichten zum Thema Sex mit Kindern: Durchsuchen sie meinen (übliche politische Themen umfassenden) Webseiten-Link „Statements“ nach dem Stichwort „gestrickt“. Zusammengefasst: Im Prinzip vielleicht, in der gesellschaftlichen Praxis geht es nicht.

Witz: Ich könnte echt eifersüchtig werden auf meinen Computer: Dauernd versucht einer, das Ding zu vergewaltigen. (Mit ausführbaren e-mails und 0190er Dialern.) Nachtrag: Na,ja, spam und malware sind geblieben, Modems benutzt ja keiner mehr.

Wunschkinder:

Marion erzählte mir bei einer Discussion über Krippen, sie kenne so einige Frauen die mit 16 nur deshalb Kinder gekriegt hätten, weil sie zu faul zum Arbeiten gewesen wären. Na, ich weiss nicht... Aber ich habe mir doch Gedanken gemacht über die Kinder, die solchen oder ähnlichen Umständen ihre Entstehung verdanken. Obwohl die Idee des Wunschkindes immer hochgehalten wird, ist es für das Kind selber doch eigentlich viel würdevoller ungewollt ohne emotionale Belastung durch Dankesschuld auf die Welt gekommen zu sein. Gewissermaßen aus eigener Kraft. Das gilt doch auch für die ganzen sogenannten Verhütungsunfälle. Niemand kann Dir vorwerfen, Du hättest Deinen Eltern was zu verdanken. Das ist doch viel wert. Eine Gläubiger weniger in der allgemeinen Schuldenkrise der Jugend.

Mein Verfolgungswahn ist das Spiegelbild der von mir erkannten Unzurechnungsfähigkeit der anderen.(Die diese natürlicherweise zu verbergen versuchen. Wer würde nicht geheimhalten unter welchen Umständen er bereit wäre, welches Verbrechen zu begehen?Was dann aber doch mal rausrutscht oder rauskommt.Ich merke mir das. Und grusele mich dann, wenn die Umstände heute in meiner Person bestehen.Ich bin nur schwer davon zu überzeugen,dass Menschen ihre Überzeugungen wirklich geändert haben.)

Nachtrag2014:
Und übrigens: Wer* unter verrückte Sanktionen gestellt wird, muß sich zwangsläufig wie ein Verrückter aufführen, grade wenn er bei klarem Verstand ist. Wenn er die Bedrohung der Sanktionen nicht anders abwehren kann, jedenfalls.

*von irgendwelchen bekloppten Sektierern z.B., die einen stalken.

Angst vor der Zukunft habe ich manchmal. Aber ich sage mir: Was kann noch viel schlimmer sein, als eine Gegenwart in Angst? Dann freue ich mich wieder auf die Zukunft.Und überhaupt: Mein Glück ist ziemlich unabhängig von meiner materiellen Existenz. Das soll aber keine Herausforderung sein, zu versuchen, mich unglücklich zu machen.

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