Komisch

Unterabteilung Hundeweisheiten

Unterabteilung Retourkutschen

einfach nur pampig

juristische Probleme, praktisches Handeln, etwas längere Abhandlungen, Erlebnisserzählungen, praktische Erfindungen, tiefere Einsichten,... to be continued..



Alles durcheinander, nach Aktualität oder Wichtigkeit je nachdem was überwiegt:

Einen klugen Satz zu veröffentlichen ist heute eigentlich schon Verrat.

Es ist demütigend, ich zu sein.
Und wahrscheinlich ist es noch demütigender meine Frau zu sein.
Aber wie demütigend wäre es erst, den Rat anderer zu befolgen und nicht ich zu sein, um nicht gedemütigt zu werden?

Babyweisheiten/Selbstdisziplin:
Ein Löffelchen für Mama, ein Löffelchen für Papa, ein Löffelchen für Tante.....
Im Gedanken an die geliebten Menschen lässt sich so manches übelschmeckende Breichen auslöffeln.
Wenn das Baby aber dann erwachsen ist, und sich die ungeliebten Notwendigkeiten einlöffeln soll, dann geht das dann genauso.
Was gibt es nicht alles: Aufstehen, zähneputzen, verzichten (auf zu viel leckeres Essen und diverse andere Sachen) rausgehen zu einem langweiligen Spaziergang, obwohl man was anderes machen wollte, doofen Papierkram erledigen, und und und. 30 solche Dinge müßte ich in meinen Kalender reinkriegen um voll tüchtig zu sein. Die Stunden wären da, der Bedarf/die Ideen wären da. Wenn man bedenkt, dass das bei Erwachsenen ja noch genauso funktioniert, wie beim Baby, dann ist natürlich klar, dass man als Erwachsener eine große Menge Freunde haben muß, denen man gefallen möchte, und denen es auch gefällt, wenn man viel von dem tut, was man eben tut, nicht etwa noch weniger. Man muß also eine ganze Menge Leute haben, denen man was schuldig ist, weil sie einen liebhaben. (Ich rede hier nicht vom Liebhaben-wollen seitens Leuten, die es nicht können)
Da ich nur eine Person liebe, kann ich natürlich jedesmal nur ein Löffelchen „essen“. Ein Löffelchen für Marion, und dann noch ein Löffelchen für Marion und den ganzen Tag so weiter, so geht das eben nicht. Dann wird sie zu dick, bzw. sie wird überfordert von zuviel Liebe. Die ja auch Verantwortung bedeutet. Zuviel Verantwortung.
Also kann ich immer nur ein Löffelchen essen, alle paar Stunden, und das erste Löffelchen, das gegessen werden muß, ist fast nie das Zähneputzen, oder das Fasten.
Darum bin ich dick und meine Zähne sind viel weniger gesund, als sie sein könnten.

Eine Gesellschaft von Opfern ist Scheisse. (Leuten, die sich so fühlen) Wer aber das Wort „Opfer“ als Schimpfwort benutzt unterdrückt Opfer nur immer weiter und hindert sie daran, jemals zu Tätern zu werden.Du Täter in spe“ wäre eine alternative, ermutigende Variante.

Armut ist ein „moralisches Vergehen“. Jedenfalls muss man darauf aufpassen, dass sie keines wird: Wenn ein Armer und ein Reicher dasselbe tun, ist es bei dem Armen oft unmoralisch: Wenn ich zum Beispiel den Altkleider-Container mit meiner abgetragenen Kleidung fülle, verstopfe ich den Container mit Müll und mache den Sortierern nur lästige Arbeit. Eine böse Tat.Muss man auch erst mal drauf kommen. Ich bin so ein guter Mensch, weine bei aufopferungsvollen Heldenfilmen u.ä. Aber hier ist auch ein Opfer gefragt: Disziplin und strenge Selbstbescheidung bei der Rührseligkeit!!! Aber wenn man hört, was die mit den Klamotten so machen, juckt es mich manchmal doch in den Fingern, so eine Alternative zum Mülleimer zu wählen und sie mit ein paar netten Geschenken zu bedenken.

Das neueste Spionage – Gadget: Aktenschredder mit eingebautem Bluetooth-Dokumentenscanner... die Blätter nur noch zusammengefaltet einlegen...

Für Computerspiele-Entwickler:

Multiversale Online-Spiel-Matrix für „Mädchen“ und „Jungen“

Ich habe gelesen, dass es bei Computerspielen noch das Problem mit den Rollenklischees gibt, weil männliche Spieler lieber Ballerspiele spielen und höchstens sexy Frauenfiguren kontrollieren wollen etc. spielen weibliche Spieler lieber Aufbauspiele oder Rollenspiele mit virtuellen Figuren irgendwelchen Sims oder so. Deshalb spielen beide selten zusammen.
Könnte man nicht eine gemeinsame Matrix des Gewinnens und Verlierens schaffen, in der beide Spielertypen an verschiedenen Frontends gegen oder miteinander spielen können?
In dem Sinne, wenn im Aufbauspiel die gegnerische Schnapsfabrik pleite geht, gehen im Ballerspiel dem Alter ego dem Muskelprotz-Avatar des Mannes wertvolle Lebenspunkte im Kampf gegen schwertbewehrten Dämonen der Amazonenköniginnen verloren. Wenn er aber schnell und intelligent gegen die Schwerter reagiert und die Dämonen besiegt, entwickelt im Aufbauspiel der Schnapsfabrikant eine neue Vermarktungs-strategie, mit der er sich noch vergrößern und die aufstrebende gegnerische Unternehmerin um ein paar Marktanteile bringen kann, sowie ihren Sohn dazu bringen, schlechtere Schulnoten nach hause zu bringen, weil die Vermarktung es geschafft hat, die Schulkinder scharf auf heimllich gekauften Schnaps zu machen. Worauf die Unternehmerin eine Erzieherin für ihren Sohn engagiert, die zwar kostet, aber die Noten bessert, worauf der Muskelprotz in seinem Spiel auf einen ausgeworfenen Krähenfuss tritt und ein Medkit braucht, falls er eins hat usw. Also zwei völlig verschiedene Spiele über dieselbe logische Gewinn und Verlust-Matrix laufen lassen mit zwei oder mehr verschiedenen Paralleluniversen sozusagen als Frontends. Könnte vielleicht der Moralerziehung der Gesellschaft aufhelfen, weil wirtschaftliches Verhalten damit auf die selbe Ebene kommt, wie gewalttätiger Kampf, also moralisch vergleichbar wird........
Wobei die Spieler dann höllisch scharf darauf werden, zu erfahren, was das eine Ereignis in einem Universum in den anderen bedeutet. Und dieses im Zentralserver auch noch langsam verändert werden und mit KI lernen kann, was was ist.....
Ein Marktrenner!

Apropos Depressionen: Was passiert, wenn man einen Dobermann und einen Pekinesen mit einer Hundeleine zusammenbindet und der Dobermann fällt in den Brunnen?

Ein Maulkorb ist empörend, aber man kann damit leben. Aber nicht, wenn man keine Freunde hat, die einen füttern.

Ein guter Kauknochen ist fast so gut, wie die ganze Gerechtigkeit....

Hunde-Integrität: Mag ja sein, dass ich nur mit dieser „Hose“ die Bitches scharf machen kann, aber was nützt das, wenn Frauchen sie mir dann nicht wieder auszieht?
Wenns so weitergeht kann ich noch eine eigene Seite mit Hunde-Sprüchen aufmachen.

Cybersex-Joystick zum Mitspielen für Gott und „Gott“:
Menschen, die beim Sex einsam sind, finden es frustrierend und unerotisch, dass jedes sexuelle Gefühl unmittelbar auf ihre eigene persönliche Entscheidung zurückzuführen ist. Man lässt sich deshalb seine Lieblings-Porno-Clips im Zufalls-Modus (shuffle-mode) abspielen, weil man dann Gott imaginieren kann, der mitspielt, und nicht immer nur dem lächerlichen und unerotischen „Selbstbedienen“-Müssen ausgeliefert ist. Man könnte aber nicht nur die Porno-Clips per („?)Zufall(“?) steuern, sondern auch alle Cybersex-Geräte, wie Vibratoren, Pumpen und was es so alles gibt. Entsprechende zuverlässige Sicherheits-Features vorausgesetzt (!!!), könnte man sich dem sogar ausliefern. Man will ja nur, dass Gott mit einem spielt, er soll einen ja nicht „heimholen“..... Und damit „Gott“ auch mitspielen kann, also alle, die sich mit ihren Wanzen u.dgl. wie „Gott“ aufführen, kann man ja ein Interface bauen, das per Funk funktioniert und mit einfachen überall erwerblichen Geräten bedienbar ist. --So dass man z. B. einen Orgasmus bekommt, wenn der liebe Nachbar die Funkfernbedienung für seine Haushaltsgeräte drückt.-- Ob nun im Wissen, was er tut, oder auch nicht. Der gefälschte „Gott“ wollte doch schon immer so gerne mitspielen! Soll er doch. Man muß ihm nur das Interface basteln. Aber bitte keinen „Kill“-Schalter. Der Kerl könnte ja ein brutales Arschloch sein, oder einfach den Verstand verloren haben. Nicht ohne Grund empörten wir uns über den elektrischen Stuhl der US-Amerikaner.

Selbst-Vergewaltigungs-Dildo:
Ein Dildo/technischesFickloch o.ä. mit Wärme und Drucksensoren kapazitiven Sensorflächen auf seiner Oberfläche, der merkt, wenn er reingesteckt wird, und dabei ein Fernsteuersignal abgibt. Sei es nun für ein Stöhn-geräusch, oder für ein Zählwerk, das das elektronische „Sklaven“-Ketten-Schloss erst freigibt, wenn es bei 100 Mal abwechselnd rein raus ist. Dann muß frau/man ja... (Sicherheits-Features nicht vergessen!!!)

Betr. Orwell: „1984“:
Gehirnwäsche funktioniert:
Man kann Menschen wirklich dazu bringen, zu glauben, dass die Dinge, die sich vor ihren Augen abspielen nicht wahr sind:
Ich habe meinen Recorder mit äusserster Sorgfalt programmiert, eine bestimmte Sendung aufzunehmen – trotzdem war hinterher ein Fehler in der Programmierung und der Film wurde nicht aufgenommen.
Niemals kann ich beweisen, oder auch nur bezeugen, dass die Programmierung manipuliert war, denn ich könnte mich geirrt haben. (kleines Restrisiko).
Ich kann aber bezeugen, dass ich bald glauben werde, ich hätte es nur vertüttelt. Es könnte aber sein, dass einfach nur ausreichend oft soetwas von der Art manipuliert wurde, bei dem ein Restrisiko niemals auszuschließen ist.
Gehirnwäsche würde also funktionieren. q.e.d.

Wie erklärt man „Kindern“ Sex mit Erwachsenen? Bzw. umgekehrt? Ähmm..:
Wusstest Du, dass alle Joints in Wirklichkeit Penisse von alten Männern sind?
Siehst Du, Du wußtest es nicht, aber Du hast immer gerne daran gelutscht!

Amerikanische Nazi-Werbung: „The only thing, that stops a bad guy with a gun is a good guy with a gun“
- Yes, but how to hit Uncle Sam
- Yes, but how to stop a „good“ guy with a gun?
S
eriously said:
We want no new kind of „goodness“-racism!
Everybody who buys a gun „is“ „the good guy“...
May be, the bad guy - just without the gun - would be the better guy.

Gedicht:

Politik:

Sprach der Sklav' zum freien Mann:
„Du faules Schwein strengst dich nicht an!“

Sprach der Freie zu dem Sklaven:
„Kämpfen mußt Du, und nicht ar'ven!“ (arbeiten)

Sprach der Sklav': “Ich bitte Dich,
tue alles, nur das nich!“

na also.

(Am Ende war der Freie krank
und alles nur noch voll Gestank.)

Wenn er seinen Zinkeimer nicht bei Egon dem Ehrlichen kaufte, und alle würden so handeln, wie er, dann würde er damit Egons Tochter ermorden. Kaufte er aber nicht bei Alfreds „alles mit Zink“-Shop, dann würde dessen Säugling verhungern. Der Markt war nicht groß genug für beide: Einer mußte sterben. Oh wunderbarer freier Markt, oh wunderbares Kunden-Königtum. So ne' Sch... (sparte „nicht komisch, aber sarkastisch“) Alfred schickte auch gleich einen Zettel mit: Er sollte eine Urkunde darüber ausstellen, dass Alfred der beste aller möglichen Händler war. Ja, war er denn ein Kinder-Mörder?

Schriwan der Eklige ...1540.
(wann?, oder Wahn?,oder..?)

Wenn morgen die Welt unterginge würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ --ganz einfach: Der Mann, der das gesagt hat, hat nicht geglaubt, dass die Welt jemals untergehen würde.
Ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass das nicht seine letzten Worte waren.....
So ein Kindskopf!

An die Kulturproduzenten in Hollywood und so weiter:

Wir brauchen ein Ent-Tüttelungs-Zeichen.
Begründung:
Es ist ein Zeichen eingebürgert, bzw. unter die Leute gebracht worden, mit dem man andeuten kann, dass man ein Zitat,bzw. Eine Metapher ausspricht, also etwas, das in einem schriftlichen Text in Anführungszeichen stehen würde, nämlich die Tüttelchen Geste, mit jeweils zwei Fingern der erhobenen rechten und linken Hände zu wackeln.
Das ist gut, es ist gut, dass es heute dieses wichtige Ausdrucksmittel gibt.
Manchmal hat man aber Dinge zu sagen, die normale Menschen einfach gar nicht anders als als Metaphern verstehen können. Man kann sich den Mund fusselig reden, die Leute glauben einfach, was sie glauben wollen, und man kann ihnen nicht klarmachen: “Als Siegesbeute habe ich ihm einen Apfel weggenommen” heißt nicht, “Als Siegesbeute habe ich ihm eine Frau weggenommen” oder: “Ich habe rechts einen Schnappfinger. Mein rechter Ringfinger. Das liegt an einer Verengung des Ringbandes.(Sehne krank durch Gicht/Arthrose/Kontaktgift)” Das heißt alles so in der Medizin, aber keiner kann es begreifen, weil sie alle auf dem Allegorie-Trip sind. Für sowas bräuchten wir ein Klartext-Zeichen.
Nun bestreite ich gar nicht, dass unsere Sprache eigentlich (fast) überhaupt nur aus Metaphern besteht, auch, wenn wir bei den meisten nicht mehr wissen, dass es Metaphern sind, da wir sie so selbverständlich verwenden. Was es aber auch gibt ist eine gebräuchliche erste und Hauptbedeutung aller Wörter, oder Sätze. Denn wenn es keine gebräuchliche Hauptbedeutung gäbe, könnte man damit ja auch nichts umschreiben.
Mit dem Ent-Tüttelungs-Zeichen müßte man zum Ausdruck bringen, dass man diese Hauptbedeutung und nur diese Hauptbedeutung meint.
Vielleicht könnte man dafür eine Brillen- oder Fernglas-Geste machen. Ist nur ein Vorschlag wahrscheinlich gibt es noch was besseres.

Als Problem könnte ich mir höchstens vorstellen, dass das ganze nicht so viel nutzt, weil die Leute das Ent-Tüttelungs-Zeichen nur zur Verstärkung ihrer Metaphern verwenden werden: Also:” Das ist (enttüttelt) ein dicker Hund (Enttüttelungsende), dass Du einen “Apfel” geraubt hast. Oder: Er hat mich (enttüttelt) ins Knie gefickt (Enttüttelungsende). (Na, wenn da mal nicht zwei dazu gehören!) Der Ausdruck:„read my lips“ ist ja auch nur noch ein Witz. Die Frage ist auch, ob man das Klartext-Zeichen mit Schnappfinger überhaupt noch machen kann....

Cyber-Grapschmaschine:

Cyber-Sex ist vermutlich ein jedem geläufiger Begriff: Also man macht Sex, wobei man einen entsprechenden Sensor- und Aktor-Anzug trägt, der körperliche Berührungen von einem gleichartigen anderen Anzug hin und her überträgt. Wobei die Übertragung auch über das Internet laufen kann, um der Sache denn mal einen beispielshafen Sinn zu verleihen.
Vielleicht sind Cyber-Sex Ausrüstungen ja auch was für alte Liebespaare, die wegen dem Schnarchen, zwischendurch-aufwachen und Zeitung-lesen und solcher Sachen getrennt schlafen: Macht man sich Sorgen um den anderen, steckt man eben mal die Hand in den Cybersex-Handschuh und grapscht mal ein bischen, zieht die Bettdecke hoch, oder ähnliche Nettigkeiten dass man den anderen lieb hat und dass es ihm gut geht. Und kriegt dann ein verschlafenes Grunzen aus dem Mikrofon zurück.
Cyber-Grapschen, na eben!

Knoblauch als Partygewürz:

Der Integritätsbeweis, dass man ganz bestimmt keine Hintergedanken gehabt hat. Denn wenn man dabei erwischt wird, dass man Hintergedanken gehabt und sich auf etwaigen Sex vorbereitet hat, ist man natürlich sowieso erledigt und hat keine Chance mehr. Die ersten werden die Letzten sein und der, der dabei erwischt wird, dass er auf Gnade spekuliert, oder sich gar überhebt, seinen Sex anderen Leuten zuzumuten, wird ganz bestimmt keine bekommen. Wer sich selbst im Sinne der Konsumgesellschaft erniedrigt und wie eine Ware präsentiert, geschmückt mit käuflichen Attributen, beginge einen politischen Fehler als Lin ker, wer aber Knoblauch frisst, spuckt auf den Konsumterror. Ausserdem schmeckt Knoblauch gut. Und wenn man sich mit Knoblauch beweisen kann, dass man sich für seine Hintergedanken nicht erniedrigt hat, kann man auch nicht so gedemütigt werden, wie wenn das Geschenk des mühselig erkämpften Wohlgeruchs trotzdem abgewiesen würde. Das Gegenteil von Integrität ist dann Kompromittiertheit.

Integration von Einwanderern: Ein richtiger Deutscher ist man erst, wenn man gegen Deutschland ist....

Guck nicht dauernd in die Glotze, zeig mir lieber deine F....!“

Deutsche Version von Guantanamo: „Die schrecklichsten Eltern der Welt“ (Fernsehserie in der Kinder, die von ihren Eltern gehasst werden in die Wüste geschickt werden.-Zu den Leuten, die dort leben.)

Sex mit Kindern:
Immer wieder hört man, dass Frauen beim Anrücken der Russischen Soldaten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem Fenster im 8.Stock gesprungen sind, oder ähnliches, um das Gefickt-Werden durch die russischen Soldaten zu vermeiden.
Wenn Frauen natürlich eine solche Einstellung zu Sex haben, dann kann man ihnen ja nur Recht geben, wenn sie Kinder unter allen Umständen davor beschützen möchten.

------- umterm Strich bei diesem Witz:

Wir sollten uns nur nicht an Menschen orientieren, die unter dem Einfluß faschistischer Propaganda standen.

Sondern eher an solchen aus der Hippie-Gemeinschaft der wunderbaren und hingebungsvollen in Tantra-, Partner-Massage-, Babypflege- und anderen -Workshops geübten körperlichen Liebe, die zwei langjährige Beziehungen eine zweijährige und eine fast einjährige, eine zwei Monate dauernde Beziehung gepflegt haben, und ein gutes Dutzend one-night-stands, fast alles nacheinander leider, mit leidvollen Zwischenzeiten. Von denen keine –Null-- wegen unzumutbaren Sexes oder eines etwaigen Gewaltausbruchs aufgelöst wurde. Ich hatte kein Geld, keine Freunde, unzumutbare Zwangs-Familienangehörige, kein Vertrauen, keine Aussichten, eine wurde in der Psychiatrie weggesperrt, sowas waren die Auflösungsgründe.

(Eigentlich muss man allerdings von Menschenhass auf diese Frauen erfüllt sein, um soetwas komisch zu finden. Dann würde sich diese Geschichte einreihen in das brüllende Gelächter über Frauen, die unaufgeklärt in die Ehe gingen und ihren Mann anzeigen wollten, als er sie gefickt hat. Das muß ich hier mal deutlich sagen: Soetwas ist Betrug. Führt eine vollbegabteFrau in ihre damalige Rolle als Mündel des Mannes ein. (Denk: „Dumme Frau wird ausgelacht, lieber Mund halten.“) Verachtungswürdig. Aber diese Geschichte von den bösen vergewaltigenden Russen wird ja von den Nazis endlos repetiert und gegen die Russen, die Sovjetunion und den Sozialismus allgemein in Stellung gebracht. Greulpropaganda ist eine der Lieblingsnaziwaffen und diese hier hat auch noch den Vorteil zweischneidig zu sein: Man kann nicht nur die Russen beschuldigen, sondern implizit die Angriffe gegen die logische Gestalt der Sexual-Phantasie unterdrückter Männer führen, die sich dagegen nicht wehren dürfen. Diese Legende hat es allmählich wirklich verdient, lächerlich gemacht zu werden.Vielleicht sollten die mal den Mund halten. Und vor allem natürlich über Sex nicht mitreden dürfen. Im übrigen, wird schon stimmen, dass die Russen das taten: Gegenüber dem vielen Menschenschlachten und Morden im Krieg ist Ficken von Frauen, die nicht wollen halt eine lässliche Sünde. Mit deren Hilfe man nach diesen schrecklichen Taten wieder Mensch werden konnte. Um mit der (Luther-)Bibel zu sprechen: Du sollst dem Ochsen, der da drischt (im Göpel der Dreschmaschine läuft) das Maul nicht verbinden. Klar, weil der sonst bösartig wird: das ganze verschwendete Futter sehen und nix kriegen. Das ist dann noch viel schlimmer. Und wieso soll es eine Sorte Frauen geben, die ausgerechnet für diese Nazidreckschweine, diese deutschen Männer reserviert sind/sein wollen? Ich meine, die „brauchen“ doch ein bischen Erziehung auf den Arsch, bis sie lieb zu den guten Russen-Papas sind, die sich für sie opfern mussten, und ein Knixchen machen, wenn sie demütig den Schwanz lutschen dürfen. So stell ich mir das damals vor.)

Weibliche Version von Looser: „umweltschonend“ (weil niemand auf sie geil ist)

Neuartiges juristisches Dilemma entdeckt: Wenn ein Klavierspieler von den besten Pianisten lernt, indem er ihnen zuhört, wie sie's machen, wie sie spielen, und er schafft es, das beste, was ihm am meisten gefällt davon zu übernehmen, dann hat er geübt und ist dadurch ein guter Klavierspieler geworden.
Wenn jetzt aber eine intelligente Partitur-Abspiel-Software dasselbe macht,
ist das dann etwa ein Plagiat?
Ist etwa die Essenz guter Musik, dass sie Mühe macht?

Ich hab's jetzt kapiert: Was man in seinem Zimmer an die Wand hängen muß, ist nicht das, was man sich selber sagen möchte: („Friss maßvoll“, „glaub es Dir, Dein Glas ist fast voll“... usw.) wie ich das früher gemacht habe(70er Jahre). Man muss vielmehr das aufhängen, was man anderen zu sagen hat, wenn man sich wohl fühlen will („Ihr seid fast alle A...“)

Porno mit Exoskelett: Junge Dame läßt sich zu wissenschaftlichen Testzwecken Exoskelett anschnallen. Aber ein Kollege, der auf sie scharf ist, hat sich eine Fernsteuerung gebastelt und übernimmt plötzlich als sie allein auf dem Trainingsplatz ist, das Exoskelett... -etwas für den japanischen Porno-Geschmack würde ich sagen.-

Lexiconeintrag: monophren = borniert (für Menschen die zu dumm oder unerfahren sind, um zu begreifen, dass sie manipuliert werden.)

Neulich habe ich ein junges wohnungsloses Päärchen beim Schwarz-Zelten beobachtet: Am nächsten Tag kam ich vorbei und habe ihren Müll analysiert: Nur 1 Präservativ! Der arme Kerl! Habe ganz vergessen, wie beschissen es ist, jung zu sein. Können und nicht dürfen...Habe den ganzen Dreck in den Fluss geworfen. (Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass dies meine Witze-Seite ist!)

Den Gummi-Gestank von Präservativen kriegt man nicht mal mit Seife abgewaschen. Zufall, oder verräterische Absicht?

Präservativ-Forschung:

Wenn Waffen zum Krieg führen -was da ist, will auch verkauft werden-

und Geigerzähler, Strahlenschutz, zum Atomunfall,

wohin werden dann wohl Präservative führen? --Wir sollten die Produktionskapazitäten vergrößern, das brachliegende Kapital wird sich schon seinen Weg bahnen--

Versteckte Sarkasmen:
Die deutsche Sprache ist voller versteckter Sarkasmen: zum Beispiel der

Schlaganfall“, also, wenn eine Ader im Hirn platzt, weil der Druck zu hoch ist.
Ereilt den Mann überreifen Alters gerne während er in seiner Phantasie Weiber schlägt:
Wie sollte ein solcher Mann eine Frau auch dazu kriegen, mit ihm Sex zu machen, als wenn er sie schlagen würde?
Und da er es sich nicht anders vorstellen kann, es sich aber gerne vorstellen möchte, muß er sich ja wohl oder übel vorstellen, wie er sie schlägt.
Sonst kann er ja keinen Orgasmus kriegen.
Und während dieses Schlage-Anfalls steigt dann der Blutdruck ins Unermessliche und er hat einen na was wohl? Schlaganfall.
Es ist ja nicht nur die Blutdrucksteigerung infolge sexueller Erregung, es kommt auch noch die körperliche Anstrengung, einen durch Alter und Abnutzung und Blutdruckmedikamente unsensibel gewordenen Penis über die Schwelle zu kriegen, dazu.
In dem Fall hilft ein altersgerechtes Massagegerät/Vibrator für Männer. Der Blutdruckanstieg ist nicht mal halb so hoch, wie bei Handarbeit!
Lang lebe der Techniker!
Hoch lebe die Technik!, na ja, oder so.

Tipp für Verwanzte: Mögen Sie es, ihr Lieblingsmusikstück richtig oft hintereinander zu hören? Also, ich schon. Stellen Sie sich vor, wie der arme Kerl am Kopfhörer die Wände hochgeht, wenn er immer dasselbe anhören muß, die Lieblingsmusik von jemand anderes!

Die Sache mit der Todesstrafe ist doch die: Wenn's erst mal eine Todesstrafe im Gesetz gibt, dann muß auch einer ausgeguckt werden, der sie bekommen soll. Und wir wissen doch alle, wer das sein wird! Nein Danke! Anmerkung: Das ist eigentlich nicht komisch, nur sarkastisch formulierte Wahrheit.

Irgendwie scheint sich alle Welt verschworen zu haben, mir das tun guter Taten unmöglich zu machen. Wahrscheinlich wird das schlechte Gewissen dann zu teuer, wenn an mir was Gutes ist. Unfreiwillig und gezwungen, klar, das soll ich unbedingt. Aber freiwillig und aus eigenem Antrieb, das darf beim Teufel nicht funktionieren. Das erinnert mich an den Versuch, eine Frau, die sich hingibt, zu schlagen, damit man sie anschließend vergewaltigen kann. (denn wenn sie sich nicht wehren würde, könnte man ja nicht)
Das soll wohl einfach eine Strategie sein, um mich von innen heraus kaputt zu kriegen, da man sich von außen ja nicht erwischen lassen darf.
Es soll vermieden werden, dass ich nett, freundlich, selbstbewußt und erfolgreich werde
und Überlegenheit demonstrieren kann und mir am Ende noch Anhänger hinterherlaufen.
Dazu muß man sich nämlich erst mal von sich selbst überzeugen.

Schokoküsse mag ich gern, Ebenholzküsse noch viel lieber.... sie sind nur schwerer zu kriegen.

Ich hoffe nur, dass wegen dem Witz niemand mit der Keule erschlagen wird, … weil es ja so witzig ist... und wenn dann einer zuviel von den Pillen gegen Kontakt-Angst genommen hat....Bitte:Diesen Witz nicht machen, …. äh, doch. Aber richtig witzig....wenn sie die deutsche Vulgärsprache beherrschen.

Das Brotaton

Da ich ja bekanntermaßen Elektronik-Bastler bin, bin ich auch immer auf der Suche nach coolen Elektronik-Schrotteilen, aus denen man oft die besten Bauelemente auslöten kann, die es im Handel noch nicht mal gibt, oder die sauteuer sind. Besonders attraktiv sind in dieser Hinsicht zum Beispiel Laptops wegen der vielen Miniaturbauteile höchster Qualität. So ist es bei meinen Bekannten bekannt, dass man mir mit einem kleinen Elektronik-Schrotteil immer eine Freude machen kann. Manchmal bekomme ich aber auch Teile, die so leicht zu reparieren sind, dass ich mich frage, ob mir da jemand unter einem verschämten Deckmäntelchen mal etwas richtig tolles schenken wollte. Sozusagen etwas zustecken. So das super Klavier-Sound Keyboard von meinem Schwager Bernd. „Yamaha Portatone PSR220“ ja, man hört schon die Allitteration. „Brotaton“, das fiel mir ein bei dem Gedanken an die Arbeitsagentur, die vermutlich von mir verlangt hätte, das Ding in Brot zu verwandeln, wenn sie davon gewußt hätte. Nun bin ich zwar nicht Jesus, aber ein guter Elektroniker mit Zugang zu ebay und zum örtlichen Lebensmittelsupermarkt. Mein Gott, was wäre so ein Klavier vor 40 Jahren wert gewesen!!! 2000Mark, und dann hätte es nicht die Hälfte gekonnt, wie dieses absolute Superding. Damals machte ich noch Musik, und ich träumte davon, mir mal eine richtig gute Gitarre zu kaufen, die ich mir aber niemals leisten konnte. Heute benutze ich die Gitarre nur noch zum Zusammenstoppeln von Türgong-Melodien und ähnlichem. Ergriffen von dem hohen Wert des schnell reparierten Gerätes, das mein Schwager nicht wiederhaben wollte, und das ich selber nicht mehr angemessen einsetzen konnte, beschloss ich also als gewissenhafter Armer das ganze bei ebay zu Geld zu machen. Also hab ich nachgeguckt, wie solche Dinger denn bei ebay gehen: Pleite. Keyboards gehören wie Rollschuhe und Salatschleudern zu den Dingen, die, mit wohlwollenden Hintergedanken unheimlich viel gekauft werden, um sie zu verschenken, die aber nur allzuoft nicht auf fruchtbaren Boden fallen.
Sprich: Sie werden Dir bei ebay nachgeschmissen für fast umsonst.
Ich konnte mir also ausrechnen, für das „Brotaton“ bei ebay noch etwa 20 bis 35 Euro zu erlösen. Wobei ich meine realen Versandkosten nicht hätte berücksichtigen dürfen:
5,90 Euro für das Paket vielleicht, aber nicht ca. 20 meiner Arbeitsstunden, um irgendwo riesige Pappstücke aufzutreiben—das Ding war ja fast anderthalb Meter-- daraus eine adäquate Verpackung zu basteln, und das ganze zur Paket-Versandstelle zu schleppen, sowie ein ebay Angebot zu formulieren und während der Angebotsdauer zu warten und überwachen. --- Schweren Herzens habe ich mich also entschlossen, mal realistisch auf dem Boden zu bleiben und das ganze lieber zur Bauteile-Gewinnung auseinanderzunehmen....ja, ja, ja, das Brotaton... Die Lautsprecher-Verstärker Endstufe absoluter Hifi-Qualität habe ich als ganzes ausgebaut. Die hat bald darauf noch ein Nachleben gehabt: Ein Nachbar nämlich bat mich, bei seinem Riesen Plasma-Fernseher (hat mal 3000 Mark gekostet) mal nach dem Ton zu sehen, weil das Ding verstummt war. Hab ich dann auch gemacht, obwohl ich eigentlich grade keine Zeit für sowas großes hatte. Die Endstufe war kaputt. Die Lautsprecher auch. Also hat er kurzerhand die super-HiFi-Lautsprecher-Verstärker Garnitur von dem Brotaton eingebaut bekommen. Das hat auch funktioniert, mit Abstrichen bei der Knacksunterdrückung-Stummschaltung während des Programmwechsels und ähnlicher Vorgänge. Wollte ich eigentlich noch nachmachen, bin ich aber nicht zu gekommen, weil er das Ding im Vertrauen auf meine Fähigkeiten bereits erfolgreich bei ebay verkauft und nur noch nicht geliefert hatte. Und wie es das Pech will: Oft ist das, was man sich wünscht, genau das, was ins Verhängnis führt: Die funktionierenden Lautsprecher haben das Plasma Gerät mit seiner riesigen Display-Flächen natürlich richtig durchgerüttelt mit seit Jahren nicht mehr gefühlten Vibrationen. Folge, dass sich in den Ritzen zwischen den verschiedenen Scheiben des Bildschirms angesammelter Staub losgerüttelt und vorne vor dem Bild versammelt hatte. Leider unterhalb der äussersten Scheibe, so dass es auch nicht einfach wegging... ein dunkler Fleck im Bild. Mein Nachbar war mächtig sauer über die Verschlechterung seiner Sache und Zeit die Sache noch zu reparieren war auch nicht mehr. Bei mir hätte er nämlich noch ein paar Tage warten müssen und bei ebay kriegt man bekanntlich schlechte Noten für verzögerte Lieferung. Also hat er es selbst versucht und, soweit ich weiss, die Sache endgültig in den Eimer gehauen. Und da ist der Rest vom Brotaton vermutlich jetzt noch. Eine lehrreiche Geschichte, nicht?

Habe neulich eine Folge von „King of Queens“ gesehen, in der Carrie depressiv rumhängt, weil sie ihren Job los ist und Dough ihr einen Roman zum Lesen schenkt, den sie aber nicht liest. Sie behauptet, sie hätte und Dough fragt sie, ob sie denn nun wüßte, warum der große Getsby groß ist. Sie sagt, das Buch „Der große Getsby“ würde einfach von irgend so einem großen Kerl handeln. Ganz lustig diese Szene von King of Queens.

Kürzlich kam „Der große Getsby“ im Fernsehen und ich habe ihn auch nicht geguckt. Ich mache mir aber auch Gedanken, warum der große Getsby groß ist. Getsby klingt ziemlich ordinär.

Die Geschichte könnte etwa so gehen:

Der kleine Bough lebt in einer Vorstadtstrasse einer amerikanischen Industriestadt, einem Stadtviertel in dem die meisten Leute nicht grade viel Geld haben und ziemlich ungebildet sind. Bough leidet ständig unter den Nachstellungen von einem Rüpel mit dem Familiennamen Getsby. Gleich am ersten Tag wo Bough in das Viertel gezogen ist, stellt sich ihm Getsby vor, indem er ihm erstmal die Nase blutig haut und ihm dann erklärt: „Falls Du auch wissen möchtest, von wem Du die Prügel bezogen hast: Ich bin der große Getsby. Du wirst mich in Zukunft „Großer Getsby“ nennen. Sag: „Großer Getsby“ Zuächst weigert sich der stolze 8-jährige Bough, aber nachdem er noch eins auf die Nase bekommen hat, drückt er es raus: „Großer Getsby“ Von jetzt an muß er täglich den Schläger mit „großer Getsby“ begrüßen. Jeder Widerstand wird erstickt.

Als dann ein paar Jahre später der zweite Weltkrieg kommt, melden sich alle Jungs aus der Strasse durchdrungen von Fahnenverehrung Hurrageschrei und Heldenmut freiwillig zur Army in dieselbe Einheit. Einige die nicht, werden noch später zwangsrekrutiert. Bough allerdings denkt sich er ist so froh, dass alle die groben Kerle endlich weg sind und wenn er jetzt auch dahin geht, wo lauter solche Kerle sind, wird er nur wieder verprügelt und mißhandelt. Er meldet sich nicht. Und da er als Jammerlappen bekannt ist, wird er auch nicht eingezogen, denn natürlich will die Army nur tüchtige Kerle.

Als dann der Krieg zu Ende ist, sind von den Jungs aus der Strasse nur noch Bough und der große Getsby übrig. Bough hat einen guten Job und Getsby sitzt im Knast. Da dämmert Bough, dass Getsby tatsächlich sein Freund war. Und übrigens groß.

Der Space Cadet
Jeder Mensch, der schon einmal in groß angelegtem Stil verleumdet wurde, wird mir nachempfinden können, dass ich gegenüber notorischen Verschwörungsleugnern nur Verachtung und Geringschätzigkeit empfinde. Theorien von der grundsätzlichen Nichtexistenz einer Verschwörung sind nicht nur im politischen Bereich widerlegt, sondern leugnen auch, dass wir als normale Gesellschaftsteilnehmer grundsätzlich auch Verschwörungsteilnehmer sind. Was anderes als Teilnahme an einer Verschwörung ist es, wenn wir im guten Glauben, dass ein Gesetz nicht angewendet wird, -weil es vernünftigerweise nie (oder fast nie) angewendet wird- gegen selbiges Gesetz gewohnheitsmäßig verstossen?
Vor allem geht es aber wohl auch um die Grundfesten eines Glaubens, einer Religion, die einem sagt, dass ein Betrug, der einem kompliziert erscheint, vermutlich von dem, der sich darüber beklagt nur gewähnt wird, während ein Betrug, der einem leicht und naheliegend erscheint wahrscheinlich wirklich begangen wurde. Wobei oben Gott, der mächtige allwissende steht, der es gar nicht nötig hat, zu betrügen und unten das kleine Wesen, das der Allmacht ausgeliefert ist, und um einen Betrug zu begehen tatsächlich unerhört umständliche Massnahmen ergreifen müßte. So etwas umständliches würde doch der Mächtige oben niemals machen, einfach aus Bequemlichkeit nicht, weil er es nicht nötig hat? Wobei aber übersehen wird, dass der Mächtige oben die scheinbaren „Naturgesetze“ ja gar nicht beachten muß, und einfach ignorieren kann. So ist denn unser –was auch immer „unser“ in den verschiedenen geographischen Lokalitäten grade heißt- So ist denn unser Staat natürlich auch eine gerechte Ordnung in der man zufrieden leben kann, und die böse Verschwörungstheoretiker bloß verleumden wollen, weil sie ihn für ihr Schicksal verantwortlich machen, für das aber niemand etwas kann, weil es ohne menschliches Zutun entstanden ist.


Dieses Vertrauen könnte man sehr schnell erschüttern:
Ich spiele manchmal gerne auf dem „space-cadet“ Flipper einem Computerprogramm, das auf dem Bildschirm einen Flipper simuliert (Also so ein Spielgerät, bei dem man eine silbern glänzende Metallkugel “Pinball“ auf verschiedene Ziele und mechanische Spielereien abschießt und dafür Punkte auf dem Zählwerk sammelt.) Das heißt, dieses Programm simuliert eine Mechanik mitsamt mechanischer Naturgesetze, nicht unbedingt Einstein, aber immerhin Isaak Newton. Und der Reiz beim Flippern besteht nun darin, durch Geschicklichkeit eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen und sich zu beweisen, dass man doch nicht so ein Versager ist. Zumal man üben und sich verbessern kann. --Im Vergleich zu einem Anfänger-- Deshalb spiele ich auch immer denselben Flipper, den Space-Cadet eben.
Nun kommt`s aber: Das Ding hält sich einfach nicht an die Grundgesetze der Mechanik. Zum Beispiel ignoriert es gelegentlich so ganz unauffällig den Grundsatz der Mechanik: „Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein.“ Wenn nämlich der Ball aus einem schnellen Zickzack angerollt kommt, und man im letzten Moment den Flipper drückt um ihn vor dem Rollen in das „Aus“ abzuhalten. Dann rollt der Ball gelegentlich einfach durch den Flipper durch. Ein hartgesottener Verschwörungsleugner würde nun vermutlich sagen: „Ach Du spinnst, Du machst Dir was vor, Du kannst die Schande nicht ertragen, dass Du den Ball schon wieder nicht getroffen hast, und deshalb glaubst Du, gesehen zu haben, wie der Ball durch den Flipper durchging. Dabei konntest Du eigentlich gar nichts erkennen, weil es nämlich viel zu schnell ging.“ Ein hartgesottener Verschwörungstheoretiker würde vielleicht sagen, er sei ein wichtiges Mitglied des Widerstands gegen die Mächtigen und sein persönlicher Geheimdienst-Feind habe auf einen Knopf gedrückt, um dem Gast zu beweisen, dass er nur ein Angeber sei, auf den man besser nicht hören sollte, nicht mal die Angeberei über das Flipperspielen sei wahr, so solle der Gast denken.
Wo die Wahrheit liegt, können wir im Einzelfall nicht wissen.
Fakt ist aber: Die Kugel geht durch den Flipper durch. Manchmal.

Warum fühlt sich der Verschwörungsleugner so sicher? Na, ja, eben weil der Reiz von Spielen wie dem Flippern (Ballspielen, Darts werfen, schiessen...würfeln..) ja grade ist, dass sich die Naturgesetze nicht betrügen lassen. Wenn einer beim Basketball auf den Korb wirft und der Ball geht nicht rein, dann liegt es eben daran, dass der Werfer schlecht geworfen hat. Wer beim Schießen nicht trifft, hat eben schlecht gezielt. Man folgert aus dem Erfolg auf die Qualität der Handlung und bei einem Flipper in Newtons Universum ist das auch zutreffend.
Aber eben nicht auf dem Space-Cadet.
Denn dieser befindet sich in der virtuellen Welt. Im Cyberspace.

Und ist unsere politische Welt wirklich real, oder nicht längst auch eine Art Cyberspace der Medien, in der –theoretisch-- so ziemlich jede Information gelogen sein könnte? Oder wenigstens ihre Bedeutung?
Und Verschwörungsleugner folgern aus der Ohnmacht des Verschwörungstheoretikers auf die Unwahrheit der Verschwörung. Wenn er recht hätte, würden sich doch alle Medien um ihn reißen? Nicht wahr?
Stellt nicht eigentlich bereits die Existenz derartiger Massenmedien eine Verschwörung dar?



Ich habe auch so meine Theorie zu dem Flipper: Erstens kommt der Computer manchmal mit dem Rechnen nicht nach, wenn sehr viel sehr schnell auf dem Spielfeld passiert, und der Computer nicht grade superschnell ist. Und dann macht das Ding eben einfach Mist. Zweitens hat die Flippermaschine Regeln, die in keinem Spieleforum drinstehen, das wurde von den Schreibern wohl vernachlässigt, weil sie die Regeln nie gelernt haben. Regeln, die durchaus auch ein mechanischer Flipper haben könnte, und wie mechanische Flipper sie üblicherweise auch haben, und die auch im Display angezeigt werden. „Machine upgraded“ hieße dann in dem Zusammenhang, dass die elektrische Spannung erhöht wird, und die Kugel von den diversen Rückprall erzeugenden Objekten dadurch stärker beschleunigt wird, oder jedenfalls einer Gruppe von Objekten. Die Regeln sind zum Teil undurchsichtig, und man muß schon ein paar Tage auf der Maschine spielen um die wichtigsten zu kennen. Zumal ja auch höhere Level zu erreichen sind, wenn man gut ist, und dort neue Regeln gelten.
Man ist also -während man spielt- ständig bemüht, die Regeln zu lernen oder neue zu erkennen, zu verifizieren und dem Wissensfundus hinzuzufügen.
Ich bin aber zu dem sicheren Schluß gelangt, dass das Ding auch tatsächlich bescheisst:
Meiner Meinung nach ist bei der Schussgenauigkeit eine Zufallskomponente einprogrammiert, die verhindert, dass der immer gleiche Schuss auch immer genau das gleiche trifft.--ohnehin ist dies ja davon abhängig, auf welcher Powerstufe die Maschine sich befindet.
Auch wenn ich psychologisch in den (vormals blanken) Spiegel dieser Maschine schaue, werde ich betrogen: Die Maschine gönnt einem keinen Erfolg. Keinen schnellen. Sie nimmt es übel, wenn man nach einem erfolglosen ersten Ball das Spiel abbricht, und ein neues beginnt um nicht mit um einen Ball reduzierten Chancen weiterspielen zu müßen.--Eine Sache, die in der realen Welt eines mechanischen Kneipenflippers neuen Geldeinwurf erfordern würde.-- Die Maschine möchte gerne super und großzügig sein, und einem hartnäckigen Spieler manchmal doch überraschende Erfolge präsentieren. Die Maschine möchte keine Anfänger demoralisieren. Die Maschine ist bereit, jemandem, der sich auf einfache Weise schnell Erfolg und Bestätigung verschaffen möchte, indem er mit überragendem Können jeden bisherigen Score in das Reich der Kümmerlichkeit und Erbärmlichkeit verbannt, die Maschine ist also bereit, jemandem, der bereit ist, den anderen auf diese Weise den Spass zu verderben, auf schlicht und einfach grausamste Weise den Saft abzudrehen, dass es nicht mal über das halbe Spielfeld reicht, und den Ball durch die verschiedenen Reflektoren immer wieder gezielt und unhaltbar in das Aus zu schiessen. Es ist ja auch gar nicht bestreitbar, dass sich solche Dinge -jedenfalls entlang bestimmter mathematischer Regeln- in einen Software-Flipper einprogrammieren lassen. Andererseits ist da auch immer der Zweifel, dass es eine Regelmäßigkeit geben könnte, die nur darauf wartet, erkannt zu werden. Solche Regelmäßigkeiten gibt es: Bestimmte Reflektoren werfen den Ball immer in derselben Richtung aus, so dass dieser über zwei oder drei Reflexionszüge an demselben Punkt ankommt. Jedenfalls auf demselben Computer. Und vorausgesetzt, dass das Lämpchen xy an ist, weil sonst eine andere Regel gilt. Es gibt da Dinge, auf die man sich ziemlich verlassen kann. Andererseits, ob in die Software einprogrammiert ist, z.B. auf schnellen Erfolg mit Verschlechterung der Spielbedingungen zu reagieren, ist schwer zu sagen. Bei einem Mechanischen Flipper ist das eigentlich unzulässig, dort darf es keine geheimen Bauteile und Regeln geben. Sondern der Score sollte so gut wie möglich das Können des Spielers abbilden, Geschicklichkeit Kenntnis der -für jedermann offenliegenden-Regeln des Flippers und der Ballistik.
Jedenfalls möchte ich mal so einen Verschwörungsleugner sehen, und sein dummes Gesicht, wenn ihm das Programm so eines tatsächlich auf Bescheissen/Erziehen/Spieler-auf-sich-geil-machen getrimmten Cyberspace-Flippers offengelegt wird, nachdem er stundenlang über die psychischen Defekte des Verschwörungstheoretikers rumgeritten ist und keine Schublade der Borniertheit dabei ausgelassen hat.
Aber dummerweise sind ja Verschwörungsleugner viel zu doof, um Computerprogramme lesen zu können....
Man müßte sie zumindest mit einem speziellen Compiler und etwas Programmiererintelligenz von ihrer jeweiligen Computersprache in Laien-bedienbare Menüs umschreiben. Das wäre aber möglich.

Fabel:Als das erste Insekt fliegen lernte und sich in den Himmel erhob, sagten alle Tiere Ahh und Ohh!

Und das Insekt war unheimlich stolz auf sich.

Als es zum ersten Mal einen Flugsaurier sah war es uuunheimlich beleidigt und sagte:

Der hat sich das Fliegen bei mir abgeguckt und jetzt gibt er damit an. Und alle Tiere lachten fürchterlich.

Als dann der erste Vogel auftauchte schimpften das Insekt und und der Flugsaurier fürchterlich und wieder hielten sich die Tiere die Bäuche vor Lachen.

Als die Fledermaus auftauchte, schimpften Insekt und Vogel um die Wette. Plagiat!Uns gebührt der Ruhm der ersten.Der Saurier war schon ausgestorben. Und die Tiere hatten was zu lachen.Im ganzen Wald wurde ein fröhliches Fest gefeiert.

Als die Tiere Otto Lilienthal sahen, und die modernen Düsenjets an ihnen vorbeisausten waren alle drei Flieger beleidigt.Und selbst die fliegenden Fische blubberten Schimpfwörter.

Die anderen Tiere haben nie wieder zu lachen aufgehört. Tiere sind eben doof.



100 Ideen fürStreiche, die so einfach auszuführen und so unfair sind, dass ich sie niemals öffentlich verraten würde.


Am Meeresstrand im Iran, da herrschen ja irgendwie total verklemmte Badesitten, wie bei uns nicht mal vor 150 Jahren!

Wie ich da so die armen Frauen sah, die zur Strafe für ihr aufrührerisches Geschlecht, demütig in langen verhüllenden Gewändern ins Wasser durften, hinter einem Bretterzaun, in den kleine Jungs Gucklöcher gebohrt hatten, da kam mir der Gedanke, dass das, was für die Unterwerfung der Frauen unter den Willen der Männer gilt, vermutlich für den ganzen Staat gilt: Das scheint irgendwie so ein machiavellisches Naturgesetz zu sein: Jeder, der die Menschen beherrschen möchte, muß irgendwas verbieten, damit er Gehorsame von Ungehorsamen unterscheiden kann. Er muß sie leiden lassen: Erst wenn ein Mensch leidet und trotzdem nicht aufbegehrt, hat man ihm bewiesen, dass er sich ergeben muß und sogar möchte, weil er insgeheim ein Feigling ist und kein Revolutionsheld, eine Tatsache, die länger geheimzuhalten sinnlos ist, weil sie jetzt jeder sehen kann. Vgl. George Orwell „1984“. (Dort leidet Smith nicht nur selber, sondern bettelt am Ende sogar ernsthaft um die Tötung seiner Geliebten.)
Was ich damit sagen möchte? Scheiß Wichser da. Aber bei dem Durchschnittsalter? Wen wundert's?

„Du solltest mal Keynes lesen!“, sagte einer meiner Bekannten zu mir. Ich hatte leider keine Zeit dafür und erfuhr später, dass er Keynes auch nicht gelesen hatte, sondern nur seinen bekanntesten Lehrsatz kannte und meinte, dass die Krisen des modernen Kapitalismus nur bewältigt werden können, wenn die Nachfrage angekurbelt wird, indem Geld unter die Leute gebracht wird, vor allem diejenigen, die es direkt wieder ausgeben, weil sie knapp damit sind. Prima Satz, finde ich auch. Abgesehen davon dass der Kapitalismus überhaupt weg muß, natürlich.

Dann hatte ich einem Bekannten erzählt, dass meiner Selbsterfahrung gemäß, dass das martialische oder die Faszination von maßloser Gewalt darauf beruhe, dass man irgendwie gegen eine Art von Ekel ankämpft. Da kam es wieder: „Du solltest mal …... lesen!“ (Karl Rosenkranz die Ästhetik des Hässlichen.) Ich wette 70 zu 30, dass der Betreffende das Buch auch nicht gelesen hat, bestenfalls drei Seiten, und wahrscheinlich auch nur einen wesentlichen Satz von Rosenkranz kennt.

Ich möchte alle, die mir einen bestimmten Satz nahelegen möchten, darum bitten, mir in Zukunft nicht mehr die Lektüre eines ganzen Buches zu empfehlen. Ich habe leider nicht so viel Zeit. Deshalb lese ich in solchen Fällen meist nur den betreffenden Wikipedia-Artikel und halte mich für voll informiert. Ich nehme an, das Problem liegt daran, dass Sätze wiederzugeben mehr Mühe macht, als Bücher als ganzes zu zitieren. Und ungerechterweise macht es auch noch weniger Eindruck. Zumal es selten ganz perfekt hinhaut.

Er ist auferstanden!

Ja, wie ist es denn nun mit dieser allzu eindeutigen aber nachweisbar uralten Zote? Ich meine in Zeiten von Viagra-Werbung, wo wir alle wissen, dass es Potenzprobleme gibt, da ist der entsprechende lateinische Ausdruck „resurrexit“ --wenn es denn nicht auf hebräisch gerufen wurde, nur allzu eindeutig dem Penis zuordenbar: „wieder von unten nach oben gerichtet“ Es hätte ja auch heissen können, er ist wieder gesund geworden, oder so, aber der für dieses gesundwerden verwendete Terminus ist eindeutig.--Wobei gar nicht bestritten werden soll, dass sich ein Mensch auch als ganzes von z.B. einem Krankenlager erheben kann.-- Er steht wieder-- Welch einen Spass muß es den geknechteten Juden gemacht haben, diesen heimlichen Alptraum der Römer durch die Strassen zu brüllen! „resurrexit dominus“ (also der Herr) (eigentlich eher eine Bezeichnung, mit der sich sonst die Römer anreden liessen. Denn die waren ja Herren über Scharen von Sklaven)-- aber es war der andere gemeint, der Wanderprediger, der die römische Herrlichkeit -und nicht nur die- durch Geringschätzung gedemütigt hatte.
Vielleicht war die Sache auch die, dass der Jesus dem Pilatus die Tour vermasselt hatte, weil die Lieblingsmätresse dem Dominus von Jesus vorgeschwärmt hatte und Pilatus (Ich bitte euch, Pilatus, der mit dem Spieß) daraufhin sein Pilum nicht mehr hochkriegte, in Anbetracht, dass er solche Respektlosigkeit nicht gewohnt war. Erzürnt darüber liess er Jesus –zusammen mit der ebenfalls gedemütigten jüdischen Pharisäer-Bande- hinrichten. Na, ja, am Kreuz, eine Hinrichtungsart, die vor allem der Einschüchterung der Bevölkerung dienen sollte. Fernsehen gab es ja damals noch nicht. Aber auch die Hinrichtung half seinem Pilum nicht so richtig, sich als Herr zu fühlen. Aber nach einiger Zeit war Gras über die Sache gewachsen und das Pilum erhob sich wieder. Als das durch eine zeitentsprechende Version von WikiLeaks nach aussen drang, gingen die Christen auf die Strasse und riefen in Sprechchören: „resurrexit dominus“ Er ist auferstanden. Wer? Na, Jesus....ha,ha,ha.. Und das bekam dann Pilatus Potenz nicht so besonders.

Das muß man sich mal vorstellen: Du bist am ficken und draussen auf der Strasse brüllen irgendwelche Arschlöcher im richtigen Moment: „jetzt hat er ihn hochgekriegt“ bravo! Bravo! --wie bei so einem Fussballtor-- also, ich kann mir nicht vorstellen, selbst bei jugendlicher Potenz, wie man ihn da, unter Wahrung guter Sitten, oben behalten soll. Man will eben nicht von Fremden beim Sex belästigt werden.
Aber das ist natürlich nur eine Idee, die Sache zu erklären, vor allem, welchen Stachel die Christen denn nun eigentlich hatten, dass er die Römer derart verrückt gemacht hat. Denn die haben ja beim Thema Christen wirklich die Contenance verloren. z.B. Nero. Andererseits denke ich, dass es eigentlich kaum zu Jesus eigener Lehre gehört hat, andere beim Sex zu stören. Zumindest klingt das nicht sehr fromm.

Stell Dir vor, Du bist da so ein römischer Herr, stehst vor deinem Gouverneurspalast und sollst die Zivilisation repräsentieren, da kann man doch keine kleinen Kinder schlachten, und andere, die offensichtlich vor Dummheit unschuldig sind, weil sie fröhlich singen, dass ihr Herr vom Tode genesen ist? Da hat man die Römer schon in ein ziemliches Dilemma gebracht. Ficken ist eben auch nicht alles. Manchmal muß man auch Bonbons an die Kinder verteilen.

Romanfragment: „...Ich wollte eigentlich freundlich sein, als ich begeistert rief;“Hello! Willkommen in der Hölle!“ Aber die anderen meinten, es wäre nicht freundlich, und so mußte sie wieder gehen....“

Apropos Nazi-Detektiv-Spruch: „Wir kriegen die Wahrheit sowieso raus!“
>>Antwort: „Ihr kriegt vielleicht die Geheimnisse anderer Leute raus, für die Wahrheit aber seid ihr viel zu eingebildet/doof.“

Wobei ich die Fernsehserie „Großstadtrevier“, die diesen Spruch im Start-sketch führt, aber eher als harmlosen Polizeikitsch klassifizieren würde ohne genaue Kenntnis.

Nicht von mir, aber einfach zu gut, um nicht zitiert zu werden:

Der ultimative Grund, kein Werwolf sein zu wollen:
Wölfe fressen manchmal ihre eigenen Excremente!

Vermurckste Werbesprüche:

Ist er doof, dein alter Fiete?
Dann hol Dir einen von „Elite“!

Hol Dir Deinen Wiederling
am besten gleich bei E-derling!

Besonders heiß ist dieser Spartip:
geh auf keinen Fall zu „Parship“

Er war wohl nicht besonders helle,
drum saß er in der Durex-Zelle.

Und überhaupt: Es strull mir keiner
in die leckre Gerolsteiner....

Ich brauch eine herbe Brause,
mein Porno hat 'ne Werbepause.

Privatsphäre: Solange man Privatsphäre hat, kann man wenigstens noch vorgeben, man hätte Freunde. Hat man keine Privatsphäre mehr, kann einem jeder Arsch das Gegenteil „beweisen“.

Geiz, das ist, wenn Du die Wahrheit nicht sagen darfst, weil sie teuer ist.

Wer sich nicht wehrt – lebt verkehrt!...

Wer sich Wer-Mut: Na schön und gut.

Und im übrigen: Hol Dir Deinen Wiederling am besten gleich bei I-Derling...

Gewalt gegen Frauen in Pornos: Wenn das weibliche Böse-Sein angesichts von Sex-Anträgen zur Normalität gehört, muß natürlich auch die Strafe für das Böse-Sein vor dem Sex zur Normalität gehören. Das ist doch wohl logisch: Schließlich kann man nicht das Böse lieben. Man muß es erst durch Reue zum Guten führen. Viele Pornos wiederum werden aber zugegebenermaßen oft von Schauspielern und Regisseuren gemacht, die überhaupt nicht zu begreifen scheinen, was das bedeutet, was sie da darstellen.

Fangfrage: Wenn man mit einem Mittel die Kriminalität auf Null reduzieren könnte, müßte man nicht alles dafür tun um dieses Mittel anzuwenden? Ja? Vernichten Sie doch einfach die Menschheit....

Politik und Prüglologie: wenn ich also zum Beispiel so ein primitiver Arschgeiger bin und meiner Tochter verspreche, dass sie drei Schläge auf den Hintern kriegt, wenn sie wieder die Süssigkeitenreserve für die Gäste auffrisst, und sie frisst sie wieder auf, dann muß ich ihr den Arsch verhauen, auch wenn sie jetzt, wo sie die Strafe bekommen soll, aus Angst verspricht, sich zu bessern und es nie wieder zu tun. Wenn ich ihr nicht den Arsch verhaue, denkt sie nämlich, wenn sie nächstes Mal Lust auf die Süssigkeiten hat, dass sie jedesmal die Kurve kriegt. Ich muß ihr also den Arsch verhauen, auch wenn sie mir jetzt, wo sie Angst hat, leid tut, und ich Grausamkeiten verabscheue, und befürchten muss, dass sie mich nicht mehr lieb hat, usw. usw.
Wenn jetzt aber eine politische Partei irgendwas verspricht, und ich wähle sie deshalb, aber sie tut es nicht, darf ich sie niemals wieder wählen.
Haben die Leute aber nicht kapiert.
Und: zwanzig verschiedene Gründe, eine Partei zu wählen können natürlich auch nur von zwanzig Parteien repräsentiert werden, nich von 5 oder gar 2.

Ich möchte einfach mal wissen, wie es kommt, dass, obwohl ich seit einer halben Stunde offline arbeite, plötzlich von Windows die Meldung kommt, ich hätte Updates downgeloadet, die installiert werden könnten. Wie kann das verdammte Ding offline was downloaden? Oder, wieso die Fehllerberichterstattung, wenn ich denn mal eine Fehlermeldung abschicke, ein Häkchen bei „Serververbindung hergestellt“ macht, obwohl ich offline arbeite.-----Offline, also ich meine wirklich offline, nämlich mit rausgezogenem Netzwerkstecker. Bestimmt gibt es dafür eine vernünftige Erklärung. Ich möchte sie einfach nur wissen!

Warum auf einen Rechten zwei Linke kommen sollten: Die Linken gehen viel schneller kaputt, weil sie dazu dienen festzuhalten, was von den Rechten mit diversen Werkzeugen traktiert wird. Darum nutzen sie sich viel schneller ab, die linken Arbeits-Handschuhe und man bräuchte mehr davon.

Homo sapiens mag kein Olivenöl:

Heute in der Küche ist mir aufgegangen, dass ich eigentlich gar kein Olivenöl mag. Ich hatte für den Salat eine Flasche extra vergine gekauft weil ich irgendwie glaubte Olivenöl müßte irgendwie etwas besseres sein, als einfach Pflanzenöl. Und ich wollte mir etwas besonderes gönnen, zumal etwas, das ich mir leisten konnte. Heute hab ich mir davon ein paar Tropfen aufs Fladenbrot geträufelt. Das Zeug schmeckt, als wären die Abfälle einer chemischen Reinigung drin und auch noch ein bischen Seifenpulver. Und eigentlich hat Olivenöl schon immer so geschmeckt. Bitter und bäh. Aber unbestritten ein bischen anders und besonders. Vielleicht heißt unsere Art deshalb Homo sapiens, weil wir in der Lage sind, zu erkennen, dass wir Olivenöl nicht mögen, auch wenn es als noch so lecker und gesund gilt.


Wenn man einen Einkauf im Supermarkt macht, dann weiß man vorher, was das Zeug im Wagen so ungefähr kostet: 20, 25, 30, oder 50 Euro. Das findet man auch ok, und wenn man in einen anderen Laden ginge, dann wären es vielleicht 4 Euro mehr oder weniger. Erst recht in verschiedenen Stadtvierteln. Darüber regt man sich nicht auf. Verschiedene Läden haben verschiedene Preise und so grosse Modo betrachtet, ist das Zeug im Einkaufswagen ungefähr so viel wert. Man tendiert zum billigeren Laden, aber wenn man mal etwas besonderes braucht, geht man auch in den anderen. Darüber regt man sich nicht auf. Warum stört es einen in der mühsam erlernten Gleichmut, wenn an der Kasse ein Sonderangebot als reguläres Angebot abgerechnet wird, oder das Wechselgeld 50ct zuwenig ist? Statt einfach zu sagen: Ok, ungefähr stimmt's?
Meine Theorie dazu: Es könnte die Mühe sein, die man sich gemacht hat, um sich billige Produkte herauszusuchen, die damit ad absurdum geführt wird, oder es ist, weil es demütigend ist, betuppt zu werden. Oder weil es ein Angriff sein könnte und man auf einen Angriff eben mit einem Gegenangriff antworten muß, wenn man nicht zum Prügelknaben werden will. Oder eine Prüfung, ob man doof ist - auch ein Angriff-.

Der Ursprung allen Übels:

Es war einmal einer, der hat gedacht: Die Menschen sind nicht glücklich, wenn sie nicht „unglücklich“ sein können. Und da er die Menschen liebte, hat er sie alle unglücklich gemacht, so gut er konnte. Vor allem seine besten Freunde. Nur das mit den Anführungszeichen hat er falsch gemacht....

Albern: Welches der folgenden Dinge ist wohl ein negativer Löffel?

a)ein geklauter Löffel, b) ein kaputter Löffel, c) ein hässlicher Löffel, d)der Löffel eines Übergewichtigen, e)ein Paket Klopapier, f)sowas aus Antimaterie ?

Ob man wohl einen logisch denkenden Menschen im Supermarkt auch richtig versteht?

Umgekehrter Löffel“ wäre vielleicht leichter zu verstehen.

Nein, aber im Ernst: Dass es Leute gibt, die sich große Mühe geben, kleinen Kindern beizubringen, dass Tisch und Klo überhaupt nichts miteinander zu tun haben, finde ich natürlich sehr lobenswert. Und Supermarkt Verkäufer/innen müßen dieses im Interesse des Lebensmittelumsatzes dann natürlich heilig halten... Als Übergewichtiger dagegen kann man sich etwas Freidenkertum erlauben...

Wenn ein dicker Mensch lacht, sieht er „selbstzufrieden“ aus. Wieso eigentlich? Ich würde gerne ganz anders wirken: Mitreissend zum Beispiel, souverän und erhaben über die Wiedrigkeiten des Lebens...

Arbeiten“: Eine Situation, in der die Zeit, die vergeht, Geld einbringt.
Jedenfalls hat man bei manchen Politikern oft das Gefühl, dass sie so definieren.

Schließfächer in Supermärkten, wo man seine Taschen vor dem Eintritt einschliessen kann, sollten standardmäßig eine Funktion mitbringen, um sein eigenes Vorhängeschloß anzubringen. Die selbstverständliche Annahme ein Ladenmitarbeiter mit dem Nachschlüssel sei selbverständlich vertrauenswürdig, ein Kunde mit der Tasche im Caddy aber nicht, ist schon irgendwie beleidigend. Schließlich gibt es auch Kunden mit Verfolgungswahn (und sogar welche, die wirklich irgendwelche Detektive in der Schleppe haben.) Und in die dort eingeschlossene Tasche noch ein codierter Alarmgeber mit Bewegungsmelder.

Und statt das Radfahren in Fussgängerzonen zu verbieten, kann man doch einfach eine Beschränkung auf 5km/h erlassen.für Fahrräder und Skateboards usw.

Noch ein Satz ins Blaue: Wenn jemand selbverständliche gesellschaftliche Forderungen, wie zum Beispiel Liebe, theoretisch relativiert, dann ist Vorsicht geboten, weil das wahrscheinlich daran liegt, dass er sie nicht erfüllen kann oder erfüllen möchte...

Vielleicht möchte er aber auch nur ein bischen um den Preis feilschen...

An alle Fußballfans:

Eigentlich ist der Scheiß Nationalismus schuld, dass wir nie den bestmöglichen Fussball sehen, den es eigentlich geben könnte und uns immer nur mit minderwertigem zufrieden geben müßen.

Denn die beiden besten Mannschaften der Welt wären natürlich keine Nationalmannschaften, sondern man würde sie von den beiden sachkundigsten Fußballern der Welt wählen lassen, so wie beim Sportunterricht: Immer abwechselnd darf einer sagen ich nehme den und den aus Chelsea, Rio oder Mailand oder sonstwoher. So würden die beiden besten Mannschaften zusammengestellt. Die müßten dann zusammen trainieren und dann, ja dann sähen wir wirklich den besten Fußball, der denkbar wäre, bei der Weltmeisterschaft. Aber so, mit diesen ollen Nationalmannschaften? Ach Nö... Na, ja, ich bin sowieso kein Fußballfan.

Freche Antwort apropos Nationalismus:

Ein Nazi kann ich schon deshalb nicht sein, weil die nicht für die Zerstörung Deutschlands mit Atombomben und das Schlagen von Frauen und Kindern sind.
Sie wollen einen Unterdrückungsapparat und sie sind Lügner.

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Für Vergewaltigung:
sexuelle Selbstbestimmung ist etwas widernatürliches, das von Frauen mißbraucht wird, um Männer zu dominieren, oder auch einfach nur auszunutzen wodurch sie – jenseits ihres Kompetenzbereiches – jede Menge Schaden anrichten. ...Na,ja...dazu gehören immer zwei....Aber:

Muß man ja auch mal sagen, vor allem wo doch die Nazis aus Propagandagründen ständig in dieses Horn tuten, das sie eigentlich gar nicht wollen, um andere (wen wohl?) zu diskriminieren und jedes geprellte Dummchen und jede alte Jungfer für sich zu mobilisieren.
Sich als Hüter von Frauenrechten aufspielen. Nicht lang her, da wollten sie noch die Pille verbieten, „damit der deutsche Volkskörper nicht geschwächt wird“....


Und übrigens: Ich bin gegen bedingungsloses Grundeinkommen, weil das nur eine popelige Abgabe wäre, statt richtigen Teilens. ........(nur so ne Idee für 'ne patzige Antwort in einer Diskussion, ich bin natürlich für BGE ) (Kollektivstrategie schon mal gehört? Ähh..na ja,.. klar)


Ich stelle fest, dass ich es zunehmend genieße, wenn möglich mitten auf der Straße zu gehen, statt auf diesem diskriminierenden kleinen hundekotschmierigen von Stolperfallen strotzenden marginalen Streifen, den man den Fußgängern zugestanden und auch nach nach deren niedrigster Form, dem Bürger benannt hat. Tja, wenn es Göttersteig hieße, dann vielleicht ... Oder wenigstens Kanzlersteig oder Präsidentensteig... Weitere Vorschläge: Steig der Tüchtigen oder Steig der Nützlichen, Steig guter Geschäftsleute,(auf gut Star-Treck: Ferengisteig)

Schiesssport: Weit ab von allen Absichten scheint mir doch eines evident: Dass es dabei darum geht Tötungskompetenz zu beweisen. --Als Bestandteil der Würde sozusagen: „Ich hier, Leute seht her, ich bin der Mann, der die Versuchung am Halse hält und würgt: Ich kann töten und kann es doch dauerhaft bleiben lassen!“--


Die Spießbürgerhexe:
Sie wußte genau, dass sie Scheiße war. Da erfand sie HartzIV und rubbelte sich heimlich einen.

Heute war ich im real und wollte einkaufen. Ich bin also ne halbeStunde im Laden rumgefahren und hab meinen Einkauswagen vollgepackt. Als ich gerade zur Kasse gehen wollte begann die Berieselung mit Nachrichten.Und zwar so laut, dass man zwangsläuflig zuhören mußte. Ich habe nicht drei Wochen auf's Fernsehen verzichtet, um mir dann die „Nachrichten“ gewaltsam als Zäpfchen hinten reinschieben zu lassen. Also hab ich mir sofort die Ohren zugehalten und was gesummt, bis ich aus dem Laden raus war. Meinen vollen Einkaufswagen einschließlich Pfand-Euro mußte ich dabei leider stehen lassen. Ich bin jetzt echt sauer. Anschließend wollte ich noch zum Obi. Kaum war ich drin, begannen dort auch Nachrichten.Zum Glück etwas leiser, so dass es reichte, sich die Ohren zu verstopfen.Ich habe mich dann aber in dem Laden nicht mehr wohl gefühlt.

Das ist für mich jetzt echt ein Problem, weil das beides Läden sind, in denen man Dinge kriegt, die anderswo nicht so leicht zu beschaffen sind.Vor allem machen andere Läden auch Berieselungen, obwohl ich mich an Nachrichten nicht erinnern kann.Und wenn ich irgendwo einen Job kriege und ein par Idioten wollen partout Radio hören, was soll ich dann machen? Auch rausstürmen? Da werd ich schönen Ärger mit der Arbeitsagentur kriegen.Na, ja, ich hab noch einen Walkman.Muß ich vielleicht mal ausprobieren, ob das hilft. Ich könnte natürlich auch bluffen und so tun, als ob nichts wäre, wenn es darauf ankommt. Als SM -Veteran bin ich schon mit ganz anderen Dingen fertig geworden. Aber man muß die Nachrichten dann natürlich erst verdauen, bevor man wieder clean ist. Und wenn einem Big Brother beim Bluffen grinsend über die Schulter schaut, dann ist das Demütigung und gibt richtig viele miese Schlechtelaune-Punkte. Das schlägt dann auf die allgemeine Libido. Also nochmal SM mit Big Brother. Da lass ich schon mal eher einen vollen Einkaufswagen stehen.

Natürlich hätt ich nun den Einkaufswagen stehen lassen können, warten, bis die „Nachrichten“ vorbei sind und dann wieder reinkommen, den vollen Wagen abholen und zur Kasse gehen. Hätt ich ja gemacht, wenn's da nicht noch ein anderes Problem gäbe. Es geht darum, dass die Sachen im Wagen hätten manipuliert werden können. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand andere Leute mehr dazu provoziert, ihm was ins Essen zu mischen, als ich. Erstens: Vor allem gerade deshalb, weil ich mich davor zu schützen versuche. Jeder der mich mal im Laden beobachtet hat, wird das bestätigen können. Aus unerfindlichen Gründen wühle ich in den Warenbeständen, nehme Ware mal von vorne, mal von hinten, mal von rechts, mal von links. Auch wenn ich versuche das unauffällig zu machen, und im Laden keine Unordnung zu hinterlassen, die dazu führen könnte, dass ich Ärger mit den Verkäufern kriege. Und nachdem ich mit so viel Umstand Ware mit guten statistischen Chancen, nicht vergiftet zu sein, ausgesucht habe, soll ich den Wagen einfach fünf Minuten unbeobachtet stehen lassen?

Besonders verdächtig sind immer Dinge, die man aus Gründen der Höflichkeit oder des eigenen Image einfach nicht unterlassen kann. Denn einen dort zu treffen ist für den Gegner natürlich besonders einfach.(Nicht nach hinten in's Regal greifen, wenn einem jemand auf die Finger guckt, den Griff des Einkaufswagens, den gerade jemand zurückgestellt hat, nicht abwischen, weil das beleidigend ist, sich nicht abwischen, wenn einen jemand mit etwas berührt hat. Grade weil man das nicht kann, sind das ideale Angriffspunkte, grade deshalb muß man es doch tun. Und selbst dann hat der Gegner Vorteil, weil man sein Image verliert. Am besten ist es, auszuweichen, wenn man es kann. Indem man einfach was anderes isst, oder eine Ausrede benutzt. Dafür ist z.B.das Vortäuschen von Selbstgesprächen sehr nützlich.)

Also, wenn ich ein Nachbarschaftskomitee wäre, und mich hätte jemand auf die Idee gebracht, Oma xyz wegen ihrer Arroganz, mit der sie alle in der Umgebung beleidigt, mal einen richtigen Dünnschiss oder schlimmeres zu verschaffen,damit ich was zu lachen habe, ich würde erst mal unauffällig beobachten, welche Dinge sie regelmäßig im Laden kauft—der Müll gibt darüber auch jede Menge Aufschluß-- mit zwei drei entsprechend präparierten Produkten vor ihr am Laden sein, wenn sie einkaufen geht, und diese Dinge, kurz bevor sie kommt, schön vorne ins Regal stellen und falls sie nicht zugreift, hinterher wieder mitnehmen – notfalls selber kaufen, falls ich Angst habe, ich könnte als Ladendieb verdächtigt werden. Es ist so einfach.

Noch einfacher wird es, wenn man über Abhörgeräte verfügt und daher weiß, was Oma kaufen will. Oder einen Nachschlüssel hat, und den Einkaufszettel lesen kann. Dann allerdings hat man es nicht mehr nötig und kann direkt in der Wohnung die Nahrungsmittel mit der richtigen Medizin versetzen, die Oma „nötig“ hat.

Die Abwehrstrategie scheint also unlogisch. Ist sie aber nicht.

Sie wäre unlogisch, wenn es feststünde, dass es nur einen übermächtigen Gegner gäbe, nicht vielleicht noch ein par kleine Kombattanten, wenn es darum ginge, Oma zu töten und nicht gerade darum, sie zu demütigen, am besten, ihr Selbstbewußtsein zu treffen, dass niemand mit jemand anderes darüber spricht, niemand vielleicht doch irgendwelche Skrupel hat oder sich womöglich einbildet,Oma zu therapieren, niemand über Omas Gedanken und Gefühle nachdenken würde und Oma nicht über die der anderen, Oma nicht wüßte, dass sie von verschiedenen Leuten beobachtet wird, dass es nicht noch andere Möglichkeiten des Angriffs gäbe, niemand befürchten müßte, sich eine Blöße zu geben, Oma nicht noch andere Dinge unternehmen würde, um sich zu schützen und nicht schon schwerwiegende Dinge passiert wären. Das meiste davon kann nicht mit Sicherheit bejaht oder verneint werden.

Nachtr.2014: Das Problem, nicht vergiftet zu werden, ist, je nachdem, welche Ressourcen man beim Gegner befürchten muß, nicht bewältigbar. Ich möchte mit meinem Kampf gegen das vergiftet-werden keinesfalls ausdrücken, dass ich das Problem für bewältigbar halte und schon gar niemand herausfordern! Auch eine Teilbewältigung ist würdevoller, als garnichts zu machen, da es dem Gegner wohl darum geht, mich zu demütigen, nicht zu töten-obwohl man natürlich nicht weiß, ob das nicht am Ende auch noch kommt. Und der Gedanke daran, dass die Tablettenfälscher aus Fernost, die verdünnte oder unwirksame oder auch nur unlizensierte Medikamente unter die Leute bringen, heutzutage auch schon die neuesten Blisterpressen haben (was aus der Zeitung bekannt ist) und man diese vermutlich unter dem Vorwand wissenschaftlicher Doppelblind - Versuche zu allem möglichen anstiften kann und das nicht mal so teuer ist, ist auch sehr beunruhigend.

Da bin ich also heute im Riesensupermarkt und die innere Spießerstimme sagt zu mir: Was willst Du eigentlich? Alle diese Leute sind bereit, für Dich zu arbeiten, mit welchem Recht würdest Du Dich weigern können, hier zu arbeiten? Ja, Moment mal, habe ich gesagt, keiner dieser Leute arbeitet für mich. Sie arbeiten doch alle nur, um Geld zu verdienen, mit dem sie mich hinterher besiegen können. Und wenn ich so blöd bin, mich jetzt nach alledem noch darauf einzulassen, dann mach ich es ihnen echt einfach.Natürlich würde ich nicht dafür gelobt werden, wenn ich eine solche Stelle annähme sondern ununterbrochen beschimpft, sie würden sich alle ihr Mütchen an meiner Wehrlosigkeit kühlen, das ist doch klar. Kaum einer von diesen Leuten dürfte aus religiöser Demut arbeiten und wenn sie nicht allesamt zu feige wären, für ihre Rechte einzutreten, wären sie längst gefeuert worden. Und ich soll das dann ausbaden? Nein danke! Da hat der Spießer die Schnauze gehalten.


Neusser Stadt- Kurier

Gestern 19.8.02 habe ich versucht, im Neusser Stadtkurier (Der Werbezeitung) folgende Anzeige aufzugeben: Mann mit Familie würde nicht Zeitung lesen,aber sich über coole e-mail freuen.Guck mal rein: www.people.freenet.de/sperlingvon .Mann war das eine widerliche Angelegenheit! Aber wie schon Homer Simpson nach seinem Versuch als Baseballmaskottchen feststellen konnte, hört das Publikum demütigende Geschichten bekanntlich besonders gern. Ich könnte jetzt noch spucken, wenn ich an diese Frau von der Anzeigenannahme denke. So´ne Psychologentype mit salbungsvollen Ratschlägen von oben herab.Ungefähr dieselbe Sorte , wie diese Talkshow-Ziegen.Und vor so was widerlichem muß man sich dann persönlich outen um an die Öffentlichkeit zu gelangen,auf die in einer Demokratie eigentlich jeder Anspruch haben müßte. „Haben Sie schon mal überlegt,dass es schwer zu verstehen ist , was Sie eigentlich wollen?“---Finde ich nicht--- „Sie suchen also eine Partnerin für sich“ ---Nein, ich bin verheiratet--- „Sie sind aber keine Partnervermittlungsagentur? Wir können nämlich nur seriöse Anzeigen veröffentlichen, und ich weiß ja garnicht,was auf dieser Webseite steht,vielleicht verbirgt sich dahinter ja eine 0190er Nummer.“ Nein,nein das ist die private Webseite unserer Familie und ich möchte,dass die Leute die kennenlernen.“ „Aber es steht so garnichts über Sie drin in der Anzeige , ich verstehe das nicht.“ --- Wieso, es steht drin, dass ich ihre Zeitung nicht lesen würde und das Stichwort cool, das spricht meine Zielgruppe sehr genau an.--- „Ja, aber die Web-addresse ich glaube nicht dass wir das machen können“(Ruft ihren Chef an: „Ja also , der Kunde möchte folgende Anzeige unter Bekanntschaften aufgeben....“ (Nötigt mich, der Verlesung meiner Anzeige aus ihrem zensierenden Munde zu lauschen,als ob ich Wert darauf legte mich irgendjemands geschweige denn ihrer Beurteilung zu unterwerfen.(spuck!spuck!)Die sollen das Ding gefälligst einfach drucken,weil sie als Anzeigenblättchen schlicht und einfach dafür zuständig sind, Sachen zu drucken, die die Leute veröffentlichen wollen. Wo soll man den sonst was bekannt machen?) „Tut mir leid, wir können ihre Anzeige nicht drucken. Wenn Sie natürlich eine andere aufgeben wollen und ohne die Webaddresse dann könnten wir das machen.“ ---Nein , danke!--- ( Als ich dann aus dem Büro rauskam,konnte ich auf Schröder spucken, und mich schon mal darauf freuen, was hoffentlich am 11.September 2002 passiert, was ich vorher nicht konnte.)

Die Geschichte zeigt aber auch ein ernstes Problem: Unsere Massenmediengesellschaft mit Zeitungen und Internet sollte eigentlich ein Paradies für Leute sein, die miteinander kommunizieren wollen.Wirkliche Kommunikationspartner zu finden, ist aber immer schwieriger geworden.

1. Die gesammte Kennenlern-Szene ist von Profis und Plünderern in einer Weise dominiert und überschwemmt und dadurch monopolisiert,dass es nicht mehr möglich ist, einen echten Menschen kennenzulernen, wenn man nicht in einer Weise dritten Personen Geld hinblättert,wie die meisten Leute das garnicht können.Wer zum Beispiel mal versucht hat, über eine Internetsuchmaschine jemanden zu finden,der eine Meinung zu Sex oder Liebe oder irgendso einem Stichwort hat (für eine Suchmaschine an sich ein Kinderspiel)stolpert über mehrere Millionen Angebote von Plünderern,unter denen die 1000 echten Menschen nicht mehr auffindbar sind.

2.Wenn aber ein echter Mensch etwas veröffentlichen möchte,so traut man ihm nicht und er erscheint gegenüber den Plünderern noch nicht mal als seriös.

3.Wenn man eine e-mail mit einem verheissungsvollen Betreff findet (z.B.Love Letter),so tut man gut daran, sie nicht zu öffnen,wenn man sich keinen Dialer downloaden möchte.

4.Wer auf eine Zeitungsannonce antwortet landet auch bei einer Ausplünderungsagentur.

Es müßte eben sowas geben,wie ein anti Plünderer Zertifikat. Aber dafür würde man ja auch wieder geplündert und zensiert.

Fazit:Das Paradies ist nur noch eine Müllhalde.

Äh,naja, komisch ist das eigentlich nicht,aber eine Geschichte schon.

Nachtrag Februar 2006: Die NGZ-Gruppe ist ihrer faschistischen Tradition treu geblieben und hat heute wiederum eine Anzeige zurückgewiesen, die ich aufgeben wollte.Ich soll gefälligst anständiges Deutsch schreiben, dann werde man sie veröffentlichen, man sei eine seriöse Zeitung. Grade das ist es doch: Ich habe einen Hauptseminarschein in Liederlichkeit und kann meinen Inhalt eben grade nicht so ausdrücken,dass ihn die NGZ für seriös hält. Es war eine schrecklich peinliche Angelegenheit.

Der eigentliche Grund ist, die NGZ-Gruppe mit ihrem Neusser Bekanntschafts-Anzeigenmonopol bedient eine Klientel mit niederen Instinkten und an mir fänden diese niederen Instinkte ihren Aufhänger.Deshalb wird nichts veröffentlicht, in dem meine Persönlichkeit noch halbwegs kenntlich ist. Ich werde einfach mal eben geopfert. Mit heimlicher Freude. Denn man ist ja selber auch ein bischen ordinär.

Wenn „Porna'“ die Hure ist, dann ist doch Pornographie die Wissenschaft von der Hure? Wie „Gä“ die Erde ist und Geographie die Wissenschaft von der Erde? Und Gegner der Pornographie sind Feinde der Wissenschaft? Sie ist doch manchmal richtig schön, unsere Sprache.

Nachhilfe

In die gleiche Kerbe, wie die Stadtkurier-Geschichte schlägt auch diese Geschichte: Ich bin als stellvertretender Klassenpflegschaftsvorsitzender am Humboldt-Gymnasium auf der Schulpflegschaftssitzung gewesen.Da war großer Katzenjammer über den Lehrermangel und in der Tat fällt viel Unterricht wegen kranker oder nicht vorhandener Lehrer aus, ganz zu schweigen von Projekten, die die Schule gerne machen würde. Und da hieß es dann, es gebe so viel zu tun,und Elternmitarbeit wäre dringend erwünscht. Also hab ich mich eingeschrieben als Mitarbeiter am Tag der offenen Tür, und bei dem Internetunterricht. Ich habe aber nie etwas wieder davon gehört. Grade so, als würde ich nicht existieren.Am Tag der offenen Tür bin ich trotzdem angetreten. Da waren 4 mitarbeitswillige Mütter damit beschäftigt gemeinsam eine Lichterkette aufzuhängen.Mit anderen Worten, ausser für die Lehrer gab es mal wieder nichts zu tun.Aber erst ne grosse Klappe von wegen Elternmitarbeit. Also bin ich wieder gegangen und habe daraus den Schluß gezogen, dass es an Leuten mit eigener Initiative fehlt. Ich bin also wiedergekommen mit einem Zettel, auf dem ich kostenlose Nachhilfe für die unteren Klassen angeboten habe.Den habe ich ans schwarze Brett geklebt. Und was ist dem Zettel wiederfahren? Er wurde entfernt,vermutlich, weil ihm der Stempel des Sekretariats fehlte.Und warum hat man den nicht einfach draufgemacht? Is doch ne gute Sache, kostenlose Nachhilfe? Ich glaube es ging darum, dass ich nicht comme il faut bin, man will mich von den Schülern fernhalten, sowie verhindern dass ich dem Ansehen der Schule schade. Da haben wir es wieder diesen vorauseilenden Gehorsam einer Gesellschaft in der jeder ein kleiner Hilfspolizist ist und Zensor der anderen. Genau wie bei der Zeitungsgeschichte im Kästchen hierdrüber. Dieses System ist so zuverlässig, dass wir garkeinen Verfassungsschutz mehr brauchen um Andersdenkende von der Öffentlichkeit fernzuhalten. Früher habe ich geglaubt, ich werde mit Abhörgeräten und Verleumdungen bespitzelt von jemandem der es sich zum Ziel gesetzt hat, alle meine Beziehungen irgendwelcher Art, die ich zu anderen aufnehme zu torpedieren. Denn in der Tat, es ist alles torpediert worden und ich bin davon krank geworden. Aber inzwischen glaube ich nicht mehr,dass diese Diktatur mithilfe zentraler Machtinstrumente ausgeübt wird, sondern imdem man den Menschen mit der vollen Mediengewalt einredet, sie täten etwas Gutes, indem sie sämtliche Äusserungen von Menschen mit bestimmten Meinungen unterdrücken.Zumal heute alles inclusive Schulen und dem eigenen Verstand vermarktet werden muß, und alles, was von bestimmten Normen abweicht schlecht für die Vermarktung ist. Ich habe mich schon immer über solche Bevormundung geärgert, und wenn ich ein Schüler des Humboldt-Gymnasiums wäre würde ich das auch.Was bin ich froh, dass ich volljährig bin! Ich habe heute meinen Nachhilfe-Zettel nochmal beim Sekretariat abgegeben, würde mich aber positiv wundern, wenn der durch die Zensur kommt, und mit Stempel am schwarzen Brett landet. Ich meine, das ist doch was anderes als kommerzielle Werbung für Parfüm, Zeitungen oder Zigarretten, sowas gehört doch ans schwarze Brett einer Schule.

Nachtrag: Der Nachhilfezettel ist natürlich in der Bürokratie hängen geblieben. Sie suchen nur Schüler, die Nachhilfe geben, keine Eltern. Wenn ich bedenke, dass für meinen Sohn Nachhilfe bei mir so ungefähr das schrecklichste ist, was es in seinem Leben gibt, und deshalb auch nicht zustande kommt, obwohl ich Zeit habe und er es dringend nötig hat,muß ich mir wohl vorstellen, dass andere Schüler genausowenig Lust hätten.Und mit Schülern arbeiten, die nur unfreiwillig mitmachen, macht sowieso keinen Spass.

Mit dem 40-Jahresfest hat es bei der Schule besser geklappt: Die Eltern hatten ein tolles Büffet gemacht, und die Klassen alle was vorbereitet. Mir haben vor allem die Vorführungen im Physiksaal gefallen. Ich habe einen der selbstgebastelten Geigerzähler als Vorführgerät für den Unterricht gestiftet, der auch angenommen wurde.

Eine komische Geschichte

Bei uns im Viertel ist zur Zeit wieder Schützenfest (8.6.2002)Heute ging ich im Stadtviertel spazieren.Oft kommt man an eine Kreuzung und kann die Richtung auswählen,in der man weitergehen will.Und da gibt es dann Dinge die anziehend und andere , die abstoßend sind. Also, nehmen wir an, rechts stehen ein paar schöne Frauen und links eine Schützenguppe mit Marschmusik.Dann gehe ich wahrscheinlich nach rechts,es sei denn , ich trau mich nicht.Aber wenn ich diese Schützen mit ihrer Musik sehe und höre , fühle ich mich immer irgendwie im tiefsten verhöhnt,auch wenn ich das normalerweise mithilfe von Überlegenheitsgefühlen aus meinem Bewußtsein erfolgreich verdränge.Ich weiß ja auch, daß wirklich nette Leute in diesen Schützenvereinen drin sind.Unser Nachbar zum Beispiel.Manchmal,wenn ich mich weniger stark fühle, kommen aber auch alte Gefühle wieder hoch: Wie ich als Jugendlicher mit langen Haaren (Matte konnte man mein dünnes Haar trotz Schulterlänge wohl kaum nennen) von diesen Schützen verhöhnt und als Mädchen angepöbelt wurde. Damals , Sie müssen sich vorstellen 70er Jahre, reaktionäre Moral ,Neuss strotzend vor lokalpöbeligem Selbstbewußtsein, und ich als Kriegsdienstverweigerer mit langen Haaren. Und dann gab es ja damals auch noch keine political correctness,jeder sagte ganz ordinär , was er dachte Und sicher gleich noch einiges mehr um den zu treffen, der sich etwas erlaubte, was man selber sich nicht traute.Und ich als ungerechterweise nicht anerkannter Kriegsdienstverweigerer fühlte mich natürlich auch durch diesen militaristischen Waffenkult verhöhnt, denn ich war natürlich verpflichtet in dem, was die da als Jux machten, Kriegsspiele zu sehen.Es war also schon ziemliches Spießrutenlaufen,an so einem Trupp vorbeizugehen besonders mit einer Freundin,denn das gab ihnen Gelegenheit , in Wunden zu stochern, die so eine Beziehung ja meistens hat.(Habt ihrs schon gemacht? Wie habt ihrs gemacht? Darfst Du die Alte überhaupt mal richtig rannehmen?Seid ihr lesbisch? und ähnliches) Und wenn man dann nicht Paroli bietet steht man vor der Freundin als Feigling da, der hinnimmt, daß sie beleidigt wird.(Heute kommt mir dabei auch der Gedanke,dass die vielleicht auch neidisch waren,zumindest eine meiner Freundinnen sah mit ihrer langen roten Matte gradezu wie das Klischee von Hippiesex aus.Wegen unserer Beziehungsprobleme bin ich aber damals nie auf die Idee gekommen, dass ich beneidet wurde.) Also langes Gerede kurzer Sinn , ich fühle mich von diesem Schützen-Rumstata immer noch verhöhnt, und das heimtückische bei der Musik ist, dass ich musikalisch bin,was zur Folge hat, dass ich automatisch im Rhythmus gehe.Ich gehe da also im Rhythmus meiner eigenen Verhöhnung.Dadurch fühle ich mich dann blamiert.Irgendwie durchschaut.Obwohl mir intellektuell schon klar ist, daß von den Schützen da keiner wissen kann, dass da soeben ein langhaariger Kriegsdienstverweigerer an ihnen vorbeigeht, der sich ernsthaft Mühe gibt, sich in Bezug auf sich selbst etwas vorzumachen. Ich hab mir dann heute so beholfen: Ich habe mir vorgestellt, unter welchen Umständen ich bei der Marschmusik so ein richtig gutes Gefühl hätte.Also ich stelle mir vor , ich bin da in Berlin am ersten Mai bei den Kravallen und ziehe da in einer Horde steinewerfender Autonomer mit, von denen einige Instrumente mitgebracht haben und sich aus Jux die Melodien des Militärs aneignen, wobei wir so offensichtlich nicht militaristisch sind dass niemand uns aus Versehen verwechseln könnte. Also an der Spitze so einer aufrührerischen Horde,in der auch meine Freunde wären könnte ich gewiss zu Marschmusik tanzen. Ja , also das habe ich mir dann vorgestellt , als ich an diesem Schützentrupp vorbeiging und plötzlich hatte ich so ein richtig beschwingtes Gefühl beim Gehen zu der Musik. Nein es ist wirklich nicht die Musik , die schlecht ist. Und natürlich hat sich auch vieles geändert seit damals. Nur meine Gefühle wären fast mal wieder stehengeblieben. Aber ich wußte mir zu helfen. So gesehen ist das ganze eine richtig lustige Geschichte.Komisch, ja komisch ist das, wenn man ein peinliches Problem auf unerwartete Weise mit purer Fantasie gelöst hat.Wie das Ei des Kolumbus etwa. (Man muß sich natürlich vorstellen,man ist ein Freund des Kolumbus und hört die Geschichte zum ersten Mal.) (Ne Gegendemo wirklich machen wär natürlich noch besser)

Apropos Schützen-Fest:

„Erst kommt das Haben, dann kommt das Schützen. --- Aber zuallererst kommt das Wegnehmen ---“ Trifft meine Gefühle gegenüber diesem „Brauchtum“ eigentlich ziemlich gut. Es ist eine Interessenvertretung und Verherrlichung der Besitzenden ---und übrigens zugleich ein getarntes Zugriffsinstrument der älteren Generation auf die jüngere.

Kampfvereinigung des Spießertums. Wenn ich mir so einen NSDAP-Ortsverein um 1930-1940 vorstelle, dann stelle ich mir den genauso vor, wie einen Bürger-Schützenverein heute. Rigide Moralvorstellungen, und wer dazu gehört, ist oben. Ausgrenzung und Anbiederung, Sicherung eines Herrschaftsgebietes.-man darf ja nicht mal gucken.

Und: Wenn einer in die Pfützen scheeßt, dann ist wohl wieder Schützen-Fest. ...


5.4.2008 Mußte heute DSDS (deutschlandsuchtdensuperstar) gucken. Erst habe ich mich unheimlich in eine Frau verliebt, die gesungen hat, dass sie mich ganz unheimlich liebt, die ich aber leider niemals persönlich kennenlernen werde. Oh, hoppla, war wohl doch nur Schwindel.

Anschließend habe ich meine Meinung über Mariah Carey gesagt was sie angemacht hat und sie hat mir daraufhin gedroht, „I will hunt you down.“ Ich habe zwar mit Bitch gekontert, aber jetzt fürchte ich mich vor ihrer Rache und kann schlecht schlafen. Ich hasse dieses Dreckstück: Kommt in mein Wohnzimmer, erzählt mir, ich soll sie begrapschen, was ich aber nicht kann, weil sie nur virtuell anwesend ist, und sie auch nicht mal so ein Gesicht macht, dass ich das überhaupt wagen würde, und dann bedroht sie mich auch noch mit ihren beschissenen Bodyguards, oder sowas. Ich finde das so unverschämt, das kann ich garnicht sagen. In meinem Zimmer bin ich der Superstar.

Wie gesagt, ich wollte nicht DSDS gucken. Genau wegen sowas. Und wenn sie mich wirklich suchen würden, hätten sie mich schon längst gefunden.

Und erzähl mir nichts von Realität, ich kann Dir den Dreck auch vorexerzieren, aber es stimmt eben irgendwie doch viel weniger, als das hier. Deshalb gucken sich doch normale Leute grade sowas an, weil sie die „Realität“ nicht wollen. Und bei mir soll das verkehrt sein, wenn ich's einfach laufen lasse?

Auch nicht komisch, aber ne Geschichte. Entschuldige bitte, Mariah, ich wollte Dich nicht beleidigen. Du siehst super aus und singst sehr schön und das Mißverständnis ist bestimmt überhaupt nur entstanden, weil ich deine Texte nicht verstehen konnte.

Stellvertreter mit Stimmrecht nenn ich jetzt diese miesen Köter an allen Ecken, die zur heimlichen Freude ihrer Besitzer andere Leute, wie z..B. einfache Passanten auf der Straße ankläffen und einschüchtern, ohne dass man sich beim Besitzer darüber beklagen kann,weil es ja nur ein Hund ist. Vielleicht gibt das diesen Idioten, die sich solche Viecher halten ja zu denken.

Der nächste, den ich jemand „Wichser“ schimpfen höre, werde ich fragen, was denn das Gegenteil von einem Wichser ist: a) ein Typ der niemals wichst? b) ein Typ, der noch was anderes kann?

Fernsehen nebenbei laufen zu lassen,ist nicht empfehlenswert. Man zappt lange rum, um irgendwas erträgliches zu finden und wendet sich seiner Arbeit zu, und es dauert keine 5 Minuten, da hat das Programm gewechselt und irgendsoein …. wie Steinmeier schleicht sich rein und scheisst einem den Geist zu, während man nicht aufpasst und von seiner Arbeit abgelenkt wird, bis man dann bei irgendeinem Stichwort voll Schrecken aus dem geistigen Schlaf erwacht, und noch nicht mal weiterzappen kann, weil man grade beide Hände voll hat. (…. steht hier für irgendsowas, was man besser nicht ausspricht, wenn man nicht ewig damit genervt werden will, denn erstens ist es ein Schimpfwort, zweitens ungerecht, weil wir ja alle Menschen sind, sogar jedes Arschloch, und drittens ist es ein Euphemismus für einen Politiker, der sich heute noch zur „Agenda 2010“ bekennt.)

Betr.: Die „goldene Regel“ (Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem andern zu!) Da die Philosophen darauf bestehen, dies sei nicht Kant's kategorischer Imperativ - na gut, dann heißt es eben so. Ein gutes Prinzip für moralisches Handeln, sich gedanklich in andere hineinzuversetzen und das eigene Handeln von dort aus zu beurteilen. Keine Frage. Und wenn eine kleine gemeine Oma ein Kind mit einem geklauten Eis ärgert, nachdem es selbst einem anderen Kind eins geklaut hat, und dann sadistisch diesen Spruch zitiert – na, ja, eine akzeptable Erziehungsmaßnahme. Aber eigentlich ist dieser Spruch natürlich nicht reziprok. Denn daraus, dass ich sage, dass ich mich von diesem Spruch leiten lasse, kann man natürlich nicht schließen, dass ich alles, was ich anderen antue, auch für mich selber gewünscht habe: Manchmal mag man die Erkenntnis haben, dass man andere in Mitleidenschaft zieht, schafft es aber nicht, dies zu vermeiden. Auch dürfte man niemandes Feind sein wenn man nicht auch der eigene Feind sein will. Oder man müßte dies zumindest für den Fall wollen, dass man so wäre, oder das getan hätte, was der Feind getan hat. Jemand von aussen sieht aber nur, was man dem Feind antut, nicht aber, unter welchen inneren Prämissen das steht. Und dann gibt es noch so ganz dämliche Fälle: Wenn ich z.B. aus dem Fenster zugucke, wie ein ganz dicker Mensch vorbeigeht, darf man mich dann zwingen, ganz dick zu werden um dann so vor anderer Leut's Fenster rumzulaufen? Wenn ich es nur zufällig gesehen habe? Da sollte ich tunlichst aus dem Fenster gaffen, wenn ein uralter und trotzdem gesunder und fröhlicher Mann vorübergeht.

Den Tod anderer nicht zur Kenntnis nehmen.
Und niemals sterben, solange ich noch jemanden lieb habe.

(ja, alles richtig, aber unter Erwachsenen Strafe für Unschuldige (gemäß Spielregel), um Recht überhaupt erst mal einzuführen und bekannt zu machen? Geht es ganz ohne das? Normalerweise, aber nicht immer? Ich glaube schon. Gibt ja noch die Option baldiger Begnadigung. Siehe Kapitalbesitzer diskriminieren oder nicht)

Fragt mich doch in der Fussgängerzone so ein Spendenwerber für eine Tierschutzorganisation: „Mögen Sie Tiere?“ „Äh- nicht grundsätzlich.“ Besser wäre die Antwort gewesen: „Die kleinen Tiere in den Haaren mag ich überhaupt nicht.“ (nicht dass einer welche gehabt hätte)
Wenn ich solche Spendenwerber auf die Stasse gestellt hätte, dann hätte ich sie vorher ordentlich mit Läusen infiziert, und ihnen den Auftrag gegeben, mit jedem den Kopf zusammenzustecken, der sagt, dass er Tiere mag.--Also nein, ich hätte sowas nicht gemacht, aber ein bischen was erzieherisches hätte es schon, die Leute mal aus dem Emotionsdusel herauszuholen, und vor allem die zu bestrafen, die nur so tun. Ich verstehe sowas also. Bestrafung von Lügnern. Ich bin aber selbst nicht frei genug dafür,selbst wenn ich mal motiviert wäre. (Mögen Sie Tiere? Ja! Da hamse welche!)Kenne viel zu viele Unwahrheiten. Man kann das ja auch mit einem Fussball machen: Mögen Sie Fussball? Ja?-- Boiing an die Birne. Usw....








Nicht komisch, aber schon ewig hier:

Heute 12.09.2006 bin ich aus Versehen einem anderen Wagen hinten reingefahren. Meine Lampe ist kaputt und ihre Hängerkupplung hat vielleicht was abgekriegt. Mein erster Unfall seit Jahrzehnten. Meine Unfallkontrahentin machte mich darauf aufmerkam , dass unsere Telefonnummern aus denselben 6 Ziffern bestünden und meinte, das wäre nicht nötig gewesen. Was soll denn das jetzt heißen? Ich bin nicht allein auf dieser Welt mit meiner Verrücktheit? Komisch. Mir wär noch viel, viel mehr eingefallen.Aber was hab ich davon. Das beweist auch nicht, dass einer von uns ein Autobumser war. Ein Fußgänger hat mich abgelenkt sie hat oder wurde plötzlich angehalten, der Bremsweg war länger, als ich erwartet hätte. Weil die Strasse heiß war, vielleicht. Nichts weiter deutet darauf hin, dass diese Ursachenverkettung gefaked war. Ausser, dass ausgerechnet ich, ausgerechnet ihr reingefahren bin. Aber so was passiert eben. Nicht wahr? Oder doch nicht? Soll doch jeder glauben, was er will. LmaA.

Apropos LmaA:

08.06.2016:
Es ist absolut unsinnig und schickanös, Radfahrern für das Fahren auf der Krefelder Str. in der Neusser Innenstadt 15 Euro abzunehmen.
Noch dazu abends zehn vor Acht, wenn kein Verkehr mehr ist.
Ich habe diese 15 Euro nur bezahlt, weil der Rechtsweg unzumutbar ist, nicht, weil ich irgendein Unrecht meinerseits anerkenne.
Die allgemeine Verkehrsführung benachteiligt die Radfahrer, die sich ohnehin schon körperlich für jeden Stop und jedes Losfahren persönlich anstrengen müssen, statt nur wie die scheiss Autofahrer den großen Zeh krumm zu machen, damit die Todesmaschine, derentwillen die Radfahrer absurde Umwege fahren sollen, nach vorne schiesst, in unzumutbarer Weise. Da haben reiche Scheisskerle mal wieder nur Politik in ihrerm eigenen Interesse gemacht. Ich erkenne das in keiner Weise an.
Dass ein Polizist, der aufgrund eines Verkehrsschildes eine Verwarnung erteilen darf, das auch tut, ist natürlich formal nicht zu beanstanden, auch, wenn man sich dadurch schickaniert fühlt, dass dies überhaupt geschieht.
Ich denke nur, Sie sollten es bleiben lassen, solch unsinnige Verwarnungen auszustellen, auch wenn Sie das dürfen, vielleicht dem Buchstaben ihrer Vorschriften nach, sogar müßen.
Niemand gefährden, oder Angst machen, niemand allzusehr beim Fortkommen behindern, Kinder möglichst nicht auf dumme Gedanken bringen, die Polizei nicht provozieren und vor allem auf den eigenen Arsch äh, die Sicherheit aufpassen. Das sind vernünftige Regeln. Ihr Schilderwald ist grober Unfug. Ich dachte, wir hätten Frieden. Vielleicht wußte der Polizist das nicht. Meinem Gefühl nach wurde ich aus Gründen des social profiling oder aufgrund irgend einer Manipulation angehalten. Vielleicht auch, damit die zwei angehaltenen Autofahrer nicht sagen könnten, sie würden gegenüber den Radfahrern benachteiligt.

Jeder, der's ausprobiert hat, weiss, dass die Teilnahme am Verkehr selbst zu Fuß, absolut unmöglich ist, wenn man sich wirklich immer an alle Regeln halten muß. Niemand tut das. Deshalb war diese Verwarnung Schickane, nicht weil da nicht vielleicht wirklich das entsprechende Verkehrsschild gestanden hat. Busfahrer hätten sich über die Radler auf der Krefelder Str. beschwert. Na und? Nur für die paar Busse ist die Straße doch zu schade. Irgendwer beschwert sich immer. Musser eben mal langsamer fahren. Von mir aus leise hupen, wenns unbedingt sein muß. (Autohupen müßten zwei Lautstärken haben.) Noch während wir da standen fuhren andere unbehelligt mit dem Rad vorbei. Es hätte einen Menschenauflauf gegeben, hätten Sie wirklich alle angehalten.


Ich möchte gerne weiterhin am Verkehr teilnehmen können, und mich nicht eingeschüchtert zu Hause zurückziehen müßen, deshalb protestiere ich gegen diese Verwarnung.
Und dass Leute mit denen man sowas macht, glühende Hasser von all dem sind, was Sie "Sicherheit" nennen, zum Beispiel Überwachungskameras überall, ist doch wohl klar:
Wenn die Gesetze und Regeln so beschissen sind, ist die Überwachung ein Übel.

Andererseits: 15 Euro alle paar Jahre sind eigentlich völlig normal, und kein Grund, sich aufzuregen. Und mein Gefühl, Opfer einer Manipulation zu sein, ist ein Problem, auf das ich mich ohnehin nicht berufen kann. Und jeder Protest erscheint da natürlich überspannt. Scheiß auf den Anschein. Und: Natürlich mißlingt es manchmal mit dem vernünftigen Verkehrsverhalten. Es ist nur blöd, ausgerechnet dann zahlen zu sollen, wenn man wirklich nichts gemacht hat. Aber da kann ich wohl von Glück sagen, weil das noch teurer geworden wäre.



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