Rücktrittserklärung

Überarbeitung vom 21.11.2016/25.11.2016/26.11.2016/

Irgendwie erscheint mir mein Rücktritt zwar interpretierbar als mutwilliges Kaputtmachen von etwas, das andere aufzubauen sich Mühe gegeben haben. Aber ich bin zu dem Schluss gelangt mein Parteiamt hinzuschmeissen und aus dem Neusser Ortsvorstand zurückzutreten und offiziell aus der Partei "Die Linke" auszutreten, ohne deshalb den Kontakt mit Personen oder Veranstaltungen der Linken grundsätzlich zu vermeiden.

Allerdings passt es mir nicht besonders gut, mich von den letzten Leuten zu trennen, mit denen ich noch zu tun habe. Bei mir und der Partei zieht es sich nur schon lange hin, mit meinem nicht-gut-genug-sein.

Ich bin in die linke Partei, damals noch in Form der PDS eingetreten, weil ich gedacht habe, das wäre ein Verein, wo ich vielleicht Freunde finden könnte. Ein Ort, wo es andere Menschen gibt, die das herrschende System hassen und sich sportlich darin überbieten, ihm Schaden zuzufügen und es lächerlich zu machen.
Tatsächlich bin ich aber zu dem Schluß gekommen, dass die Partei keine Organisation von Freunden ist, sondern dass man mit Glück vielleicht mal ein oder zwei einzelne findet, von denen man das Gefühl hat, vielleicht könnten sie Freunde sein. Leute denen man vertraut und denen man sich anvertrauen könnte, wenn sie Zeit hätten.
(falsche Prioritäten?)
Es ist mir nicht gelungen mit irgendwem in der Partei richtig ins Gespräch und in eine persönliche Beziehung zu kommen. Mit Beziehung meine ich keine Angst haben zu müssen, nur nix falsches zu sagen. Es war mal nahe dran, hat sich aber nicht verfestigen können.

Für eine richtige Therapie an der Gesellschaft zu sein, an einem Punkt, ist schon gut, aber zum einen: nur mit Glauben, ganz ohne Kontrolle -dass das eine Illusion ist, habe ich schon lernen müßen. Zum anderen: Man ist doch Mensch und ohne Bestätigung geht es nicht. Daten kann meine Seele nicht fressen. Nicht mehr. Kaum noch. Sich über einige Sachen einig zu sein und über andere nicht, ist so ein Problem. Wenn man sich noch sicher sein könnte, niemals sanktioniert zu werden: Nicht mit Ausschlussdrohung, Liebes- oder Vertrauens-Entzug, hinterrücks-Bestrafung oder was mir grade nicht einfällt. Aber Eine Partei, in der für den ganzen persönlichen Problemkram kein Platz ist, ist eine Partei, die letztenendes auch keine innere moralische Festigkeit besitzen kann.
Wahrscheinlich bin ich viel zu wütend auf den herrschenden gesellschaftlichen Zustand, um Gemeinsamkeiten mit den Genossen zu finden.
Ich bin ja auch Opfer von Sonderbehandlung in Deutschland.


Die Partei ist sexfeindlich. Nicht auf dem Papier, aber in Wirklichkeit. Selbstbestimmung heißt Markt und Markt ist der Feind der Unattraktiven und setzt selbst die Attraktiven unter Stress. Weiblicher Sex ist auf diesem Markt attraktiv, männlicher weitgehen unerwünscht, nur in Kauf genommen.

Die Partei empfindet Hass als Fremdkörper.
Ich bin für die Partei genauso ein Verrückter wie überall sonst. Insofern ist die Partei ein Bestandteil des Mainstreams und bekämpft mich auf eine Weise ständig. Ich kann das nicht ignorieren.
Ich bin zu verzweifelt für die Partei.
Den meisten Genossen möchte ich sagen: Euch gehts allen noch viel zu gut und das genau deshalb, weil ihr am entscheidenden Punkt einen Rückzieher gemacht habt. Wo's persönlich wird.
Nicht dass ihr nicht eigentlich alle gutwillig wäret, soweit ich euch kenne, einige sich sogar Mühe um mich gegeben hätten, aber das hilft ja nichts, wenn ich ein "Verrückter" bleibe. Ich kann zwar den "Normalen" für euch spielen und werde ständig darum gebeten, aber damit verliere ich die Fähigkeit, mich geliebt zu fühlen, weil--na ja, der den ihr dann liebt, bin ja eben nicht ich--. Ich bin mal wieder der, der vernünftig sein soll und sich für die anderen opfern.

Es gibt auch kluge Leute in der Linken: Es gibt schon so zwei drei Dutzend gute Schreiber in der Medienszene. Obwohl nur wenigen rundum zuzustimmen ist. Und:Selbst die besten Daten kann meine Seele auf Dauer nicht fressen.
Vor allem, wenn man dann noch von entsprechenden Foren, wo es mitzureden noch Sinn hätte, ("Der Freitag") ausgeschlossen wird. Weswegen? Weil ich gesagt habe, die Frauen, die hier hurra schreien sollen mal daran denken, dass die einwandernden Männer, wenn sie erst mal richtig angekommen sind auch was zu ficken werden haben wollen und nicht nur Krankenhausbetten. Es gibt zwar mehr oder minder blöde Gegenargumente, aber wenn man ausgeschlossen wird, kann man sie ja nicht entkräften.


Ich will niemand nötigen. Nicht dass ich mich genieren würde, jemand zu nötigen, der/die mich provoziert hat, aber ich w i l l einfach niemand nötigen, der/die mir nichts getan hat. Ich will nicht, dass sich jemand für mich opfert, damit das Problem Hans gelöst wird, ich will, dass sich jemand über mich freut. Und dann hab ich ja auch noch selber Angst. Es geht deshalb nur in gemeinsamer Aggression.

Es wird aber nicht angegriffen, es wird geschmiert.
Gemeinsam mit dem Bürger-traditions-schützenverein als "Antifaschisten" auftreten, so ungefähr.-in Übersteigerung gesagt mal-

Wenn angegriffen wird, dann ein paar billige vom System dafür bereitgestellte Ziele, irgendwelche Nazihooligans, oder so. Die werden vom System aber auch so, ohne unser Zutun, neutralisiert. Und wer sich in eine Klopperei begibt, ohne enstprechend vorbereitet, ausgerüstet und trainiert zu sein, ist sowieso ein Idiot. Außerdem denke ich eigentlich: Wenn diese Menschen wütend sind, haben sie Recht. Sie wissen nur nicht, warum sie wütend sind. Und man hat ihnen absichtlich was falsches gesagt, damit alle mit Recht wütenden Leute wie die Idioten gegeneinander kämpfen und sich gegenseitig neutralisieren. Scheiß Regierungsapparat.

2. Im übrigen bin ich Verfassungsfeind.
An die Menschenrechte glaube ich im großen und ganzen, halte es aber für plausibel, dass die vielgeschmähte DDR darin auch nicht schlechter war, als die BRD. Alles nur gelogen. Dort von "uns" aufgebauscht hier unter den Teppich gekehrt.
Die Modalitäten der Demokratie in der BRD sind mir völlig wurscht und scheinen mir höchst nachrangig, auch wenn irgendwelche System-Ingenieure behaupten, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Das tun sie überall. Selbst im Iran. Wenn man genau hinguckt ist so oder so alles nur Fassade. Bestenfalls belehrendes Theater.
Ich wär ja für Demokratie, wenn mir einer mal erklären könnte, wie das Volk gut und gerecht bleiben soll und gleichzeitig die Macht haben. Ich kenn diese Arschlöcher doch: Es gibt viel zu viele gewissenlose Streber. Das deutsche Volk ist bösartig und wird von den Machthabern immer auf diejenigen gehetzt, die sich am wenigsten wehren können. Das Leben in Deutschland ist für mich deshalb eine Strafe.
Ja,ja: Wenn das Volk herrschen würde, wäre die Zahl der Fremdbeherrschten am kleinsten. Da ja der größte Teil des Volkes in ähnlicher Lage ist. Das stimmt aber nur noch sehr bedingt: Schon der Graben zwischen dem ungelernten Gelegenheitsarbeiter/Arbeitslosen und jemandem, der sich ein eigenes Auto leisten kann, also jemand mit normal viel Geld, ist politisch unüberbrückbar. Ebenso zwischen denen und den oberen zehn Prozent. Ganz zu schweigen von den Märchengestalten, die, obwohl nicht mal 1% alleine die Hälfte allen Reichtums besitzen. Es gibt drei soziale Gräben, wo es nicht einen geben dürfte, wenn Demokratie funktionieren sollte. Also herrscht die Korruption, nicht die Demokratie.


Ich glaube auch nicht an Gewaltlosigkeit. Ich sympathisiere tendenziell mit fast jedwedem Terrorattentat, einfach, weil es gegen einen dieser kapitalistischen Staaten gerichtet ist und gegen die Verbrechen, die sie mir angetan haben, die ich nichtmal beweisen kann, ja, nicht mal beschreiben, ohne mich lächerlich zu machen. Ob es wirklich diese "angefressenen Moslems" (zitat southpark) waren halte ich für zweifelhaft, eventuell eine Lüge um Sympathie von den Attentätern abzuwenden. Denn natürlich ist mittelalterliche "Scharia" als Staatsräson noch viel mieser als inoffizieller "Moral"-terror. Das weiß doch jeder. Ein Anschlag auf die Kapital-Herrschaft könnte ja vielleicht auf Sympathie hoffen.
Wenn man richtig unten steht trifft schon ein Zufallsschlag mit statistischer Wahrscheinlichkeit jemanden, der über einem steht, mit einem richtigen saftigen, hassgefüllten Graben dazwischen. -geschweige denn, ein gezielter Schlag-

Ich bin Opfer von Sonderbehandlung:

Ich stehe emotional ausserhalb der Rechtsordnung: In meinem Leben hat nicht der Staat das Gewaltmonopol, sondern irgendwelche spießigen Spinner, die mein Leben kontrollieren und mir jederzeit willkürlich Schäden von beliebiger Schwere zufügen können. Sich mir aber niemals vorgestellt haben.

Ich habe keine Gelegenheit, etwas ernsthaftes gegen sie zu tun, weiß nicht mal, wer sie sind, und im Gegensatz zu mir würden sie von der Rechtsordnung geschützt, da sie mit ihren Ressourcen natürlich die entsprechende Mimikri beherrschen.

Schon die Klage darüber läuft darauf hinaus, dass man mich für einen Verrückten hält. Was die Gefahr der Psychiatriefolter beinhaltet.

Es gibt keine Ausnahme: Ich selbst würde mir nicht glauben, wenn ich es nicht besser wüßte. Ich könnte es auch nicht wagen, mit aggressiven Mitteln dagegen vorzugehen. Selbst, wenn ich noch irgendetwas tun könnte, das andere nicht vorher kontrolliert haben.

Fazit: Jedenfalls kann man in dieser Situation kein verfassungsgemäßen Zustand anerkennendes Weichei sein, und damit ist man für alle anderen automatisch ein Verfassungsfeind.

Und kann keiner Partei der Bundesrepublik angehören.

Im übrigen schreibe ich dies auch nicht um anzugeben, oder so. Ich will nur klären, dass weder meine Motivationslage, noch meine Vorzeigbarkeit als verfassungsmäßiger Politiker irgendwie unproblematisch wären.
Es ist natürlich auch klar, dass es mir weniger Spass macht, an einer Rechtsordnung mitzuarbeiten, wenn ich selber davon ausgeschlossen bin und bleiben werde.

Warum das jemand mit mir gemacht haben sollte? Fragen Sie ernsthaft einen Kampfstier, warum man ihn quält? Wie blöd sind sie eigentlich? sorry- alle sind so blöd.

Im übrigen ist auch Rückzug keine Lösung, denn durch Rückzug wird man von allen wichtigen Dingen ausgeschlossen, soweit dies nicht ohnehin schon durch die Systemgegnerschaft gegeben ist. Allerdings ist dies ein Einstieg zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen/bedingungslose Sanktionsfreiheit im SGB. Ich bin dafür. Auch den Bereich Queer halte ich für eine sehr wichtige Sache. Menschliche Rahmenbedingungen für politisches Arbeiten habe ich aber nicht.

Ich sehe ja auch, dass sich eine Menge Leute eine Menge Mühe geben, und dass mir vermittelt wird, dass ich offensichtlich nicht egal bin, sondern in gewisser Weise wichtig. Akzeptiere ich auch gerne, fühle mich geehrt, glaube sogar selber, dass ich irgendwie parteiübergreifend nützlich bin als Reporter von der inneren Front, nur: Kommunikation, die hin und her geht, scheint fast unmöglich. Da bleibt diese Kommunikation am Ende doch nur eine Beruhigungspille. Ist vielleicht auch nur eine Illusion, die sich zeigt, wenn man am Ende dankbar ist, dass man wenigstens nicht bestraft wird für seine Beschwerden. (Wenn man die Ermordung der Verantwortlichen (Kanzlerin) fordert) Statt dass sie mal sagt, warum sie meint, dass sie es nicht verdient hat, ermordet zu werden, ist man am Ende noch froh, nicht angezeigt zu werden.

Die Ereignisse meines Lebens respektieren mich aber nicht, und da verwanzt, weiss ich, dass sie nicht zufällig sind.

Natürlich ist auch hier die Welt nicht nur zweidimensional, sondern von dem Thema erfüllt, das mich grade beschäftigt. Ich bin schließlich nicht von morgens bis abends und im Hauptberuf Opfer und gar nicht so schlecht darin, Sticheleien aus dem Weg zu gehen. Ich beschäftige mich auch mit anderem vergesse dann langsam meinen Hass und denke bei so einer Terror-Nachricht nur: Ach ja, die stehen auch auf der Liste derer, die du hasst. - tue es aber grade nicht.- Ja, aber allzuoft werde ich auch auf mein Opfertum zurückgeworfen. Durch verschiedenartige schmerzhafte Verletzungen meines Freiheitsgefühls. Oder die Verführung zum Triumph:
Als die Türme des WTC einstürzten hatte ich das Gefühl, Big Brother hatte eine Schlacht geschlagen die Fanfare im Televisor ertönte und mein Springer polterte auf das Spielfeld -for those who know the book-

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"Nuke Berlin": Strichliste:I,I,I,I,I, I,I,I,I,I, I,I,I,I,I, I,I,I,I,I, I,
Ich hab mal erstmal 20 Stück hingemacht, für die Vergangenheit. (30.8.2016 ca 14Uhr)
Ich hätts getan, wenn ich gekonnt hätte. So geht es nicht, Deutschland! Wie viele Bürger, die dich hassen kannst Du überleben? Früher oder später erwischt es dich. Und ich werde dann auf deinem Grab tanzen, denn Du wirst tot sein und mich nicht mehr quälen können! Und überhaupt, wie kann jemand Politiker sein und Verantwortung tragen, der so "unkontrollierten Stimmungen" ausgesetzt ist, wie ich? Das Problem ist aber, dass man den gleichen Scheiß wie mit mir mit jedem machen kann. Und die Wirkung bei dümmeren Opfern noch verheerender ist. Und Du weisst jetzt schon nicht mehr, woher Du Deine Politiker kriegen sollst!

Kollateralschäden? Die linke Partei? Berlin? Ach, Leute, für wie wichtig haltet ihr euch eigentlich, in meinem Leben? Ihr seid die lästige Verpflichtung am Sonntag. Und ein paar lustige, aber völlig ersetzbare Schreiberlinge im Internet. Eine Handvoll Freunde, die aber eigentlich unerreichbar sind. Ende. Ihr könntet mehr für mich sein, aber selbst dann: ich würde mich schämen, es anzunehmen, weil ich ja weiß: Ihr habt es nicht wirklich gewollt. Ich kann nur hoffen, dass ihr es untereinander besser macht.

gleicher Fehler: „Flüchtlingsduselei“: Warum könnt ihr Mitmenschen und potentielle Anführer nicht akzeptieren, dass euch andere nur interessieren, wenn sie eine Funktion in eurem Leben haben? Weil es nicht so sein soll? Nein, aber verdammt, so ist es. Mit Berliner Kollateralopfern genau, wie mit Flüchtlingen, um von Gruppen zu sprechen. Wenn ich 100 Türkinnen gefickt hätte mit Ende offen, würde ich ja sowas bestimmt nicht sagen. Ich habe aber nur ein bischen in der prekären psychiatrie- und suizid-bedrohten deutschen Unterklasse mit intellektueller Tendenz ficken dürfen.(Liebe gemacht) Mit Ende vermutlich zu.
Ich will keine weiteren Türken in dem Land, in dem ich leben muß. Und schon garkeine Frauen, die moslemische Keuschheitsabzeichen tragen müssen/dürfen. Toleranz ja, aber Toleranz ist nur ein Kompromiss und Kompromisse gibts auf Dauer nicht umsonst.
Und Gerechtigkeit: Ja,ja, eigentlich schon, aber wie kann ich ein Konzept für gerecht halten, wenn eins schon mal feststeht: Ich selbst werde davon ausgenommen sein.


Materialismus statt Gefühlsappelle - ist ein wichtiges Thema. Materialismus heisst dann vor allem Persönlichkeits-ökologie/okonomie: Wir wollen gerne nett sein und wir wollen auch gerne guten Gefühlsappellen nachgeben, aber was wir uns leisten können wird durch unsere Persönlichkeits-Ressourcen begrenzt, nicht durch unseren Willen zur Anpassung an die anderen netten Menschen. Der Mensch ist nicht edel. Aber er kann es sein, wenn man ihm Liebe gibt. Er ist garantiert nicht edel, wenn man ihn als Schande behandelt.
Ich habe an anderer Stelle diesen Hitler-Spruch "die Humanität schmelze wie Schnee in der Märzensonne, sobald" es ans Eingemachte ginge, oder so ähnlich negativ zitiert. Der Mensch war ja auch ein Mistkerl und er wollte die Leute damit überreden, möglichst nicht "human" zu sein und alle Humanen als Betrüger denunzieren. Da sind meine Absichten ja nun anders.
Ich bin sehr für humane Theorien--man soll sie nur nicht "auf Sand bauen"--:
Nicht den Leuten vorwerfen, dass sie nicht opfern wollten. Wenn es ein Opfer ist, ist es ja wohl eine freiwillige Entscheidung, nicht wahr? Und wer es erzwingen will, treibt die Leute woanders hin, ohne dass diese gewissensmäßig belastet werden. Deshalb müssen die, die gut sind, auch mal zurückstecken und die Klappe halten, um die anderen nicht zu demütigen und am gut-sein zu hindern. --für sowas fliegt man beim "Freitag" raus. Scheiße!- Das war ein Fehler Jay Ay! Guter Mann, aber falsche Entscheidung. na, ja.

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Ich glaube, dass persönliche Befreiung nicht anders machbar ist, als durch gemeinschaftliches illegales Vorgehen gegen die Fetische dieses Systems.

-Gegen Fetische ohne Gebrauchswert, die nur die Gesellschaftsklasse repräsentieren,

-Gegen die publizistische Verdrehung von Freiheitsrechten zu Instrumenten um Menschen zu knechten, besonders, wenn es um die Neutralisierung von Sexualität geht,

-und diverse solcher Sachen.

Es kommt darauf an, fühlbar heftig zu stören.
Die Demütigungen durch die gesellschaftliche Umwelt zu kompensieren, sich zu rächen.

Ich glaube, das Gefühl, frei zu sein ist nur durch das zu erlangen, was hierzulande als Verbrechen gilt. Ich wollte das gemeinsam tun, aber ich sehe nur Weicheier. Man kann nicht frei sein, wenn man seine Freiheit nicht demonstrieren darf. Freiheit ist das Recht, Gutes zu tun.

- jemanden zu küssen, von dem man glaubt, dass sie/er gerne geküsst werden möchte.- Diese Freiheit habe ich nicht. Ich kann sie mir auch nicht nehmen. Und ihr (Partei) wollt das noch "veschärfen" ("nein heißt nein" -was heißt denn dann gar nichts? Dasselbe wie letztesmal natürlich. Bei mir also "nein". Veto.

Na, ja, Frauen stellen sich bei Männergewalt oft Geringschätzung vor. Ausgewogene Machtverhältnisse im Zusammenleben, ob nun mit oder ohne Gewalt wäre eine sinnvollere Zielstellung. Es sind nicht die Mittel, (Gewalt), die so böse sind, es ist, wofür sie manchmal benutzt werden. (Ausbeutung) Und wieso nur die Waffen der Männer (Gewalt) ächten, nicht die der Frauen? (Markt) Die genau so zerstörend sind? Das sind Rollenvorschriften wie vor 100 Jahren! Und als Analogie: Wer grundsätzlich gegen jede Gewalt ist, delegitimiert jede Revolution, ist kein Linker und auch ein Feind jeder Republik. (Eigentlich ein Reichsbürger.) Ein Gewaltmonopol für den idealen Staat zu fordern ist etwas anderes, als reale Gewalttäter grundsätzlich zu diskriminieren und Gewalt gegen sie zu fordern. (staatliche und moralische) Das wäre Populismus und der ist im Munde von Politikern überhaupt nicht feierlich. Es ist nachvollziehbar, wenn ein Richter sagt:“Sie dürfen ihrer Frau die Nase nicht blutig schlagen“ aber: „Sie dürfen niemand zu irgendwas zwingen“ ist zu realitätsverweigernd für einen Richter mit realer Macht. Das ist Pfaffenrede. Eine Strafe wegen Nötigung setzt das Vorliegen unausgewogener Machtverhältnisse voraus.

3. Der wichtigste Grund ist aber, dass die Lüge derart zum Bestandteil des Systems geworden ist, dass man in der Politik nicht mehr erkennen kann, wer wer ist. Nirgendwo kann man mehr erkennen, wer wer ist.

Verkauft mir die umweltfreundliche Stromgesellschaft wirklich umweltfreundlichen Strom?

Ist der Internet-provider, der in seinen Unterlagen behauptet, alles würde nur die Hälfte kosten wie jetzt bei mir, wirklich so billig?

Gibt es die Frauen, die einem von Partnervermittlungsdiensten angeboten werden immer noch, nachdem man das unverschämte Geld dafür bezahlt hat, ihnen eine mail schreiben zu dürfen?-Na, ja, das brauch ich nicht ausprobieren, das weiß ich auch so, dass nicht. Aber es nagt.-

Steht diese oder jene Partei oder sonstige gesellschaftliche Gruppierung die man unterstützen oder wählen kann, wirklich für das, was sie sagen, oder wollen sie einen nur betrügen oder gar neutralisieren?

Glaubensgemeinschaften, Clubs, Pubs und Bünde: was munkeln sie heimlich? (Warum kann ich nicht mit-munkeln? Weil ich alle Lügen schon kenne?)

Herrschaft durch selber-"Schafe": Gutwillig dritte zu bevormunden, unschädlich zu machen, kann genauso in eine Katastrophe führen, wenn man die falsche "Medizin" verabreicht, denn natürlich geht es allen bei solchen gemeinsamen Aktivitäten nur um sich selbst und darum für sein hochqualitatives Bevormunden anderer anerkannt zu werden -herrscht aber die falsche Lehre, so verstümmelt man seine unfreiwilligen "Mündel" nur, statt sie zu kurieren. Um seine Anerkennung zu bekommen.

Fazit: Niemand kann man mehr glauben.
("post-faktische Gesellschaft")

Demzufolge ist es das beste, was man für seine Gesellschaft tun kann: Farbe bekennen. Das hieße dann für mich austreten, aus oben genannten Gründen, wenn überhaupt viele wüßten oder Notiz davon nähmen, dass ich Mitglied bin. Die meisten von diesen wenigen kennen meine private Website, wissen also sowieso, wer ich wirklich bin, falls es ihnen der Mühe wert ist. Was widerum vermutlich nicht. Aber ungefähr. Die meisten anderen wiederum begreifen wahrscheinlich nicht mal den Unterschied. Also doch drinbleiben?

4. Die Indifferenz der Linken gegenüber der Psychiatrie. Die Unbefangenheit, mit der diese Folterknechte als Experten für die Behandlung Norm-abweichender Leute betrachtet werden, ist einfach unerträglich. Das hat die Linke natürlich mit allen anderen Idioten gemeinsam, die noch keine einschlägigen Erfahrungen gemacht haben. Trotzdem. Niemals könnte ich mich dieser Partei unterordnen. Niemals.
Normabweichung, die andere Leute fühlbar beunruhigt ist für mich doch grade das Mittel der Befreiung. !!!!!
Projektbezogene Unterordnung ja. Die Leute, die die ganze öffentlichkeits- und Institutionen-Arbeit machen haben da ja eine Menge Kompetenz. Und viele sind überhaupt recht klug, wenn man ihnen nur die richtigen Fragen stellen kann.

5.schon erwähnt: Die Indifferenz gegenüber bürgerlicher Frauenbewegung. Wenn 500 "bewegte" Frauen ("Köln, Silvester") aus "Solidarität" lügen, sie wären sexuell belästigt worden, dann ist es ja schön und gut, einen großen albernen Unfug daraus aufzubauschen, aber ich möchte in's Vertrauen gezogen werden, sonst muß ich dagegen sein.*1) Ohne eigene Kontrolle zu besitzen, kann ich keine feindlichen Scheinaktivitäten unterstützen. Vertrauen ist gut, ganz ohne Kontrolle geht es nicht. Ich will kein männerfeindliches Gesetz aus derselben braunen Kloake, aus der HartzIV gezogen wurde. Dass die SPD auch irgendwie links ist, nur nicht so doll, hatte ich bis dahin ja auch noch geglaubt. Seither ist dies für mich das Exempel für zu viel Vertrauen und zuwenig Kontrolle.

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*1: Wenn zum Beispiel, alle, die die falsche Beschuldigung unterschrieben haben, hinterher "zufällig" für ein paar Jahre zu billigen Zwangsprostituierten für die zu Unrecht Beschuldigten gemacht würden, so wäre auch das nicht rechtsstaatlich, aber ich könnte mir wenigstens einen darauf wixen. Irgendwie muß eine Gesellschaft ja die für den Frieden erforderlichen Sexsklavinnen generieren sowie die Unverbrüchlichkeit eidlicher Aussagen schützen.
Nichtöffentlichkeit ist natürlich kein akzeptabler Umstand einer strafrechtlichen Aktion.

Unverhältnismäßigkeit natürlich auch nicht. Aber die scheint ja sowieso Standard zu sein, wenn ich aus meinen eigenen Erlebnissen Schlüsse ziehen darf. Also, dann betet mal, dass ich mich lieber als Gerechtigkeits-Heini produziere, als mir einen runterzuholen. Im Moment sieht es nicht danach aus.

Und wo wir schon bei Strafen für Falsche Beeidigungen sind, könnte man mir ja auch eine falsche Aussage vorwerfen, dadurch, dass ich Mitglied der Partei bin. Es steht ja sogar in dem Ding, dass man bei Eintritt unterschreibt, dass man sich verpflichtet, die Meinung der Partei zu vertreten, oder so ähnlich. Und da ich die Strafe ja schon habe, kann ich mich ja allmählich mal auf die Suche machen, wo ich denn überall eine Unwahrheit unterschrieben habe. (Das ist auch der Grund, weshalb ich seinerzeit aus der evangelischen Kirche ausgetreten bin. Vor der ich mich seither fürchte. Obendrein.)

So gesehen habe ich auch ein bischen Angst, Mitglied zu bleiben.


Andererseits ist eine Partei wenigstens ein Ort, an dem überhaupt noch politisch discutiert wird, auch wenn nicht immer das richtige dabei herauskommt. Manche heute gehörten aber verworfenen Argumente zünden vielleicht später noch, wenn der Boden dafür bereitet ist.

Ich war grade wieder auf ParteiSitzung: Ich hab gegen keinen mehr was dort. Die sind schon alle ganz ok, die jetzt noch da sind.
Trotzdem: Wir sitzen nicht in einem Boot. Ich bin nicht ihresgleichen. Ich bin viel viel weniger, viel, viel niedriger in dieser Gesellschaft. Auch wenn man für einen Verrückten gehalten wird, wenn man es begreift.
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Unterm Strich:

Aus Vernunftgründen in der Partei zu bleiben ist also alles in allem eher negativ.

Und meine Lebensfreude leidet auch darunter, für eine Partei zu stehen, die mir meine eigenen politischen Initiativen genommen, für schädlich erklärt und mir statt dessen Kinderspielzeug ohne politischen Sinn, ohne Provokation und Realitätsbezug sprich: --Müll -- angedreht hat.

Aber ich liebe meine linke Partei, mit Revolution und Bella,ciao roten Fahnen und Ehrungen für Liebknecht, Luxemburg und die von den Nazis ermordeten Widerständler.
Das soll auch so bleiben.

Das muß aber nicht die Partei "Die Linke" sein, jedenfalls wenn sich einige im Widerspruch zu diesen emotionalen Erfordernissen verhalten haben, was ich aber nicht im Detail verbreiten möchte. Aber wenn ich schon keinen Sex kriege und nicht mal ein Held sein darf, dann ist das eben einfach zu wenig.