Manfred Vincent von Sperling heißt nicht nach dem “roten Baron”, dem Kampfflieger so, wir würden unseren Sohn nicht nach einem quasi-Selbstmörder im Dienste des beschissenen deutschen Reiches nennen, mag dieser auch noch faszinierende Fähigkeiten besessen haben, sondern wir haben ihm den Namen nach Gefühl gegeben. Marion konnte ihren Onkel leiden und ich fand die Figur aus der von mir geschriebenen science-fiction Geschichte würdevoll. (ein optimistischer Ableger von Frankes Orchideenkäfig, in dem die “Menschen” endlich ausleben können, was sie bewegt.) Auch der DDR-Vorzeigewissenschaftler fiel mir ein.(Er hat den Russen ihre Atombombe gebastelt, was ich allerdings damals nicht wusste. Ich kannte ihn nur als Kult-Wissenschaftler der DDR.(Dem Anti-lieblose-BRD-Deutschland (Nur eine Perspektive, keine umfassende Würdigung dieses Landes)))
Deshalb hatte keiner ein unsympathisches Gefühl bei dem Namen. So war das sozusagen der größte gemeinsame Teiler. So war das damals. Wonach der Onkel dann benannt wurde, oder dessen Onkel... Ist das wirklich noch wichtig?

Wir hätten aber vielleicht daran denken sollen, dass andere Leute das unmöglich wissen können.

Aber es war schon so fast unmöglich, sich für unsere Kinder überhaupt auf einen Namen zu einigen, bei dem wir beide ein gutes Gefühl hatten. Und der sie nicht in Schwierigkeiten bringen würde.