Die schlimmste Waffe auf der Welt ist die Klapper eines Bettlers in der Hand eines Tyrannen.



(von ca 2006 :) Es ist eine unangenehme Aufgabe, und auch mühsam, weil ich mir Mühe gebe, all diesen Dreck zu vergessen, aber nachdem mein Vater heute wieder in unsere Wohnung reingestürmt kam und mich bis zur Arbeitsunfähigkeit beleidigt hat, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als ein vollständiges Dossier über meine Eltern zu veröffentlichen, damit endlich irgendwann Ruhe ist.

Meine Eltern sind im Krieg durch "die bösen Kommunisten" ihres Erbes beraubt worden, eines großen Landgutes etc. Man weiß schon: Heimatvertriebene.(Man könnte natürlich auch sagen, sie sind vor ihrer gerechten Strafe geflohen.Von wegen vertrieben! Das würde aber nur der Geschichte gerecht, nicht den Einzelpersonen.deren Schicksale zum Teil schrecklich waren.Meine Eltern z.B. waren grade mal erwachsen und nicht jeder wollte einen ungerechten nationaldarwinistischen Krieg) Deshalb wählen sie seither die NPD, die einzige Partei, die ihre "Ansprüche nicht verschenkt" hat, ihre Ansprüche auf diesen Besitz. Inzwischen wählen sie angeblich seit vielen Jahren CDU, aber wer weiß, ob nicht nur vorgeblich, um nicht denunziert zu werden.

Ich als Kind habe ihnen nie gepasst. Ich sollte ganz anders sein.

Ich durfte nicht frech sein, wenn ich keine Ohrfeigen bekommen wollte. Frech sein=(Eine andere Meinung haben, die auch noch lustig ist)

Ich mußte mich von meinem Großvater dem ehemaligen Naziwehrmachtsgeneral und Danziger Senatsrat Ruthenberg und anderen unkritisierbaren Heiligen ständig als dummer Junge und Waschlappen und ähnliches beschimpfen lassen. ---wenn ich keine Prügel wollte oder ähnliche Strafen--- Ich durfte nur mit Sondergenehmigung Fernsehen gucken. Ich mußte Tanten Küsse geben, die ich überhaupt nicht leiden konnte und für alle möglichen Familienmitglieder ständig Geschenke herstellen,die völlig nutzlos waren, aber viel Arbeit machten, weil ich sonst ausgeschimpft wurde. Ich sollte mich halten, wie ein "Soldat: Brust raus , Bauch rein," und nicht so jämmerlich dastehen. Ich könnte wirklich ein Alphabet demütigender spießiger Erziehungsmaßnahmen aufstellen, denen ich als Kind unterzogen wurde. Später habe ich mich auf dem Begräbnis meines Großvaters das ich zu besuchen gezwungen war aus Rache heimlich bekifft.

Mit dem Erwachsenwerden wurde es leider auch nicht besser. Als mein bester Freund, (---Mein Freund!---) Konfirmation hatte, wurde ich von meinen Eltern zusammengeschlagen, weil ich mich weigerte einen Anzug anzuziehen, um dort hinzugehen.

Meiner heimlich gekauften Zigaretten wurde ich in einer demütigenden Prozedur beraubt. Ihre Versuche mich zu überzeugen waren für mich wie Luft. Zumal auch manche Erwachsene in der Familie rauchten. Es galt nur der Befehl, nicht zu rauchen. Ihre Glaubwürdigkeit als Person war damals schon im Eimer, unter anderem wegen ihrer ignoranten Inkompetenz damit umzugehen, wenn ich von anderen Kindern geschlagen, bedroht, beraubt wurde.Später wurde mein Taschengeld knapp gehalten, damit ich nicht so "viel" Bier mit meinen Freunden in der Kneipe trinken konnte, ich wurde peinlich ausgefragt und die Ergebnisse der Befragung telefonisch den Eltern meiner Freunde mitgeteilt.

Ich wurde zum Polizeipräsidium zum Beratungsbullen geschleift, weil ich Haschisch geraucht hatte und die erste Freundin, die wirklich mit mir geschlafen hat, wurde behandelt, wie eine Krankheit. Es wurde ein peinliches Gespräch mit ihr und ihren Eltern anberaumt, in dem wir uns für unsere Missetat entschuldigen mußten und uns mitgeteilt wurde, wir wären noch viel zu jung zum heiraten.(Wollten wir auch garnicht. Der Staat war unser Feind und wir wollten nicht seine zweifelhaften Segnungen.)(Für mich war seitens meiner Eltern erst eine Oberschicht-Karriere vorgesehen . Ausserdem sollte ich Soldat werden und die DDR zurückerobern, oder so.Als Kinder mußten wir Ostzone sagen.Als die Regierung die DDR anerkannt hat, hab ich meine Eltern immer damit geärgert, dass ich DDR gesagt habe.) Diese Freundin die mich also gewissermaßen im unfreiwilligen Flug auf einen privilegierten Lebensweg abgeschossen hat, die war in einer kommunistischen Jugendorganisation, und das war ein Verbrechen, welches allein schon ausreichte, um meine Eltern zu motivieren unsere Beziehung zu sabotieren, wo es nur ging. (Die bösen Kommunisten hatten ihnen ja alles weggenommen.Die Russen haben wirklich einige von ihrer Familie und Freunden umgebracht,aber natürlich, weil totaler Krieg war und das schlechte im Menschen von der Leine gelassen werden mußte, und nicht weil der Kommunismus das so gebot.Aber das war für meine Eltern kein Unterschied.)Und es ging leider nur allzugut. Diese Freundin war schließlich nur ein ganz normales junges Mädchen und kein im Kampf mit Intrigen und Beleidigungen und Verleumdungen ausgebildeter Bodyguard. Aber sie hatte auf dem Gebiet immer noch mehr drauf als andere. Ihrer Meinung nach sollte ich einfach mit meinen Eltern Schluß machen und sie nie wiedersehen,weil sie sie beleidigten. Das hätte ich auch gerne, das ging aber leider nicht.Und das hat sie nicht verstanden und seither war ich für sie sowas wie ein Feigling. Ich bin ausgezogen und wir haben in einem möblierten Zimmer in Hoisten gewohnt.Zu einem Unterhaltsprozess gegen meine Eltern ist es nur deshalb nicht gekommen, weil unsere Anwälte sich geeinigt haben.Denn irgendwovon mußte ich leben und da laut Gesetz meine Eltern unterhaltspflichtig waren, hätte ich von niemand anderem was gekriegt.Erst wollte ich das Abitur fertigmachen und dann konnte ich auch nicht arbeiten gehen,weil ich nicht gedient hatte,einen Verweigerungsprozess am laufen hatte und kein Neusser Handwerker mich genommen hätte. Also mußte ich ab und zu die Demütigung auf mich nehmen und zu meinen Eltern, Geld abholen.Bei der Gelegenheit wurde ich dann zusammengeschissen und daran gemahnt, dass das Abkommen der Anwälte an die Bedingung meines Wohlverhaltens geknüpft sei.(Schule kein Haschisch kein Saufen und ich weiß nicht mehr, was noch alles.)Ich glaube in einer Stadt zu leben, die alle par Tage bombardiert wurde wäre mir lieber gewesen,als einerseits die Verfolgung durch die Bundeswehr andererseits die Heckenschüsse meiner Eltern. Ich habe es aber ausgehalten, aber meine Freundin nicht. Da sie die erste Schlacht verloren hatten, mußten meine Eltern bei mir wieder Land gewinnen. Also wurde mir zum Abitur ein Auto vor die Tür gestellt. Ein R4,der mit dem Geigenschalthebel.Nach Ansicht meiner Freundin hätte ich dieses Geschenk zurückweisen müßen. Meiner Meinung nach war ein Auto ein Auto, und wer es hat kann herumfahren, und es zurückzuweisen, hätte es mir auch nicht erspart, bei meinen Eltern wegen des Geldes vorsprechen zu müßen. Im Gegenteil, in dem verschärften Kriegszustand, der durch die Zurückweisung des bereits gekauften Autos aufgetreten wäre, wäre das Abholen des Geldes bei meinen Eltern, die meiner Meinung nach nur nicht ganz richtig im Kopf waren,unerträglich geworden,und ausserdem drohten meine Eltern,mich bei der Bundewehr, wo ich das Kriegsdienstverweigerungsverfahren am Laufen hatte, als Simulant und Drückeberger zu denunzieren. Diese Meinungsverschiedenheit zwischen mir und meiner Freundin haben meine Eltern erkannt, und seither systematisch in diese Kerbe geschlagen.:_

Meine Freundin die sich sehr an die Frauenbewegung hielt, weil sie darin eine persönliche Aufwertung witterte, ja sie hatte ihre Fehler, aber sie war nun mal meine F., bekam zum Beispiel ein Buch über weibliche Selbstverteidigung oder so, geschenkt. Ich erinnere mich noch, der Rippenknacker mit den Beinen, und ineinander verhakten Füssen, während ich auf ihr lag, war sehr unangenehm. Hätte ihr natürlich im Ernstfall nicht genützt, weil der Mann ihr einfach eine reingehauen hätte. Aber ich liebte sie ja und durfte, zumindest damals, nur zum Spass mit ihr raufen. Aber dieses Niederlage-Erlebnis in der Liebesposition hat mich viel heftiger emotional getroffen, als sie sich hätte vorstellen können und als sie jemals erfahren hat. Ich weiss aber, wer es sich vorstellen konnte, und wer sich genau denken konnte, auf welch fruchtbaren Boden dieses Machwerk von Buch bei ihr fallen würde. Ja, natürlich, die Schenker, sie hofften, uns so vielleicht auseinanderzubringen. Ziemlich gemein, denn der Freundin konnte ich das ja nicht erklären, weil ich ihr dann auch hätte erklären müßen, wie doof sie in mancher Hinsicht leider war, und das konnte ich mir bei ihr leider nicht erlauben. Man weiß ja, was den Überbringern schlechter Nachrichten oft passiert...

Eine Nummer z.B.: An meinem Äusseren wurde herumgemeckert. (Das wurde sowieso, wegen meiner langen Haare) Und mir wurde Geld für ein paar Schuhe gegeben. (Ich hatte nichts von Schuhen gesagt) Da der Unterhalt nicht zum Leben und nicht zum Sterben reichte, hab ich das Geld natürlich angenommen. Aber natürlich war es viel zu schade um es für Edellederschuhe zu verschwenden. Anschließend wurde ich in Gegenwart meiner Freundin zusammengeschissen, ich hätte das Geld veruntreut. Womit die natürlich noch viel hartnäckiger darauf beharrte, ich sollte kein Geld annehmen. Die hatte gut Reden: Sie bekam zu dieser Zeit ihren ersten Lohn. Dafür hat sie Verrat an kleinen Kindergartenkindern begangen.

Als die Freundin und ich irgendwann mal bei meinen Eltern saßen und darüber sprachen, dass wir über Kinder nachdachten, äußerte mein Vater: "Ein paar junge Hunde? Das hat mir gerade noch gefehlt!" Das hat diese Freundin ihm nie verziehen und ich hätte es auch nicht. Ich wußte allerdings, dass er manchmal über andererleuts Kinder so redete und nahm das deshalb nicht so ernst. Aber natürlich war ich stinksauer, dass er mir meine Freundin so kaputtgemacht hatte.Mit Schaudern dachte ich heimlich an das, was er mir bei anderer Gelegenheit erzählt hatte,was mit überzähligen Jungtieren gemacht wurde. Sie hatte nie mehr Lust auf Kinder von mir. Sie muß mich total verachtet haben, weil ich meinen Vater nicht geschlagen habe. Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, meine Freundinnen von meinen Eltern fernzuhalten und umgekehrt. Ich habe auch meinem Sohn geraten, seine Freunde von meinen Eltern fernzuhalten, wenn er sie behalten will.

Jedenfalls durch das ständige Hacken in diese Kerbe stieg die Verachtung, die meine Freundin für mich hatte immer mehr. Das hat mir sehr weh getan, aber leider hat sie es nie kapiert.Bei mir hat die Verachtung meiner Freundin am Ende, nach 7 Jahren, dazu geführt, dass ich anfing SM-Sex geil zu finden. Wir haben uns aber auf dem Gebiet nie richtig verstanden.

Oder ne andere Nummer:Ich wohnte in einem möblierten Zimmer in Köln und hatte Geburtstag. Die Freundin war mich besuchen gekommen. Ich sah sie damals nur an den Wochenenden und hatte mir zum Geburtstag Sex gewünscht, da es oft nicht dazu kam, es gab zu viele Störungen. Wir lagen gerade halb oder ganz nackt im Bett, ich weiß nicht mehr. Da klingelte es. Das war uns lästig. Natürlich haben wir nicht aufgemacht. Meine Eltern haben aber bei den Nachbarn geklingelt, um doch in das Haus reinzukommen und haben sich vor meiner Zimmertür mit irgendeinem beschissenen Geschenk aufgestellt, und Einlass begehrt. Wir taten so, als ob wir nicht da wären, aber sie hatten sich bei den Nachbarn erkundigt und wußten es besser.Also wurde an der Tür rumgebrüllt und beleidigt getan und gedroht, während wir vor Angst und Wut zitternd in den Betten lagen. Als Jurastudent war mir der Paragraph bekannt, nach dem es eine besonders schwere Straftat ist, wenn man seine Eltern schlägt. Ich finde ihn ungerecht.Aber was sollte ich machen. Nach ner halben Stunde Gemecker durch die Tür, sind sie dann irgendwann abgezogen. Aber man sage mir: Wer hat nach so einer Nummer noch Lust auf Sex ? Der Tag war im Eimer , genauer gesagt das nächste Wochenende auch noch und die Verachtung meiner Freundin für mich war wieder gewachsen.Können Sie sich vorstellen, wie wütend ich gewesen bin? Ich wäre froh gewesen, wenn meine Eltern auf der Rückfahrt auf der Autobahn verunglückt wären, aber als Mensch mit einem latenten Kriegsdienstverweigerungsverfahren konnte ich das noch nicht mal sagen.Ich mußte schließlich ständig für meine Rolle trainieren.(Als Kriegsdienst-verweigerer mußte man damals friedlich sein und durfte solche Wünsche nicht haben.) Und wer hat in Deutschland jemals, zumal damals eine gerichtliche Verfügung gegen seine Eltern bekommen, dass sie ihn in Ruhe lassen müßen, und sich nicht mehr als 100 Meter nähern dürfen? Und auch kein Geheul am Telefon usw.usw.? Einfach nichts mehr? Frauen, ja , die kriegen sowas neuerdings. Aber Söhne? Und deren ganze Familie? Nie gehört.Zumal ich dann auch eine bräuchte gegen meine Schwester meinen Schwager alle Freunde die meine Eltern mobilisieren könnten, das sind mindestens ein, eher zwei Dutzend und gegen die Psychiatrie, Polizei und sonstige Institutionen, die dazu dienen, andere Leute heimzusuchen.Und dann noch Detektive etc. die's für Geld machen. Nachdem die mir soviele Agenten geschickt haben mich zu nerven, bei denen sie "Fürbitte für ihren armen kranken Sohn" geleistet habe,woher soll ich da eigentlich noch wissen, wer ein Agent ist, und wozu er in der Lage ist? Oder wenn sich einer sehen läßt, ob er überhaupt für meine Eltern arbeitet? Wo ich doch Terrorbefürworter und Psycho-Patient usw. bin? Ob er mir gar den Rücken stärkt? Das sind dann gleich wieder die Verfolgungswahnsymptome.Eine Hexenjagd. Also cool bleiben. Haupsache nicht wütend werden über die Verfolgung. Die betteln mich noch zu Tode, wenn ich der Bettelei kein Einhalt gebiete: Die "armen Eltern/Großeltern"...Diese Arschlöcher!

Ein ehemaliger Bekannter , J.S. hat mit seinen Eltern auch solche Probleme gehabt. Soweit ich weiß ist er immer noch in der Psychiatrie und meine Schwester behandelt ihn jetzt. Schon als ich ihn gekannt hab, war er ein ziemlicher Hosenscheißer und Nervensäge aber immerhin ein Freund. Sie hatten ihn ja auch schon in der Mangel. Kein Wunder, wenn der Vater Psychiater ist. Die meisten Psychiater sind ganz große Nullen und wissen es nicht mal selber.Aber vielleicht wars auch jemand anders. Jedenfalls lebte J.S. unter dem Einfluß eines totalen Systems und wagte aus Angst vor seinen Psychiatern (offene Station) nicht mal mehr, mit mir und der Freundin nach Berlin zu fliehen. Vielleicht hätten wir ihn damals noch retten können.



Niemand, mit dem ich jemals ernsthaft befreundet war und von dem ich meine Eltern nicht fernhalten konnte hat gegenüber meinen Eltern anders empfunden als Hass, oder Wut, oder Verachtung, weil alle sehen konnten, wie sie mich kaputtmachen. Ich bin doch nicht verrückt!

Es ist echt zum Kotzen:Erst betteln, dass man reinkommt, dann schenken, dann Streit wegen dem Geschenk anfangen und alle beleidigen. Ich bin sie so leid diese Nummer meines Vaters, sie ist echt zum Kotzen.

Noch übler war aber folgende Nummer:

Ich wohnte allein in Berlin, die Freundin hatte eine eigene Wohnung. Jetzt kommt dieser Kerl vorbei mit irgendeinem überflüssigen Möbel auf dem Dachgepäckträger, ruft mich an dass er gleich kommt. Ich habe also gedacht: Machste passiven Widerstand und schmier mir Erbsensuppe ins Gesicht. Sieht echt cool aus, wie gekotzt, hatte ich ein paar Tage zuvor bei einem Kumpel gesehen. Mein Alter kommt also an, meckert rum und hat überhaupt keinen Humor. Versteht nicht, warum man sich Erbsensuppe ins Gesicht schmiert. Na, ja, ich hab dann die Suppe abgewaschen, und versucht möglichst wenig zu sagen, das mir schaden könnte. Na ja, er meckert also einmal rund die ganzen Themen und ich denke jetzt ist er endlich durch und zieht ab. Aber statt dessen macht er weiter und fängt an mich immer mehr zu beleidigen. Irgendwann hab ich dann nicht mehr höflich sein können und ihn gebeten zu gehen. Inständig. Ist er aber nicht. Also hab ich ihn rausgeschubst. Um Zeit zu schinden lässt er dabei seine Brille fallen.Die hab ich dann zertreten. Ein paar Tage später bekam ich Post vom Gesundheitsamt, ob ich noch ganz richtig im Kopf sei, ich hätte ihn ohne Grund angegriffen. Da hat das Arschloch mich doch tatsächlich beim Gesundheitsamt denunziert. Das war der Beginn meiner Karriere als "psychisch Kranker" und in Anbetracht der Mittel der Psychiatrie, als Folteropfer.Sie können sich vorstellen, wie wütend ich war, und als wütender Mensch ist man für einen Psychiater natürlich immer ein gefährlicher Mensch.Ich konnte das damals zwar noch irgendwie abbiegen, aber im folgenden haben meine Eltern noch mehrfach die Psychiatrie gegen mich eingesetzt. Am Ende ist sogar meine Schwester Psychiater geworden.Na, ja, das hatte auch andere Gründe.Dass ich ihn damals rausgeschmissen habe war glaub ich nachdem er lachend gefordert hatte, mein Kater müßte kastriert werden. Nun war aber dieser Kater so eine Art Baby-Avatar, denn meine Freundin, von der ich mir Kinder wünschte, hatte gesagt, ich sollte erst mal beweisen, dass ich ein Tier halten könnte. Das war der Kater. Mein Vater hat eine Nase für sowas, ich glaube, er hat das Tier für mein Sex-Symbol gehalten.Wenn jemand, den sie nicht mögen Ihnen andeutet , man müßte Sie kastrieren, dann bitten sie ihn doch auch aus dem Haus, nehme ich an?

Zusammengefasst ist das eine Spezialität meines Vaters: Gezielt mit, für dritte Personen scheinbar belanglosen, Redereien die Gefühle anderer zu verletzen, um sie zu unüberlegten Handlungen zu provozieren, wegen derer man sich dann bei anderen über sie beklagen kann.Und wer sich jüber die "Belanglosigkeiten" beschwert steht als Verrückter da, der Streit wegen "nichts" angefangen hat. Im Anschluß an ein Gespräch über meine Freundin und über die Meinung des Papstes zur Empfängnisverhütung kam er also zufällig auf das Thema Landwirtschaft schilderte mir den Vorgang der Samenabnahme beim Rinderbullen detailliert, und wie dumm das Vieh ist, dass es auf diese blöde Plastikkuh springt. Versehentliche Taktlosigkeit? Mein Vater ist kein Trottel:System und Methode! Natürlich habe ich mich wahnsinnig geärgert, weil ich meiner Freundin nämlich keine Kinder machen durfte.Sie wollte von mir keine.Schon lange nicht mehr.

Dito:Gerne erzählte Geschichte: Wie es kam, dass es im kaiserlichen Militär keine jüdischen Offiziere gab: Manche Juden, die es zu Ansehen gebracht hatten, versuchten, ihre Söhne in einem guten Regiment als Offiziere unterzubringen oder auf der Kadettenschule weiß die Details nicht genau. Wenn es einer geschafft hatte, verabredeten sich die anderen Offiziere: Einer mußte Streit anfangen, ihn zum Duell fordern und erschießen. Und wenn es ausnahmsweise einer nicht geschafft hatte dann noch einer.Aber natürlich machten das erfahrene Schützen. Ein Duell war zwar verboten, man konnte es aber nicht ablehnen,wenn man sein Leben noch genießen wollte. Und natürlich waren die jungen Juden auch stolze Männer.So wurden die kaiserlichen Regimenter judenfrei gehalten. Ich weiß nicht aus welchem Buch er das hatte,aber ich vermute es ist wahr. Und die Wahrheit muß man ja sagen dürfen.Er hat nie gesagt,er fände das gut. Im Gegenteil. Aber er erzählt die Geschichte gern. Ich finde sie sehr demoralisiernd.Denn was kann man auf diese Geschichte noch antworten, wenn man weiß, es ist seine Spezialität andere heimlich zu provozieren und sich anschließend über ihre Reaktion zu beklagen? "Ich finde, die Juden hätten die Duellforderung nicht annehmen sollen?"Realitätsferner Blödsinn, wenn man weiß,welch unerträglichen Demütigungen man wegen Feigheit unterzogen werden kann.Und erst recht damals vermutlich konnte. "Das waren aber auch Verbrecher damals!"? Niederlage, denn natürlich weiß man genau wie der Gesprächspartner, dass es ja garnicht um damals sondern um heute geht. Und um einen selbst. Ausserdem muß man sich dann anhören, dass die kaiserlichen Offiziere ja garkeine Verbrecher waren, sondern kaiserliche Offiziere, so wie kaiserliche Offiziere eben damals waren. Das war normal und manche deiner Vorfahren waren auch Offiziere.Gute Männer, die ihre Familie geliebt haben und öffentlich bewundert wurden. usw.usw.---- Man kann nicht viel sagen gegen diese Geschichte. Ich hasse sie. --Nt2013: Eine Warnung, sich nicht mit anderen zu identifizieren? Ja, sicher, und anschließend antriebslos in den Mahlstrom seiner “vernünftigen” Pläne treiben? Nein danke.

Also gestern, die Nummer mit dem Schreibtisch, die mich zum Verfassen dieser File genötigt hat:

Angefangen hat es damit, dass mein Vater mir und Manfred heimlich vorschlug, Manfred sollte sich doch einen Schreibtisch wünschen, und zwar den von meiner verstorbenen Tante Moni, um meine Mutter dazu zu bringen, endlich mal damit anzufangen, deren Wohnung leerzuräumen, die seit zwei Jahren leersteht, und nur regelmäßig von meinen Eltern und der Nachbarn gewartet wird.Als meine Tante beschloss, von Amerika nach Deutschland zurückzukehren, hat sie sehr viel Geld in die Wohnung gesteckt. Einen komplett neuen Innenausbau vom feinsten gemacht, und dann waren ja noch die Möbel: Antike Stilmöbel, in denen bereits meine Großeltern gelebt haben, wo wir angeblich als Kinder alle so glücklich waren:Zum Beleg dienen die Gästebucheinträge, zu denen wir gezwungen wurden. Diese Möbel, die meine Großmutter unter schwierigsten Umständen aufgetrieben hat, um würdevoll leben zu können, und die eines Tages einmal Moni erben sollte, und dann ich weiß nicht, ein bestimmtes von uns Enkelkindern. Diese heiligen Möbel hat sie noch nach Haardt mitgenommen, wo sie in Nachbarschaft zu meiner anderen Tante gelebt hat, bis sie nicht mehr alleine leben konnte. Als die Haardter Wohnung aufgelöst wurde kamen die heiligen Möbel nach Waldniel in den Keller meines Schwagers und meiner Schwester und verstopften die Hälfte desselben. Dort hat es aber einige Male eine Kellerüberschwemmung gegeben, und die heiligen Möbel hatten Wasserschaden. Als Tante Moni nun von Amerika nach Schwartau zog, wurden die heiligen Möbel aus dem Keller geholt, für viele tausend Mark repariert und wieder quer durch Deutschland gefahren. Dann hat sich meine Tante noch ungefähr ein Jahr lang daran gefreut, bevor sie der Schlaganfall dahingerafft hat: Grausig: Sie lag mehr als einen Tag lang bewegungslos auf dem Boden, bevor sie von ihrer Putzfrau gefunden wurde.Sie war dann nicht mehr zu retten.Als Erbe fiel die Wohnung an meine Eltern, da die Tante kinderlos war. Und jetzt kann die Wohnung natürlich nicht verkauft werden,und das Mobiliar an den Antiquitätenhändler oder Sperrmüll. Seit zwei Jahren. Es war also nur ein vernünftiger Vorschlag von meinem Vater,"ein Loch in diese Möbel zu reißen" und sich Monis Schreibtisch zu wünschen.Manfreds gegenwärtiger Schreibtisch ist wirklich nicht besonders gut. Also haben wir beim Sonntagskaffee mit der Familie ein großes Theater vorgespielt und Manfred hat sich einen Schreibtisch gewünscht. In Großmutters Gegenwart.Und ich habe mich erkundigt, ob es da nicht noch einen alten Schreibtisch bei Moni gebe. Wir waren eigentlich ganz gut, aber ich halte es für möglich, dass meine Mutter mit meinem Vater verabredet war und das ganze als Theatervorstellung genossen hat.War ja auch lustig. Oder sie hat es heimlich durchschaut.Als sie traurig sagte,Moni könne ja nun mit dem Schreibtisch nichts mehr anfangen, konnte ich mich vor Lachen nicht halten: Ich hab schon gehört, dass jemand in seinem Rennauto beerdigt wurde, oder auf seinem Pferd, aber noch nie an seinem Schreibtisch.Manchmal glaub ich, meine Mutter ist eine ganz abgebrühte. Dann allerdings kenne ich niemand, der sich besser verstellen und beherrschen kann. Sie hat zu systematisch die lächerlichen Punkte berührt. Entweder ist sie eine vertuttelte nostalgische Alte, die altes Gerümpel sammelt, weil sie nicht begreift,dass es nichts mehr wert ist,und die allen damit auf die Nerven geht, weil alle sich genieren, ihr die Wahrheit zu sagen,usw. oder sie beherrscht es perfekt, sie zu spielen.Mal denke ich das eine, mal das andere.Soweit die Vorgeschichte. Nun erzälte uns beim nächsten Sonntagskaffee mein Vater, er habe sich erkundigt , was ein Mietwagen kostet, um den Schreibtisch damit in Schwartau abzuholen, und dass ein neuer Schreibtisch von Ikea oder -"bessere Qualität"- Möbelhaus Knuffmann viel billiger sei.Wir haben keinerlei Instruktionen bekommen, was wir darauf antworten sollten und wieso dieser Sinneswandel. Plötzlich wurde so getan, als hätte Manfred sich wirklich einen Schreibtisch gewünscht. OK, denk ich bei mir: Er muß den Schein aufrechterhalten und es gibt der Sache einen zusätzlichen Effekt, wenn Monis Möbel es nicht mal wert sind, sie in Schwartau abzuholen. Also lassen wir uns darauf ein, in Manfreds knapp bemessener Zeit zu Möbelhaus Knuffmann zu fahren, Manfred mußte sich nun den Schreibtisch aussuchen, den er gerne hätte und Opa winkte gewichtig mit seinem Portemonaie. Wir müssen den Verkäufer zum Wahnsinn getrieben haben. Manfred wollte nämlich einen ganz anderen Schreibtisch und der sollte nämlich auch an einer ganz anderen Stelle im Zimmer stehen als sein gegenwärtiger. Das war aber Opa nicht recht. Vielleicht mußte der Schreibtisch dem von Moni ähnlich sehen, damit es glaubhaft ist, dass wir selbigen überhaupt gewollt haben. Keine Ahnung. Von Moni war nicht mehr die Rede. Statt dessen fing mein Vater an, vermehrt an Manfreds gegenwärtigem Schreibtisch rumzumeckern, der angeblich ein alter Schreibmaschinentisch von einer Sekretärin in seiner Firma sei, den er mir mal mitgebracht hätte. Meiner Meinung nach stammt er aus dem Sperrmüll von Nachbarn aus Münster, die ich überhaupt nicht leiden konnte, weil sie sich dauernd wegen Lärm und Treppeputzen beschwerten.So ein Meckerpöbel halt. Als deren Sohn einen neuen bekam, hab ich mir das Ding aus dem Sperrmüll geschnappt: Ein Schreibtisch ist ein Schreibtisch. Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob es wirklich noch dieser Schreibtisch ist. Also Schrödingers Schreibtisch sozusagen.(siehe im Lexikon unter Schrödingers Katze).Es ist mir aber nicht besonders angenehm, dass meine Eltern jetzt wissen, wie gut oder schlecht Manfred lügen kann. Statt dass es nun von Knuffmann weitergegangen wäre zu Ikea, um dort das zu bekommen, was Manfred wollte und Opa recht gewesen wäre, war Feierabend und Opa wollte noch einen anderen von Manfreds knapp bemessenen freien Nachmittagen. Da ich nicht beleidigt werden wollte, habe ich nicht einfach nein gesagt sondern unlustig und unentschlossen getan und versucht die Sache irgendwie abzuwimmeln, oder auf viel viel später zu verschieben.Aber ich war ganz schön sauer und Manfred auch. Und Opa war auch sauer. Wieso eigentlich ? In Anbetracht dessen muß ich vermuten, dass er sich heimlich unserer Wohnung schämt und die ganze Geschichte mit Monis Mobiliar überhaupt nur ein Trick war, um uns neue Möbel reinzudrücken. Womit wir dann wieder beim Demütigen und beim Lust am Leben verderben wären. Jetzt war ich richtig sauer.Ich habe also auf der Webseite unter "Statements" mich in allgemeinen Worten zu dem Thema geäußert und ausserdem geschrieben, da die Treffen mit meinen Eltern für mich und Manfred so belastend wären, müßte Manfreds Zeit für Opa rationiert werden. Gestern hatte ich mich nach all diesen Belastungen endlich aufraffen können, mir Manfreds Schulbücher zu schnappen und die für heute vorgesehene Ferienarbeit vorzubereiten, Mathe hatte ich schon durch, und war gerade bei Französisch, da klingelte es Opa stand vor der Tür. Mist, der Tag war gelaufen Opa bleibt normalerweise 2 Stunden und man kommt an soeinem Nachmittag zu nichts mehr.

Jetzt tat er so, als wären wir verabredet zum Möbelhaus zu fahren und fühlte sich nicht freudig genug begrüßt. Dabei wollte ich ihm gutmütig, wie ich bin noch nen Kaffee kochen und mir seine endlosen Monologe anhören. Am Ende zog er unter Leck mich am Arsch Sprüchen und beleidigt und türenknallend ab.Und wenn ich etwas gelernt habe im Leben, dann , dass es gefährlich ist, wenn mein Vater wütend ist. Ich kam mir erbärmlich vor, bei dem Versuch, das Französisch für Manfred vorzubereiten. Es war auf einmal so sinnlos. Ich konnte mich nicht mehr dazu aufraffen und mußte den Übungstag von heute auf Sonntag verschieben. Der Arme Nick kommt dadurch um seinen Sonntagsfamilienbesuch, denn wenn der da ist können wir natürlich nicht lernen. Statt dessen hab ich dann mit dieser Rubrik der Website angefangen.

Und grad während ich dies schreibe hat er schon wieder geklingelt. Ich habe ihn garnicht erst reingelassen. Als nächstes wird jetzt wahrscheinlich wieder die Psychiatrie bemüht, weil ich ihn angebrüllt habe:"Nein!" Aber was soll man bei einem Schwerhörigen anderes tun, als brüllen? Naja, jetzt hat er wirklich ein Hörgerät, aber das meine ich natürlich nicht.

Das war die Geschichte vom Schreibtisch. Und die ganzen alten Geschichten sind natürlich genauso beschissen kompliziert, nur dass ich die ganzen Komplikationen glücklicherweise schon vergessen habe.

Wie kann nun ein Mensch seinen Sohn so hassen, dass ich ihm zutraue, er könnte (10 Prozent geschätzteWahrscheinlichkeit) eventuell derjenige sein, der Nick nach und nach mit kleinen Dosen von irgendwas vergiftet hat, so,dass er schwachsinnig wurde. Eigentlich ist er derjenige von allen, der das am leichtesten so regelmäßig hätte tun können, und dem ich es ausserdem zutraue. Er quält mich immer, wenn er da ist damit, dass er (mit allzuviel offensichtlichem sadistischen Vergnügen. Aber vielleicht nur weil er meine Frau, die da kleinlich ist damit ärgern kann,aber vielleicht auch darum.)den Kindern aus einer Blechbüchse Weingummis gibt, u.ä. und ich kann nichts dagegen tun und muß stillschweigend zusehen, wie er sie möglicherweise vergiftet.Denn wenn ich was sage habe ich ja Verfolgungswahn und dann kann er wieder mit der Psychiatrie oder meiner Schwester zuschlagen. Ich glaube,er weiß das ganz genau, und macht das extra, um mich zu quälen. Aus dem gleichen Grunde kriegen wir auch wenn wir von meinen Eltern vom Sonntagsfamilienbesuch weggehen immer irgendwelche Lebensmittel mit, die ich halb aus Rache halb aus Furcht zuhause meistens wegwerfe.Je nachdem, was ich meinen Eltern an dem Tag zutraue.Also: Wie kann ein Mann seinen Sohn so hassen?:

Na, ja, erstens hat er ja so adlig geheiratet, wie er's hinkriegen konnte, (Mutter meiner Mutter war geborene Gräfin, Vater Offizier) um den Fideikommiss nicht zu gefährden, eine gesetzliche Regelung, derzufolge er das Landgut seines Vaters nur erben konnte, wenn er adlig heiratet. Hatte ihm sein Vater eingeschärft, gilt heute natürlich nicht mehr. Er hat deshalb auch Landwirtschaft studiert.Sein Landgut, dass war die Liebe seines Vaters, die der ihm geben wollte, und die ich zerstört habe. Indem ich Kommunist wurde habe ich seinen Vater und seine Mutter beleidigt und mich auf die Seite derjenigen gestellt, die einige seiner Freunde umgebracht, oder nach dem Krieg ganz ungerecht behandelt haben, wie er meinte.Ich habe das Öl-Bild seines adligen Vorfahren, dessen Verehrung ihm von seiner lieben Mutter eingeschärft wurde als irrelevantes altes Drecksleder o.ä.bezeichnet (genaugenommen war das meine Freundin der ich nur recht gegeben habeIch vermute, das ist der Urssprung der von meinem Vater auffällig oft erzählten Legende der Spitzname meines UrUrgroßvaters sei "altes Sauleder" gewesen.Die Ursachenkette wär aber auch andersrum plausibel.) und das goldgefasste kaiserliche Siegel an seiner 250 Jahren alten Adelsurkunde heimlich zerschlagen, dem höchsten Familienheiligtum, damit er mich mit dem Scheiß endlich in Ruhe lässt und aus Rache für das, was er in dessen Namen mit meiner Freundin gemacht hat. Die halb evangelisch, halb katholisch, auch noch ein paar entfernte jüdische Verwandte gehabt hätte, wenn sie noch gelebt hätten. "Jude" war in unserer Familie früher ein gebräuchliches Schimpfwort für Menschen schlechten Charakters.Ich bin für ein bischen schäbigen "Sexrausch" zum Todfeind übergelaufen,und habe ihn auf der ganzen Linie verraten und verleumdet. Das ist zwar jetzt 30 Jahre her, und ich denke eigentlich ist es schade, um ein seltenes wertvolles historisches Dokument, das beschädigt wurde, aber andererseits denke ich dass ich mich damals situationsangemessen verhalten habe. Des weiteren habe ich meine Söhne nicht gemäß der Familientradition Hans-Sowieso genannt, oder wenigstens nach einem der anderen Vorfahren, sondern total katholisch "Dominik" Wo doch die von Sperlings immer eine evangelische Familie gewesen sind. (Dominik sollte ein Tarnname sein, ich wollte, dass er mit seinem Namen so unauffällig und in Frieden durchs Leben gehen kann, wie möglich.Und Dominik ist in den Jahrgängen ein absoluter Modename.Hinzu kommt, dass Marion mit ihrer Modeabhängigkeit den Modenamen mochte, und Manfred der das gleichnamige Enkel-Baby der Putzfrau meiner Eltern gesehen hatte, den Namen vorschlug.) Das dürfte doch wohl genug Provokation für einen stolzen gedemütigten Adligen sein, das Kind zu vergiften? Katholisches nach der eigenen Putzfrau benanntes Kind des Siegelbrechers, für das man auch noch den Unterhalt zahlen muß, und für dessen Erziehung man Vorschriften gemacht bekommt, falls man es überhaupt zu sehen kriegt?Und das dann auch noch im Katholischen Kindergarten erzogen wird von Kindergärtnerinnen die vermutlich genauso denken wie meine Freundin, die auch eine Kindergärtnerin war und einen vielleicht rechthaberisch anschnauzen und der Meinung sind, dass sein Einfluß auf das Kind schlecht ist? Ich finde, sowas ist ein astreines Mordmotiv. Jedenfalls wenn man meinen Vater früher gekannt hat. Müßt ich mal an die Tatortredaktion schicken. Aber wenn ich sage, ich habe Angst, dass der nette Opa meine Kinder vergiftet, dann hab ich ja nur Verfolgungswahn zumal ich die Gründe nur entweder alle aufführen kann, oder garnicht, weil sie nur als Gesamtheit glaubhaft sind. Und wer hört schon einem psychotischen Trottel zu, der endlose Litaneien von sich gibt? Also muß ich mir jeden Sonntag die quälende Vorführung über mich ergehen lassen, wie Opa demonstrativ meine Kinder vielleicht vergiftet und sich dabei auch noch königlich amüsiert.

Er hat ein Faible für solche Vorführungen. Weil ich ihn früher mal wegen seiner Militärkarriere zur Nazizeit beleidigt habe,und um gewissermaßen meine "schändliche" Kriegsdienstverweigerung moralisch rückgängig zu machen, hat er mir mithilfe eines Persilkartons bewiesen, dass man im Leben sogar genötigt sein kann, die eigenen Kinder zu erschießen. (Persil, wie Persilschein(was ein Persilschein ist können junge Leute im Lexicon nachlesen ältere Deutsche wissen es), aufreizendereweise ein Persilkarton) Das war mit der Schrotflinte eines seiner Vereinskameraden als Gast im Pistolenschützenverein. Ich mußte auf den Persilkarton schießen. Er hatte vorher über Kaninchen geredet. Meine Kinder hat er immer Hase oder Häschen genannt. Die Andeutungen waren eindeutig. Er hatte recht: Man kann dazu gezwungen werden. Ich hatte die Alternative: Entweder du verhältst Dich wie ein aufgeklärter Mensch und feuerst die geile krachende Schrotflinte auf den Pappkarton ab, oder du machst ein Theater und Gezeter und lieferst noch mehr Leuten den Beweis, dass du ein Verrückter bist, weil Du irgendwas von Kaninchen und deinem Sohn usw. faselst. Ich habe es für gefährlicher gehalten, meinem Vater noch mehr Verleumdungsmunition zur Verfügung zu stellen, als dass meinem Sohn in der Realität dafür etwas passierte. Also mich durchaus psychisch gesund entschieden und die Flinte abgefeuert.Das hat mich anschließend dermaßen um den Schlaf gebracht, dass ich doch ins psychiatrische Krankenhaus gehen mußte, wo ich die falsche Behandlung bekam, nämlich nicht die gegen Angst und Aufgeregtheit, sondern die gegen Verfolgungswahn und zwei Monate lang gegen meinen Willen festgehalten und mit Medikamenten mißhandelt wurde. (Ein Auto ist ein Auto, ein Schreibtisch ist ein Schreibtisch und ein Karton ist nur ein Karton: das ist Persil. Es ist nicht ganz wahr.Nur Waschpulver.Mit dem man sich eine weiße Weste verschafft. Aber was soll man machen?) Wer solche Probleme besser verstehen will lese das Buch 1984 von George Orwell.)

Die Folge des unfreiwilligen Psychiatrieaufenthaltes wiederum war, dass Marion allein mit Kleinkind Manfred war, was zu viel Belastung war, so dass sie auch in der Psychiatrie landete und Manfred im Kinderheim vom Kinderschutzbund. Er hat entsetzlich geweint, immer, wenn ich ihn anrufen durfte.Es tat sehr weh.

Als ich und Marion aus der Psychiatrie wieder raus waren bekamen wir unser Kind nur mit Hilfe ausgerechnet der Autorität meiner Schwester , der Psychiaterin überhaupt wieder zurück und nur unter der Jugendamts-Bedingung dass wir mit dem Kind zu meinen Eltern zögen, wo kontinuierlichere Betreuung gewährleistet wäre. Was wir auch taten. Wir lieben Manfred sehr. Schon immer.

Ich möchte auch garnicht, dass mein Vater mir die Dinge verzeiht, die er gegen mich hat. Weder die Dinge, die ich getan habe, um meine Würde in einer unfairen Auseinandersetzung zu bewahren, noch die Dinge, bei denen es nichts zu verzeihen gibt, weil sie auch ohne Rückgriff auf die Legitimation durch eine Auseinandersetzung ok sind.

Und die Lebensmittel, die meine Mutter mir immer aufdrängt,wenn wir vom Sonntagsfamilienbesuch zurück nach Hause fahren? Ich schmeiß sie zuhause weg, sie könnten ja vergiftet sein. Und sei es nur mit Medikamenten, die ich Andererleuts Meinung nach nehmen sollte und die mir vermutlich nicht bekommen. geschätzte Wahrscheinlichkeit 5%.Und selbst wenn ich es nicht für möglich hielte, würde ich sie wegschmeißen, aus Gründen der persönlichen Würde, weil mein Vater mich absichtlich (g.Wahrscheinlichkeit 90%) damit quält, dass er mir Kindervergiften vorspielt. Dann spiel ich eben mich schützen gegen Vergiftung. Wenn er jemanden in meinem Müll wühlen lässt, hat er natürlich schon wieder Argumente,um zu untermauern,dass ich verrückt sei.

Er hat mir (Berlin Ende der 70er Jahre) auch die Geschichte erzählt, wie Tiere im Schlachthaus mit Bolzenschuss getötet werden und mir das Gerät und den Vorgang ausführlich beschrieben. Den Zusammenhang weiß ich nicht mehr. Er sagte auch,das wäre überhaupt nicht schlimm, die Tiere merken davon garnichts und irgendsoein verharmlosendes Gerede. Ich hatte aus dem Zusammenhang, den ich nicht mehr weiß, das Gefühl, genauso müßen die Nazis über die Vernichtung von Menschen im KZ uä geredet haben. Ich habe mehrere Tage schlecht geschlafen, hatte Beziehungsprobleme mit meiner Freundin, obwohl ich mir Mühe gegeben habe, dicht zu halten, und habe mich ein par Wochen später bei meinem Vater dafür revanchiert, indem ich ihm erzählt habe, ich hätte meine Katze, genannt Jesus (um die lästigen Jehovaszeugen zu ärgern), die in Wirklichkeit weggelaufen war getötet, indem ich ihr einen Nagel in den Kopf gehämmer hätte. Die Geschichte hat ihm bestimmt Unwohlsein bereitet. Und da ich es ihm glücklicherweise nur mündlich am Telefon gesagt habe, konnte er die Geschichte auch nicht gegen mich verwenden.Da ich das Problem aber jetzt nun mal hatte, mußte ich mich ihm auf die Dauer stellen, denn ich war ja Fleischesser. Schätzungsweise ein Jahr später habe ich auf dem Markt ein junges Huhn gekauft und geschlachtet, so wie ich gelesen hatte, dass er früher auf dem Bauernhof gemacht wurde und gegessen. Es war nicht viel Fleisch dran. Es war kein schlachtreifes Tier.Ich mußte mich sehr überwinden, es zu töten. Obwohl ich gerne Fleisch esse, würde ich mich seelisch wohler fühlen, wenn ich Vegetarier wäre.Das war mit dem Huhn so, und das ist im Supermarkt so. Bei dem Huhn war es nur deutlicher.Beim töten und essen von Fischen ist mein Abscheu geringer. Das hab ich auch schon als Junge von einem Angler-Onkel gelernt, der keine schaurige Geschichte daraus gemacht hat.Fische sind Menschen auch unähnlicher.Ich bin auch mal unauffällig in einen Schlachthof hineingegangen.Als wäre ich einer von den Bauern, oder so. Danach konnte ich mir ein KZ besser vorstellen. Was die Menschen mit sich selbst und ihren Gefühlen machen, um zu soetwas fähig zu sein ist wohl in beiden Fällen ähnlich.

Eine seiner unangenehmen Seiten ist auch, sich über Dinge lustig zu machen mit denen andere sich Mühe machen: über Leute, die Diät halten wollen, und nichts essen wollen, über Leute, die joggen um ihr Leben zu verlängern, über Leute, die sich vor diesem und jenem fürchten usw.Solange das Abwesende sind, geht es ja noch. Ist vielleicht sogar lustig.Doof ist nur,wenn es Anwesende sind, vor allem wenn es sich um ein Pärchen handelt, das darüber verschiedener Meinung ist, bei dem dann interner Streit ausbricht.Marion und ich sind uns allerdings einig: Wir hassen ihn beide, egal ob wir seiner Meinung sind, oder nicht.

Ich bin übrigens nicht der erste, gegen den meine Eltern die Psycho - Verleumdungsmasche angewendet haben. Uns Kindern wurde manchmal die Geschichte vom Vermieter meiner Eltern voll Stolz erzählt als diese noch in Ratingen wohnten, wo wir ungefähr von meiner Geburt bis zu meinem 7. Lebensjahr gewohnt haben. Gegen diesen B. haben meine Eltern einen Prozess geführt. Das heißt, er hatte glaub ich auf Kündigung oder sowas geklagt wegen Ruhestörung, oder so. Meine Eltern haben Herrn B. sehr gehasst. Wir wohnten im Erdgeschoss, Herr B wohnte mit seiner Frau im Dachgeschoß. Dazwischen gab es glaub ich noch ein erstes Stockwerk, wo irgendeine Frau wohnte. Herrn B. gehörte das Haus,obwohl auch irgendwelche Verpflichtungen gegenüber der Firma bei der mein Vater arbeitete bestanden. Den Prozess haben meine Eltern gewonnen. Ich vermute, dass die Entscheidung im Ergebnis richtig war. Der springende Punkt ist aber, dass mein Vater mir erzählt hat, wie er den Herrn B. mit allerhand ausgefallenen Sachen so verrückt gemacht hat, dass dieser sich beim Prozess total lächerlich gemacht hat und irgendwas von Geistern die zum Schornstein ein und aus fuhren gelabert hat. Die lächerliche Sprache seiner Klageschrift haben meine Eltern oft mit Genuß vorgelesen. Da hat ihn sein Anwalt aber wohl noch abgehalten, diese Verrücktheiten reinzuschreiben. Ok, gegen den Vermieter mag diese Maßnahme angemessen gewesen sein, denn der soll nach den Beschreibungen meiner Eltern das junge Paar auf ähnlich unverschämte Weise gestört haben, wie mein Vater heute uns. Heute würde sicher auch ohne den Mann verrückt zu machen das gleiche Urteil ergangen sein. Aber damals ? Wer weiß.

Der springende Punkt ist, dass das bereits eine bewährte Masche meiner Eltern war, auf die sie immer stolz waren. Ob meiner Schwester dieses Detail der Geschichte auch erzählt wurde weiß ich nicht mehr. Vielleicht ist das eher sowas, was man nur Jungs erzählt.

Seien Sie vorsichtig: Bei Sallust steht sowas wie: Wenn die Leute zwei Alternativen haben, was sie glauben können, neigen alle Menschen von Natur aus dazu, das zu glauben, was ihnen mehr schmeichelt. Denken Sie daran: Was schmeichelt Ihnen mehr: Das der Mann, der da vor Ihnen steht ein harmloser alter Trottel ist, und ich auch nur ein mitleiderregender Geisteskranker bin, oder dass er ein ausgebufftes Arschloch ist, welches Ihnen hoch überlegen ist, und ich ein Mensch, dessen Opfergeschichte gegenüber sie sich fast schämen müßen, wie gegenüber Anne Frank?Oder diesem Deutschen, der von der CIA entführt und auf deutschen Flughäfen gefoltert wurde? Eben Aus dem Gesichtspunkt der Selbstillusion ist klar, wofür Sie sich entscheiden werden. Natürlich bin ich dann der Typ mit dem Minderwertigkeitskomplex. Lassen Sie sich nicht so einfach korrumpieren!Na, ja, Anne, bei der Geschichte war vieles anders, aber meine psychische Belastung ist oft ähnlich.Ich nehme jedenfalls regelmäßig Pillen, um wenigstens gut schlafen zu können.

Nt2013: Apropos bewährte Maschen: Gerne erzählte mein Vater auch die Geschichte, wie sie als halbwüchsige Schüler einem unbeliebten Lehrer ein Mittel namens Prontosil o.ä. in den Kaffee getan hätten, das die Wirkung hatte, dass man in leuchtender Farbe pinkelt, und wie sie mit Gelächter an der Toilette lauerten um das Gesicht des Lehrers zu sehen, wenn er nach diesem Erlebnis wieder rauskommt. Der Betreffende soll dann zwar von der Schule geflogen sein, aber Fazit: Jedenfalls ist sowas dem Denken meines Vaters nicht fremd!

Halten Sie auch meine Tatsachenbehauptungen und meine Vermutungen und meine Gefühle auseinander.Ich bin nicht irre.Ich kann sie auseinanderhalten.Im folgenden werde ich gelegentlich Prozentsätze für meine Vermutungen angeben, für wie wahrscheinlich ich sie halte.

Und: Wer weiß schon, ob der "falsche Hals" in den man Sachen kriegt nicht im Sinne der Moral mitunter doch der richtige ist? Ich mach mir da keinen Kopf. Jesus hat sich auch keinen Kopf gemacht, ob er wohl Gottes Sohn ist.

Fabel:Als das erste Insekt fliegen lernte und sich in den Himmel erhob, sagten alle Tiere Ahh und Ohh!

Und das Insekt war unheimlich stolz auf sich.

Als es zum ersten Mal einen Flugsaurier sah, war es uuunheimlich beleidigt und sagte:

Der hat sich das Fliegen bei mir abgeguckt und jetzt gibt er damit an. Und alle Tiere lachten fürchterlich.

Als dann der erste Vogel auftauchte schimpften das Insekt und der Flugsaurier fürchterlich und wieder hielten sich die Tiere die Bäuche vor Lachen.

Als die Fledermaus auftauchte, schimpften Insekt und Vogel um die Wette. Plagiat!Uns gebührt der Ruhm der ersten.Der Saurier war schon ausgestorben. Und die Tiere hatten was zu lachen.Im ganzen Wald wurde ein fröhliches Fest gefeiert.

Als die Tiere Otto Lilienthal sahen, und die modernen Düsenjets an ihnen vorbeisausten waren alle drei Flieger beleidigt.Und selbst die fliegenden Fische blubberten Schimpfwörter.

Die anderen Tiere haben nie wieder zu lachen aufgehört. Tiere sind eben doof.

Fazit: Welches sadistische Schwein hat sich bloß ausgedacht, dass Eltern für ihre Kinder unterhaltspflichtig sind, statt dass diese ihren Unterhalt vom Staat bekommen können. Das war jedenfalls kein Linker, die haben zum Glück gemacht, dass man mit 18 volljährig ist. Für mich sind die Rechten samt CDU und Steuber und Merkel sadistische Schweine.

Ich meine in der Zeit nach Essen, also wieder in Neuss, da saßen wir zusammen zu viert in der Wohnung und taten das gleiche, nämlich jeder, was ihm Spass machte, keiner von uns hat sich irgendwie für die Gesellschaft nützlich gemacht. Trotzdem herrschte ein Statusunterschied zwischen uns, den man eigentlich nur mit Sklaverei vergleichen kann. Sie spielten sich als die großen Weisen auf und wir waren die armen Irren, die nicht mal ihre Meinung sagen durften. Und das alles nur, weil meine Eltern 15 Jahre zuvor irgendwann mal erwerbstätig gewesen waren in besserbezahlten Arbeitsstellen, Vermögen angesammelt und geerbt hatten und ihnen das Haus gehörte und das Einkommen, von dem wir alle lebten. Und das vor unseren Kindern.

Für mein Gefühl wär das jetzt genug, aber was solls, Gründlichkeit ist immer als eine Tugend von uns Deutschen beschrieben worden:

Anfang der 70er hat er sich aus einem Ast einen 5cm dicken Knüppel gesägt mit Bindfadenschlaufe, bevor er auf die Wahlpropagandaversammlung seiner Partei gezogen ist."gegen die linken Randalinskis" (oder so ähnlich) hat er uns Kindern erläutert. Kann sein dass meine Mutter damals protestiert hat, ich weiß nicht mehr.Wir durften ja ohnehin keine Meinung haben.

Als wir Kinder auf dem Sonntagsspaziergang mit "Vati" waren, trat uns ein junger Mann mit Flugblättern entgegen und wollte über irgendwas politisches mit uns reden. Den hat mein Vater angebrüllt: "Du Rotzlöffel..." uns Kindern waren die Worte zu denen er noch gekommen war garnicht so falsch oder schlimm erschienen. Wir durften zwar nichts sagen und "Vati" war auch wütend auf uns Kinder, weil wir das schon getan hatten, aber es hat uns verstört, dass unser Vater selbst Fremden gegenüber ohne vernünftigen Grund so aus der Rolle fiel. Der Mann wollte doch nur reden.--schien uns jedenfalls--.

Heutzutage: Ich finde es schwer,nein zu etwas zu sagen, was meine Eltern wollen. Es ist oft praktisch unmöglich, ohne einen Wutanfall vorzutäuschen, seine Ruhe vor ihnen zu bekommen. Und wenn es das ist, dann ist es, dass Nein- sagen meine Mutter traurig macht, und das ist fast gleichbedeutend mit Muttermord in Anbetracht ihres seelischen Zustands und ihrer Eingeweide.Also muß ich regelmäßig Lebensmittel annehmen und wegschmeißen. Einmal hat sie uns wie gerade Vorwahlzeit war, Joghurt mitgegeben Marke "Fruchtbombe" Auf der Rückfahrt fanden wir den Gedanken sehr lustig, diese Fruchtbomben auf die Angela Merkel - Plakate zu werfen, die überall rumhingen. Ob das ein heimlicher Hintergedanke meiner großzügigen Mutter war? Die Idee war einfach zu lustig um Zufall zu sein. Es ist aber nicht dazu gekommen. Die Bomben sind einfach im Müll gelandet. Vielleicht haben sie ja die Müllsheriffs gegessen, die in unserem Viertel kontrollieren, ob der Müll auch in der richtigen Tonne landet. Und Wutanfälle vortäuschen ist in Hinsicht auf die Psychiatrie genauso gefährlich, wie welche zu haben. Und was für die Lebensmittel gilt gilt natürlich auch dafür, wenn mein Vater sich bei uns in Weckhoven hier selbst einlädt. Der hat zwar keine Eingeweide, aber dafür hat er diese fiese Art manchmal innerlich umzuschnappen und dann ist er sauer und trägt einem Sachen jahrelang nach. Und was er macht, wenn er sauer ist, steht ja oben schon. Das muß nach Möglichkeit vermieden werden. Er hat sich zwar in letzter Zeit äußerlich gebessert, aber wer weiß, ob freiwillig, und ob es innerlich dafür nicht noch schlimmer aussieht.

Wenn man aber jemandem nicht erlaubt, "nein" zu sagen, kann man sich auch nicht wirklich auf eine "Abmachung" berufen.

Oh, da fällt mir doch noch einiges ein:

Ach ja, 70erJahre, die "Oma" Mutter meines Vaters war bei uns zum Weihnachtsbesuch. Ich wollte mir die Haare wachsen lassen und hatte schon etwas lang. Ich wurde aufgefordert, der Oma zu Weihnachten zu schenken, dass ich mir die Haare schneide. Unverschämt. Da man mir die Wahl ließ, habe ich mir die Haare nicht geschnitten, aber es gab ständig Knatsch und Gestänker und mir wurde ganz offiziell deswegen ein Weihnachtsgeschenk entzogen, das ich eigentlich gern gehabt hätte.Ich wurde ständig ausgeschimpft, wie ich meiner Oma das antun könnte. So macht man einen Hund scharf auf sich! Wie sollte es mit Kindern bzw. Jugendlichen anders sein? Sind meine Eltern am Ende heimliche Kommunisten, deren Vermächtnis es ist, dass ich auch einer werden sollte? Oder wenigstens Christen? Die von sich geistig unabhängige Kinder wollten? Mich deshalb so gemein, wie möglich behandelt haben? Meine Frisur war seither natürlich wie festgeschweisst.Lang. Die "lieben Großeltern" mußten immer als Ausrede herhalten, wenn meine Eltern irgendwas wollten, was schwer durchzusetzen war. Deshalb haben wir sie auch heimlich gehasst. Aber, wer weiß, wenn ich heute so denke, vielleicht geht manches auch wirklich auf deren Kerbholz. Aus der Kinderperspektive wirkte das aber anders. Alle Gesetze kamen entweder von den Eltern oder von den Großeltern.Andere gab es nicht.

Bei uns hat diese Funktion der Staat.Aber wir mißbrauchen ihn nicht,soweit ich weiß. Er ist selber schlimm genug, um Kriechen zu lernen. Dinge wie Schulpflicht sind eigentlich ja auch gut. (Aber die ungeheure Macht juristisch und anthropologisch völlig inkompetenter Jugendamtsmitarbeiter über fremde Familien z.B. find ich empörend.) Aber vielleicht dürften Schüler auf eine noch bessere motivierendere, Schule streiken? Die DDR zum Beispiel hatte eine Jobgarantie, statt dem Gegenteil für Manfred bei uns. Manfred muß auch schon manchmal Rücksicht nehmen, aber nicht nur, weil jemand von mir als Autorität anerkannt wird. Autoritäten müßen auch überzeugen.Oder so ähnlich.

Ich meine, entweder man bittet, oder man verlangt. Wenn man bittet, muß man sich beliebt machen, zumindest als geeignetes Objekt für gottgefällige Wohltätigkeit oder als bewährter Ethikfachmann, wenn man verlangt, muß man sich überzeugend entschuldigen. Oder man kann nie mehr um etwas bitten. Oder so ähnlich. Wenn die Oma einmal im Jahr 3 Tage vorbeikommt, kann sie wohl auf die Haare Rücksicht nehmen, die ich mir ein ganzes Jahr habe wachsen lassen.(?Was heißt Rücksicht? Sie muß nur mal von ihren falschen Vorstellungen Abschied nehmen, und das ist gut und sollte ein Gewinn für sie sein!!!) Was heißt da, sowas stünde Kindern nicht zu? In welchem Jahrhundert leben wir denn? Geschenke entziehen ist ja eigentlich eine akzeptable Erziehungsmaßnahme, und mußte damals für meine Eltern als Fortschritt betrachtet werden, aber was ist denn mit dem heiligen Weihnachten? Alles Beschiss? Die hatten sie doch nicht alle! Sollte ich etwa meine Oma heiraten? Neulich hat er mich wieder gebeten, meine Frisur zu stutzen, die ich wieder lang habe. Hat mich aber nicht unter Druck gesetzt. Seine Bitte wiegt alles andere als schwer für mich, aber wenigstens wieder im positiven Sinne.Es gibt auch andere Gründe wieder auf kurz umzusteigen, es gibt aber noch zu viele Leute, die meine Matte ärgert. Wo ich doch noch nichtmal einen anständigen Beruf habe?

All dies wird noch verkompliziert durch die eigenartige einem Aberglauben ähnliche Art meiner Mutter, Dinge,Personen und Sachverhalte zueinander in Beziehung zu bringen, die man aber nicht als böse bezeichnen kann, da sie dies so konsequent macht, dass man annehmen muß, sie fürchtet sich wirklich vor dem, was passiert, wenn sie den Blumentopf, den sowieso zu der und der Gelegenheit geschenkt hat, wegwirft, weil er nicht mehr hübsch ist. Wer so mit Blumen umgeht, wird sie dann sagen, wenn man sie darauf anspricht, geht auch so mit Menschen um. Oder ähnliches. Es ist wie bei den Indianern. Das Kriegsbeil ist nur ein Beil, aber wenn die anderen Indianer sehen, dass es ausgegraben wird, dann herrscht wirklich Krieg. Und das will man ja nicht. Meine Mutter hat hunderte solcher Gegenstände, die Unglück bringen, wenn man sie falsch behandelt und an deren Flut sie fast erstickt. Und da ihr das heimlich bitter ernst ist, muß man sich auch fürchten, vor dem, was passiert, bzw. sie oder jemand anders tut oder lässt, wenn man mit ihrem Kram, oder dem, was sie einem geschenkt hat das falsche macht. So gesehen ist das einerseits eine ansteckende Krankheit, andererseits hat es auch was mit Liebe zu tun. "Man tut Menschen weh, wenn man ihre Geschenke nicht achtet" u.ä. Selbst und gerade Verstorbenen wird die Treue gehalten und man ist so in ein System aus "fürchterlichen Verbrechen", die man begehen könnte, eingekastelt, dass man nur noch genau das tun kann, was sie für richtig hält, oder ihr weh tut. Das führt dann dazu, dass man ihr irgendwann nicht mehr die Wahrheit sagen kann.

Witz, den Marion gerade in der Zeitung gefunden hat, und über den wir gelacht haben: Ein Mann liegt imKoma.Ab und zu erwacht er daraus.Seine Frau ist immer bei ihm.Eines Tages als er mal wieder bei Bewusstsein ist, deutet er ihr näher zu kommen. "In all den schlimmen Zeiten warst du stets an meiner Seite .Als ich entlassen wurde, warst Du für mich da. Als dann mein Geschäft pleite ging, hast Du mich unterstützt. Als wir das Haus verloren, hieltest du zu mir,als ich krank wurde,warst du stets in meiner Nähe. Weißt du was?" Sie:"Was denn, mein Liebling?" "Er:"Ich glaube, du bringst mir Pech! (aber dieser Witz ist natürlich nur eine gedankliche Alternative)



Grade ist die neueste Handgranate aus Opas Arsenal Marke "dummstell" hier reingekullert. Eine echte Sauerei. In ein paar Jahren werd ich sie hier veröffentlichen können. Der gute Opa? So ein Arschloch! Wer soviel Geld hat, hats leicht, ein "ehrlicher Mensch" zu sein. Vonwegen ein vornehmer Mann von Adel, wie unsere Vorfahren, ist zu stolz, die Unwahrheit zu sagen! In Wirklichkeit scheißt er darauf und da hat er in gewissem Sinne sogar recht. Wenn ganz verschiedene Menschen in ganz verschiedenen Situationen nach den gleichen Regeln spielen sollen, ist das immer ungerecht. Nirgendwo geht es darum eine ehrlicher Mensch zu sein. Es geht immer nur darum, wie gut man ihn spielen kann. Und das wiederum hat dann entfernt etwas damit zu tun, wie ehrlich man ist. Aber nur entfernt. Mehr damit, welche Gelegenheit zur Unehrlichkeit man hat, und wie gut alle kontrolliert werden. Und die Familie seines "armen geisteskranken Sohnes" ist zu "kleinen Leuten" verkommen. Dieses Riesenarschloch. Schämt sich meiner. Wollen wir doch mal gucken, wer sich hier schämen muß!

Irgendwie hat sich Opa in den Kopf gesetzt, er hat ein Recht auf einmal in der Woche Manfred und wenn wir nicht liefern, dann kommt er statt dessen vorbei und nervt uns. Wir sind doch kein Puff. Jedenfalls gehört Manfred nicht zu unserem Lieferprogramm. Und nicht mal im Puff hat man einfach ein Recht auf das, was man bezahlt hat.

Trotzdem liebe ich meine Eltern in irgendeiner Ecke auch. Es fragt sich bloß, ob die Aspekte ihrer Persönlichkeit, die ich liebe, bloße Halluzinationen sind, oder nicht. Ich liebe die Mutter, die mir Fruchtbomben für Merkel-Plakate liefert,und dergleichen(50%), und ich liebe den Vater, der nicht kleinlich darin ist, alten Kram zu vergessen und der sich ohne irgendwelchen Zöpfen anzuhängen immer nur um das Problem von heute kümmert.(50%) Wobei 50% bei meinem Vater zum Teil nicht nur eine Wahrscheinlichkeit bezeichnet, dass es so ist,sondern auch ein -mal so-, -mal anders-.

Na,ja, und das alles muß man sich jetzt vorstellen unter dem geistigen Kreuzfeuer eines Kriegsdienstverweigerungsverfahrens mit der Begründung " was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu"(man mußte eine Begründung verfassen und wurde geprüft u.U.sogar mit Detektiven hieß es und der Spruch, den ich von meiner Großmutter kannte schien mir ein unangreifbares moralisches Prinzip) und der Drohung: "Wenn ihr mich zu eurem Krieg mißbrauchen wollt, bring ich mich um." Schien mir passend, auf diese Weise Druck zu machen, schließlich wollte ich ja anerkannt werden.(Ich habe mir später auch oft vorgestellt, wie ich als stolzer Mann ggf. die Konsequenzen ziehe und gleich noch ein paar militärische Vorgesetze in den Tod mitnehme.Sowas zu sagen wäre damals natürlich gleichbedeutend mit Durchfall beim Verfahren gewesen.Oder schlimmeres.) Es war echt gemein.Ach das endlose Gemecker meiner Eltern über die Kriegsdienstverweigerung! Beide. Und immer auf meine Moral. Ich wär ein schlechter Mensch der sich schämen müßte. Was blieb mir anderes übrig, als "meinen" moralischen Grundsatz auf alles in meinem Leben anzuwenden, um mir selbst zu bestätigen, dass ich ein guter Mensch war. Wenn ich allerdings jemand sowas getan hätte, wie meine Eltern mir, wäre mir mein Tod als angebrachte Strafe erschienen. Ich hätte sowas gemeines garnicht fertiggebracht. Na ja, vieles erscheint mir heute verjährt und meine Eltern haben sich wahrscheinlich geändert, deshalb kann ich aber nichts in die Akten scheißen und sagen, sie hätten damals recht gehabt, auch wenn sie das gerne hören würden.Sie sollten mich also lieber nicht mit diesem Thema behelligen.

Na,ja, und dann kam irgendwann dieser Tag, wo meine Freundin und ich in getrennten Städten wohnten, und sie einen neuen Typen hatte, den ich für eine ausgestopfte Marionette hielt, dazu bestimmt, sie und mich auseinanderzubringen, wenn nicht schlimmeres. Vielleicht war es sogar der Tag, wo ich erfuhr, dass sie ihn heiraten wollte. Jedenfalls, an diesem besagten Tag, von dem ich rede, wußte ich, oder hatte das sichere Gefühl (80 % g W.), ich brauche eigentlich bloß meinen Vater anzurufen und nebenbei erzählen, dass sie einen Neuen hat, und binnen drei Tagen wären die beiden auseinander gewesen.( Ich fühlte mich irgendwie von unbekannt erpresst: Entweder, Du redest mit Deinem Vater,wie das Deine Pflicht als Sohn ist, oder die Freundin ist weg.) Ich habe nicht mit meinem Vater telefoniert, die Freundin hat ihn geheiratet und war weg. Natürlich, wie bei so einer Ehe die durch Mutwillen zustande kam, nicht anders zu erwarten, hat sie sich nach ein paar Jahren wieder scheiden lassen. Natürlich ist nichts von alledem beweisbar, außer Ehe und Scheidung und das geht mich nichts mehr an. Goethes Faust konnte schließlich auch nicht beweisen, dass der Teufel existiert, ihn wegen Seelenentführung anklagen und zur Herausgabe von Gretchens Seele zwingen lassen. Ich konnte nicht mit meinem Vater, den sie sosehr hasste, gegen sie paktieren, und sie zugleich lieben. Ich wäre bereit gewesen, sie zu bevormunden, aber nicht im Verein mit meinem Vater.Und jene unbekannten Menschen, die sich wohl für Gottes Engel hielten und im Namen ihrer überkommenen Moralvorstellungen hinterrücks im Leben anderer Leute rummurcksten, hab ich noch mehr gehasst, aber, wer nicht an deren Existenz glaubt, den kann ich nicht vor ihnen warnen.Der ignorante Normalmensch will immer ein griffiges Bild von einer Sache: Wenn Du nicht weißt, warum es so ist, dann glaubt er Dir nicht, dass es so ist.Aber woher soll ich das warum wissen? Ob das jetzt eine paranoide Halluzination war, dieses Gefühl, oder auf geheimnisvolle Weise doch irgendwie zutreffend, das ist nicht das, was ich mitteilen wollte.Das ist viel mehr, dass ich dieses Gefühl gehabt, aber meinen Vater trotzdem nicht angerufen habe.

Ich nehme an, meine Eltern haben auch noch eine ganze Dokumentation um zu beweisen, dass ich verrückt bin. Den Schwulenbrief, gemäß einem Kumpel eine todsichere Methode um sich seine Eltern vom Hals zu halten und wer weiß, welche Briefe noch alles. Wahrscheinlich auch ein par Geburtstagsgrüße oder so, die beweisen, dass ich sie manchmal mag, und meine Wahnvorstellungen nur anfallsweise kommen.oder so.

Ja, das ist die Frage: Wenn ich sowas glaube, warum verhalte ich mich nicht so, wie man es von jemand erwartet, der sowas glaubt? Warum bin ich zu Leuten, denen ich sowas zutraue zum Sonntagscafe gekommen und habe ihnen auch noch ein lustiges Weihnachtsgeschenk gemacht? Das kann man doch nicht alles mit finanzieller Abhängigkeit erklären? Stimmt, nicht nur. Die Antwort ist nichts für Spießer:

Sehen Sie, ich habe einen Wellensittich. Allein in einem Käfig.Wir lassen ihn nicht mal mehr im Zimmer fliegen, weil er immer gegen alles gegenfliegt und sich verletzen könnte. Behandelt mich dieser Wellensittich nun wie einen grausamen Gefängniswärter, beißt und kratzt und versucht seinem Käfig zu entkommen, wenn ich vergesse, das Türchen zuzumachen? Nein, er traut sich nicht mal mehr raus. Und liebt mich heiß und innig. Schnäbelt mit meinem Finger und versucht meine Hand zu vögeln, wenn ich sie in den Käfig stecke. Ist damit bewiesen, dass ich diesen Wellensittich gut behandle? Nein, nur, dass er zuwenig Gesellschaft hat in seinem Käfig, und dafür bin in Wahrheit ich verantwortlich.----------------Ganz so schlecht, wie dem Wellensittich geht es mir nicht, ich habe ja noch meine Frau und Manfred. Aber das wars auch schon fast. Ich bin trotzdem sehr viel allein.Nur auf Bude rumsitzen reicht einfach nicht für mein Seelenleben. Wenn mir da jemand einen Platz in Gesellschaft anbietet, auf den ich angeblich ein Recht habe--da werde ich immer wieder weich, sobald die Nerverei etwas nachlässt.Ich halte das für einen Geselligkeitsinstinkt ähnlich, wie beim Wellensittich.Aber wer, zum Teufel hat gesagt, dass ausgerechnet meine Eltern und ich zusammengehören?Die Religion?Welche?

Es kommt aber noch etwas dazu: unsere westliche "moderne" Streitkultur ist eine auf Konsens gegründete Kultur. Erst sammelt man Mitstreiter, bevor man losschlägt. Und um die zu gewinnen legt man ein "konsequentes" Protestverhalten an den Tag. Und wenn alle anderen einen für verrückt halten? Das konsequente Protestverhalten dem eigenen Image bei anderen nur schadet?Dann ist alles anders. Dann ist Konsequenz nämlich Blödsinn, dann geht es darum , Kräfte zu sparen. Das Gezänk, dem man ausgesetzt wird zu minimieren. Hat auch jemand schon mal an Manfred gedacht? Ok, vielleicht wird er auch vergiftet oder anderes, wahrscheinlich aber nicht. Opa hat immerhin seinen Namen mal anerkannt. Wenn die Täter erwischt und verurteilt werden, dann kann er allen Kumpels von seinen grausigen Abentheuern erzählen.Was ist aber, wenn alles ohne Beweis und Verurteilung weitergeht? Es ist wirklich zuviel von einem 14-jährigen verlangt,Konsequenz gegen seinen Opa zu zeigen, während seine Eltern, die das wollen, als verrückte Sektierer oder sowas gelten. Ich sehe doch, dass er sich jetzt schon immer schlechter konzentrieren kann, je komplizierter sein Leben wird.Ich hoffe jedenfalls, dass es nur daran liegt.Den Prozentsatz erspar ich mir lieber.Solange er in der gegenwärtigen Größenordnung liegt, würde ich mich sowieso nicht anders verhalten wollen. Also: Mich so zu verhalten, wie man es von einem erwartet, der sowas glaubt, ist nicht gerade die beste Option. Ich muß mich also irgendwie so zwischendurch fuddeln:Abwimmeln ausweichen ausreden auch mal nachgeben, auch mal wieder Boden gutmachen usw.

Wie hoch ich die Wahrscheinlichkeiten einschätze schwankt auch in gewissem Grade.

Aber da ist noch etwas anderes: Ich traue es meinem Vater zu,die Sache mit Nick, glaub es aber eigentlich nicht.Was ist also in dem wahrscheinlicheren Fall, dass er es nicht war? Dass er keine Gefahr darstellt? Meine Mutter tut mir leid, und mein Vater scheint auch unter Zurückweisung zu leiden. Aber was soll ich machen, wenn ich nicht vernünftig mit ihnen reden kann? Leute wie meine Eltern können nun mal nicht meine Freunde sein. Trotz aller Einladungen und Geschenke.Es tut mir leid, aber es geht nicht. Wir können uns höchstens irgendwie so vertragen, wenn keiner dem anderen auf die Nerven geht. Wir werden uns nie über die Vergangenheit einigen, und wenn, dann werd ich ihnen nicht trauen.

Die Erzählung, seine Ausbildung als Jäger habe ihm geholfen, den Krieg zu überleben: Immer alles sehen zu können und selber nicht gesehen zu werden, darauf sei es im Gelände angekommen. Also, diese Erzählung trägt auch nicht gerade dazu bei, ihn als vertrauenswürdigen Menschen erscheinen zu lassen.Was soll so eine Äußerung wohl andeuten?

Aber wenn es darum geht, die weiße Fahne zu schwenken, dann kommt es meiner Meinung nach darauf an, möglichst deutlich sichtbar zu sein, dass nicht noch jemand glaubt, oder fälschlich behaupten kann, man habe eine Waffe versteckt. Auch bei den Leuten, die ich als meine politischen Freunde betrachte, gibt es leider allzuviele auf dem geistigen Niveau der Bildzeitung. Und wer weiß, wozu die bereit sind, wenn sie sich ein falsches Bild vom verwöhnten Adligen Playboy gemacht haben. Also schwenke ich heftig meine Website.

Verkompliziert wird die Lage durch die Neigung vieler Menschen, wenn ihnen etwas vorgeworfen wird, darauf wütend zu reagieren. Im Extremfall nach dem Motto: "Also, wenn mir das schon vorgeworfen wird und ich sowieso so behandelt werde, als hätte ich's getan, dann kann ich's ja eigentlich auch gleich tun." Ich kenne dieses Verhalten von mir selber. Habe aber genug Stolz, um gewisse Dinge trotzdem nicht zu tun.Rechne aber damit, dass andere so reagieren. Deshalb bin ich jetzt, wo ich dieses schreibe, erst mal eine Zeitlang besonders genervt und muß eine höhere Dosis Beruhigungsmittel nehmen,(schon vorbei) um gut schlafen zu können,zumal ich Verantwortung auf mich lade, wenn ich Frau und Söhne durch sowas in Gefahr bringe, was mir wiederum andere vorwerfen könnten. Aber was sein muß, muß sein. Ich glaube ich habe ein angemessenes Verhältnis zwischen Risiko und Nutzen gewahrt.

Wer auch immer es war, falls es überhaupt jemand war(20%g.W.) (Die Zahl ist deshalb so hoch,weil es sehr ungewöhnlich ist,dass ein geistig gut entwickeltes Kind ohne feststellbare körperliche Erkrankung im vierten Lebensjahr allmählich seine Sprachfähigkeit völlig verliert. Die Zahl ist auch deshalb so hoch, weil ich bereits vorher (meist von unbekannt) verfolgt worden bin.Auch, wenn das nie anerkannt worden ist.) Wer auch immer es war: Er oder sie wird wahrscheinlich wollen, dass ich weiß, wer es war.Oder wenigstens, warum. Ich brauche eigentlich nichts weiter zu tun, als mich so gut wie möglich davon überzeugen zu lassen, dass es niemand war, um den Täter zu zwingen, einen Beweis seiner Tat nachzulegen, oder falls es wirklich niemand war meinen Frieden zu finden. Insoweit ziehen mein ahnungsloser Pillenverschreiber und ich dann an einem Strang. Fraglich, allerdings, ob dieser Beweis wünschenswert ist. Einerseits könnte der Täter sich dadurch enttarnen, andererseits habe ich keine Lust auf einen weiteren Schaden in meiner Familie. Wer mir Ärger machen will, wird von mir also darauf abgeschätzt, ob er etwas mit dieser Sache zu tun haben könnte. Daher reagiere ich vielleicht lächelnd darauf,wenn einer Streit anfängt, aber so, dass ich weiß, er hat nichts damit zu tun, aber sehr aggressiv auf ein paar unfreundliche Wörter von irgendjemand, wenn diese darauf deuten, dass er was damit zutun haben könnte.Wenn diese unfreundlichen Wörter z.B. eine zu hohe Korrelation mit dem aufweisen, was insgeheim zuhause gesprochen wurde.Dann denke ich, er will mir andeuten, dass er Zugriff auf meine Privatsphäre hat, um mich zu demütigen. und eine Begründung für alle bisherigen Verbrechen nachzuschieben.. Das ist allerdings nicht so einfach, weil jetzt fast alles sowieso auf der Website steht. Deshalb ist das auch schon lange nicht mehr vorgekommen.Ich weiß aber, dass es Leute gibt, die in meiner Website lesen.

Angenommen, sie bilden aus mehreren seltenen Wörtern einen Satz,den Sie noch nie gehört haben, den Sie niemand sagen, und schreiben diesen auf einen Zettel, den sie auf ihrem Schreibtisch liegen lassen und einen Tag später sagt ein Bekannter diesen Satz.(Ganz so einfach ist es natürlich nie sonst hätte man ja einen präsentablen Beweis bzw. Zeugnis) Dann ist es absolut sicher, dass es einen Informationsfluß von dem Zettel zu ihrem Bekannten gegeben hat und wer das leugnet ist ein Idiot. Darunter leider auch viele Psychiater. Wenn jetzt der Zettel zum Beispiel am Tatort eines Mordes gelegen hat, und der aufbrausende Mann erschießt jetzt seinen Bekannten, weil er glaubt, dieser muß den Zettel gelesen haben, also der Täter sein, und er kann es ihm nur nicht beweisen, dann ist das nicht nur Totschlag ,sondern auch sehr voreilig.Es gibt nämlich hundert verschiedene Wege, auf denen der Informationsfluß stattgefunden haben kann. Vielleicht redet unser Mann im Schlaf. Oder er hat so viel an den Satz gedacht, dass er ihn unbedacht, ohne es selbst zu merken vor sich hin gemurmelt hat. Oder jemand anders hat den Satz gelesen oder murmeln gehört und mit oder ohne Hintergedanken dem Bekannten mitgeteilt usw. usw. Mein Tip: Wenn Sie sich verfolgt fühlen, schreiben Sie solche Sätze möglichst immer auf eine große Plakatwand. Man muß aber sagen, dass es schon ein herber ungerechter Verlust ist, wenn man keine Privatsphäre mehr haben kann. Aber besser, als noch mehr zu verlieren.

Ein Beispiel aus meinem Leben für die Masche,einen dazu zu bringen, Sachen zu sagen, durch die man bei anderen als verrückt erscheint: Meine Eltern hatten einen ihrer unerwünschten nervenden Besuche gemacht. Meine Mutter hatte mir ein Blumenväschen mit einem etwa 10 Zentimeter großen grünen Zweiglein mitgebracht. Ein Stück vom Lebensbaum grinste sie freundlich, denn unter diesem Namen war dieser Buchsbaum bei unserer Familie bekannt. Na ja als sie weg waren, hab ich das Ding kopfschüttelnd auf' einen Tisch gestellt. Am nächsten Tag bin ich zur Uni gegangen. Ich wußte seit langem , dass jemand in meiner Abwesenheit in meiner Wohnung aus und ein ging, habe mich oft darüber beklagt. Ich konnte es nur nicht beweisen. Als ich nun wiederkam, steckte der grüne Zweig nicht mehr in der Vase, sondern lag daneben. Er konnte nicht herausgefallen sein. Da ich mich in der Zwischenzeit auch nicht besoffen hatte, oder so, mußte also jemand in der Wohnung gewesen sein. Ein neues Schloss konnte ich mir nicht leisten und ich hätte dem Schlosser sowieso nicht mehr getraut. Einige Zeit später, als noch einige schlimme Sachen passiert waren, (Das einzig wertvolle, was gestohlen wurde, war meine Fähigkeit, meine Freundin ungestört zu lieben, sowie meine Seelenruhe, die ich zum Beispiel zum Studium gebraucht hätte) habe ich mich bei der Polizei über die Zerstörung meines Privatlebens beklagt. Unter anderem habe ich als Beweis die Geschichte mit dem Zweig erzählt. Der Polizist zu mir: Ja, was war denn das für ein Zweig? Ich: ja, so ein kleines Zweiglein vom Lebensbaum. Damit war ich bei dem Bullen unten durch. Dass wir uns recht verstehen: Es handelte sich wirklich bloß um ein beschissenes kleines Stück grüner Vegetation, das mir überhaupt nichts bedeutete nicht irgendeinen abergläubigen Quatsch.Aber natürlich hat der Bulle gedacht, ich meine irgendwas gleichnishaftes in übertragenem Sinne, oder so.Ich wurde im Krankenwagen zwangsabgeholt vom Polizeipräsidium und mit dem Umweg übers Gesundheitsamt ins Landeskrankenhaus Münster gebracht, wo ich aufs gröbste mit dem berüchtigten "Medikament" Haldol gefoltert wurde.(So, dass ich zweimal sogar geglaubt habe gleich sterbe ich, ehe sie mir das Gegenmittel gegeben haben)(Mein erster Psychiatrie-Aufenthalt) (Es waren immer mehrere mit sichtbaren Lähmungskrämpfen auf der Station.Bei mir sogar die Atemmuskulatur.Die dafür verantwortlichen Ärzte müßten jetzt noch im Knast sitzen. Statt dessen dürfen sie auf angesehene Leute machen. =Nazistaat.) Soviel zu dem Thema andere als Idioten hinstellen. Heute, wo ich alles zusammentrage, wird mir klar, wie gut das ins Bild von meinen Eltern passt, die mich damals schon bekämpft haben, und wie naiv ich war, zu glauben, jemand anderes sei in meiner Wohnung gewesen, und nicht meine Eltern oder deren Verbündete.. Natürlich könnte jemand mit einem Abhörgerät das mitgehört haben, dass meine notorisch liebespfänderspielende (s.o.)Mutter das Ding Lebensbaum genannt hat. Es gab feindliche Abhörgeräte.o.ä. Ich habe aber nie eins gefunden. Für solche Sachen habe ich meinen Eltern später echt den Tod gewünscht. Und diesen Folterknechten von der Psychiatrie auch. Ich bin wirklich gegen die Todesstrafe und verachte den Kalifornischen Gouverneur, aber in dem Fall, wo jemand die Macht hat, praktisch alle Grundrechte ausser Kraft zu setzen und diese Macht so kaltblütig und methodisch mißbraucht, fällt mir auch nichts anderes mehr ein.Ich habe das Recht, sie umzubringen.Niemand sonst, soweit ich weiß, was meine Eltern betrifft. Dass ich ihnen manchmal den Tod wünsche und das Recht habe, es zu tun, heißt auch noch nicht unbedingt, dass ich es wollte, wenn ich könnte. Da fehlt noch etwas drittes. Ein akuter legitimierender Anfall meiner Wut. Aber den könnte ich mir jederzeit selbst abholen, wenn ich wollte. Und viertens die Abwesenheit staatlicher Strafandrohungen. Darum leben sie.

(Nachtrag 2011:Na, ja, meine Mutter jetzt ja wohl nicht mehr. Aber ohne staatliche Strafandrohung hätten sie ja vielleicht eher mich umgebracht, als ich sie. Oder ich hätte im Ausland untertauchen müßen. Auch deshalb sehe ich den Überwachungsstaat mit Grauen: Weil es gar nicht mehr möglich ist, die Verfolgung durch irgendwelche Detektive abzuschütteln. “Darum leben sie”:Sollte ich vielleicht nicht schreiben, in Zeiten der Vorbeugehaft. Scheiß CDU-Nazis.”Ochlokraten” um den Vorwurf griechisch zu formulieren, oder “Populisten” auf Neulatein. Zumal ich mich noch nicht mal besonders großartig fühle, als solchermaßerner unfreiwilliger Gnadenspender.)



Mein moralisches Rechtsgutachten für alle Leute mit (angeblichem)Verfolgungswahn: Wer Deinen Glauben an Deine Abhörgeräte, oder womit immer man Deinen Verstand Deiner Meinung nach zu brechen versucht, leugnet und Dich dafür angreift,oder lächerlich macht, etc.den darfst Du mit Fug und Recht so behandeln, als gehöre er dazu, auch, wenn er nicht dazu gehört. Es gehört nämlich zum fundamentalen Respekt vor anderen Menschen, deren Glauben zu respektieren. Ob nun das eine oder das andere Verbrechen--- ist das nicht egal? Wo man doch sowieso niemand zur Strafe umbringen kann, selbst wenn man ihn erwischt hat?Da spielt es nichtmal mehr eine Rolle, ob Duselbst Dich irrst, oder nicht.Schmeiß sie alle raus, und wenn keiner übrig bleibt, dann bring Dein Herz eben zu mir. Du allein bist der einzige, der entscheidet, ob jemand Dein Freund ist, oder nicht.

Wenn man erstmal als Geisteskranker gebrandmarkt ist, wird es zu allem Übel auch noch einfacher für andere einem nachzustellen. Vor allem für die "liebe" Familie. Denn von da ab darf ganz offen über einen geredet werden, ohne einen einzuweihen. Dreiste Einmischungen, um das Privatleben zu zerstören, können als Anteilnahme getarnt werden.Andere können angehalten werden, das, was man getan hat rückgängig oder unwirksam zu machen, denn "er weiß ja nicht, was er tut". Verwandte oder Freunde können überredet werden, ihm heimlich seine "Medizin" ins Essen zu tun, denn "er braucht sie doch so dringend und nimmt sie nicht freiwillig" usw. "Lassen Sie mich doch mal eben heimlich in seine Wohnung rein, ich habe Angst, er plant, sich umzubringen. Ich bin doch seine Mutter!" "Geben Sie mir doch mal eben seine Kontounterlagen, ich will sichergehen, dass er keine Drogen gekauft hat." (Oder meinetwegen Bombenzutaten.) "Und sagen Sie bloß nichts, er kriegt sonst wieder einen psychotischen Schub und davon hab ich genug, das können Sie mir glauben!" Und wer einen Streit mit einem anfängt, dem glaubt jeder, wenn er behauptet, man hätte aus Verrücktheit angefangen. Wenn man den Stempel "Geisteskranker" erst mal hat, hat man den wichtigsten Schild gegen wirkliche Verfolgung schon mal verloren. Es gibt immer ein gutes Argument, mit dem jeder "wohlmeinende" überredet werden kann, einen zu hintergehen. Die richtige Antwort auf sowas ist natürlich: "Wenn er geisteskrank ist werde ich das gerade nicht tun.Ich werde ihm im Gegenteil mitteilen worum Sie mich gebeten haben." Aber dazu fehlt es den meisten Leuten leider an Schneid und an Verstand.

Vielleicht sollte das ganze ja auch die Rache von meinen Eltern dafür sein, dass ich die DDR favorisiert habe, in der gemäß westlicher Propaganda Dissidenten mit ähnlichen Methoden von der Stasi verfolgt wurden. Ich habe den Quatsch nie geglaubt.(20%) Ausserdem wollte ich ja kein Dissident werden.Oder sie haben sich bei ihren heimlichen Parteifreunden beklagt über ihren verdorbenen Sohn, und diese haben auf eigene Faust gedacht, sie machen meine Eltern glücklich, und den Scheiß mit den Abhörgeräten gemacht, oder ihnen Ratschläge gegeben. Einer der entfernten Verwandten meines Vaters war mal beim Nachrichtendienst BND,MAD oder so ähnlich. Hat jedenfalls mein Vater mir mal erzählt.Der Name von dem Typ ist so komisch, dass ich schon wieder auf der Schnauze liege, wenn ich ihn sage. (Ich nenne aber in dieser File sowieso keine Namen von Fremden.)Vielleicht (5%)haben sie ja heimlich NPD-Seminare besucht:"Mit welchen Tricks verhindere ich, dass meine Kinder aufgehetzt werden und zu den Bolschewiken überlaufen."o.ä. Deshalb kann ich jedem nur sagen: Lass Dich nie auf Leute ein, die Dir mit kriminellen Methoden helfen wollen. Wenn man mir allerdings freundliche Wanzen installiert, kann man sich nicht beklagen, was ich in meinen 4 Wänden zu diesen sage. Obwohl: Ich habe aber auch den Abhörgeräten schon mal was vorgeheuchelt.Weil ich mich echt nicht auf sowas einlassen möchte.

Apropos DDR: Als ich in West-Berlin wohnte konnte ich relativ einfach rüber in die DDR. Ich wurde von meinen Eltern gebeten, einer Tante, die in Ost- Berlin wohnte ein paar hundert Mark West-Geld herüber zu bringen, was ich auch gemacht habe. Das schien mir nun wirklich nichts zu sein, was die sozialistische Weltordnung gefährden könnte.Außerdem lernte ich auf die Weise mal meine Tante kennen. Und ist das nicht auch Sozialismus, wenn sich die kleinen Leute gegenseitig was in die Taschen stecken? Aus heutiger Sicht muß ich mich natürlich fragen, ob das wohl ein Fehler war.

Was muss man für ein Perverser sein, um es zu genießen, mit jemand in heile Familie und Friede Freude Eierkuchen zu machen, den man dermaßen dazu gedemütigt und gezwungen hat, wie meine Eltern mich. Ich wäre dazu nicht in der Lage, das zu genießen und wenns purer Sex wäre. Ich verachte meine Eltern.

7.2.06 schon wieder ist so ein Brief von meinem Vater im Briefkasten. Wir haben ihn noch nicht gelesen, werden wir erst in ein par Tagen. Trotzdem kann ich mich schon mal darauf einstellen, heute abend die doppelte Pillenration zu nehmen. Dieses verdammte Arschloch.Warum können die uns nicht einfach in Ruhe lassen!

04/2007 Nachtrag: Mir ist nicht entgangen, dass ich Hans-Albrecht heiße und dass das rückwärts die Initialen AH wie Adolf Hitler sind. Ob das allerdings heißen soll rückwärts=umgekehrt oder rückwärts=versteckt, ist dann noch zu klären. Bei meinen Eltern damals als stramme recht Heimatvertriebene (von wem?) würde ich eher auf versteckt schließen. Allerdings hatten meine Eltern es eigentlich nicht mit den Naziführern, nur mit der Ideologie. Könnte aber eine Provokation gewesen sein. Ich sollte eben richtig Biss haben. Macht man meine Initialen komplett, so entsteht aus Hans-Albrecht Joachim von Sperling : HajvS. Versucht man das auszusprechen, entsteht Haifisch. Ein Hinweis auf die Dreigroschenoper? Von wann datiert die eigentlich? Ich bin Jahrgang 56. Die Oper ist 20er Jahre, also älter. Ein Hinweis darauf, dass sie mit meinem Vater auch irgendeinen Scheiß angestellt haben? Keine Ahnung, was gemeint ist. Jeder hat eben sein Aua aua. Selbst Hitler hatte seine Festungshaft. Deshalb sind die Leute ja so brutal. Nimmt man Hans-Albrecht von Sperling entsteht HAVS. Liest man das wie eine römische Inschrift, heißt es Haus. “Hey, Altes Haus!” haben sie mich in der Schule manchmal gerufen. Es haben sich also auch andere Gedanken darüber gemacht, auch wenn niemand mit mir darüber gesprochen hat. HvS ergibt Hus also wie Jan Hus, der Kirchen Reformator. (s.Wikipedia Hussiten) Das ist doch mal ein anständiger Kerl. Ute wollte mal mit mir irgendwelche albernen Rollenspiele machen, in denen ich Jan heißen sollte. War aber wohl nicht wirklich ihre Idee. Nimmt man das “von” als -nur Titel- weg, entsteht Has (Haase oder Hass?) beziehungsweise heis (er) oder Heiß. Darüber denke ich aber heute zum ersten Mal nach. Ich konnte es aber nie leiden wenn meine Mutter mich “Haase” nannte. (Haase=feige) Dass sie es auch bei Nick gemacht hat, wogegen ich ebenfalls protestiert habe, zeigt aber, dass das nicht ihre eigene Stimme ist. Bei ihr war es wohl einfach gleich “niedlich”. Was ich von meiner Mutter natürlich genausowenig mochte, wie feige. Irgendjemand hat ihr irgendwann mal das Ding gesteckt. “Spatz” ist ein Spitzname, den angeblich schon mein Vater auf der Schule gehabt hat, und den ich selber auch unter die Leute gebracht habe, da es sich mit Spitznamen besser lebt, als wenn man dauernd geärgert wird, weil die anderen Jungs auf den Namen neidisch sind. Irgendwann ist mir das dann aber zu viel Anbiederei geworden und ich bin auf Hans umgestiegen. Sonst fällt mir noch Hans-Alp-recht ein Hans wie Schwanz wie Sex (kennt jeder aus Sprichwörtern und Redensarten) Alp wie Alptraum und recht wie einverstanden. Also Sex um jeden Preis. Und Sperling = vögeln kennt auch jeder. Kein schlechter Name. Das beste hat mein Vater wohl aus Versehen produziert. Leider schlafe ich schlecht und muß Pillen nehmen. Ich kann mir keine Alpträume mehr leisten. Aber Sex um jeden Preis passt. Nur eben nicht wirklich ganz jeden.

Mein Vater hat mir als ja auch andere Dinge beigebracht, wie Reiten, Waldhorn blasen, Preussens Gloria und den türkischen Marsch pfeiffen, zum Kotzen und Scheiße sagen und so weiter. Ich glaube, die Theorie von dem Typen mit Biss der ich als sein Nachfolger sein sollte, trifft es am ehesten. Nur, dass ich gerne ganz andere Typen provoziert, bzw. in Frieden gelassen hätte, als er. Muß ziemlich frustrierend für ihn gewesen sein. Für mich ist sein Biss aber unerträglich geworden. Erst recht für mich als Vater meiner Söhne.That's it.

Denkt der eigentlich, ich bin blöd, oder ich bin feige? Ich nehme an feige.

Nachtrag: Es ist schon wieder drei Jahre her, dass ich diese File verfasst hab. Ich hab meine Eltern seither nicht mehr gesehen. Ab und zu flattert ein Brief ins Haus, den ich dann Marion lesen lasse, ob was wichtiges drinsteht. Die Unterhaltszahlungen von meinem Vater treffen regelmäßig ein. Bloß nicht weich werden.

Nachtrag 08.02.2010: Meine Mutter ist heute gestorben.

Ich wäre froh gewesen, wenn ich nicht so oft an sie hätte denken müssen. Immer war ich ihr was schuldig. Das ist ziemlich unangenehm für einen Gentleman, der gerne alle Menschen glücklich machen möchte.

Nachtrag 2013: Selbst wenn ich noch so an mir selbst zweifeln würde: Es bleibt eben einfach so, dass selbst jemand, der mich nur ehrlich für verrückt hielte, einfach keinen vertraulichen Platz in meinem Leben finden kann.
Ich kann mit dieser Familie nichts anfangen. Das ist nicht zu ändern.